Ich bin drei Mal fremdgegangen

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Fremdgehen Verzweiflung Begehrlichkeit Lügen Partnerschaft

Ich war vor einem Jahr mit einer Frau zusammen, die mich in eine emotionale Welt geführt hat, die ich bis dahin nicht kannte. Sie sah super aus, kam aus gepflegtem, wohlhabenden Elternhaus, war lustig, spontan, Hammer! Es war perfekt. Das einzige, was mir aber in den Sinn kam, ist fremdgehen. Aber nicht nur einmal... Nein. Gleich drei Mal. Das erste Mal war als wir noch nicht richtig zusammen waren, von daher zählt das nicht. Nicht ganz! Das zweite Mal war auf einer Party, wo es alle gesehen haben. Und ich Idiot wollte ihr danach erklären, dass ich nicht rumgemacht habe, obwohl es zig Leute gesehen haben. Nun ja, das kam dann raus. Irgendwann, war ja klar. Aber das 3. und schlimmste Mal kam dann erst. Ich habe mit einer anderen geschlafen. Zu dem Zeitpunkt, als das dann passierte, wusste sie aber noch nix vom zweiten Mal. Nun ja mittlerweile weiß sie davon. Alles.

Aber ich bring es einfach nicht übers Herz ihr das dritte Mal zu erzählen. Sie hat schon Gerüchte darüber gehört, ich streite wieder alles ab, aber sie kann mir einfach nicht mehr 100 % glauben. Klar, könnte ich auch nicht. Unser Verhältnis ist mittlerweile wieder ganz ok, und ich frage mich ob wir nochmal zusammen kommen könnten. Und wie kriege ich dann die ewige Lüge vom dritten Mal verarbeitet? Oh Mann, aber wenn ich ihr das sage, könnte ich wetten dass sie jeglichen Kontakt zu mir abbricht, was ich auf keinen Fall will. Auf jeden Fall habe ich mit Franziska geschlafen und das auch noch in einer Zeit, in der es meiner damaligen Freundin extrem scheiße ging (Onkel gestorben, schwer krank, Abistress). Ich frage mich nur wie das alles passieren konnte, weil ich eigentlich immer absoluter Gegner vom Fremdgehen war/bin. Und ausgerechnet mit ihr muss ich meine Maximen brechen. Das Glück mit Füßen getreten. Verdammt!

Beichthaus.com Beichte #00021067 vom 01.02.2007 um 21:53:27 Uhr (5 Kommentare).

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Tragödien lassen mich kalt!

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Hass Zorn Engherzigkeit

Ich beichte, dass ich eiskalt bin. Schicksale, Tragödien und auch "erfreuliche Anlässe" von Familienangehörigen, Bekannten oder Fremden lassen mich völlig kalt. Ich heuchle dann auf Nachfrage kurz Interesse, mache mich dann aber schnell vom Acker, weil ich keinen Bock auf den Scheiß habe. Wenn Bekannte dauerhaft oder schwer erkranken, breche ich den Kontakt ab, weil ich keine Lust habe mich mit deren Problemen zu belasten.

Außerdem hasse ich Kinder vom Säuglingsalter bis ca. 10 Jahre. Ich kann mit den Nervensägen nichts anfangen und Kleinkinder könnte ich ermorden, wenn sie anfangen zu schreien. Meinen Neffen habe ich nur ein mal auf dem Arm gehabt - danach habe ich ihn nie wieder berührt und will es auch gar nicht. So ab 10 Jahren geht es einigermaßen. Wenn meine Freundin mich nicht an Geburtstage erinnern würde, hätte ich nicht mal meiner Mutter Gratuliert. Ich bin extra in eine andere Stadt gezogen, weil ich den Kontakt zu meiner Familie und meinen damaligen Bekannten einschränken wollte. Ich weiß, dass ich ein A*schloch bin und manchmal hasse ich mich selbst dafür.

Beichthaus.com Beichte #00021066 vom 01.02.2007 um 21:16:36 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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40 Tage und 40 Nächte

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Masturbation Medien

Ich habe mir auf ProSieben den Film "40 Tage und 40 Nächte" mit Josh Hartnett angeschaut, welcher bekanntlich von sexueller Abstinenz handelt. Gegen Hälfte des Filmes bin ich mir einen Runterholen gegangen, weil es einfach zu langweilig wurde.

Beichthaus.com Beichte #00021065 vom 01.02.2007 um 21:00:10 Uhr (2 Kommentare).

Gebeichtet von skate_or_die
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Einsam und frustriert

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Trunksucht Trägheit Prostitution Verzweiflung Gesellschaft

Ich habe beschlossen, mir auch mal meinen Frust von der Seele zu schreiben:

Mein Leben ist völlig beschissen: Ich, männlich 19 bin mehr oder weniger mit meiner Arbeit verheiratet, habe noch nie eine Freundin, oder gar Sex gehabt und ich bin übergewichtig. Genau genommen, mag das zwar alles meine Schuld sein, dennoch bin ich irgendwie nicht in der Lage etwas an meiner Situation zu ändern.

Dem Umstand, dass ich pro Woche meist nur einen Tag frei habe, verdanke ich auch dass ich an meinem freien Tag eigentlich nichts anderes zu tun habe als auf irgend eine Party zu gehen, von dessen Stattfinden ich genauso bescheid weiß, wie von der Tatsache, dass mich die meisten Leute da eigentlich auch nicht sehen wollen, mich aus Höflichkeit allerdings erdulden und mich an den Rand der Bewusstlosigkeit saufe. Den dazu kommenden täglichen Frust spüle ich mir je nach Bedarf mit 2-3 Bieren runter.

Charakterlich bin ich eigentlich ein ziemliches Arschloch. Ich bin egozentrisch und arrogant. Eigentlich nur um einen gewissen Abstand zu anderen Mitmenschen zu halten. Warum ich so bin weiß ich nicht, anscheinend hat sich das irgendwann aus meinem Unmut über mich selbst ergeben. Das wirklich einzige was ich im Umgang mit anderen Menschen gut kann ist sie irgendwie heruntermachen oder beleidigen, ob ich dabei nüchtern oder besoffen bin ist egal, nüchtern funktioniert es logischerweise besser.

Nachdem ich ja wie erwähnt arbeite wie ein Tier, allerdings noch bei meinen Eltern wohne habe ich eigentlich ziemlich viel Kohle fürs Leben übrig. Ein LCD-Fernseher und haufenweise andere technische Spielereien machen allerdings auch nur kurzfristig glücklich, vor Allem, wenn man die Zeit eh nicht nutzen kann das Zeug zu benutzen, da man ja eher mit Arbeiten oder Saufen beschäftigt ist. Was das Saufen, angeht kotzt mich diese Gewohnheit mittlerweile eigentlich nur noch an, weil ich davon nicht loskomme und unter Leuten oder auf irgendeiner Feier nüchtern keine fünf Minuten Spaß haben kann.

Da ich durch die bereits genannten Umstände nicht in der Lage bin eine Frau abzubekommen, habe ich vor kurzem beschlossen zu einer Nutte zu gehen. Seitdem ist das allgemeine Unwohlsein nicht besser geworden, im Gegenteil. Vor allem rechnete ich nicht damit, dass ausgerechnet die Nutte mir noch die peinliche Frage stellen musste, ob ich denn momentan keine Freundin hätte. Kommt wohl nicht so oft vor dass bei denen auch jüngere Typen vorbeischauen. Mein Sexualleben besteht nun also ausschließlich aus Porno-Filmen und Masturbation; wobei ich mich, nachdem ich es mir selbst besorgt hab, eigentlich nur schlecht und einsam fühle.

Die meisten Leute mit denen ich so tagtäglich zu tun habe kotzen mich im Grunde nur an. In den meisten Fällen ist es so eine Art Hassliebe, was vor allem auf meine Mutter und im weiteren Sinne auf meine Freunde zutrifft. Was meine Mutter angeht hasse ich ihre Art, sich permanent zu erkundigen was denn mit mir los sei, und mich zu bevormunden als wenn ich 12 wäre. Egal was ich tue ich bekomme eine dumme Frage dazu ab. Warum ich so früh aufstehe, oder warum ich so genervt sei etc. Das ich trinke wie ein Loch weiß sie nicht so wirklich, wenn ich mal zu Betrunken nach Hause komme findet sie es nicht so schlimm, da ein oder zweimal (die ganzen anderen Tage bemerkt sie entweder wirklich nicht, oder sie verdrängt es) im Monat ja normal sind in meinem Alter. Was meinen klein gehaltenen Freundeskreis angeht, ist es zwar so, dass ich irgendwo eingehen würde wenn ich keine sozialen Kontakte hätte, es mich allerdings nervt, das jeder in so ziemlich allen Dingen erfolgreicher ist als ich. Ob es nun ihr Berufsleben ist oder eben der Umgang mit Frauen.

Eine Person die mittlerweile aber wirklich hassen gelernt habe ist mein Chef. Er ist faul und unfähig, hat aber ungünstigerweise das Glück das ich für ihn arbeite. Geld stinkt zwar nicht, aber ich hasse meinen Job und ich möchte sobald ich es geschafft habe diesen loszuwerden, nie wieder etwas machen, wo man mit Leuten zu tun hat. Kurz gesagt: Man lernt erst wie viele Schwachmaten und Idioten es gibt, wenn man mal per Telefon mit ihnen reden darf und das mitunter ziemlich häufig. Wenn man sich über 50 Stunden pro Woche mit Idioten auseinander setzen muss, lernt man eigentlich erst was für interessante soziale Schichten es in unserer Gesellschaft überhaupt gibt. Asozial ist für einige meiner Kunden noch eine Belobigung. Der faule Sack der sich mein Chef nennt, rundet das schöne Bild in meiner Arbeit ab. Er bezahlt mich ja also soll er doch gefälligst auch das Recht haben mich während meiner wenigen freien Stunden per Handy belästigen zu können. Und falls ich es wage das Handy dann doch auszuschalten, kann man mir ja eine Standpauke halten wie ich dazu komme mir so etwas zu erlauben.

Ich habe keine Ahnung ob sich in meinem Leben, bzw. an meinem Lebensstil in näherer Zeit etwas ändern wird. Ich denke irgendwo nicht, da ich es ehrlich gesagt nicht wirklich kann. Würde nun jemand in mein Leben treten, der mir wichtig wäre hätte ich eine Motivation das zu tun, aber da ich nun mal so bin wie ich bin wird das sicher nicht passieren. Oder anders gesagt: Welches Mädchen sollte schon an einem Alkoholiker im Anfangsstadium der noch dazu so liebenswert ist wie der Hund von Adolf Hitler, und auch nicht gut aussieht etwas finden? Naja zumindest die Nutte von letztens schein es tatsächlich fragwürdig zu halten warum ich sie denn Aufsuche.
Vielen Dank fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00021059 vom 01.02.2007 um 18:58:24 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Gewalt gegen CDs

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Hass Zorn Dummheit

Ich hasse alle Leute, die das Wort "Raubkopierer" in den Mund nehmen. Zwar habe ich nur ein Semester Jura studiert, aber schon vorher wusste ich, dass Raub-Diebstahl unter Androhung oder Anwendung von Gewalt ist. Wo verdammt noch mal, wende ich Gewalt an, wenn ich eine CD brenne? Man muss es scheinbar nur oft genug hören.

Beichthaus.com Beichte #00021056 vom 01.02.2007 um 10:44:18 Uhr (5 Kommentare).

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