Verhalten auf der Autobahn

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Zorn Dummheit Auto & Co.

Ich beichte, dass mich Deutschlands Autofahrer tierisch aufregen, erst recht, wenn sie auf dreispurigen Autobahnen unterwegs sind. Da wird auf der Mittelspur mit gemütlichen 100-120 km/h dahingeschlichen und rechts ist alles frei. Was macht man also, wenn man sich an die Verkehrsregeln halten will und von hinten angeflogen kommt? Auf die linke Spur ausweichen - meist kommt dann ein noch schnelleres Auto, das dann wieder abbremsen muss. Alles verursacht durch den Mittelspurschleicher. Blendet man alternativ diesen Idioten auf, ziehen sie nach mehrmaligem Wiederholen meist rechts rüber und beschimpfen einen dann auf gleicher Höhe wild rumgestikulieren. Hallo?! Wer ist hier denn im Recht? Wenn einer jedoch total uneinsichtig ist und rechts mal wieder alles frei ist, überhole ich mittlerweile auch rechts. Es geht mir einfach tierisch auf den Sack, dass die Leute das nicht raffen und wohl denken, die rechte Spur sei nur für LKWs. Die denken einfach nicht an diesen Dominoeffekt und die daraus resultierenden Stockungen im Verkehr.

Noch schlimmer sind jedoch ausländische Verkehrsteilnehmer, vorzugsweise vorne mit gelben Nummernschild (also meine lieben Freunde aus Frankreich oder den Niederlanden), die meinen, sie könnten mich in meinem Land nötigen, in dem sie sehr dicht auffahren. Ich bin keinesfalls rechtsradikal, jedoch regen mich solche Situationen ebenso auf und ich tippe mal schön die Bremse an, sodass der Hintermann einen Schreck bekommt und dann meist Abstand hält. Diesen Autofahrern zeige ich dann auch mal den Mittelfinger. Bei Autos mit deutschen Kennzeichen verzichte ich mittlerweile darauf, wir tendieren ja heutzutage schnell zu Anzeigen. Nötigt mich ein deutscher Autofahrer (so wie zuletzt ein Audi A8 mit Werkskennzeichen), so zeige ich ihm, wenn er auf gleicher Höhe ist (denn das machen sie ja alle, diese Penner, noch einmal schön arrogant rübergucken), mithilfe meines Daumens und Zeigefinger die Größe seines Geschlechtsteils. Oder nehme mein Handy und tue so, als würde ich ihn fotografieren. Ich bin mir sicher, dass das einige "Business-Man" sehr aufregt. Und ich fühle mich gut dabei.

Zu guter Letzt gibt es noch die meist polnischen Verkehrsteilnehmer, die nachts mit ihrer Schrottmühle und voll beladenem Anhänger mit 130 km/h dahinpflügen. Das Gespann schlingert meist links-rechts. Wo ist hier die Autobahnpolizei, um diese Taten zu unterbinden? Dann sei noch gesagt, dass ich mich sonst an alle Regeln halte, wenn ich jemanden überhole, schere ich ja nach abgeschlossenem Überholvorgang auch wieder ein, aber muss man immer gleich so dicht auffahren?!

Beichthaus.com Beichte #00021383 vom 07.04.2007 um 04:53:03 Uhr (15 Kommentare).

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Die Koreanerin auf dem Klo

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Trunksucht Begehrlichkeit Schamlosigkeit Missbrauch

An Silvester waren alle sehr betrunken: Ich, meine Freundin, andere Gäste auf der Partyveranstaltung, auf die wir gegangen waren. Ein koreanisches Mädchen auf der Party, das wohl am Abgefülltesten von allen war, war ziemlich tolerant, was Körperkontakt und Flirtsignale anging. Während meine Freundin dann also in einem andern Zimmer geredet hat, habe ich zufällig mitbekommen, wie besagte Koreanerin aufs Klo gegangen ist. Ich bin hinterher und habe nach kurzer Wartezeit die Verriegelung der Klotür mit einem 5c-Stück von außen geöffnet, wo sie mit heruntergelassenen Hosen auf dem Klo saß. Ihren Wunsch, bitte wieder rauszugehen, habe ich dann schon respektiert - aber erst nach einem Kuss. Draußen lief ich dann auch noch meiner Freundin in die Arme, die aber bis heute keinen Schimmer von dieser Untat hat.

Beichthaus.com Beichte #00021379 vom 07.04.2007 um 02:51:12 Uhr (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Überforderung durch Zweifel

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Verzweiflung

Ich habe grade ein endlosen Text über mein Leiden und meine Emotionen in dieser Welt geschrieben und ihn gelöscht, weil es zu viel gibt was mich tief berührt und ich noch Ewigkeiten hätte weiterschreiben können ohne meine Gefühle auch nur annähernd genügend in Worte zu fassen. Diese Erkenntnis hat mich so getroffen, dass ich aufgegeben habe und nur diese paar Sätze schreibe. So gehe ich weiter mit all meiner Zerrissenheit durchs Leben ohne sie teilen zu können und bin noch betrübter als vorher. Ich hoffe keiner kann nachvollziehen was ich meine, denn diese Erkenntnis tut weh. Es gibt so viel das ich sagen möchte, dass es mich bei weitem überfordert.

Beichthaus.com Beichte #00021360 vom 06.04.2007 um 07:14:34 Uhr (5 Kommentare).

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Der Kick durchs Fremdgehen

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Fremdgehen Selbstsucht Partnerschaft

Ich (w) bin mit einem wundervollen Mann zusammen. Ich liebe ihn über alles, aber trotzdem macht mich die Vorstellung, ihm fremdzugehen, irgendwie an. Nicht, dass ich es ernsthaft in Erwägung ziehe, aber der Gedanke gibt mir irgendwie einen Kick. Obwohl ich eigentlich überzeugt bin, dass kein anderer Mann im Bett so gut ist wie er. Weiterhin muss ich beichten, dass ich fremd flirte. Und ja, mein Freund weiß Bescheid.

Beichthaus.com Beichte #00021354 vom 06.04.2007 um 03:22:02 Uhr (6 Kommentare).

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Das eigene Bierzelt

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Maßlosigkeit Trunksucht Diebstahl Gesellschaft

Hallo, ich (m) 16 Jahre alt baue gerade mit 3 Kumpels in einem Wald mittlerweile schon fast eine Art Bierzelt. Doch lasst es mich genauer erläutern: Es fing mit Langeweile an und endete in einer Rauschorgie ohne gleichen. Wir errichteten inmitten eines Waldes, in einem schönen Bayrischem Dorf ein ca. 5 x 4 m großes Holzgerüst. Der erste Bierkasten lies nicht lange auf sich warten. Um uns nicht in den Dreck setzen zu müssen, erbauten wir einfache Holzbänke. Selbstredend stammt das Holz von den umliegenden Bäumen. Auf das Holzgerüst lehnten wir große Baumstämme, sodass es nun innen drin gut 2,30m hoch ist. Die Sauferein wurden immer länger, immer mehr. In der Winterzeit wurde es früh dunkel, sodass wir aus dem, nicht einmal 150 m entferntem Kloster, Opferkerzen taschenweise ins Lager schafften und kombiniert mit Marmeladengläsern eine super Lichtquelle machen. Wir schämen uns dafür in keinster Weise, schließlich bezieht die Kirche, immer noch, trotz Austritt, ungerechtfertigter Weise die Kirchensteuer vom Bruder einer meiner Kumpels. Die sollen bloß nicht meckern. Im übrigen möchte ich beichten, dass so ziemlich alles, in dem Lager geklaut ist. Angefangen bei den Nägeln die das ganze zusammenhalten, bis hin zum Tisch aus dem Wertstoffhof. Auch wir merkten, dass dies ein neue Heimat für uns wird, und dass das ganze Potential dieses Ortes ausgeschöpft werden muss. Deshalb begannen wir mit dem Bau eines ordentlichen Bierregals. Dies hat einige Vorteile:
- Zum einen haben wir das erste mal seit langem wieder gebaut statt gesoffen.
- Zum Zweiten, ergötzen wir uns täglich an diesem kaiserlichen Anblick, meterhoch gestapelter Leergutflaschen, sowie einer 2,5 m breiten Bayernfahne. Wir knieten uns förmlich in dieses Lager und steckten unsere ganze Kreativität hinein. So kam es, dass wir die Seitenwände mit herablassbaren Folien ausstatten, um auch bei Wind und Hagel schön saufen zu können.Dies setzt natürlich ein Wasserdichtes schräges Dach aus Folie und ebenfalls geklauten Holzbrettern voraus. Wir besorgten uns Kies und verteilten diesen auf dem Erdboden. Das Lager wurde mehr und mehr zum Ort der Gemütlichkeit. Eine Reihe Holzregale unterhalb des Daches schmücken mit den seitlich angenagelten Kronkorken das Lager und verleihen ihm den gewissen Touch. Das Lager wurde immer perfekter! Kürzlich bauten wir eine Holztür und sicherten sie mit 3 Zahlenschlössern vor ungebetenen Bierdieben. Denn selbst einem blinden, sind die Jugendlichen, die regelmäßig mit mehreren Kästen Bier in den Wald gehen und anschließend besoffen wieder heraustorkeln nicht abgegangen.
Wir verbrachten mehrere Wochenenden in diesem Lager uns es ist eine 2. Heimat. Heimat setzt Luxus voraus. Auch wir sind gesellschaftlich integriert und wollten ab sofort nicht mehr aus Flaschen trinken, sondern klauten einfach insgesamt 15 Maßkrüge, Weißbier- und Radlergläser, welche selbstverständlich ihren Platz über dem Bierregal finden werden. Im Vollrausch kommen einem auch immer die besten Ideen. So zum Beispiel, die nackte Holzwand mit selbstverständlich geklauten, Verkehrsschildern zu verkleiden. Nun schmückt ein Baustellenschild, ein 30er-Zonenschild, ein "Hunde, kacken verboten"-Schild, sowie das auf die Adalmundstraße hinweisende Schild diese Wand.
Zu gerne würde ich euch nun Bilder, des Bierregales, der Fahne, der Folien und überhaupt des gesamten Lagers zukommen lassen.
Zum Schluss möchte ich euch noch aufs Knie drücken, dass wir letztens das Leergut abgaben und somit direkt unseren nächsten Vollrausch finanzierten. Wir sind Stolz auf uns! Gott mit dir, Du Land der Bayern!

Beichthaus.com Beichte #00021351 vom 06.04.2007 um 01:25:41 Uhr (17 Kommentare).

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