Ich denke Pervers und tue Perverses!

2

Falschheit Lügen

Ich bin verrückt. Nein ehrlich, ich bin verrückt. Verrückt, weil meine Erziehung, meine Umgebung, das machte, was aus mir nun geworden ist.Ich habe es inzwischen ganz gut unter Kontrolle und führe ein respektables Leben. Ich bin nicht so einer, der in eine Klinik gehört. Aber dennoch, normal bin ich nicht. Ich habe manchmal Phasen, da bin ich einfach nur ich, ich tue Blödsinniges, Dämliches, Verletzendes und Sinnloses.

Aber ich beichte dies nicht nur, weil es so ist. Ich beichte dies, weil das Mädchen an meiner Seite, die ich so unglaublich liebe, es nicht weiß. Sie denkt ich wäre ein charmanter, netter, besonnener Mensch. Es tut mir so leid, dass ich dir nicht die Wahrheit sage. Das ich dir nicht sagen kann, was ich alles getan habe. Was alles mich vom normalen Geisteszustand eines Mensch trennt. Verzeih mir, dass ich nur aus der Angst, dich zu verlieren, dir nicht sagen kann, was ich alles Perverses getan und gedacht habe. Verzeih mir.

Beichthaus.com Beichte #00022798 vom 21.09.2007 um 09:48:01 Uhr (2 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich bin Hooligan und Polizist

9

Falschheit Lügen Engherzigkeit Polizei

Ich habe im September meine Ausbildung bei der Polizei angefangen. Trotzdem fahre ich jedes Wochenende zum Fußball. Alle meine Freunde sind Hooligans. Ich auch. Sie denken ich sei Arbeitslos, denn wenn sie herausfinden, dass ich Bulle werde, schlagen sie mich mit Sicherheit tot. Andersherum ist es genauso. Wenn meine Kollegen erfahren, dass ich einer von den asozialen Fußballfans mit ACAB-Shirt und Kapuzenpulli bin, die sich jedes Wochenende mit den Dresdnern, Leipzigern und Magdeburgern schlagen, um den Ruf von Berlin in der Szene hochzuhalten, bin ich geliefert.

Aufhören kann ich aber nicht. "Alle Bullen sind Schweine" aus 500 Kehlen hört sich einfach zu geil an, um der Sache einfach den Rücken zuzuwenden. Ein schönes Match auf Wiesen gehört einfach zum Leben dazu. Ich verstehe einfach nicht, was daran so schlimm sein soll. Wir lassen ja alle, die damit nichts zu tun haben, in Ruhe. Ich glaube, ich muss mir neue moralische Werte erarbeiten, um meinen Job ausüben zu können. Vorher ziehe ich mir aber eine Line und gucke, was morgen so bei Erfurt gegen Magdeburg abgeht. Sport frei!

Beichthaus.com Beichte #00022797 vom 21.09.2007 um 09:22:09 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Eine Bestellung für jeden Artikel

5

Hass Aggression Arbeit Wolfenbüttel

Ich (m/29) arbeite im Vertrieb bei einer großen Firma, die Glasplatten für Fenster, Spiegel etc herstellt und zurechtschneidet. Wir haben seit Neustem einen Online-Shop, über den die Kunden bequem ihre Glasplatten bestellen können. Unser zweitgrößter Kunde bestellt seitdem auch über das Internet. Ist echt gut! NUR bestellt dieses Unternehmen jeden Artikel einzeln, alle 30 Minuten. So muss ich, der für diese Firma zuständig ist, alle 30 Minuten eine Bestellung in den Computer hacken. Am Ende haben wir 20 Aufträge von dieser Firma über je einen Artikel. SUPER! Sie könnten auch einfach schon vorher überlegen was sie brauchen und dann alle Artikel gleichzeitig bestellen, damit ich weniger Arbeit und Papierkram habe.

Um meiner Wut Luft zu machen, habe ich ein Schreiben aufgesetzt, dass sie bitte ihre Bestellungen zusammenfassen sollen, da es sehr mühsam ist, alle Artikel in einer einzelnen Bestellung abzufertigen. Unter fremdem Namen aus dem Büro eines Mitarbeiters abgeschickt. Unser Chef wird dementsprechend reagieren und der Typ, aus dessen Büro ich gefaxt habe, wird den Ärger kriegen. Das tut gut.

Beichthaus.com Beichte #00022788 vom 21.09.2007 um 02:42:57 Uhr in Wolfenbüttel (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Richtige Liebe mit 30 Jahren

9

Begehrlichkeit Maßlosigkeit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich das erste Mal in meinem Leben (fast 30) richtig liebe. Womit ich meine bisherigen Liebschaften, anders kann ich sie jetzt retrospektiv nicht nennen, zugleich zu Statisten in meinem Leben mache. Wie ich das weiß? Was ist diesmal anders? Täglich fühle ich das unbändige Bedürfnis, Mails wie folgende zu verfassen: Weißt du, manchmal denke ich mir müssten doch irgendwann die Ideen ausgehen oder ich befürchte, dass ich mich im Ausdruck meiner Gefühle zu dir wiederholen könnte, doch dies ist nicht der Fall, du bist mir ein Quell unerschöpflicher Inspiration und auch der Selbst-Motivation. Ich neige fast zu sagen, so muss sich Beethoven gefühlt haben als er Schillers "Ode an die Freude" vertonte, nur dass sich die freigesetzte Energie nicht, wie bei ihm, in solch musikalisch/künstlerisch-kreativer Manier manifestiert sondern sich endogen in mir selbst verteilt und sich in Form von eben genannter Inspiration entfaltet. Diese ist in ihrer Qualität viel polyvalenter, sie adaptiert sich an meine prioritären Interessen und gibt ihnen den nötigen Vorwärtsschub. Darum übertreibe ich nicht, wenn ich sage, dass ich dir zu danken habe, dafür dass du bist, dass du bist wie du bist, wo du bist und auch zu meinem Glück, meiner Freude ein bisschen für mich bist. Ich habe, besser gesagt hatte manchmal den Eindruck du glaubtest, ich meinte es nicht wirklich ernst, ich wäre, was Beziehungen und Frauen anbelangt, so etwas wie ein Trophäensammler, doch tatest du mir Unrecht, ich war ein Suchender, eigentlich wie jeder vergeblich Suchende eine bemitleidenswerte Kreatur, bis ich dich traf, womit meine Suche einen neuen Sinn bekam, drum glaube mir, wenn ich dir sage dass du es bist, was ich brauche und nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00022784 vom 21.09.2007 um 01:27:30 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Traumjob mit perfektem Gehalt

1

Zorn Ungerechtigkeit Arbeit

Ich beichte, dass ich einen Job abgelehnt habe und es nicht bereue. Gesucht wurde eine Fachkraft mit kaufmännischer Ausbildung, umfangreichen Computerkenntnissen für den Wareneingang und Warenausgang in einem Kühlhaus. Weitere Bedingungen, Bereitschaft zum Schichtdienst (Früh-, Spät- und Nachtschicht) Sonn- und Feiertagsarbeit, 45 Stundenwoche. Alle diese Anforderungen konnte ich erfüllen. Geboten wurde mir für diesen Job eine Bezahlung, die ich nicht annehmen konnte, weil ich sonst auf ewig ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Unternehmen gehabt hätte.

Ich dachte, ich würde hier eine Situation schamlos ausnutzen, wenn ich diesen Job annehmen würde und fühlte mich mit fünf Euro und zehn Cent inklusive aller Zuschläge total überbezahlt. Nun hoffe ich, dass man mir mein arrogantes Verhalten, welches ich mit der Ablehnung an den Tag gelegt habe verzeiht. Dem Unternehmen wünsche ich nicht den Bankrott, nein auf keinen Fall, denn es wäre wirklich schade wenn all die anderen überbezahlten Arbeitskräfte ihren Job verlieren würden.

Beichthaus.com Beichte #00022783 vom 21.09.2007 um 01:19:59 Uhr (1 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000