Das Vordach des Proleten-Opas

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Zorn Ekel Vandalismus Rache Nachbarn

Ich (m/23) hasse meinen Nachbarn. Er ist ein ungefähr 55-jähriger Mann, der sich wegen der kleinsten Dingen aufregt und total ausrastet, wobei seine Frau sehr nett ist. Erwähnenswert wäre, dass ich in einem Neubaublock im sechsten Stock wohne. Ich bin in der Altenpflege beschäftigt und arbeite daher in Schichten. Er tickte mal wieder aus, als meine Freundin und ich uns eine neue Couch gönnten und ich konnte ich sie erst gegen Abend mit einem Kumpel in den sechsten Stock transportieren. Und wie es nun mal in so einem Block ist, hat man enge Aufgänge und es kann doch mal passieren, dass man das Geländer streift, wobei es jedes Mal einen Heidenlärm gibt. Im fünften Stock angekommen, riss der Proleten-Opa die Tür auf und schnauzte uns voll, was uns denn einfällt, um so eine Uhrzeit hie Lärm zu machen. Zu meiner Verteidigung: Es war 19 Uhr an einem Wochentag. Nach seiner Ansprache hat er sich zurück in seine Wohnung verkrochen und wir haben uns weiter abgerackert. Als kleinen Dank für die Hilfe meines Kumpels gab es ein paar Bierchen, woraus allerdings schnell ein paar Schnäpse wurden. Jedoch zu viele Schnäpse und wie es das Schicksal so wollte, erbrach ich mich vom Balkon direkt auf das Vordach des Nachbarn.

Beichthaus.com Beichte #00036776 vom 06.10.2015 um 03:14:58 Uhr (8 Kommentare).

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Rache an meiner Ex-Affäre

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Rache Zorn Ungerechtigkeit Ex Kaub

Ich (m/30) habe aus Rachsucht eine Beziehung endgültig zerstört. Alles fing vor 1,5 Jahren an, als ich zu dem Zeitpunkt bereits über drei Jahre Single war und am Wochenende in einem Club in Berlin an der Bar gearbeitet habe. Nicht falsch verstehen, ich bin nicht Single, weil ich keine Angebote bekomme oder Ähnliches, aber ich will keine Beziehung eingehen, nur um eine Beziehung zu haben. Da bin ich lieber fair und ehrlich, und bleibe alleine. In besagtem Club kommen immer wieder Junggesellenabschiede zustande, so auch an diesem Wochenende. Eine Gruppe aus ungefähr sechs Frauen, eine als Braut verkleidet, die anderen in bescheuerten Kostümen. Eine der kostümierten Frauen war genau mein Geschmack, allerdings hätte ich nie gedacht, auch nur eine Chance zu haben. Jedenfalls kamen wir ins Gespräch, und da ansonsten wenig los war, es aber wohl besser so war, habe ich ihr meine Nummer zugesteckt und wir haben geschrieben, während ich noch am Arbeiten und sie am Feiern war.

Nach Schichtende bin ich dann mit ihr und zwei ihrer Freundinnen um sechs Uhr morgens durch die Stadt gewandert, habe einen Kaffee getrunken und mich zwei Stunden unterhalten. Wir lagen auf einer Wellenlänge, und auch eine gewisse Spannung lag in der Luft. Da ihre Gruppe um neun Uhr abreisen wollte, kam außer spontanem Knutschen zum Abschied nichts zustande - die bösen Blicke ihrer Schwester (die als Braut rumlief) habe ich auf die Uhrzeit und die Wartezeit geschoben. Den Sonntag haben wir dann geschrieben, und Montag haben wir geskyped. Am Dienstag haben wir uns dann tatsächlich in Leipzig in einem Motel getroffen, halbe Strecke für beide. Kaum war die Tür zu, ging es zur Sache. Das war wirklich heftig und ging den ganzen Abend. Am nächsten Morgen kam dann die Überraschung - ihr Handy klingelte, es war der Verlobte. Ich wurde kreidebleich. Dann musste sie rausrücken - und was sie erzählte, klang zumindest nachvollziehbar. Die beiden waren seit sieben Jahren zusammen, er hat sie aber vier Jahre lang mit einer Affäre betrogen, was sie auch nur durch Zufall herausbekommen hatte. Er hat sich mehrfach entschuldigt, aber seitdem lief im Bett nichts mehr, was so ungefähr zwei Jahre gewesen sein dürften. Da beide zusammen zudem eine Firma gegründet haben und er ihr mittlerweile sogar 30.000 Euro aus den Rippen geleiert hat, war das mit Trennung nicht so einfach.

Wir haben dann tagelange telefoniert und darüber gesprochen, ich habe ihr Mut gemacht, wie sie aus der Nummer rauskommt, habe mit ihr zusammen Arbeitsstellen in Berlin rausgesucht, und hin und wieder haben wir uns in der Woche getroffen. Da er das ganze Wochenende bei ihr abhing, war am Wochenende kein Treffen möglich, genauso mussten wir heimlich schreiben. Als es dann konkreter wurde, und sie vier Wochen Urlaub eingereicht hatte, kam er auf die Idee sie zehn Tage lang spontan nach Italien zu kutschieren. Die ersten zwei Tage hatten wir regelmäßig viel Kontakt, danach bis zum sechsten Tag aber nichts mehr. Natürlich habe ich mir Sorgen gemacht, dann kam endlich eine Nachricht - Er hätte die ganze Zeit ihr Handy, weil seins defekt ist und sie meldet sich, sobald sie wieder da ist. Beruhigend ist was anderes. Als sie wieder da war, war sie kühl und abweisend, bis sie einige Zeit später endlich rausrückte. Er hätte sich ja so viel Mühe gegeben und sie will die lange Zeit ja nicht einfach wegschmeißen. Auch hätte sie mit ihrer besten Freundin darüber gesprochen und die wäre fast ausgeflippt, und deswegen will sie das Ganze beenden und nur noch freundschaftlichen Kontakt. Ich habe zwar angemerkt, dass das nicht funktionieren wird, aber bitte. Wir hatten dann 4,5 Wochen kaum Kontakt, nur um uns dann wieder in einem Motel zu treffen. Einen Tag später schrieb sie mir dann, es sei endgültig vorbei und blockierte mich überall mit dem finalen Hinweis, die eindeutigen Bilder und Videos die wir gemacht haben, hätte ich zu löschen - das habe ich auch gemacht.

Vier Wochen später bekomme ich abends einen Anruf einer mir unbekannten Nummer. Ihre beste Freundin war dran. Ich war natürlich sehr begeistert, mit einer "Gegnerin" der ganzen Geschichte zu sprechen. Aber Karma ist eine launische Diva. Ihre beste Freundin hat sich am vergangenen Wochenende von ihrem Kerl getrennt, welcher daraufhin eifersüchtig ihr Handy durchschnüffelt und alle Nachrichten gelesen hat. Und dann hat er dem Kerl meine Ex-Geschichte komplett erzählt. Ihre beste Freundin wollte allen Ernstes von mir verlangen, dass ich lüge und es außer Schreiben nichts gab, sollte er mich anrufen und nachfragen. Ich habe gesagt, dass ich das natürlich mache und das Gespräch beendet. Hätte er wirklich angerufen, hätte ich alles erzählt. Hat er aber leider nicht. Ich wusste aber, dass meine Ex mir niemals ins Gesicht hätte sagen können, dass sie mich nicht mehr sehen will, und ein fader Beigeschmack blieb dabei.

Letzte Woche war dann Zeit für das finale Kapitel. Ich hatte beruflich bedingt in Nürnberg zu tun, und auch wenn ich nicht weiß, wo sie wohnt, wusste ich wo sie arbeitet. Ich habe mich also schick rausgeputzt, eine unglaubliche Escortlady (die Sorte die einen nur begleitet und nicht mehr) angeheuert, eingeweiht, und bin direkt bei ihrer Arbeitsstelle aufgetaucht, einer Anwaltskanzlei. Der Gesichtsausdruck, als sie mich erkannt hat, war göttlich. Man kann kaum beschreiben, was sie in diesem Moment alles ausdrückte, zwischen Freude, Wut, Unglaube, war alles dabei. Ich habe dann ihrem Kollegen gesagt, dass wir eine Anwältin suchen, für eine Familiensache, und wurden ihr zugeteilt. Ich schaute sie an, sagte nur "Nein, im Leben nicht" und bin gegangen. Da ich eine neue Handynummer habe und man mich nicht ohne Weiteres bei dem bekannten blauen Netzwerk findet, habe ich zwar keine Ahnung, ob sie mir irgendwas sagen wollte, aber das war es allemal wert. Ich beichte also, dass ich aus Rache meine Ex-Affäre in eine verzwickte Lage gebracht habe, weil der Kollege natürlich ziemlich blöd geschaut hat und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036773 vom 05.10.2015 um 15:59:03 Uhr in Kaub (14 Kommentare).

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Das Geheimnis meiner Affären

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Wollust Fremdgehen Selbstsucht Morallosigkeit

Als ich (w/34) meine Ausbildung mit 18 Jahren begann, wohnte ich in einer Ferienwohnung, die meiner Tante gehörte. Normalerweise wohnten dort nur im Sommer Gäste. Das Haus war zweigeteilt und es gab eine weitere Wohnung, die zunächst leer stand. Dann zog dort plötzlich ein Mann ein, der Eheprobleme hatte und vorerst getrennt von seiner Frau leben wollte. Er war 46 und hatte mit seiner Frau drei Kinder (damals 12, 9 und 3). Es ergab sich dann nach einer Weile, dass wir beide eine ziemlich intensive sexuelle Affäre hatten. Mich reizte es, mit einem viel älteren Mann zu schlafen (für sein Alter sah er auch recht gut aus, noch nichts grau und sportlich) und umgekehrt gefiel es ihm mit einer so jungen Frau zu schlafen, mal abgesehen davon, dass er sexuell völlig ausgehungert war. Nach etwa fünf Monaten hatte er sich jedoch mit seiner Frau vertragen und zog darum zurück. Seine Ehe zu retten war ihm auch stets wichtig und bei uns ging es nur um Sex. Als er sich von mir verabschiedete, bat ich ihn, noch einmal zum Abschied, mit mir zu schlafen. Er zögerte zunächst, konnte dann aber doch nicht widerstehen. Auch später, als er wieder bei seiner Frau lebte, kam er ungefähr alle drei Wochen für einen Abend vorbei, an dem wir es wieder miteinander trieben. Dies hörte erst auf, als ich anderthalb Jahre später meinen damaligen Freund kennenlernte. Dadurch brach der Kontakt ab.

Heute dagegen reizen mich ältere Männer überhaupt nicht mehr und ich tendiere zu gleichalt oder jünger als ich. Im Juni lernte ich beim Sport einen jungen Mann kennen. 19 Jahre alt, sehr hübsch und charmant. Mit ihm habe ich nun eine Affäre, die ich auch vorerst nicht missen möchte. Vorgestern, nach dem Sport, sagte er mir, dass er nun mit seinem Vater noch zum Friedhof fahren würde, um das Grab seiner Großeltern zu pflegen. Zum Glück sah ich den Vater nur von Weitem, denn es ist genau der Mann, mit dem ich damals, als ich 18 war, eben jene Affäre hatte. Ich beichte also, dass ich mit einem jungen Mann schlafe, mit dessen Vater ich schon schlief und der so seine Mutter betrogen hat. Und damals war der Sohn noch ein kleines Kind, als ich mich wollüstig immer wieder von seinem Vater durchnehmen ließ, während er nichts ahnend bei seiner Mutter war! Es tut mir leid, dass ich mit einem Mann schlief, der Frau und Kinder hatte. Ich werde dazu schweigen und dennoch weiterhin mit dem heute 19-jährigen Sohn schlafen. Er darf es nie erfahren. Seltsamerweise hatte ich bis auf diese beiden Affären auch niemals außerhalb einer Beziehung Sex. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00036763 vom 04.10.2015 um 06:10:56 Uhr (10 Kommentare).

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Fahren ohne Führerschein

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Waghalsigkeit Last Night Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich bereits zwei Mal ohne Führerschein Auto gefahren bin. Das erste Mal sind ein paar Freunde zu mir gekommen, um dann vorzuglühen. Mein bester Freund hat sein Auto vor die Haustür gestellt, was allerdings eine Kurzparkzone ist. Wir sind dann mit dem Taxi weiter zu dem Fest gefahren. Als wir wieder zurückkamen, war es ungefähr drei Uhr und alle, die einen Führerschein hatten, waren rotzevoll. Mein bester Freund bat mich, dass ich doch sein Auto wegstellen soll, damit er am nächsten Morgen nicht aufstehen muss und weil ich den ganzen Abend nichts getrunken hatte. Ich wohne in einer Kleinstadt - um die Uhrzeit ist normalerweise keine Polizei aktiv und es ging um knapp 200 Meter. Gesagt, getan.


Das zweite Mal war ich bei ihm - er hatte davor schon einiges getrunken und wir wollten in Nachbarort um dort dann zu trinken. Da beides wirklich kleine Ortschaften waren, habe ich auch da zugesagt. Bei beiden Malen ist nichts passiert, doch ich weiß, dass es nicht richtig war. Ich habe in Zukunft nicht vor, nochmal ohne Führerschein zu fahren, aber es sitzt doch besser ein Nüchterner ohne Führerschein hinter dem Steuer als ein Besoffener mit Führerschein.

Beichthaus.com Beichte #00036742 vom 30.09.2015 um 17:38:12 Uhr (12 Kommentare).

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Strafe für rücksichtslose Smartphone-Teenies

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Aggression Maßlosigkeit Zorn Gesellschaft

Gestern bin ich durch die Stadt gegangen. Auf einem Stück, an dem ein wirklich schmaler Bürgersteig ist, kamen mir zwei Mädchen entgegen. Smartphones in der Hand - Teenytypisch am gackern und laut wie nur was. Als sie mir näher kamen, hörte ich die eine zu der anderen etwas auf türkisch sagen. Was die zwei nicht wissen konnten, ist, dass ich sie verstehen konnte. Im selben Haus in dem ich aufgewachsen bin, lebte eine türkische Familie, welche in den 90ern als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen waren. Ich verbrachte praktisch meine ganze Kindheit und Jugendzeit mit ihrem Sohn. Von ihm lernte ich türkisch und er von mir deutsch. Sprechen kann ich die Sprache nicht so gut, aber ich verstehe eigentlich alles. Und so hörte ich raus, wie die eine zur anderen sagte: "Geh ja nicht zur Seite, der Idiot soll ausweichen". Dazu hätte ich aber auf die Straße steigen müssen und das nur, weil die zwei Bratzen nicht eine Sekunde hintereinander gehen können.


Es kam also, wie es kommen musste: Ich vollführte einen Bodycheck an der Dame, der jedem Wrestler Tränen des Stolzes in die Augen getrieben hätte. Sie fiel nach hinten auf ihren Allerwertesten und zu meiner Erheiterung riss sie ihre Freundin gleich mit, welche dann auch am Boden saß. Ich sagte ihnen noch: "Na, ist der Idiot doch nicht ausgewichen" und warf ihnen noch zwei, drei türkische Schimpfwörter an den Kopf. Ich hatte erwartet, etwas Feedback von den beiden zu bekommen, aber die zwei blieben still und trollten sich schnell weiter. Ich möchte hiermit beichten, dass ich zwei vorlaute Teeniegören absichtlich hart angerempelt habe, weil diese mir keinen Platz machen wollten. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00036739 vom 30.09.2015 um 08:06:16 Uhr (21 Kommentare).

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