Von Puppen und Videospielen

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Ignoranz Rache Partnerschaft Games

Vor etwa drei Monaten war ich für sieben Tage auf Geschäftsreise in London. Während dieser Zeit dachte sich meine Frau, dass sie unser Haus etwas vom Gerümpel befreien könnte, und hat so einige Sachen über einen kleinen Gartenflohmarkt verkauft. Für meine Frau fällt dabei natürlich alles unter den Aspekt Gerümpel, mit dem sie nichts anfangen kann. Ohne mich zu informieren, oder Rücksprache zu halten, bot meine Frau auch meine recht üppige Konsolensammlung an, bestehend aus recht vielen alten und neuen Konsolen und einer recht großen Spielebibliothek. Da meine Frau mit dem Hobby des Zockens nichts anfangen kann und auch nicht wirklich viel zum Thema Preisgestaltung dieser sagen kann, bot sie die Sachen auch noch weit unter Wert an und war erstaunt, wie schnell diese doch verkauft waren.

Als ich dann wenige Tage später von meiner Geschäftsreise zurückkam, war meine Frau sehr freudig erregt und meinte, dass wir das Geld für den nächsten Urlaub zusammenhätten. Im ersten Augenblick war ich davon natürlich auch sehr erfreut und auf meine Frage, woher das Geld denn kommt, erwähnte sie nur, dass sie einigen Krempel über besagten Gartenflohmarkt verkauft hätte. Ich habe das so recht freudig aufgenommen und mir nichts Böses dabei gedacht. Der Schock kam dann zu Hause, als ich ein auf der Geschäftsreise erworbenes älteres Spiel fein säuberlich zu den anderen Spielen stellen wollte. Es war alles weg. Ich stellte meine Frau natürlich sofort zur Rede, als Antwort kam dann, dass sie diese verkauft hätte, da ich ja eh nur selten damit spiele und solche Sachen ja allgemein nur für Kinder wären. Ich habe meine Frau erst mal nur ungläubig und mit offenem Mund angeschaut. Just in dem Moment, als sie sich schon wieder aus dem Raum bewegen wollte, bekam ich dann meine Fassung zurück und fragte mit recht belegter Stimme, ob sie ernsthaft meine Spiele verkauft hätte und ob das, was sie als Urlaubsgeld bezeichnet hatte, hiervon käme.

Als Antwort bekam ich ein einfaches "Ja" und "Knapp 2.500 Euro für deine Spiele und den anderen Kram." Ich habe sie dann mit lauter Stimme gefragt, ob sie noch ganz sauber ist, einfach meine Sachen aus meinem Hobbyraum zu verkaufen und das zu einem solch lächerlichen Preis. Anzumerken ist, dass sich einige wirkliche Schätze und Seltenheiten in der Sammlung befanden, die alleine schon locker diesen Preis erbracht hätten. Meine Frau ist dann sauer geworden, was mir einfallen würde, sie so anzuschreien und zu beleidigen, und dass sie das doch für uns getan hätte und immer wieder betonte sie, dass ich doch eh selten damit was gemacht hätte. Auf die Idee, dass man neben Familie und Beruf nur wenig Zeit für sein Hobby findet, kam sie irgendwie nicht. Den emotionalen Wert und die Erinnerungen, z. B. an die Spielesessions mit meinem verstorbenen Vater konnte sie in der Streitsituation auch nicht nachvollziehen.

Das Ganze endete mit Schweigen und null Verständnis seitens meiner Frau. Ich habe mir in der Zeit überlegt, was ich machen könnte, um meine Sachen wiederzubekommen. Ich hatte keine Adressen oder Namen von den Leuten und meine Frau schmollte lieber, statt ihren Fehler einzugestehen oder zu bereinigen. Etwa eine Woche später hatte ich einen freien Tag und meine Frau war auf der Arbeit und da kam mir die rettende Idee. Meine Frau hat irgendwie ein Faible für kleine Puppen und sammelt diese seit ihrer Kindheit. Ich habe also alles fein säuberlich in zwei große Kartons gepackt und in den Keller zu einigen anderen Kartons gestellt, sodass es nicht auffällt. Als meine Frau dann nach Hause kam und das Fehlen ihrer Püppchen bemerkte, stellte sie mich natürlich gleich zur Rede. Ich meinte dann nur, dass ich die Sachen für ein paar Euro über ein bekanntes Kleinanzeigenportal verkauft hätte, und habe ihr dann 200 Euro mit dem Vermerk "Für die Urlaubskasse" in die Hand gedrückt. Meine Frau fing daraufhin an zu heulen und schrie mich an. Ich habe dann nur den Raum verlassen. Sie kam einige Zeit später mit verheulten Augen zu mir und entschuldigte sich für den Verkauf meiner Sachen und für ihre Reaktion darauf. Sie fragte, ob ich den Verkauf rückgängig machen könnte, woraufhin ich nur darauf verwies, dass die Käuferin von recht weit herkam und ich meine Sachen ja auch nicht zurückbekommen würde. Ich glaube, in dem Moment ist meiner Frau erst richtig klar geworden, was sie da gemacht hat. Sie fing wieder an zu heulen, fiel mir in die Arme und beteuerte, mir meine Sammlung zurückzubringen.

Und was soll ich sagen? Es hat zwar einige Tage gedauert, aber ich habe den Großteil meiner Sammlung zurück. Das Urlaubsgeld ist zzgl. einer größeren Summe nun auch weg und meine Frau hat vorhin ihre Püppchen wiederbekommen, welche heute zufällig in zwei Kartons in ihrem Hobbyraum standen. Trotz der Aktion liebe ich meine Frau übrigens über alles und werde sie heute Abend fein zum Essen ausführen.

Beichthaus.com Beichte #00035967 vom 19.06.2015 um 15:03:24 Uhr (22 Kommentare).

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Der Sugardaddy und die Lustsklavin

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Schamlosigkeit Fetisch Begehrlichkeit Sex

Hallo, ich (m/31) habe vor Kurzem eine Beichte gelesen, die mich inspiriert hat, ebenfalls zu beichten. Wie es aussieht, stecke ich gerade in einer sehr triebgesteuerten Phase meines Lebens. Alles begann damit, dass ich an der Oberschule, an der ich unter anderem Sport unterrichte, die zehnten Klassen zum Unterrichten bekam. Mir fiel direkt ein sehr kleines und sehr zierliches Mädchen auf, das grundsätzlich immer das letzte Wort hatte, erteilte Anweisungen nicht für voll nahm, und auch sonst machte, was ihr eben grade in den Sinn kam. Unzählige Male zog ich ihr Handy ein, oder musste sie maßregeln. Die Eltern interessierten sich einen feuchten Dreck für ihre schulischen Leistungen. Ich nahm das Mädchen mehrmals ins Gebet, aber sie hörte mir überhaupt gar nicht zu. Sie war bereits 18, weil sie schon zwei Mal sitzen geblieben war, und es schien ihr vollkommen egal zu sein, dass sie ihren Abschluss, wenn überhaupt, dann nur gerade so schaffte. Dabei war sie nicht dumm, sondern einfach nur vollkommen desinteressiert.


Als sie dann wider Erwarten doch ihren Abschluss in der Tasche hatte, geriet sie am letzten Schultag vollkommen außer Rand und Band, und tankte sich so voll, dass sie schließlich im Krankenzimmer endete. Ihre Eltern waren nicht erreichbar, und da sich ihre Freundinnen weigerten, die Schnapsleiche mit heimzunehmen, sprach ich den Eltern auf die Mailbox, und packte das Mädchen auf mein Sofa, von wo aus sie mir aus lauter Dankbarkeit den Teppich vollreiherte. Sie übernachtete bei mir, ich zog ihr die verschmutzten Klamotten aus, und ein T-Shirt von mir an, was reichlich absurd aussah, denn sie wiegt bei 1,50m schätzungsweise knapp 40kg, ich bin jedoch 1,85m und sehr muskulös und durchtrainiert, bei um die 90kg. Sie hätte das Shirt als Einmann-Zelt verwenden können. Am nächsten Morgen sah sie aus wie der Tod auf Latschen und fragte mich allen Ernstes beim Frühstück total entsetzt, ob wir es getan hätten. Mich ritt irgendwie der Schalk, und so sagte ich nicht nur ja, sondern auch, dass ich es ihr drei Mal besorgt hätte. Sie nickte nur und fragte, ob es gut für mich gewesen war, denn sie könne sich an rein gar nichts erinnern. Danach kramte sie in ihrer Tasche herum, nahm ihre Pille und ging ins Bad duschen. Ich lachte mir in der Zwischenzeit halb den Hintern ab, zumindest so lange, bis sie vollkommen nackt aus dem Bad kam und fragte, ob ich es ihr nicht noch mal besorgen könne. Sie sah aus wie eine Miniaturfrau, alles an ihr war winzig, aber nicht im kindlichen Sinne, sondern eben durchaus fraulich, nur in sehr klein und zierlich.


Naja, es endete damit, dass wir es taten. Mein Glied, das ohnehin ziemlich groß ist, sah in ihr aus wie eine Aubergine in einer Weinflaschenöffnung. Ich hatte regelrecht Angst sie kaputtzumachen, aber sie wollte es richtig heftig, und irgendwann gab ich es ihr. Wir taten es noch zwei Mal, ich wurde dabei immer dominanter und ließ auch ein wenig meine über sie aufgestauten Aggressionen an ihr aus. Sie kam ziemlich oft. Ich bläute ihr ein, dass sie auf keinen Fall rumerzählen sollte, dass wir Sex hatten, woran sie sich bis jetzt, ein reichliches Jahr später, auch hielt. Wir treffen uns seitdem zwei Mal die Woche und treiben es sehr hart und auch vollkommen tabu- und hemmungslos. Wenn sie von mir weggeht, hat sie oft blaue Flecken an den Stellen, wo ich sie gepackt hatte, läuft breitbeinig, und kann nicht richtig sitzen. Dennoch ist sie jedes Mal derart spitz auf mich, dass es ihr oft schon beim Vorspiel oder beim Eindringen das erste Mal kommt.


Eigentlich kenne ich mich gar nicht derart triebgesteuert, und früher in meinen Beziehungen war ich auch eher der Kuschelsextyp. Wir haben über unsere Treffen gesprochen, und sind zu dem Schluss gekommen, dass es sie und mich unglaublich anmacht, dass sie mir körperlich vollkommen unterlegen ist, und ich sie mir einfach nehmen kann, wann und wie ich will. Sie lässt auch wirklich alles mit sich machen, und hat Spaß an Praktiken, die keine meiner Ex-Freundinnen auch nur im Ansatz in Erwägung gezogen hätte, beispielsweise Gesichtsbesamungen, Schläge, Deep Throat und Analverkehr. Ab und an habe ich allerdings ein schlechtes Gewissen deswegen, und so habe ich ihr mittlerweile unter anderem eine Lehrstelle und eine günstige Wohnung besorgt. Ich komme mir langsam vor wie ein Sugardaddy mit seiner kleinen Lustsklavin, andererseits ist sie mit Abstand die beste Sexualpartnerin meines Lebens, obwohl uns ansonsten Welten trennen.

Beichthaus.com Beichte #00035965 vom 19.06.2015 um 12:23:58 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Doppelleben als Medizinstudentin

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Lügen Falschheit Selbstsucht Schamlosigkeit

Ich (w/22) möchte etwas beichten, das schon viele Jahre zurückliegt. Ich war 15 und sah etwas älter aus, meistens wurde ich für 18 gehalten. An einem lauen Sommerabend war ich mit meinen Freundinnen in der Stadt. Man muss dazusagen, dass ich aus einem sehr wohlhabenden Elternhaus komme, und deswegen schon immer in teureren, edleren Restaurants bzw. Bars unterwegs war, wo ich auch nie Probleme hatte, reinzukommen, weil ich wie gesagt älter aussah. Ich war also mit meinen Freundinnen etwas trinken, als mir ein gut gekleideter, attraktiver Mann auffiel, der mit einem anderen Mann am Tisch neben uns saß. Er war ein gutes Stück älter als ich, später fand ich raus, dass er 31 war. Er gefiel mir, ich warf ihm Blicke zu, lief öfters auch arschwackelnd an ihm vorbei. Irgendwann ging sein Gesprächspartner, er saß allein am Tisch und ließ mir einen Aperol Sprizz bringen. Ich setzte mich zu ihm, wir unterhielten uns, und er fragte mich ein bisschen aus, wer ich sei und so weiter. Dabei tischte ich ihm folgende Story auf: Ich bin 22, studiere Medizin, lebe in einer WG in der Innenstadt. Die Wahrheit war allerdings, dass ich 15 war, gerade in der zehnten Klasse, und mit meinen Eltern am Stadtrand wohnte. Er glaubte mir den ganzen Schrott und es entspann sich eine Affäre daraus. Wir trafen uns dann 1-2 Mal in der Woche.


Mit der Zeit trieb ich es immer weiter. Fuhr extra zur Uni, damit er mich dort abholen könnte. Ich gab das WG-Zimmer, der älteren Schwester meiner Freundin als meines aus, als ich in den Semesterferien den Schlüssel dafür hatte, als Blumen-Gieß-Beauftragte. Ich fuhr sogar mal mit seinem Auto. Es war eine richtig dicke S-Klasse - was für ein Schaden das gewesen wär, wenn ich die geschrottet hätte - und ich hatte nicht einmal einen Führerschein! Naja, auf jeden Fall, ging das einige Monate so. Ich war echt ziemlich dreist, ließ mir immer neue Storys aus der Uni einfallen, und fuhr sogar mit ihm in den Urlaub, während meine Eltern dachten, ich wäre mit meiner Freundin und ihren Eltern in Italien.
Irgendwann waren wir bei ihm und hatten gerade Sex gehabt - ich war ins Bad gegangen, um mich frisch zu machen. Als ich wieder rauskam, stand er mit versteinerter Miene vor mir, meinen Personalausweis in der Hand. Er hatte mir Make-up ins Bad bringen wollen, und dabei war mein Ausweis aus der Tasche gefallen. Ich habe ihm dann alles gebeichtet, er wollte natürlich nichts mehr von mir hören und hat mich rausgeworfen. Ich war echt am Boden zerstört, auch weil ich ziemlich verknallt war.


Ich beichte also, dass ich diesen Mann belogen habe, und dafür verantwortlich bin, dass er sich strafbar gemacht hat. Es tut mir leid. Gleichzeitig bin ich auch stolz, dass er nie Verdacht geschöpft hat, und mir meine Lügen immer abgekauft hat. Heute bin ich wirklich 22, studiere aber Psychologie und denke immer noch oft an ihn.

Beichthaus.com Beichte #00035962 vom 19.06.2015 um 08:36:34 Uhr (23 Kommentare).

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Acht Jahre lang eine Sexbombe

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Lügen Falschheit Selbstsucht Internet

Ich möchte hiermit beichten, dass ich und meine beste Freundin einen Typen aus dem Internet mal acht Jahre lang verarscht haben. Alles fing ganz harmlos an - sie und ich (damals noch 12 und 14) entdeckten den Knuddels-Chat. Ich meldete sie dort an, da ich schon länger dort aktiv war, und zeigte ihr, wie alles funktionierte. Irgendwann kamen wir auf die Idee - wie wahrscheinlich jeder in seiner Chat-Karriere - uns ein Sexbomben-mäßiges Profil anzulegen und damit Typen zu verarschen. Wir suchten uns also das Profilbild einer megageilen Schnecke, gaben uns als 17 aus und taten so, als wären wir ein megageiles Partyluder, das sich gern von verschiedenen Typen flachlegen lässt. Wo der Witz dabei war? Keine Ahnung, wir fanden das damals lustig. Wir wollten nur ein bisschen mit ihnen schreiben und dann offline gehen. Anfangs war es noch relativ harmlos - wir saßen beide zu zweit kichernd vor dem PC und chatteten da mit ein paar Typen rum. Hauptsächlich chattete meine beste Freundin - sie schrieb irgendwann ein 16-jähriger Typ ziemlich flirty an. Und dann fing es an. Zuerst schrieben beide nur in Knuddels miteinander und meine beste Freundin hatte es noch ziemlich raus, die Rolle des versauten Partymäuschens aufrechtzuerhalten. Irgendwann tauschten beide ICQ-Nummern aus und so schrieben beide täglich in ICQ ein paar Stunden und lernten sich langsam wirklich kennen. Meine beste Freundin war damals für ihre 12 bzw. 13 Jahre schon überdurchschnittlich reif und erwachsen und dem Typen fiel es überhaupt nicht auf, dass sie viel jünger war als er. Ich hielt den Kontakt noch für harmlos - und anfangs war auch nichts geflunkert, außer dem falschen Profilbild und dem falschen Alter.

Und dann ging es los - ich schrieb ihn ebenfalls an und stellte mich als die beste Freundin vor. Ich machte mich zwei Jahre älter, nannte ihm aber meinen richtigen Namen. Und dann fingen wir an uns ein ganzes Lügengerüst aufzubauen - angefangen von einer fremden Stadt, in der wir lebten, eine Clique, zu der wir angeblich gehören würden, der "nervige Ex" meiner besten Freundin, der sie immer wieder nerven würde, und so weiter. Es war schäbig, ja. Aber es machte uns saumäßig viel Spaß und wir erfassten damals den Ernst der Lage nicht, da der Kontakt noch ziemlich oberflächlich war. Irgendwann mussten wir uns sämtliche Dinge und Erlebnisse aufschreiben, die wir ihm erzählten und uns, wenn wir unabhängig voneinander mit ihm geschrieben haben, Bericht erstatten, damit er keinen Verdacht schöpfte. Wie es aber so ist, wenn man mit jemandem jeden Tag ca. drei Stunden schreibt, wurden die Gespräche zwischen meiner besten Freundin und dem Typen immer tiefgründiger - immer ein wenig mehr. So verging ein Jahr, in dem sie dauernd mit ihm schrieb. Zwischen ihnen hatte sich eine richtige Chat-Freundschaft entwickelt. Ich schrieb auch des Öfteren mit ihm und unser Lügengerüst baute sich immer weiter auf - wir erzählten, dass wir zusammen in Amerika waren, dass ich nun einen Freund hätte, dass sie schwanger von ihrem Ex wäre. Mittlerweile war alles was wir ihm erzählten, erstunken und erlogen und ein riesiges Wirrwarr aus Lügen und Verarsche.

Noch ein Jahr verging - ich war mittlerweile 16 und meine beste Freundin 14. Sie schrieb immer noch mit ihm und da fing es nach und nach an, dass er vor ihr seine Maske fallen ließ und wir mehr erfuhren. Er schüttete ihr sein ganzes Herz aus. Um es kurz zu machen, er war echt eine extrem arme Sau und hatte ein richtig beschissenes Leben hinter sich: Die Eltern Alkoholiker, Drogensucht, massive Aggressionsprobleme - aber er gab nach außen hin immer den harten Kämpfer und ein wenig Macho, aber innerlich sah es wohl oft anders aus. Da haben wir uns schon mal scheiße gefühlt. Meine beste Freundin nahm sich vor, den Kontakt abzubrechen, aber immer wenn ihr langweilig war, schaltete sie wieder ICQ an und tischte ihm weitere Lügen auf. Irgendwann telefonierten wir dann mit ihm und erzählten ihm irgendeinen Quatsch von wegen dass wir zusammen in Arizona wären und so einen Kram. Er hat uns das ernsthaft abgekauft - und dabei war er überdurchschnittlich intelligent und sehr selbstbewusst, und vor allem kein Mensch, der vertraut. Außerdem erfand sie eine kleine Schwester seiner Traumfrau und schrieb mit ihm ebenfalls unter diesem Namen.

Dann gab es eine Phase, in der meine beste Freundin erkrankte und in der Zeit sehr viel mit ihm schrieb. Und es kam, wie es kommen musste - als sie dann 15 war, und ich fast 17, gestand er ihr, dass er sich total in sie verliebt hätte. Er hätte solche Gefühle noch nie für eine Frau empfunden, er sei sich sicher, sie sei diejenige, auf die er sein ganzes Leben gewartet hätte. Sie wäre so anders als alle anderen Frauen, die er kennen würde, und es sei auch nicht schlimm, dass sie ein Kind hätte, er würde sich freuen. Und er wüsste, dass es ihr genauso geht. Da saßen wir nun in unserem Dilemma, das wir angerichtet hatten. Wir entschieden uns für die Notbremse. Wir logen ein letztes Mal. Und zwar erzählte sie ihm, sie wolle ein Jahr in die USA auswandern und bräuchte Abstand von allem und jedem. Er war am Boden zerstört. Und sie löschte ICQ von ihrem PC und bemühte sich, nicht mehr in den Chat zu gehen.

Leider war ich noch regelmäßig in ICQ online und dachte nicht daran, dass er mich ja noch auf seiner Liste hatte. Sofort als ich online kam, fiel er über mich her: Wie es ihr in den USA geht, was sie macht, ob sie klarkommt etc. Er wollte ihr sogar Geld schicken, als ich unbedacht den Verdacht äußerte, sie würde gerade so über die Runden kommen. Er meinte es ernst - er sagte, er will zu mir nach "Berlin" kommen, bei mir übernachten und dann mit mir in dem Flieger in die USA reisen, sein Erspartes hätte er schon abgehoben. Ich schob extrem Panik und rief meine beste Freundin an. Sie versprach, es mit mir zusammen zu regeln. Letztendlich steckten wir in der nächsten Lüge. Ich sagte zu ihm, ich würde demnächst zu ihr fahren, sie besuchen und ihm dann Bericht erstatten.

Ja, die Chance hätte ich ergreifen müssen und danach einfach nicht mehr online gehen sollen, aber ich konnte nicht - ich erzählte ihm von unseren angeblichen Erlebnissen in den USA und von ihrem Kind, von ihr, von meinem Freund. Und notgedrungen erzählte er mir von seinen ganzen Sorgen, wie sehr er sie vermisse, dass er mit keiner anderen Frau mehr eine Beziehung eingehen könnte, weil er sie unbedingt sehen muss. Als ich 17 war, bekam ich einige sehr große Probleme in meinem Leben und ging überhaupt nicht mehr in ICQ online. Meine beste Freundin allerdings ging dann wieder ab und zu online - nach genau einem Jahr teilte sie ihm dann mit, dass sie wieder da wäre und das Spiel ging von vorne los. Als mit 18 bei mir dann wieder alles einigermaßen in Ordnung war, schrieb ich ebenfalls wieder mit ihm. Er war immer noch sehr verknallt und wollte nun unbedingt, dass wir beide ihn besuchen kämen. Er würde alles arrangieren und hätte schon ewig drüber nachgedacht, in seinen Wagen zu springen und zu ihr zu fahren, nur um ihr nahe zu sein.

Keine Ahnung, wie wir es gemacht haben, und es klingt unglaublich - aber der Typ hatte kurz darauf eine Menge mit seiner Arbeit zu tun und war ständig auf Montage. Meine beste Freundin und ich ergriffen die Chance- und der Kontakt verlief unglaublicherweise ein wenig im Sand und ein halbes Jahr später dachten wir nicht mehr wirklich an ihn. Unser Gewissen hat uns zu dieser Zeit extrem aufgefressen. Es tat uns unwahrscheinlich leid um den armen Kerl, der uns seine Gefühlswelt offenbart hat, auf der wir rumgetrampelt sind, indem wir ihm Lüge um Lüge über unser angebliches Leben auftischten, bloß weil uns zwei kleinen Mädchen langweilig war.

Beichthaus.com Beichte #00035950 vom 17.06.2015 um 03:37:28 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Vom ersten Freund vergewaltigt

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Missbrauch Verzweiflung Begehrlichkeit Falschheit

Ich hatte bis jetzt erst einen einzigen Freund, ich war damals 16. Er war mein erster richtiger Freund und ich wollte mir Zeit lassen, um das alles zu entdecken. Er war ein bisschen älter und sexuell auch erfahrener, aber er meinte immer, dass das kein Problem für ihn ist. Einmal hat er mich auf eine Party mitgenommen - da waren nur Leute in seinem Alter, also mindestens 18. Irgendwann war ich ziemlich betrunken, ich weiß auch gar nicht mehr, wie wir nach Hause gekommen sind, aber als ich im Bett lag, spürte ich, dass mein Freund mich betatscht hat. Ich glaube, ich habe seine Hand weggedrückt, ich wollte schlafen, alles hat sich gedreht, aber er hat nicht aufgehört, er wurde immer grober, hat meine Hände festgehalten und ich hatte einfach keine Kraft, mich zu wehren. Er hat meine Beine auseinander gedrückt - jede Berührung hat so wehgetan. Ich habe die ganze Zeit geweint und versucht, mich zu wehren und ihn wegzudrücken. Er lag so schwer auf mir und hat mir ins Ohr geatmet. Ich konnte nur weinen, ich konnte nichts tun. Irgendwann war es dann vorbei und ich bin eingeschlafen.


Am nächsten Morgen wachte ich auf, zwischen meinen Beinen hat alles gebrannt, es war so unerträglich. Ich bin duschen gegangen, weil ich mich so eklig und dreckig gefühlt habe. Alles hat wehgetan, jeder Schritt, sogar Tage danach hatte ich noch Schmerzen, wenn ich auf die Toilette ging. Ich hab auch gesehen, dass auf dem Bettlaken Blut war. Ich habe Schluss gemacht, aber ich hab ihn nie angezeigt. Jetzt bereue ich es, aber wer weiß, was dabei rausgekommen wäre. Ich habe eigentlich mit niemandem darüber geredet, nur viel geheult und mich immer wieder geritzt, tagelang nichts gegessen, weil ich es einfach nicht wert war. Zumindest glaubte ich das. Letztes Jahr besuchte ich einen Fortbildungskurs und lernte dabei jemanden kennen. Innerhalb eines Jahres hatten wir immer wieder Kontakt, mal mehr, mal weniger. Aber es hat nie ganz abgerissen, obwohl der Kurs schon lange vorbei ist. Er ist ziemlich lustig und ich finde ihn eigentlich sehr süß. Ich hätte nicht gedacht, dass das jemals wieder passiert, aber ich habe auch schon Zeit mit ihm alleine verbracht, ohne dass eine Freundin dabei war.


Er weiß viel über mich, hat die Narben gesehen und weiß, dass ich unter meiner meist stillen aber doch recht fröhlichen Oberfläche ziemlich kaputt bin. Einmal, als ich ein Down hatte und niemanden sehen wollte, hat er mir ein Bild von ihm geschickt, auf dem er eine wirklich dumme Grimasse zog und mich so zum Lachen gebracht. Vor Kurzem haben wir wieder was zusammen gemacht und ich habe bei ihm übernachtet. Er hat mich an diesem Abend sogar geküsst. Es war so schön, aber leider viel zu kurz, und ich war auch viel zu überrascht, um den Kuss zu erwidern. Aber dann, als wir im Bett lagen und er ganz vorsichtig über meinen Rücken gestrichen hat, kamen die Erinnerungen wieder hoch und ich hörte das Atmen, wie damals, und hatte das Gefühl, erdrückt zu werden. Ich konnte nicht anders, ich habe versucht, es zu unterdrücken, aber ich begann zu weinen. Ich bekam so eine Angst, dass er mir dasselbe antun könnte, ich fühlte mich so ausgeliefert und hilflos und dachte nur daran, dass ich ihm körperlich komplett unterlegen bin. Ich drückte ihn weg und er kannte sich gar nicht aus, fragte immer wieder, was los sei. Und ich wollte es ihm wirklich sagen, aber ich konnte nicht, ich kann darüber nicht reden, immer noch nicht, obwohl das jetzt über vier Jahre her ist.


Am nächsten Tag zum Abschied hat er mich umarmt, aber er hat die ganze Zeit traurig geguckt. Es ist so, als wäre das ganze letzte Jahr umsonst gewesen, als ob das Vertrauen nie dagewesen wäre. Er hat sich seit dem Abend jeden Tag gemeldet, aber ich habe entweder kurz angebunden geantwortet oder ihn komplett ignoriert. Ich hab trotzdem Angst, dass er sich bald gar nicht mehr meldet. Er fragt immer wieder, wie es mir geht und ob wir reden können, aber ich wüsste nicht, wie ich ihm das sagen soll. Ich ritze auch wieder jeden Tag, bin nur am Heulen. Ich vermisse ihn, obwohl ich Angst vor ihm habe. Was wenn er wie mein erster Freund ist und mir auch so wehtut? Wenn ich an den Kuss denke, bin ich fast wieder glücklich. Dann breitet sich so ein schönes warmes Gefühl in mir aus. Aber dann denke ich an das, was danach kam und daran, wie ich alles kaputtgemacht habe. Ich bin es nicht wert. Es tut mir so unendlich leid.

Beichthaus.com Beichte #00035943 vom 16.06.2015 um 22:04:35 Uhr (30 Kommentare).

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