Der Ring am falschen Finger

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Dummheit Peinlichkeit

Ich (m/19) bin seit über zwei Jahren in einer glücklichen Beziehung. Ich habe meiner Freundin schon zwei Ringe geschenkt und mir selbst immer einen von ihr gewünscht. Ich bekam diesen Wunsch schließlich auch irgendwann erfüllt. Doch ich muss dazu sagen, dass es mein erster Ring war, den ich jemals getragen habe. Schließlich probierte ich den Ring mal auf jedem Finger, um zu sehen, auf welchem er am besten passt. Am Ringfinger selbst saß er ein wenig locker, was für mich ungewohnt war und störte. Ich ließ ihn an diesem Finger, doch am nächsten Morgen wachte ich auf und er war weg. Ich hatte ihn beim Schlafen wohl irgendwie verloren.

Ich dachte mir dann jedenfalls, dass der Ring zu locker auf diesem Finger wäre und steckte ihn auf den Mittelfinger, zog ihn wieder ab dachte mir "Hey, das klappt. Nicht zu eng, nicht zu locker". Dumm nur, dass ich nicht wusste, dass ein Finger ab und zu auch mal angeschwollen ist.
Ich ging also seelenruhig duschen und ließ den Ring dabei am Mittelfinger. Nach dem Duschen ging ich an den Computer und versuchte zur Sicherheit noch einmal ihn abzumachen. Dies klappte hervorragend, also habe ich ihn wieder drauf gesteckt.
Knapp zehn Minuten später merkte ich, dass mein Finger irgendwie schwer war, kaum zu bewegen. Ich sah nach und er war total dick angeschwollen. Vor dem Ring war mein Finger fett wie eine Bockwurst! Ich bekam den Ring nicht mehr ab, obwohl ich alles versuchte. Ich zog, drehte ihn, versuchte es mit Fit, Seife, Butter und Öl, doch nichts half, der Ring war zu fest.
Ich ging also zu meinem Vater, dieser meinte er würde ihn einfach durchschneiden. Er versuchte es, was jedoch nicht klappte. Ich habe danach eine kleine Delle im Ring gehabt, welche mich immer wieder an diese Blödheit erinnern wird.
Naja, ich musste daraufhin in das Krankenhaus, dort war es mir schon extrem peinlich zu der Frau zu sagen, dass ich den Ring auf den "falschen" Finger gesteckt hatte. Das Ende vom Lied war, dass ich dann knapp 45 Minuten mit einem Arzt im Patientenzimmer saß, welcher die ganze Zeit an meinem Finger herumriss. Ich hatte starke Schmerzen, da ich auch nicht wollte, dass der Ring einen Tag, nachdem meine Freundin ihn mir geschenkt hatte, zerteilt wird.
Der Arzt sagte dann ungefähr fünf Minuten, bevor er ihn ab bekam, dass er ihn abschneiden müsse, da der Finger schon zu sehr angeschwollen war. Der Ring war sehr scharfkantig, was durch die Brutalität des Arztes zu Rissen in der Haut, Schürfwunden und viel Blut führte.

Am Ende rief ich meine Freundin an und erzählte ihr von der Geschichte. Sie musste lachen und erzählte es auch ihren Eltern, welche mich am selben Tag beim Grillen mit der Frage, wie es im Krankenhaus war, begrüßten. Das Ganze war mir so unglaublich peinlich, dass ich im Boden versinken wollte.
Ich beichte also, dass ich leider schon immer ein Trottel war.

Beichthaus.com Beichte #00031111 vom 01.05.2013 um 01:09:02 Uhr (19 Kommentare).

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Gesprächsthema Nummer eins

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Sex Wollust

Ich bin eine totale Schlampe. Ich bin zwar im Moment in einer Beziehung, habe aber fast mit jedem Typen aus dem Freundeskreis meines Freundes geschlafen. Das allerdings, bevor wir zusammengekommen sind. Die meisten haben auch Nacktfotos von mir. Ich bin auch ziemlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00031110 vom 01.05.2013 um 11:47:01 Uhr (33 Kommentare).

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“Beichte

Die Schaukelkrankheit

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Selbstsucht Lügen Kinder Heiligensee

Die Schaukelkrankheit
Als ich ungefähr fünf Jahre alt war, war ich mit dem Kindergarten über ein paar Tage in einem Ferienlager. Die Schaukelsituation dort war ziemlich angespannt, denn es standen nur eine Handvoll Schaukeln für mehrere Kindergruppen zur Verfügung. Als ich mit einigen Freunden gerade die Schaukeln okkupiert habe, kamen nach einer Weile Kinder eines anderen Kindergartens auf uns zu. Sie vermeldeten selbstbewusst, dass wir ja nun lange genug geschaukelt hätten und sie jetzt an der Reihe seien. Mit einem bedauernden Gesichtsausdruck erklärte ich ihnen jedoch, dass ich an der Schaukelei ja gar keine Freude hätte. Im Gegenteil, ich hätte eine schwere Krankheit, zu deren Therapie täglich zwei bis drei Stunden Schaukeln nötig seien. Und wenn sie sich noch länger in meiner Nähe aufhielten, liefen sie Gefahr, angesteckt zu werden. Mit erschrockenen Gesichtern trollten sie sich und wir konnten in Ruhe weiter schaukeln.
Ich möchte also Beichten, andere Kinder um ihr wohlverdientes Schaukelerlebnis im Ferienlager gebracht zu haben. Wir haben tatsächlich weitaus mehr geschaukelt, als uns im Sinne der sozialen Gerechtigkeit zugestanden hätte.

Beichthaus.com Beichte #00031109 vom 01.05.2013 um 11:51:35 Uhr in Heiligensee (13 Kommentare).

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Menschen mit Smartphone-Sucht

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Hass Zorn Ignoranz Telefon Frankfurt

Menschen mit Smartphone-Sucht
Ich (m/47) gestehe, dass ich eine Aversion gegen Menschen habe, die durch eine Fußgängerzone laufen und gar nicht mitbekommen, was in ihrer unmittelbaren Umgebung passiert, da sie den Blick auf das Display ihres Smartphones gerichtet halten und dort dubiose Textbotschaften […]
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Beichthaus.com Beichte #00031108 vom 30.04.2013 um 19:00:26 Uhr in 60313 Frankfurt (Zeil) (37 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Bindungsangst

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Engherzigkeit Trägheit Partnerschaft

Ich (m/Mitte 30) muss hier heute mal etwas gestehen: Ich weiß nicht, was Liebe zwischen zwei Menschen ist. Ich habe schon relativ früh, so mit 13, 14 Jahren gemerkt, dass alle um mich herum irgendwie total am Rumspinnen sind, man unbedingt "miteinander gehen" muss. Ich habe nie einen großen Bedarf danach verspürt. Klar weiß ich, was Sympathie ist und pflege auch Freundschaften. Sexuell gesehen bin ich hetero und habe auch meinen Spaß daran. Aber einen Menschen so sehr zu mögen, dass ich zum Beispiel fest mit ihr zusammenziehe oder gar heiraten würde, kann ich mir einfach nicht vorstellen. Auch dieses "Kribbeln im Bauch" ist mir völlig fremd. Ich hatte aber nie auch nur das geringste Problem damit, Beziehungen völlig unerwartet und schnell zu beenden, wenn die Frau mich nervte oder sonst was. Mir tut es auch nicht weh, wenn eine Frau etwas mit mir beendet, Freunde verlieren dagegen empfinde ich als schlimm. Freundschaften mit Frauen sind übrigens kein Problem, eine Bekannte bezeichnet mich im Spaß immer als ihren nicht-schwulen schwulen besten Freund, weil ich eben keine Hintergedanken habe.

Die einzige Art von Liebe, die ich kenne und fühle, ist die gegenüber meiner Familie und meinen Haustieren. Dafür würde ich alles tun. Aber mein Empfinden anderen Menschen gegenüber geht über Sympathie und "mögen" einfach nicht hinaus. Daher hab ich mich entschieden, alleine zu bleiben, denn es wäre unfair einer Frau gegenüber, die weit mehr Gefühle in mich investiert (ja, blöde Wortwahl, aber ich denke ihr versteht, wie ich es meine!) als ich ihr entgegenbringen kann. Klar bin ich auch manchmal einsam. Aber ich will ja auch niemandem wehtun, denn das tut mir dann schon leid. Ich bin auf Anraten meiner Familie und einiger Freunde übrigens auch mal zum Psychiater deshalb gegangen, der sich das ganze anhörte und dann meinte, das sei keine Störung in seinen Augen, entweder sei ich eben so, oder die Frau, die mich knackt, wäre mir eben noch nicht über den Weg gelaufen, und dabei belasse ich es auch, was Ursachenforschung angeht. Ich hatte weder eine schwere Kindheit, noch hat mich je jemand falsch angefasst, ich habe keinen besonderen Fetisch, nichts. Auch mein Leben ist als normal zu bezeichnen, Arbeit und Hobbys lasten mich gut aus, ich bin soweit zufrieden nur kann ich eben einfach nicht in "Paarform" lieben und leben. Ich spiele aber auch nie mehr einer Frau etwas vor, seit ich das wirklich weiß. Das habe ich eh nur zweimal, meine anderen Partnerinnen meinten eher, die Liebe käme mit der Zeit. Ist das schlimm? Ich empfinde es gar nicht so sehr so, da ich es nicht anders kenne, aber mein Umfeld reagiert gerade bei neuen Bekanntschaften schon manchmal komisch darauf.

Beichthaus.com Beichte #00031106 vom 30.04.2013 um 09:53:22 Uhr (16 Kommentare).

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