Angst vor der Morgenlatte

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Feigheit Verzweiflung Gesundheit Börger

Angst vor der Morgenlatte
Ich (m/35) habe Angst impotent zu werden. Vor zwei Jahren machte ein traumatisches Ereignis meinen gleichaltrigen Cousin nämlich auf einen Schlag impotent. Er hatte ohne jeglichen Medikamentenmissbrauch à la Viagra eine Dauererektion (Priapismus) traute sich damit aber erst in die Notaufnahme, als er die Schmerzen nicht mehr aushielt und schon fast zwei Tage vergangen waren. Das hat alles kaputtgemacht! Heute schafft er kaum mehr eine Erektion, die den Geschlechtsverkehr möglich machen würde. Er ist depressiv und seine Verlobte hat ihn auch verlassen. Ich habe nun wahnsinnige Angst, dass das in der Familie liegt und mich irgendwann dasselbe Schicksal heimsucht. In der Nacht habe ich nämlich fast ununterbrochen eine Erektion. Dabei ist es egal, was ich träume oder wie häufig ich zuvor sexuell aktiv war. Jedes Mal, wenn ich aufwache, gehe ich deshalb ins Badezimmer und lege mein Teil auf die kalte Marmorplatte. Es dauert manchmal Ewigkeiten, bis er wieder schlaff ist. Meine Freundin hat mich peinlicherweise auch schon dabei erwischt. Meine Angst ist aber größer als die Scham. Normal kann das nicht sein, denn ich habe mit Sicherheit in jeder Nacht mindestens eine ununterbrochene Dauererektion von drei Stunden. Nicht 15 bis 40 Minuten, wie es eigentlich sein müsste. Das geht schon beim Einschlafen los. Ich sehe mich schon in die Impotenz hineinschlittern, habe wahnsinnige Angst davor und weiß gar nicht, was ich dagegen tun kann. Alles genetisch vorbestimmt?

Beichthaus.com Beichte #00032500 vom 02.01.2014 um 07:46:30 Uhr in Börger (33 Kommentare).

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Binde unterm Kopfkissen

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Trunksucht Last Night

Was ich zu beichten habe, ist schon ein paar Jahre her. Ich (w/33) hatte damals meine erste eigene Wohnung - klein aber fein. Jedenfalls wollten wir mal wieder alle zusammen in der Truppe feiern gehen und trafen uns deshalb bei mir, um vorzuglühen. Da jeder sich noch herrichten wollte, war mein Bad andauernd besetzt und das Taxi war schon gerufen. Die Zeit war also knapp. Ich musste damals aber noch dringend meine Binde gegen einen Tampon austauschen, auch wenn ich nicht ins Bad kam. Ich ging also ins Schlafzimmer und dachte, dass ich das dort schnell erledigen würde. Gedacht, getan. Nur klopfte es dann an meiner Tür und sie ging dann fast zeitgleich auf. Ich hatte natürlich vergessen abzuschließen. Da ich nicht erwischt werden wollte, steckte ich die Binde schnell unter mein Kopfkissen. Ich nahm mir natürlich vor, die Bettwäsche direkt am nächsten Morgen zu wechseln, und bin nur noch schnell in die Küche gegangen, um mir die Hände zu waschen. Dann war auch schon das Taxi da und ein feuchtfröhlicher Abend folgte. Am nächsten Morgen kamen wir nicht mehr ganz nüchtern an. Mein Kumpel wollte sich direkt hinlegen - wir anderen allerdings noch nicht und ich bot ihm deshalb freundlich mein Bett an. Als alle weg waren und ich einen Tag später in meinem Schlafzimmer in die Ecke geguckt habe, sah ich da eine Binde liegen und das Ganze fiel mir peinlich berührt ein. Ich sprach meinen Kumpel darauf an, als wir uns das nächste Mal sahen, wir hatten nämlich ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Er erzählte mir, dass er immer auf dem Bauch liegend und mit den Händen unterm Kopfkissen schläft und sich in der Nacht nur fragte, was das Ekliges sei und es dann wegschleuderte. Ich bitte um Absolution, da ich einfach vergessen hatte, was ich damals unter meinem Kopfkissen versteckt hatte und er darunter leiden musste.

Beichthaus.com Beichte #00032490 vom 30.12.2013 um 23:08:50 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Dusche meiner Gastfamilie

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Ekel Unreinlichkeit Feigheit Rache

Vor zwei Jahren war ich auf einem Finnlandaustausch. Ich kam in eine Gastfamilie, die von Hygiene und Sauberkeit wirklich nicht viel zu halten schien. Ich hatte mein Zimmer direkt neben deren Sauna mit integrierter Dusche und überhaupt hatte die Familie nicht sonderlich viel Interesse daran, dass ich mich wohlfühlte. Als ich eines Nachts ganz dringend auf die Toilette musste und ich Angst hatte, dass die Austauschpartnerin mich hören könnte, da sie ihr Zimmer direkt neben der Toilette hatte, suchte ich mir eine Alternative. Und deshalb kackte ich kurzerhand in die Dusche. Danach musste ich das Geschäft nur noch mit viel Wasser und Seife beseitigen. Was den Grad der Hygiene betrifft, war ich auch nicht besser, aber ich hatte in dem Moment Angst und wollte mich irgendwie rächen.

Beichthaus.com Beichte #00032488 vom 30.12.2013 um 19:23:00 Uhr (6 Kommentare).

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Imaginäre Einbrecher

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Feigheit Trunksucht Lügen Dummheit Last Night

Ich (m/19) war heute mit einigen Freunden Feiern und habe einen über den Durst getrunken. Irgendwann löste sich die Runde natürlich auf und ich fuhr mit dem Taxi nach Hause. Bis ich vor meiner Haustür stand und feststellen musste, dass ich meinen Schlüssel vergessen hatte. Ich setzte mich vor die Tür und überlegte, was ich tun könnte. Mein Vater war mit seiner Freundin tanzen und der Akku meines Handys war inzwischen leer. Da es aber ziemlich kalt war, wollte ich nicht draußen warten. Zu meinem Glück fiel mir dann auf, dass die Garage nicht verschlossen war und ich schnappte mir die Leiter, um durch ein Fenster ins Haus zu gelangen. Aber Fehlanzeige. Keines der unzähligen Fenster war auch nur gekippt. Schließlich kam mir dann die glorreiche Idee, die Tür einfach aufzubrechen, wie man das in alten Filmen oft sieht. Also schnappte ich mir einen Schraubenzieher und hebelte die Tür etwas auf. Vielleicht einen halben Zentimeter oder so. Deshalb war ich auch unglaublich geschockt, dass die Tür einfach aufsprang, als ich leicht dagegen trat. Allerdings riss ich das ganze Schloss gleich mit raus. Mir hätte eigentlich klar sein müssen, dass genau das passieren würde - aber der Alkohol hatte dazu wohl seinen Teil beigetragen. Ich habe das Ganze dann, so gut es ging, repariert und als mein Vater mit seiner Freundin nach Hause kam schloss die Tür fast schon besser als vorher. Ich war wirklich stolz auf meine Arbeit und dachte mir nichts Böses, als ich plötzlich aus meinem Zimmer gerufen wurde.


Die Freundin meines Vaters hatte die Tür nämlich etwas rabiater geöffnet und das Schloss flog einfach gleich wieder raus. Mein Vater fragte mich, ob ich das Schloss aufgebrochen, oder sonst etwas bemerkt hätte. Ich meinte dann, dass ich nur das Gefühl gehabt hätte, dass die Tür etwas schwerer aufgegangen sei, aber ich hätte ja einen Schlüssel gehabt. Ich weiß nicht, ob er mir das glaubte, aber er meinte dann, dass er wohl am nächsten Tag die Polizei holen müsse. Mir rutschte das Herz in die Hose, aber ich bestätigte ihm, dass das wohl am geschicktesten sei. Vielleicht zehn Minuten später zeigte mein Vater mir dann das verbogene Schloss und äußerte seine Verwunderung darüber, dass eine Schraube ausgetauscht worden war. Und tatsächlich hatte ich eine der originalen Schrauben austauschen müssen, weil sie einfach zu verbogen war - dass diese Schraube dann allerdings eine Schlitzschraube und keine Kreuzschraube mehr war, hatte ich nicht bedacht. Ich redete mich dann raus und meinte, dass ich das Schloss ausgebaut hätte, da es sich ja so schlecht öffnen ließ. Und es dann eben mit einer anderen Schraube einfach wieder einbaute. Ich glaube, er hat mir das nicht abgekauft. Inzwischen ist es acht Uhr und ich habe ein unglaublich schlechtes Gewissen. Noch dazu bin ich seit über 24 Stunden wach und bin immer noch alkoholisiert. Ich ärgere mich über meine eigene Dummheit - und wenn mein Vater es nicht von selbst herausfindet und ich mir damit nicht eine Menge Ärger eingehandelt habe, erzähle ich es ihm vielleicht in zwanzig Jahren. Vielleicht können wir dann darüber lachen. Aber unter Umständen hilft mir heute ja auch, dass ich weiß, dass er mit seiner Ex im Urlaub war und dass da auch viel lief. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00032477 vom 29.12.2013 um 07:47:19 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Der Toilettentraum

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Feigheit Dortmund

Vor etwa einem Jahr war ich bei einer Freundin zu Besuch und verbrachte die Nächte im Gästezimmer, das für gewöhnlich vom Großvater genutzt wird. In der Nacht vor meiner Abreise wurde ich dann von einem "Toilettentraum" heimgesucht - und wie das so ist, bemerkte ich es zu spät. Das letzte Mal war mir das zu Kindertagen geschehen! Ich wachte auf, während es schon passierte: Ein Fleck mittlerer Größe landete auf der Matratze, der Rest in der nassen Hose, die ich sofort auszog. Nun musste ich natürlich Ruhe bewahren. Ich steckte ein sauberes Kleidungsstück zwischen Bettlaken und Matratze, in der Hoffnung, dass es ein wenig aufsaugen würde, und rubbelte auf der Matratze herum. Das brachte allerdings nichts. Auch ein "Säubern" mit einem wassergetränkten Kleidungsstück vergrößerte den Fleck nur und ließ am Geruch auch noch eindeutig erahnen, woher er rührte. Urin.


Nun sollte ich bereits vor dem Mittag abreisen, und es war unrealistisch, dass der Fleck bis dahin trocknen würde, zudem wollten mich die Großeltern knapp eine Stunde später wecken. In meiner Not sprühte ich dann Parfüm auf die feuchte Stelle, entfernte das Kleidungsstück und machte das Bett, als sei nichts passiert. Vor meiner Abreise überprüfte ich die Stelle nochmals. Allerdings war sie nicht etwa getrocknet, nein, nun war nämlich auch die Bettdecke feucht. Ich bin dann abgereist, ohne jemanden darüber in Kenntnis zu setzen, weil es mir gegenüber den Großeltern, aber vor allem gegenüber der Freundin sehr peinlich gewesen wäre. Wenn ich darüber nachdenke, dass sie beim Fund dieser feuchten Stelle niemand anderes als mich verdächtigen konnten, ist mir das unendlich peinlich. Und zusätzlich habe ich auch ein schlechtes Gewissen, es ihnen nicht einfach gesagt zu haben, denn wenn sie es nicht herausgefunden haben sollten, schläft der Großvater nun auf meinem Urin.

Beichthaus.com Beichte #00032453 vom 24.12.2013 um 05:42:27 Uhr in 44137 Dortmund (Albrechtstraße) (6 Kommentare).

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