Auf den eigenen Beinen

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Schamlosigkeit Ungerechtigkeit Gesundheit Wien

Ich (m/19) war vor einigen Tagen mit einem Freund auf einer der größeren Shoppingstraßen einkaufen. Auf solchen Straßen sammeln sich gerne Behinderte: Leute ohne Arme, ohne Beine oder sonstige Glieder, um zu betteln. Als wir in die U-Bahn einsteigen wollten, haben wir einen dieser Bettler gesehen. Es war ein Typ, der keine Beine mehr hatte, jedenfalls ist er auf seinen zwei Stummeln Richtung Lift geschlendert. Der arme Kerl kam nicht hoch zum Schalter, und als mein Freund das sah, sagte er: "Warum hilft dem denn keiner?" Ohne darüber nachzudenken und mir in diesem Moment der Zweideutigkeit meiner Wortwahl nicht bewusst, antwortete ich: "Der will wohl auf eigenen Beinen stehen." In dem Moment, als mir diese Wörter über die Lippen gingen, bekam mein Kollege und einige andere Leute in der U-Bahn einen Lachanfall, wie er in einem Film nicht besser hätte dargestellt werden können. Natürlich lache ich mit, aber ich lachte nicht wegen dem armen Beinlosen, sondern wegen meiner Dummheit in dem Moment, wo ich den Satz ausgesprochen hatte.

Beichthaus.com Beichte #00026196 vom 02.05.2009 um 19:33:06 Uhr in Wien (U-Bahn Neubaugasse) (24 Kommentare).

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Geburtstagsfeier mit meinem Vibrator

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Ignoranz Diebstahl Masturbation Peinlichkeit

Geburtstagsfeier mit meinem Vibrator
Heute ist mein Geburtstag. Der zuerst nett anmutende Ausflug mit meinem Ex entpuppte sich dann aber als Reinfall, als er sich wegen Nichtigkeiten aufregte und nachher sogar beleidigend wurde. Ich bin dann in der Nähe meiner Wohnung an der nächstbesten roten Ampel aus dem Auto gestiegen und nach Hause gegangen. Dort entschied ich mich, eine Runde mit meinem "neuen" hässlichen und auch teilweise kaputten Fahrrad (geschenkt von seiner Tante) durch mein Örtchen zu fahren, um mich mal ein bisschen genauer in meiner Wahlheimat umzusehen. Das Fahrrad hatte ich dann am Bahnhof stehen lassen, natürlich angekettet. Es war vorhin weg, geklaut, das hat mich so angekotzt, dass ich erst mal zehn Minuten verstört am Bahnhof rumstand. Gut, dann eben wieder zu Fuß nach Hause. Zu Hause angekommen verbrachte ich zwei Stunden vor dem PC und Fernseher, als es klingelte. Ich dachte, ich räume mal lieber meinen Vibrator weg, wenn mein Besuch gleich in meine Wohnung kommt. Plötzlich steht meine Nachbarin im Flur und guckt mich mit dem Vibrator in der Hand verdutzt an; ich hatte die ganze Zeit meine Wohnungstür offen stehen lassen. Naja, ein schöner Tag neigt sich dem Ende zu. Was bleibt ist ein "Ich-vergrabe-mich-gleich-Gefühl".

Beichthaus.com Beichte #00026192 vom 01.05.2009 um 23:07:58 Uhr (22 Kommentare).

Gebeichtet von jannemann
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“Beichte

Erziehung beim Einkauf

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Rache Verrat Diebstahl Shopping

Erziehung beim Einkauf
Ich (w/21) arbeite an der Kasse eines kleinen Geschäfts, in dem es von Putzmittel über Schreibwaren bis Lebensmittel alles gibt, jedoch keine Kameraüberwachung, weshalb sehr viel gestohlen wird. Vor ein paar Wochen erwischte ich dann auch einen Jungen (etwa 14, rotzfrech, sehr oft im Laden) beim Klauen - was diesen nur veranlasste, zu betonen, dass er 9 Jahre alt sei und nicht gewusst habe, dass man keine Naschsachen mit aus dem Laden nehmen darf. Da es kurz vor Ladenschluss war und eine Anzeige sehr viel unbezahlte Zeit in Anspruch nimmt, schickte meine Kollegin ihn nach einem deftigen Anschiss mit den Worten "Lass dich hier nie wieder blicken!" weg. Der Junge blieb jedoch unbeeindruckt: Nur zwei Wochen später kam er wieder und als ich ihn an das Hausverbot erinnerte, behauptete er, es sei sein Kumpel gewesen. Rotzfrech! Und noch am selben Tag betritt er den Laden noch einmal - zusammen mit Freund und Rucksack! Er wurde diesmal von einer anderen Kollegin wieder weggeschickt, genauso unbeeindruckt wie die vorherigen Male, und wahrscheinlich mit genauso vollen Taschen.

Letzte Woche jedoch habe ich es ihm heimzahlen können: Er begleitete seine Großmutter beim Einkaufen. Schon als er mich an der Kasse erblickte, erstarrte sein Blick und er wurde ganz blass. Wie ich ihn aber genauso ruhig und freundlich wie immer auf sein Hausverbot aufmerksam machte, bekam er Panik und stammelte nur noch rum. Seiner Oma, die natürlich wissen wollte, was los ist, erzählte ich selbstverständlich gerne alle Hintergründe. Darauf ist sie, ihren Enkel hinter sich herziehend, mit den Worten "Ich schäme mich in Grund und Boden" von dannen gezogen. Ihn habe ich seitdem nicht wieder gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00026191 vom 01.05.2009 um 15:49:19 Uhr (22 Kommentare).

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Ich bin Ihr Untergebener!

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Fetisch Begehrlichkeit

Ich (m/21) möchte einen Fetisch beichten. Ich finde es total geil, wenn weibliche Autoritätspersonen (Chefin, Ärztin, Schulleiterin...) mich herumkommandieren. Ich benehme mich dann immer absichtlich begriffsstutzig und unfähig, damit sie mich wie einen Untergebenen […]
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Beichthaus.com Beichte #00026190 vom 01.05.2009 um 12:34:34 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Speiübel im Fahrgeschäft

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Peinlichkeit Ekel Dummheit

Vor ungefähr fünf Jahren war ich (w/19) mit meiner damaligen besten Freundin auf dem Bergfest in der Nachbarstadt. Wir sind bestimmt viermal "Break Dance" gefahren, ohne dass es mir in der Magengegend etwas ausmachte. Als es uns allmählich zu langweilig wurde, bummelten wir weiter über den Platz. Im hintersten Teil stand ein Fahrgeschäft, das eigentlich relativ harmlos aussah: eine flache Scheibe mit mehreren drehbaren Sitzkabinen drauf, optisch nichts Besonderes also. "Gut", dachten wir. "Lass uns das Ding mal ausprobieren!" Also fix die paar Euro an der Kasse hingeblättert, reingesetzt und abgewartet. Nach ein paar Minuten ging es los. Die Scheibe fing an, sich zu drehen. Allmählich begann sie, sich senkrecht aufzustellen. Die Kabinen drehten sich nun ebenfalls wirr umher, mal schaute man von oben auf den gut fünf Meter entfernten Boden, dann "lag" man quasi wieder in seinem Sitz und konnte für einen Augenblick den Himmel anstarren. Die Scheibe änderte mehrfach ihre Drehrichtung. Ich wurde erst in die eine, dann in die andere Richtung geschleudert, wenn sich die Sitzkabinen urplötzlich auch dazu entschlossen, die Drehrichtung zu ändern. Grausam!

Kurzum: Nach diesem Gefährt war mir speiübel und ich hatte eine Leichenblässe im Gesicht! Meine Freundin war noch wohlauf, sie wollte sofort zurück zum "Break Dance" um noch eine Runde zu fahren, eh es heimgeht. Da mir aber schlecht war und sie unbedingt mit mir zusammenfahren wollte, warteten wir eine halbe Stunde. Als die Zeit um war, hatten wir gerade noch zehn Minuten, bevor uns ihre Eltern ohnehin abholen wollten. Mir war jedoch noch immer nicht gut. Schließlich konnte mich meine Freundin doch noch zu einer Fahrt überreden. Ich wünschte, ich hätte sie allein fahren lassen oder in Kauf genommen, dass sie wütend auf mich ist. Stattdessen war ich so dumm und fuhr mit! In so einem "Break Dance" Fahrgeschäft geht es ja auch ordentlich zur Sache. Nach den ersten 30 Sekunden wurde mir erneut kotzübel. Ich versuchte, es zurückzuhalten, doch das ging nicht. Mein gesamter Mageninhalt entleerte sich noch während der Fahrt. Dummerweise habe ich einen so unpassenden Moment abgepasst, dass die Sitzkabine, die eben noch nach links drehte, plötzlich ihre Richtung änderte. Somit traf die Kotze nicht nur meine damalige beste Freundin und mich, sondern dank Fliehkraft auch eine Gruppe Jugendlicher, die sich um das Fahrgeschäft herum versammelt hatte. Ich hörte nur noch entsetzte Schreie. Als die Kotzmühle endlich anhielt, setzte ich einen angewiderten Gesichtsausdruck auf, den man sich vorstellen kann. Ganz nach dem Motto: "Pfui Teufel! Welche Sau war das denn?!" Himmel, war mir das peinlich. Meine Freundin und ich sind schnell abgedüst und amüsieren uns noch heute köstlich über diese Geschichte. Seitdem habe ich mich allerdings nie wieder getraut, "Break Dance" zu fahren.
An alle, deren Kleidung ich an diesem Tag schmutzig machte: Es tut mir leid, aber lustig war es trotzdem!

Beichthaus.com Beichte #00026186 vom 30.04.2009 um 14:24:24 Uhr (18 Kommentare).

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