Alkohol von einem Toten

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Diebstahl Schamlosigkeit Trunksucht Lügen Nachbarn

Um meine Beichte zu verstehen, muss man wissen, dass ich mit meinen Eltern in einem großen Wohnblock beheimatet bin. Vor vier Wochen habe ich (m) meinen 18. Geburtstag gefeiert. Da waren viele Kumpels anwesend und es floss Alkohol in Strömen. Gegen Morgen war alles, aber auch alles Trinkbare aufgebraucht. Zwei meiner Freunde schauten sicherheitshalber noch einmal im Keller nach. Sie kamen tatsächlich mit einer Flasche Schnaps in der Hand nach oben. Das war natürlich super, aber diese Flasche kannte ich gar nicht. Das war mir in meinem besoffenen Zustand aber eigentlich auch egal. Später holten sie noch zwei Flaschen Rotwein. Am nächsten Tag habe ich sie gefragt, wo das Zeug eigentlich her war und sie zeigten mir im Keller ein Abteil eines anderen Mieters, bei dem sie das Vorhängeschloss geknackt hatten. Ich schaute mich um und stellte freudig fest, dass dieser Mieter nicht nur ein paar Flaschen Alkohol bunkerte, sondern vom Wein über sündhaft teuren Whiskey bis hin zum Strohrum aus Österreich. Von diesem Tag an, haben sich meine beiden Kumpels jeden Tag zu mir auf den Weg gemacht - wir sind dann immer in das fremde Kellerabteil gegangen und haben uns herausgenommen, was uns gerade gefiel. Später wurden dann die Flaschen mit Wasser befüllt und wieder sauber eingeräumt.


Auffällig war, dass anscheinend niemand dieses Kellerabteil betrat, denn es sah immer gleich aus. Für uns waren die letzten vier Wochen einfach nur genial, denn wir konnten uns täglich bis zum Abwinken besaufen. Wir hatten nun noch nicht einmal ein Viertel vom Vorrat getrunken, bis dann eines Tages doch jemand in diesem Abteil stand. Ich fragte ihn, was er da drinnen macht, denn ich hatte diese Person noch nie gesehen. Er meinte, dass er den Keller von seinem verstorbenen Vater räumen muss. Er wollte von dem ganzen Zeug nichts behalten und sagte mir, dass er alles in einen Container werfen will. Während des Gesprächs schlug ich vor, mit Freunden das komplette Abteil auszuräumen und alles zu entsorgen. Er war hoch erfreut und meinte, dass es selten so freundliche junge Menschen gäbe und sagte mir 200 Euro für die Räumung zu.


Ich konnte mein Glück gar nicht fassen und habe nun in meinem Zimmer Alkoholvorräte für mindestens sechs Monate. Meinen Eltern habe ich auch ein paar Flaschen gegeben, die waren darüber sehr glücklich. Die 200 Euro haben wir in Kippen umgesetzt, jetzt stehen uns tolle Monate bevor. Was mich allerdings ziemlich bedenklich gestimmt hat, ist die Tatsache, dass wir einen sterbenden Menschen bestohlen haben, auch wenn er davon nichts mitbekommen hat. Aber ich möchte mein Gewissen erleichtern und bitte daher um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036962 vom 02.11.2015 um 16:19:49 Uhr (26 Kommentare).

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Sperma auf der Decke

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Ekel Peinlichkeit Masturbation

Als ich ungefähr 14-15 Jahre alt war, habe ich beim Onanieren gelegentlich auf die Oberseite meiner Bettdecke gewichst. Über Nacht ist das dann getrocknet. Am nächsten Tag tat ich den Deckenbezug dann in die Wäsche, ehrlicherweise waren es manchmal auch zwei oder drei Gänge. Natürlich habe ich das Bett selbst bezogen und die Wäsche in die Maschine getan. Ich wollte eben vermeiden, dass meine Mutter den eingetrockneten Fleck sieht. Eines Abends passierte dann aber etwas, was mich bis heute begleitet. Ich habe es mir mal wieder gut gehen lassen, bin ins Bad und dann ins Bett. Kurze Zeit später kam meine Mutter ins Zimmer. Sie wollte mir noch etwas sagen und setzte sich auf das Bett. Wie ihr euch denken könnt, passierte Folgendes: Die Hand meiner Mum, die sich irgendwie abstützte, griff in meine Hinterlassenschaft. Ich verfiel sofort in eine Art Schockstarre. Ich weiß noch, dass sie etwas sagte, aber ich konnte es nicht verstehen, da ich irgendwie apathisch war. Sie bezog mir daraufhin die Decke neu und verließ das Zimmer. Ich weiß noch, was ich für ein ungutes Gefühl am nächsten Morgen hatte. Wir haben zwar nie wieder über den Vorfall gesprochen, aber es begleitet mich heute noch und hat, glaube ich, unser Verhältnis nachhaltig verändert.

Beichthaus.com Beichte #00036958 vom 02.11.2015 um 12:45:38 Uhr (8 Kommentare).

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“Folge

Angeblicher Fachkräftemangel

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Aggression Hass Zorn

Es geht mir auf den Geist, dieses ganze Geschwafel in der Presse über den sogenannten Fachkräftemangel. Ich bin Krankenschwester auf ITS, will aus meinem Job raus, weil ich die übergewichtigen, multimorbiden Pflegefälle nicht bis 67 wuppen kann und will. Ich habe […]
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Beichthaus.com Beichte #00036952 vom 31.10.2015 um 14:03:43 Uhr (29 Kommentare).

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Doppelnamen sind furchtbar!

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Hass Zorn Vorurteile Ungerechtigkeit

Ich beichte, dass ich nach Jahren der Berufstätigkeit im Kundenservice eine irrationale Abneigung gegen Personen mit Doppelnachnamen entwickelt habe. Ich weiß nicht genau, warum das so ist, aber es kommt mir so vor, als wären diese noch unfähiger, inkompetenter […]
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Beichthaus.com Beichte #00036942 vom 29.10.2015 um 14:14:43 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Frauen in Burka

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Engherzigkeit Vorurteile Gesellschaft

Frauen in Burka
Es tut mir irgendwie leid, aber ich (w/34) kann Frauen in Burka nicht richtig ernst nehmen. Unser Sohn ist jetzt in der ersten Klasse und zwei Mütter aus der Klasse tragen Burka. Letztens war Elternabend. Ich nehme diese beiden Frauen zwar wahr, aber ich kann und will mit ihnen kein Gespräch beginnen. Zum einen weiß ich nie, wer welche Frau ist. An Augenschlitzen erkenne ich keinen Menschen. Und außerdem sind mir Burkas ehrlich gesagt irgendwie suspekt. Eine Frau in Burka ist für mich irgendwie kein Individuum, sie hat ja nichts, woran man sie erkennen kann. Das alles ist bei mir teilweise bewusst und teilweise unbewusst. Ich ignoriere die beiden Mütter nicht absichtlich, aber sie sind für mich quasi nicht richtig vorhanden. Sie wirken auf mich wie wandelnde Bettlaken mit Augen. Ich möchte niemandem die Burka verbieten (außer an bestimmten Orten, wie Kreditinstituten, Gerichten, Polizeibehörden etc., gehören sie für mich verboten), aber ich möchte auch ehrlich gesagt mit niemandem, der sich bis auf die Augen verhüllt, mehr Worte als "Guten Tag" und "Auf Wiedersehen" wechseln. Dazu muss ich aber auch sagen, dass die beiden Mütter mit Burka auch nie Kontakt zu anderen suchen, sondern immer nur miteinander im Gespräch sind. Meine Hauptbeichte ist aber, dass ich sie eben nicht so richtig für voll nehmen kann.

Beichthaus.com Beichte #00036931 vom 27.10.2015 um 19:13:19 Uhr (39 Kommentare).

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