Wenn die Geilheit zum Verhängnis wird

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Masturbation Maßlosigkeit Peinlichkeit

Im Alter von 14 bis etwa 16 hatte ich eine ganz üble Masturbationsphase. Wenn ich von der Schule heimkam, musste ich als erstes Druck ablassen, nach dem Aufwachen früh im Bett auch, vorm Einschlafen sowieso. Oft auch mittendrin, wenn es irgendwie zu bewerkstelligen ging. Ich war fürchterlich triebgesteuert. Das ganze Problem verstärkte sich, als die Familie meiner Cousine in die Wohnung unter uns zog. Ab da hatte ich keine ruhige Minute mehr. Meine Cousine war ein wirklich hübsches Mädchen mit einer erstklassigen Figur, und fast auf den Tag genau ein Jahr jünger. Ich schwor mir immer, ich würde damit aufhören, an sie zu denken, aber zehn Minuten im selben Raum reichten meistens, um meine Libido durch die Decke zu katapultieren. Mir war vollkommen klar, dass die ganze Sache grenzwertig inzestuös anmutete, aber mein Trieb verwandelte mein Hirn in eine Art hormongeschwängerte Knete.


Da unsere Familien am Wochenende eigentlich immer zusammenhockten, erreichte da das Grauen seinen Höhepunkt. Sie mochte mich und drückte mich öfter mal, oder kuschelte sich an mich dran. Das war die pure Folter. Ich versuchte krampfhaft, mir meinen Dauerständer in ihrer Gegenwart nicht anmerken zu lassen. Eines Tages fuhren wir in die Jugendherberge, quasi als Abschluss der zehnten Klasse. In dieser Zeit hatte ich keine ruhige Minute, um mal meinen sich bedenklich anstauenden Druck kontrolliert abzulassen. Erschwerend hinzu kam die schiere Anzahl der in der Jugendherberge vorhandenen, durchaus hübschen Mädchen. Als wir einmal im Bad waren, war es ganz übel. Ich blieb einfach die ganze Zeit im Wasser, vorsichtshalber.


Als ich wieder zu Hause angekommen war, quollen mir vom Samenstau bereits fast die Augen heraus. Ich war fahrig und unkonzentriert. Nur so kann ich mir dann auch Folgendes erklären: Nach der Begrüßung durch meine Familie ging ich auf mein Zimmer, schloss aber nicht ab, wie sonst, sondern kramte mit zittrigen Händen das Konfirmationsfoto meiner Cousine hervor, auf dem sie ein äußerst beachtliches Dekolleté zur Schau stellte. Ich stellte es auf meinen Schreibtisch und begann, mir im Stehen davor einen zu wedeln. Grade als sich nach etwa zehn Sekunden der befreiende Orgasmus ankündigte, riss meine Cousine ohne anzuklopfen die Tür auf, weil sie etwas wegen Mathe wissen wollte. Stattdessen sah sie mir entsetzt dabei zu, wie ich wegen des Schrecks vollkommen unkontrolliert, eine wahrlich gigantische Fontäne meines Ejakulates über den Schreibtisch bis an die Wand, und vor allem auf ihr Foto schoss.


Etwas Peinlicheres ist mir nie wieder im Leben passiert. Ich wollte mich bei ihr entschuldigen, aber sie redete nicht mehr mit mir, schloss sich in ihrem Zimmer ein, und die Atmosphäre im Haus war ab da total komisch. Ihre Mutter, meine angeheiratete Tante im Übrigen, machte meinen Eltern hysterisch Druck und wollte eigentlich unverzüglich wieder aus der Wohnung ausziehen, denn man könne ja nicht wissen, auf was für kranke Ideen ich noch kommen würde. Sie bezeichnete mich wohl gar als ekelhaften Widerling. Während meine Eltern die Sache eher locker sahen, und der Meinung waren, dass meine Cousine auch durchaus hätte anklopfen können, drehte meine Tante wirklich vollkommen frei. Sie schirmte ihre Tochter nahezu hermetisch vor mir ab und schleppte sie schließlich sogar zum Psychologen, um festzustellen, ob meine Cousine einen seelischen Schaden erlitten hatte.


Mehrere klärende Gespräche meiner Eltern mit meiner Tante verliefen ergebnislos. Die Familie spaltete sich immer mehr, selbst meine Großeltern, andere Verwandte und Freunde der Familie erfuhren schließlich von der Geschichte. Meine Tante bauschte den Vorfall so weit auf, dass es ihren Erzählungen nach bald an versuchte Vergewaltigung grenzte. Sie schmückte es die Story von Mal zu Mal immer mehr aus, sodass mir nach einiger Zeit im ganzen Ort ein Stigma anhaftete. Mir und meinen Eltern wurde nicht mehr geglaubt. Binnen kürzester Zeit blieb ihnen keine Wahl außer einer Verleumdungsklage gegen meine Tante. Und ein Umzug.


Seitdem ist unsere Familie aufs Tödlichste zerstritten. Meine Tante hat zwar den Zivilprozess mit Pauken und Trompeten verloren, aber an mir wird wohl auf Ewig diese Geschichte haften. Letztens an der Uni saß meine Cousine mit in einer meiner Vorlesungen. Ich habe absichtlich so getan, als würde ich sie nicht erkennen, auch wenn sie mehrmals lange zu mir herübergesehen hat, und ich das Gefühl hatte, dass sie mit mir reden wollte. Seitdem meide ich diese Vorlesung und überlege, das Studium abzubrechen und an eine andere Uni zu wechseln. Wer weiß, was meine Cousine unseren Kommilitonen erzählt. Lange kann ich mich da sicher nicht mehr blicken lassen. Und alles nur wegen meiner dämlichen jugendlichen Dauergeilheit!

Beichthaus.com Beichte #00037101 vom 24.11.2015 um 12:34:50 Uhr (26 Kommentare).

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Selbstgespräche und Sockenschuss

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Peinlichkeit Zwang Manie Maßlosigkeit

Ich glaube, ich leide an einer Zwangsneurose. Und zwar muss ich immer mit mir selbst reden und mir selbst erklären, was ich mache. Beispielsweise erkläre ich mir selbst, wie ich meine Ernährung demnächst umstelle, ich erzähle mir, was für Klamotten ich mir demnächst kaufen möchte und all so ein Zeug. Auch führe ich sehr oft gedankliche Selbstgespräche. So weit, so gut. Jedoch muss ich all meine "Sorgen" auch meiner Freundin erzählen, weil mich das echt belastet. Es mag komisch klingen, aber aktuell habe die Sorge, welche Jacke ich mir kaufen soll. Soll es eine Winterjacke sein, oder doch eher eine neue Regenjacke für nächstes Jahr? Ich werde bei diesen Gedanken total bekloppt und frage mich, warum ich solche Sorgen habe. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich wie Sheldon Cooper bin, ich hasse nämlich Veränderungen und würde am Liebsten alles so genau planen wie er. Ich beichte, dass ich anscheinend einen ziemlichen Sockenschuss habe, aber irgendwie nicht damit aufhören kann.

Beichthaus.com Beichte #00037098 vom 24.11.2015 um 09:48:14 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Ich war eine Rassistin

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Vorurteile Zorn Aggression Gewalt Last Night Stuttgart

Ich (w/32) war bis vor einigen Jahren eine furchtbare Rassistin. Ich habe bei jeder Gelegenheit gegen Migranten gepöbelt, aber das nur im privaten Umfeld. Das ging alles bis zu einem bestimmten Schlüsselereignis. Es war ein Samstagabend, als ich mit meinem Freund […]
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Beichthaus.com Beichte #00037096 vom 23.11.2015 um 21:40:52 Uhr in Stuttgart (Theodort-Heuss-Straße) (21 Kommentare).

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Ein Schrank voller Stifte

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Diebstahl Sucht Maßlosigkeit Arbeit

Ich war ein Jahr lang arbeitslos bzw. hatte keine Ausbildung gefunden. In dieser Zeit habe ich viele Praktika gemacht - meistens über vier Wochen lang und ich war bei ungefähr sieben Stellen im Büro tätig. Jetzt zur Beichte: Ich klaue wie eine Elster! Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, nehme ich mit. Scheißegal ob Stempel, Stifte oder Sonstiges. Ich habe einen riesigen Schrank voller Stifte, eigentlich brauch ich das Zeug nicht, aber ich denke mir immer: "Kann man irgendwann bestimmt mal gebrauchen." Ich habe jetzt alles, um eine geschätzte 300-Mann-Bürofirma auszustatten. Ich bin jetzt Beamter und weiß, dass ich riesige Schwierigkeiten bekommen kann. Aber ich werde diese "Klausucht" am Arbeitsplatz nicht los. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037094 vom 23.11.2015 um 16:25:42 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich rufe mal den Kotzbrocken an!

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Hass Zorn

Ich möchte beichten, dass ich meine Schwägerin absolut hasse. Sie ist fürchterlich herrschsüchtig, besserwisserisch und glaubt, sie hätte immer recht. Alle sollen immer nach ihrer Pfeife tanzen. Sie ist drei Jahre jünger als ich, hat im Gegensatz zu mir keine […]
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Beichthaus.com Beichte #00037083 vom 21.11.2015 um 22:55:44 Uhr (5 Kommentare).

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