Eine halbe Prüfung

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Betrug Morallosigkeit Sport

Was ich zu beichten habe, ist mittlerweile etwa ein halbes Jahr her. Ich bin leidenschaftlicher Segler und ich liebe alles an daran. Letzten Sommer war ich dann endlich alt genug, um die Prüfung abzulegen, die nötig ist, um den Sportbootführerschein Binnen abzulegen. Die Prüfung besteht aus zwei Teilen. Dem schriftlichen Teil und dem praktischen Teil. Der praktische Teil besteht aus einer Prüfung, bei der verschiedene Manöver gesegelt werden und einem Teil, bei dem verschiedene Knoten richtig geknotet werden müssen. Während der Prüfung bekam man einen Zettel, auf dem die Prüfer sehen konnten, welchen Teil man bereits gemacht hat. Nachdem ich den schriftlichen Teil absolviert hatte, ging ich mit meinem Zettel auf das Prüfungsboot. Ich absolvierte alle Manöver ohne Probleme, was anscheinend nicht selbstverständlich war, da viele der Mitprüflinge erst seit sehr kurzer Zeit segelten. Auf jeden Fall sah der Prüfer kaum hin, während ich segelte. Er gab mir meinen Zettel zurück, auf dem jetzt auch der praktische Teil als bestanden abgehakt war. Als ich dann zur Knotenprüfung ging, fiel mir auf, dass auch der Knotenteil schon als bestanden angekreuzt war. Ich überlegte nicht lange und übergab den vollständig ausgefüllten Zettel dem Leiter des Prüfungskomitees. Anscheinend hat der Prüfer, der für den Segelteil zuständig war, gesehen, dass ich segeln konnte, und wollte mir den letzten Teil ersparen. Da ich bei den Knoten nicht ganz sicher war, war ich ihm dafür sehr dankbar, auch wenn ich immer noch ein schlechtes Gewissen habe.

Beichthaus.com Beichte #00032464 vom 26.12.2013 um 16:28:17 Uhr (14 Kommentare).

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Randale im Fanblock

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Zorn Gewalt Vandalismus Sport

Ich (Student) gehe oft zu Fußballspielen ins Stadion und beichte, dass ich mich immer unheimlich freue, wenn diese "Ultras" aus dem Fanblock verkloppt werden. Sei es von der Polizei oder von wem auch immer. Ich bin natürlich für gute Stimmung im Stadion, und oft bin ich auch einer der Ersten, die den Schiri auspfeifen, und ich singe auch bei jedem Heimatclub-Schlachtruf mit - aber ich raste eben nicht so aus. Ich mag diese Prollos einfach nicht, die sehen eh alle gleich aus und zünden immer diese scheiß Böller - dieses "coole Block-Dasein" könntet ihr wirklich lassen! Sucht mit euren Minderwertigkeitskomplexen mal lieber einen Psychiater auf!

Beichthaus.com Beichte #00032446 vom 23.12.2013 um 16:02:22 Uhr (8 Kommentare).

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Homophobe Fußballer

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Begehrlichkeit Falschheit Lügen Verzweiflung Sport Eichede

Ich bin Fußballer bei einem Verein, der unter anderem in der Regionalliga Nord spielt. Mein Team und meine Mannschaftskollegen sind wirklich klasse! Wir haben eine Menge Spaß und Reden über jeden Scheiß. Aber sie kennen mein größtes Geheimnis nicht. Ich bin schwul. Ich weiß nicht, wie sie darauf reagieren würden, wenn sie es erfahren. Ich habe wirklich Angst, dass sie mich dann aus dem Team "ausschließen". Fußballer sind im Allgemeinen ja eher homophober. Da sind echt viele gut aussehende und sexy Typen in der Mannschaft. Und oft nutze ich beim Duschen die Gelegenheit, ihre nackten Körper so unauffällig wie möglich zu beobachten. Aber das eigentliche Geheimnis ist, dass ich während des Trainings in die Umkleidekabine gegangen bin und an der Hose eines Mannschaftskollegen gerochen habe.

Beichthaus.com Beichte #00032074 vom 20.10.2013 um 12:59:29 Uhr in 22964 Eichede (Matthias-Claudius-Straße) (11 Kommentare).

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Die fanatischen Sportler

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Zorn Hass Vorurteile Sport

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich Sportler hasse, und zwar zutiefst! Ausgenommen sind hier allerdings Hockey und Brettsportarten. Vorneweg, ich bin weder fett noch unansehnlich, aber diese verdammten "vitalen" Fitnessgurus gehen mir gewaltig auf den Sack! Seien es diese Möchtegern-Fahrradprofis, die nach Feierabend ihren tollen Overall anziehen und sich auf das 3000 Euro Fahrrad setzen und den Autofahrern auf die Nerven gehen, oder die gesundheitsbewussten Jogger, die abends an meinem Haus vorbeilaufen und mir stets einen verächtlichen Blick zuwerfen, wenn ich mit Bier und Zigarette auf der Terrasse sitze. Aber am allermeisten hasse ich die Typen, die vier Mal in der Woche im Fitnessstudio sind und ihre Muskeln lieben wie einen Bruder.


Diesen Hass habe ich aber erst nach und nach entwickelt, als so einer bei uns angestellt wurde. Er ist von der Sorte Selbstdarsteller, fährt einen geleasten 5er BMW und trägt am liebsten Tanktops. Morgens darf ich mir jeweils Geschichten anhören, wie hart er am Tag zuvor wieder trainiert hat und wie und warum er seinen Trainingsplan anpassen will. Alle möglichen Desinteressebekundungen meinerseits halten ihn leider auch nicht davon ab. Typen von dieser Sorte sind die größten Kotzbrocken und Machos. Und natürlich haben sie auch weibliche Gegenstücke, die ich in meinem Weltbild auch unter "verhasst" einordne - nur das diese die "arrogante Schlampen" sind. Und nein, ich bin kein neidischer Loser, der keine abkriegt. Vielleicht nicht so oft, wie ein typischer Macho, dafür aber seelisch stabile Mädels. Mein Lebensstil mag nicht halb so gesund sein, wie der eines Sportlers - und ich werde daher wohl auch etwas früher abdanken, als dieses Pack. Aber um gesund zu sterben, ist das Leben ja auch zu schade. Ich bitte also um Absolution für meinen Hass auf Menschen, die meist nur etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Beichthaus.com Beichte #00032032 vom 11.10.2013 um 16:01:28 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Marathon ohne Schwitzen

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Betrug Faulheit Falschheit Schule Sport Potsdam

Marathon ohne Schwitzen
Während der Oberstufe hat unser Jahrgang an einem Spendenlauf für bedürftige Menschen teilgenommen. Das Ganze lief folgendermaßen ab: Wir gingen mit unserem Sportlehrer zu einem Stadion und mussten dort Runden laufen. Für jede Runde, die man lief, bekam man von einem Streckenposten ein Gummiband - also diese Bänder, die man aus dem Haushalt kennt. Für jedes Gummiband hat der Sponsor dann einen Euro gespendet. Allerdings hatten wir, also neben mir noch zwei Freunde, nach drei gelaufenen Runden keine Lust mehr. Deshalb haben wir uns aus dem Stadion geschlichen, sind zum nächsten Supermarkt gelaufen und haben dort einige der besagten Bänder gekauft. Danach sind wir noch etwas essen gegangen und hatten ein bisschen Spaß in der Stadt. Als wir dann zum Stadion zurückkehrten, war dort immer noch so viel los, dass offensichtlich niemand bemerkt hatte, dass wir verschwunden waren. Wir liefen dann noch die letzte Runde mit, ehe wir alle zur Bändchenabgabe gerufen wurden. Dann haben wir uns noch mit Wasser bespritzt, damit es so aussieht, als würden wir stark schwitzen und gaben die Bändchen ab. Unser Lehrer war sichtlich begeistert, und meinte, dass wir wohl die Besten unseres Jahrgangs wären, und versprach uns, jedem eine Eins in Sport einzutragen. Sozusagen eine Win-win-Situation.

Beichthaus.com Beichte #00031922 vom 19.09.2013 um 16:50:20 Uhr in 14471 Potsdam (Am Luftschiffhafen 2) (22 Kommentare).

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