Ein Prokurist aus dem viktorianischen London

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Hass Peinlichkeit Zorn Maßlosigkeit

Ich (m/20) muss meine latenten Agressionen gegenüber einigen Personen aus meiner Bekanntschaft beichten. Über einen Freund, der extrem modebewusst ist, kenne ich einige weitere Leute, die wir mittlerweile nur noch die "Ben-Sherman-Gang" nennen, weil sie nur in besagtem […]
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Beichthaus.com Beichte #00036930 vom 27.10.2015 um 18:34:07 Uhr (22 Kommentare).

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Unterschiedliche Erziehungsmethoden

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Vorurteile Feigheit Zorn Kinder

Eine Freundin von mir und ich sind ungefähr zur gleichen Zeit Mutter geworden, ich habe Zwillinge (Junge und Mädchen) und sie hat einen Sohn. Wie es nun mal so ist, tauschen wir uns seither oft über unsere Kinder aus und treffen uns zum Spielen. Leider hat sie eine vollkommen andere Auffassung von der Erziehung wie ich. Für mich ist es wichtig, dass die Kinder begreifen, dass es Grenzen gibt, sie dürfen nun wirklich nicht alles und können sich auch benehmen. Trotzdem dürfen sie auch mal spielen, Blödsinn machen und sich schmutzig machen. Ihr Sohn dagegen darf sich keinen noch so kleinen Fehltritt erlauben und wird sofort rundgemacht, bis er heult. Es gibt auch oft einen kleinen Klaps, wenn er sich daneben benommen hat, was ich falsch finde. Jedoch ist meine Freundin überzeugt von ihrer Erziehungsweise, da ihr Kleiner dadurch ein wahres Musterkind geworden ist. Er ist nicht laut, er macht nichts schmutzig oder kaputt, er lernt sehr schnell... aber er wirkt immer ängstlich und gleichzeitig total überdreht, wenn er dann doch mal spielen darf.


In der Wohnung darf er ja generell nicht spielen, nur draußen auf dem Spielplatz. Ich habe oft versucht, mit meiner Freundin darüber zu reden, aber sie findet ihre Methode absolut nicht falsch. Was mich so wütend macht, ist, dass sie sich noch viel darauf einbildet, dass ihr Kleiner schon so viel kann und meine beiden als unerzogene Wildfänge darstellt. Sie versteht auch nicht, dass Zwillinge einfach mehr Arbeit machen als ein Einzelkind. Ich möchte daher beichten, dass ich innerlich immer wütender werde, wenn ich mich mit meiner Freundin unterhalte und den Kontakt eigentlich nur noch nicht abgebrochen habe, weil sich unsere Kinder so gut verstehen und außerdem Angst habe, dass es irgendwann einen großen Knall gibt und ihr Junge durchdreht.

Beichthaus.com Beichte #00036921 vom 26.10.2015 um 12:41:17 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Meine Schwester ist schuld am Tod ihrer Familie!

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Verzweiflung Mord Selbstverletzung Hass Kinder

Ich (w) halte das, was im Dritten Reich passiert ist, für abgrundtief bösartig - keine Frage. Trotzdem kann ich nicht anders: Aufgrund eines Vorfalls in der eigenen Familie bin ich bei ganz "harten Fällen" für Zwangsverhütung und Zwangssterilisation. Meine Schwester […]
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Beichthaus.com Beichte #00036918 vom 25.10.2015 um 16:03:37 Uhr (30 Kommentare).

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Die deutsche Neidkultur

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Neid Zorn Verschwendung Gesellschaft

Ich verdiene 65.000 Euro brutto im Jahr und beichte, dass ich einen fünf Jahre alten Renault Clio fahre. Ich brauche keinen Audi, keinen BMW, keinen Mercedes oder Ähnliches für mein Ego, für die Nachbarn oder mein Umfeld. Mich kotzt die Neidkultur in diesem Land an, dieses Sehen und Gesehen werden. Die Leute, die nur für ihr Umfeld arbeiten gehen, um ja gut dazustehen und einen auf dicke Hose zu machen. Aber deren Konto will ich nicht sehen und in den kargen Kühlschrank auch nicht. Ich bemitleide den Teil der Bevölkerung - die Leute, die Dinge kaufen, die sie eigentlich nicht brauchen, um Leute zu imponieren, die sie nicht leiden können. Ein wenig mehr Demut und Bodenständigkeit würde diesem Land mal gut tun.

Beichthaus.com Beichte #00036907 vom 24.10.2015 um 13:37:33 Uhr (29 Kommentare).

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Brennende Türme im Krankenhaus

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Dummheit Vandalismus Kinder

Als ich (m) ungefähr 12 Jahre alt war, kam mein Vater ins Krankenhaus - wegen eines Arbeitsunfalls. Ein paar Tage später kam zufällig der Vater meines Kumpels aus der Klasse ebenfalls in dasselbe Krankenhaus. Das Krankenhaus war ungefähr 40 Kilometer von unserem Wohnort entfernt und wir fuhren dann fast jeden Tag, nachdem wir von der Schule kamen, gemeinsam dorthin, da beide noch viele Monate dort sein würden. Anfangs war es sehr langweilig dort, aber mit der Zeit liefen wir gemeinsam durch das Krankenhaus und erkundeten erst einmal alles, was es dort so gab. Es gab dann halt auch ein Stockwerk, das meistens leer war, da dieses für Konferenzen usw. genutzt wurde. Wir sind dann ab und zu dort hochgegangen und haben ein bisschen Scheiße gebaut, wie man es von kleinen Jungs halt kennt, aber nichts beschädigt oder so etwas.


Wir fanden dann auch heraus, dass das Desinfektionsmittel in den ganzen WCs sehr schön brannte, dazu komme ich später. Das Krankenhaus hatte einen Hinterhof mit Garten, da gab es auch einen Holzturm mit einer Rutsche und unten in dem Turm konnte man sich halt hinsetzen und an der Seite hochklettern. Eines Tages gingen unsere beiden Mütter vor dem Krankenhaus erst einmal einkaufen und wir haben dann beide je einen großen, leeren Milchkarton (in den zehn Milch-Packungen passen) genommen und mit den Werbeblättern des Ladens gefüllt. Im Krankenhaus angekommen ging es ins leere WC und dort haben wir ein paar Flaschen Desinfektionssmittel eingepackt. Wir sind dann in den Holzturm, haben unsere Kartons mit dem Mittel eingesprüht und ein kleines Lagerfeuer gemacht. Jetzt kommt es zur Beichte: Wir sind dann aus Angst, dass uns jemand gesehen hat, schnell abgehauen. Als wir am nächsten Tag ankamen, war der Spielplatz abgesperrt und wir konnten nicht glauben, was wir da sahen.


Der halbe Turm war weg. Einfach verbrannt. Wir hatten ziemlich Angst, dass man uns erwischt, und haben uns lange Zeit nur in den Zimmern unserer Väter aufgehalten. Nach ein paar Monaten wurden sie entlassen und wir waren nie wieder dort. Mir tut es leid, dass wir als Jungenstreich das Eigentum des Krankenhauses zerstört haben und wenn ich könnte, würde ich es aufhalten, da mich mein Gewissen lange Zeit sehr geplagt hat. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036905 vom 23.10.2015 um 21:20:39 Uhr (2 Kommentare).

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