Wer rettet, verfettet

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Eifersucht Selbstsucht Morallosigkeit Arbeit

Ich (w/21) arbeite im Rettungsdienst, wo ich - vor gefühlten Ewigkeiten - auch meinen Freund kennengelernt habe. Seit letztem Jahr arbeiten wir sogar beide auf derselben Rettungswache und erzählen uns am Abend meist sehr witzige Geschichten von Patienten oder Kollegen, die wir am Tag so erlebt haben. Leider ist da allerdings der allgemeine Spruch: "Wer rettet, verfettet", und das stimmt auch absolut. Meine Muskeln sind im letzten Jahr massiv geschwunden und ich habe zu meiner Schande zwanzig Kilo zugenommen, mit welchen ich mich auch sehr unwohl fühle. Auf der Wache gibt es eine junge Rettungsassistentin (w/20), welche kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung steht. Diese wird von alt eingesessenen Kollegen wahlweise als absolut lieb, nett und intelligent oder aber zickig, arrogant, egoistisch und berechnend bezeichnet. Angeblich vögelt sie sich wild durch die älteren Kollegen, aber das ist nur ein Gerücht und ich kann es nicht mal aus zweiter Hand bestätigen.


Nun zur eigentlichen Geschichte: Eines Abends kam mein Freund nach Hause und fragte mich, ob ich wüsste, von welcher Kollegin er reden würde, wenn er die große, schlanke, sportliche mit den langen blonden Haaren meint. Da die nur rar vertretenden Frauen auf der Rettungswache interessanterweise selten schlank und sportlich sind, war natürlich sofort klar, von wem die Rede ist. Er grinste schelmisch und erzählte mir, dass er wüsste, wie sie nackt aussieht. Im ersten Moment dachte ich, er hätte sie zufälligerweise beim Umkleiden erwischt - oder Schlimmeres - aber es war ganz anders. Auf der Wache haben wir die Möglichkeit, in unserem Technikraum verschiedene Computer zu nutzen. Sie hatte an einem Bericht geschrieben, als sie zu einem Einsatz gerufen wurde. Leider hatte sie ihren Stick am PC vergessen und sogar der betreffenden Ordner war noch geöffnet. Mein Freund wollte nun seine Monatsabrechnung ausdrucken, sah den geöffneten Ordner und suchte darin nach der entsprechenden Excel-Datei, da er davon ausging, dass es sich um den Systemspeicher handelte.


Stattdessen fand er diverse Nacktbilder der jungen Kollegin und fragte sich verdutzt, wer solche Dinge auf einem öffentlichen Arbeitsrechner speichert. Er hatte den Stick bis dato nicht bemerkt. Sein Kommentar zu ihrer Figur war: "Wenn sie jetzt noch ein Sixpack hätte, würde sie richtig geil aussehen." Ich gestehe, dass ich absolut eifersüchtig auf sie bin, denn ich selbst bin leider nicht mehr so schlank, wie ich es war und gerne wieder wäre. Außerdem beichte ich, dass ich sehr enttäuscht darüber bin, dass sie die Bilder nicht versehentlich auf dem Rechner gespeichert oder ins Netz gestellt hat. Dann hätte jeder sie sehen können! Ich kann sie seitdem nicht mehr leiden, wünsche ihr die Krätze an den Hals und schäme mich gleichzeitig sehr für mein kindisches, idiotisches, dummes und egozentrisches Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00035059 vom 09.02.2015 um 21:34:05 Uhr (15 Kommentare).

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Mein Weg aus dem Drogensumpf

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Trunksucht Drogen Verzweiflung Feigheit Schmalkalden

Ich (m/31) versuche seit knapp zwei Jahren mein Leben umzukrempeln. Bis vor knapp drei Jahren war ich noch das exakte Gegenteil von dem, was ich heute bin. Ich war so ziemlich jedes Wochenende damit beschäftigt, mir die Birne wegzusaufen, mir einen Dübel nach dem […]
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Beichthaus.com Beichte #00035053 vom 09.02.2015 um 08:21:16 Uhr in Schmalkalden (16 Kommentare).

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“Beichte

Strafe für den homophoben Rassisten

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Rache Engherzigkeit Falschheit Vorurteile Teichel

Einer meiner Kumpels (20, geistig 10) scheint einen ziemlichen Dachschaden zu haben. Scheinbar ist er schwul und hat eine Vorliebe für Afroamerikaner mit großen Schwengeln. Das würde zumindest erklären, warum er mit 20 Jahren noch Jungfrau ist, von seinen 120 Kilo auf 1,80 Metern und seinem ungepflegten Erscheinungsbild mal abgesehen. Jedenfalls war er seit mehreren Wochen auf dem Trip, mir zu unvorhersehbaren Zeiten Bilder von homosexuellen Afroamerikanern zu schicken, die gerade dabei sind, es richtig krachen zu lassen. Ich denke, ich muss nicht noch mehr ins Detail gehen, damit ihr wisst, worum es geht. Auch bin ich nicht der Einzige - auch einem meiner Freunde schickte er regelmäßig Bilder davon, wie es zwei schwarze Männer heftig treiben. Auf unsere mehrfachen Bitten, es zu lassen, ging er nicht ein und machte munter weiter. Und wenn man ihm aus "Rache" auch etwas geschmacklosere Bilder schickte, auf denen etwas fragwürdigere Dinge zu sehen sind, kamen gleich Kommentare, dass man doch krank sei und man sich einweisen lassen sollte. Ich übertreibe wirklich nicht, diese Doppelmoral seinerseits ist wirklich so ausgeprägt.


Nach mehreren Tagen des Überlegens kamen ich und mein Kumpel auf die Idee, ihm eine Falle zu stellen. Also beschlossen wir, uns über seinen Namen auf einer Chatseite für Homosexuelle anzumelden. In der Beschreibung beschrieben wir ihn ziemlich passend und gaben an, dass er eine enorme Vorliebe für Schwarze mit etwas überdurchschnittlichem Gehänge hat. Schon nach ein paar Stunden meldeten sich ein paar Kandidaten, die sein Profil sehr ansprechend fanden. Nach einiger Zeit fanden wir auch jemanden, der bereit war, sich mit uns - also mit ihm - zu treffen und ihm zu zeigen, wo der Hammer hängt. Also verabredeten wir uns für den darauf folgenden Samstag um 18:00 Uhr abends. Da unser Kumpel ein ziemlich fauler Sack ist und den ganzen Tag nur in seiner Wohnung sitzt, war es absolut vorhersehbar, dass er an diesem Abend zu Hause sein würde und dabei war, seine Tastatur mit seinen mit fettverschmierten Fingern zu betatschen. Wir setzten uns in mein Auto und fuhren zu seinem Wohnhaus und parkten etwas abseits mit gutem Blick auf den Eingang. Um Punkt 18:00 Uhr tauchte auch schon der "bestellte" Lustknabe auf und ging ins Haus hinein, da man bei meinem Kumpel unten am Haupteingang einfach ein- und ausgehen konnte.


Wir warteten noch eine Minute und stiegen dann aus, um ebenfalls hinterher zu gehen. Kaum waren wir im Haus, hörten wir unseren Kumpel auch schon lauthals rumplärren, was - ich zitiere - dem Neger einfallen würde, sich so eine Scheiße auszudenken, ob er noch alle Tassen im Schrank habe und dass er schleunigst wieder auf die Tür steigen soll, mit der er an Land gespült wurde und zurück zu Abdul und Utombo gehen solle. Zuerst waren wir etwas erschrocken über seinen Ton und seine Wortwahl, allerdings war es gerade zu gut, um wieder abzuhauen. Also stapften wir in den zweiten Stock des Hauses und überraschten unseren Kumpel bei seinem Wortgefecht mit dem deutlich irritierten Schwarzen. Sofort schoss ihm eine Röte ins Gesicht, wie ich sie noch bei keinem Menschen gesehen hatte. Zwar musste ich mir schon das Lachen verkneifen, fragte aber mit ernst gemeinter Stimme, ob er sich heute wieder ordentlich stopfen lassen würde. Den Schwarzen begrüßten wir vollkommen ahnungslos und überrascht. Jetzt kam unser Kumpel langsam auf 180 und fragte uns, ob wir total bescheuert sind und dass wir eigentlich wissen sollten, dass er nichts mit Schwarzen zu tun haben wolle und er ein stolzer Hetero wäre. Auf diese Aussage zückte ich mein Handy und zeigte ihm all die Bilder, die er mir im Laufe der letzten Wochen geschickt hatte.


Auf meine Frage, wieso er mir all das dann schicke und wieso er den netten Herrn hier so anschreit, raunte er uns an, dass wir uns gefälligst verdrücken sollten, und knallte die Tür vor unserer Nase zu. Nach ein paar Sekunden des Schweigens verdrückte sich der Schwarze wieder ohne ein Wort und wir brachen in schallendes Gelächter aus und konnten bei unserem Bier in der Stammkneipe kaum noch beruhigen. Nach dieser Aktion war dann Funkstille zwischen uns und es hat bei ihm scheinbar Klick gemacht, denn wir haben seit diesem Tag kein solches Bild mehr gesehen. Auch haben wir beschlossen, keinen Kontakt mehr mit ihm zu haben, da wir eingesehen haben, dass er als Mensch ein absolut widerwärtiges Ekelpaket und außerdem homophob und rassistisch ist. Bisher haben wir solche Äußerungen seinerseits immer als Witz abgestempelt, aber nach diesem Tag bin ich mir sicher, dass er einen ziemlichen Sprung in der Schüssel hat. Nur der nette Herr, der scheinbar äußerst irritiert wegen der Situation war, tut uns leid und wir finden es etwas gemein von uns, dass wir ihn dafür quasi missbraucht haben. Wir möchten uns hiermit in aller Form bei diesem Mann entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00035051 vom 08.02.2015 um 22:34:59 Uhr in Teichel (10 Kommentare).

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Butter-Bitch, Milchglasmädchen & Urzeitkrebse

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Aggression Zorn Medien

Butter-Bitch, Milchglasmädchen & Urzeitkrebse
Ich (m) gestehe, dass mich TV-Werbung aggressiv macht. Jetzt nicht jede Werbung, aber vor allem solche, in der animierte Figuren vorkommen. Damit meine ich zum Beispiel die Schokodrops-Werbung mit den beiden Buchstaben oder die Schokoladenwerbung mit dem Milchglasmädchen und dem Schokoladentypen. Ich stelle mir dann immer vor, wie ich diese Figuren zu Tode foltere. Ein Schweißbrenner in die Fresse von dem Margarine-Männchen, das gerade mit der Butter-Bitch tanzt, ist nur das Mindeste. Hauptsache sie schreien richtig. Ich würde gerne die Schokodrops mit einem Hammer töten und die anderen müssen zusehen, bis sie auch dran sind. Bei mir wären die alle auf der Gästeliste. Meine Fantasien richten sich aber nie gegen richtige Menschen, mit Ausnahme der Kreaturen aus der Brillen-Werbung vom großen F. Das sind keine Menschen, sondern nur bezahlte Lügner, die ihre Ehre für 500 Euro verkauft haben. Die eine blöde Oma regt mich voll auf. "Ich habe da eine Brille, die ist mit so einem Drähtchen - und das ist mir gebrochen.". Wenn ich den Satz bloß höre, würde ich es ihr am Liebsten mit der Baseball-Keule geben, aber so, dass nicht nur das Drähtchen an der Brille bricht. Das Ganze aber vor laufender Kamera als Warnung an alle.

Der Auslöser für diesen Hass waren in meiner Kindheit die Sea-Monkeys. Das waren so Urzeitkrebse, die man selbst züchten konnte. Die Darstellung dieser Krebse auf der Packung war aber sehr humanoid - mit je zwei Armen und Beinen und mit einem blöden Grinsen, lachte einem die rosahäutige Krebsfamilie entgegen. Ich konnte sie mir nicht kaufen, aber wenn die echt so ausgesehen hätten, wie auf der Packung, hätte ich sie zerstückelt. Jeden Tag einen. Die Fee "Glöckchen" von Peter Pan hat es mir besonders angetan. Mit der wollte ich immer schlimme sexuelle Experimente machen. Allerdings hätte ich Peter Pan vorher lebendig begraben und ihn mit seinem Mini-Messer in einen blutigen Klumpen verwandelt. Ich weiß, das ist böse, aber ich kann nicht anders. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00035046 vom 08.02.2015 um 17:37:13 Uhr (16 Kommentare).

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“Folge

Kampfsport gegen meine Probleme

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Feigheit Aggression Selbstsucht Sport

Ich (m/23) möchte beichten, dass ich mich, in eine merkwürdige Lebensweise "geflüchtet" habe. Aber von Anfang an: Als ich jünger war, so ca. 16-17 Jahre alt, hat meine erste Freundin mit mir Schluss gemacht und das auf eine ziemlich üble Weise. Ich war am Boden zerstört und hatte absolut kein Selbstvertrauen mehr. Dann habe ich mit Kampfsport angefangen, um mein Selbstbewusstsein wieder aufzubauen. Jedoch ist es so, dass ich relativ schnell gemerkt habe, dass ich beim Kampfsport einfach alles vergesse - mittlerweile ist es so, dass ich mich immer, wenn ich ein Problem habe und einfach alles vergessen will, in den Kampfsport flüchte. Beim "normalen" Training ist es dabei aber nicht geblieben, es wird fast schon exzessiv und mittlerweile beherrsche ich auch die eine oder andere Waffe wie Schwert, Bogen, Lanze, Kette, Messer und Sai. Dabei habe ich jedoch keine "Mordfantasien" oder so, ich trainiere einfach, vergesse, fühle mich besser und gehe wieder nach Hause. "Gut, wo liegt jetzt das Problem"?, fragt sich bestimmt so mancher? Das Problem dabei ist, dass ich mich dem eigentlichen Problem, das ich dann temporär habe, nicht stelle und es löse, sondern mich nur wieder in eine "andere Welt" flüchte. Ich möchte also beichten, dass ich es überhaupt nicht auf die Reihe bekomme, mich meinen Problemen zu stellen.

Beichthaus.com Beichte #00035039 vom 07.02.2015 um 20:38:52 Uhr (6 Kommentare).

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