Bußgeldbescheid mit Foto

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Ignoranz Polizei Auto & Co.

Ich (w/31) habe gestern eine Anhörung von einem Landkreis im Norden zu einem Geschwindigkeitsverstoß erhalten. Es handelt sich nur um einen 15 Euro Verstoß. Ich soll mit einem Pkw mit einem Kennzeichen, das auf mich zugelassen ist, zu schnell gewesen sein. Ein Foto war nur über einen Link im Internet abrufbar, aber scheinbar konnte ich nicht der Verursacher sein. Mir fiel als Erstes auf, dass ich kein Auto mit dem genannten Kennzeichen besitze, sondern nur einen Anhänger. Weiterhin weiß ich, dass ich zum Tatzeitpunkt Holz gespalten habe und meinen Anhänger nicht verliehen hatte. Ich habe mir also das Foto angeschaut - es war ein alter Mann am Steuer. Das Kennzeichen war genau wie meines, nur mit einem Triple der Zahl und nicht nur einer Dopplung, wie bei mir. Ich beichte hiermit, dass ich nicht auf den Brief reagieren werde, da mir die Blödheit des Bearbeiters auf den Sack geht, und ich hoffe, dass der Fehler erst auffällt, wenn die Ordnungswidrigkeit für den alten Mann verjährt ist. Außerdem ist eine Messung bei nur sechs Sachen viel zu frech!

Beichthaus.com Beichte #00035991 vom 21.06.2015 um 20:04:12 Uhr (9 Kommentare).

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Das harte Leben als Polizist

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Lügen Falschheit Begehrlichkeit Polizei

Ich (m/27) bin seit einiger Zeit Single. Während meiner Ausbildung zum Polizisten hatte ich zwar eine Freundin und auch noch eine Zeit lang danach, aber da ich als Neuling ziemlich viele Wochenend- und Nachtdienste bekam, und so immer weniger Zeit für sie hatte, ging diese Beziehung schlussendlich in die Brüche. Das ist jetzt allerdings drei Jahre her und seitdem bringe ich keine vernünftige Beziehung zustande. Dabei bin ich auch nicht hässlich, im Gegenteil. Durch meinen Beruf bin ich auch trainiert und würde mich durchaus als attraktiv bezeichnen. Aber immer, wenn ich eine Frau kennenlerne und sie erfährt, dass ich Polizist bin, reagiert sie abweisend und kühler. Warum ist das so?


Es heißt doch immer, Frauen mögen Männer in Uniform, oder etwa nicht? Einige meiner Kollegen sind verheiratet oder haben eine Beziehung, wieso klappt das bei mir nicht? Jedenfalls habe ich paradoxerweise über meinen Beruf ein Mädchen kennengelernt. Sie arbeitet bei Gericht und ihre Nummer steht auf den Vorführbefehlen. Immer, wenn wir jemandem vorführen, telefoniere ich mit ihr. Anfangs war es noch rein beruflich, aber mit der Zeit merkt man sich den Namen und die Stimme und es wurde immer lockerer. Wenn ich wusste, dass Vorführungen anstanden, habe ich mir absichtlich Dienste eintragen lassen, um mit ihr telefonieren zu können. Irgendwann habe ich sie im Büro angerufen und gefragte, ob wir mal einen Kaffee trinken wollen.


Wir haben etwas ausgemacht und uns getroffen. Sie ist echt süß und ziemlich witzig und das Beste: Sie hat kein Problem mit meinem Beruf. Allerdings habe ich ihr erzählt, dass ich nur am Schreibtisch sitze und von den Kollegen im Außendienst über Vorführungen informiert werde, und das dann weiterleite. Heute Abend haben wir uns das erste Mal geküsst und ich bin schon unglaublich scharf auf sie. Aber bevor ich mit ihr schlafe, muss ich ihr diese Lüge beichten. Es mag für einige keine große Lüge sein, aber ich hasse Unehrlichkeit und habe ein ordentlich schlechtes Gewissen. Es tut mir leid. Ich hoffe, sie kann mir verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00035981 vom 21.06.2015 um 01:35:30 Uhr (16 Kommentare).

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Blähungen bei der Arbeit

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Peinlichkeit Arbeit

Ich arbeite bei der Stadt. Vor etwa einem Jahr hatte ich (w/23) extreme Blähungen, da es in der Mittagspause zur Verabschiedung einer Kollegin allerlei von ihr gezauberte Leckereien gab, unter anderem auch einen Dip, der herrlich fruchtig, aber auch ordentlich scharf war. Ich habe ihn gut vertragen, aber gegen Feierabend kamen dann Bauchweh und Blähungen. Ich hatte schon meinen PC heruntergefahren und wollte gehen, doch dann hechtete ich zur Toilette. Es war heftig, aber auch wirklich erleichternd. Aber es dauerte seine Zeit. Das Bauchweh verging nicht direkt und es kam immer wieder etwas.


Plötzlich war ich leider nicht mehr alleine - es öffnete sich die Tür. Ich dachte schon innerlich: "Na super, du erleichterst dich hier total laut, und es bekommt jemand hautnah mit." Und es waren auch noch mehrere Damen, von den Stimmen her sehr jung. Es war mir ja schon peinlich genug, da höre ich - ich habe recht gute Ohren - wie geflüstert wird: "Warten wir. Wir wollen wissen, wer das ist, der hier so herumfurzt, vielleicht kennen wir die." Ich kochte innerlich, gleichzeitig war es mir entsetzlich peinlich, aber ich konnte einfach nicht länger warten, nachdem Montezumas Rache vorbei und mein Bauch wieder okay war. Ich hatte einen Termin, den ich zwar pünktlich schaffen würde, aber länger warten ging nicht, da ich zu Hause noch duschen wollte. Also ging ich schweren Herzens raus.


Und da standen sie, bekamen einen gemeinsamen Lachkrampf der Superlative, und leider kannten wir uns vom Sehen - Azubinen aus dem Haus, angehende Verwaltungsfachangestellte im ersten Jahr, um die 16, 17 Jahre alt. Ich habe mit den Azubis nichts zu tun, aber man begegnet sich schon mal. Und jedes Mal, wenn es so war, wurde getuschelt, gezeigt, und teilweise auch laut gelacht. Jugendlichen ist es ja oftmals nicht unangenehm, im Vorübergehen laut über jemanden zu lachen. Mittlerweile ist die Sache in Vergessenheit geraten. Aber es dauerte Monate.

Beichthaus.com Beichte #00035975 vom 20.06.2015 um 12:21:33 Uhr (12 Kommentare).

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Asoziale Rabenmutter

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Engherzigkeit Eifersucht Ungerechtigkeit Lügen Partnerschaft Lüneburg

Ich (w/29) beichte, dass ich mich im Augenblick richtig am Leid einer Bekannten erfreue, obwohl ich mich selbst als gutmütig bezeichnen würde. Angefangen hat die ganze Geschichte schon vor knapp 10 Jahren, als ich meinen Mann auf einem Festival kennenlernte. Er wohnte 400km entfernt und nach sechs Monaten Fernbeziehungen hatte ich mein Abi fertig und zog Hals über Kopf mit ihm zusammen. Ich fing dann ein FSJ an, weil ich keine Ausbildung mehr fand, mein Mann war gerade mit der Ausbildung fertig. Drei Monate später heirateten wir, aus heutiger Sicht natürlich völlig überstürzt. Aber wir sind bis heute sehr glücklich, hatten aber natürlich unsere Tiefs und alles. Jedenfalls hatten der beste Freund meines Mannes und seine damalige Freundin sich dauernd darüber lustig gemacht. Meist waren sie oberflächlich und nicht so schlimm, aber wenn der Alkohol floss, gingen einige der Witze echt unter die Gürtellinie. Die beiden wohnten zu Hause, sie, nennen wir sie Lena, war noch in der Schule, er, nennen wir ihn Axel, arbeitete als Industriemechaniker und verdiente nicht schlecht.


Zu jedem Urlaub fuhren sie woanders hin und erzählten uns dann immer ganz ausführlich davon und zeigten uns Bilder. Bei uns war das, wegen mangelnden Geldes, nicht drin, dafür hatten wir aber ein schönes Heim und uns beide, was uns damals wichtiger war. Jedenfalls kam es dann, dass Lena unbedingt in Bremen eine Ausbildung machen wollte, also knapp 200km entfernt. Axel wollte natürlich mit, kündigte seinen gut bezahlten Job und zog mit ihr nach Bremen, ohne etwas in Aussicht. Ich hatte mit den beiden abgeschlossen und war sogar froh, mir nicht dauernd irgendwelche doofen Sprüche anzuhören. Wir waren, als die beiden nach Bremen zogen, schon drei Jahre verheiratet und alle hatten sich damit abgefunden und ließen das unkommentiert, bis eben auf die beiden - oder viel mehr Lena. Dann, eines schönen Abends, klingelte es an der Tür und der beste Freund meines Mannes stand, sichtlich fertig, vor der Tür. Ich dachte erst, dass sie sich getrennt hatten, aber nein, sie war schwanger. Er war völlig fertig, hatte immer noch keinen Job und sie hatte die Ausbildung schon hingeschmissen.


Die Ersparnisse waren fast aufgebraucht und sie würden wohl vorerst wieder zu Lenas Eltern ziehen müssen. Es ging dann alles ziemlich schnell, von heute auf Morgen waren sie wieder in der Stadt. Lena fand dann aber heraus, dass das Amt eine Wohnung bezahlt, wenn die beiden heiraten. Also heirateten die beiden und zogen in eine echt üble Gegend. Axel fand dann eine Halbtagsstelle in seinem Job, allerdings deutlich schlechter bezahlt. Über die Jahre schlich sich der Kontakt dann allerdings ganz schön aus. Erst als ich dann mit 27, also vor zwei Jahren - und vier Jahre nach ihrer ersten Schwangerschaft - selbst schwanger wurde, traf ich sie zufällig beim Frauenarzt. Sie war selbst wieder hochschwanger und so kamen wir ins Gespräch. Es war jetzt ihr drittes Kind. Sie hatte immer noch keine Ausbildung und Axel arbeitete inzwischen als Leiharbeiter. Spontan lud ich sie dann in unser Haus zum Grillen ein. Sie kamen dann auch. Wie selbstverständlich wurden die Kinder, damals etwa 3,5 und zwei Jahre alt, dann vor die Glotze gesetzt, damit, Wortlaut: "Wir auch mal Ruhe haben vor den Blagen." Zum Essen durften sie dann aber dann zu uns kommen.


Ich hatte noch nie so einen unangenehmen Abend erlebt, doch so, wie Lena drauf war, traute ich mich noch weniger, etwas zu sagen, als sowieso. Doch ein Gutes hatte es. Axel meldete sich danach wieder regelmäßig bei meinem Mann und erzählte dann nach und nach, was für eine Furie Lena war und dass er ihr sowieso nichts mehr recht machen konnte. Sie hielt ihm wohl oft vor, dass sie nie in den Urlaub fuhren und immer noch kein Haus gebaut hatten. Aber das würde natürlich auch nichts werden, solange sie nicht arbeitete und er nur als Leiharbeiter herumgereicht wurde, doch das verstand sie nicht. Vor knapp einem Jahr eskalierte es dann bei den beiden vollkommen. Es kam heraus, dass Lena regelmäßig fremdgegangen war und nicht sicher ist, ob Axel der Vater aller Kinder ist. Irgendwie machte es dann endlich bei Axel klick und er trennte sich, reichte die Scheidung ein und verlangte Vaterschaftstests.


Tatsächlich war er nur vom mittleren Kind der Vater, für das er das Sorgerecht beantragte. Das teilt er sich zwar immer noch mit seiner Ex, doch der Kleine lebt bei ihm, bei uns um die Ecke und ist drei Mal die Woche nachmittags bei uns, wenn sein Vater bei seiner neuen Stelle länger arbeitet. Interesse hat Lena übrigens keines. Sie war die letzten acht Monate nicht einmal da. Doch nun kommt der Grund meiner Beichte: Während es Axel besser geht und bei ihm nun alles läuft, ist es bei Lena noch extremer als vorher. Sie hat nun einen neuen Macker, der sie wieder geschwängert hat. Sie lebt bei ihm in der Nachbarstadt, doch sie wird von ihm dauernd betrogen, geschlagen und erniedrigt. Die Kinder sind deshalb schon länger in Pflegefamilien. Normalerweise finde ich so etwas immer total schlimm, aber dieser – Pardon – Bitch, wünsche ich noch Schlimmeres. Ich hoffe nur, dass die Nachbarn wieder so schnell schalten und das "neue" Kind dann auch schnell daraus geholt wird. Hilfe nimmt sie sowieso nicht an. Ich sage zwar immer, dass ich hoffe, dass sie sich wieder fängt und dann ein geregeltes Leben mit ihren Kindern führen kann, aber das ist glatt gelogen. Es tut mir leid, dass ich wegen ihr immer wieder meine Mitmenschen anlüge und mir sogar einmal gewünscht habe, dass sie ihr Kind verliert, obwohl das arme Geschöpf nichts dafür kann.

Beichthaus.com Beichte #00035971 vom 19.06.2015 um 21:43:09 Uhr in 21335 Lüneburg (Uelzener Straße) (10 Kommentare).

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Mein Erfolg ist wichtiger als Andere!

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Selbstsucht Falschheit Lügen Engherzigkeit Arbeit

Ich machte vor einigen Jahren ein Praktikum in einem Altenheim, dort lernte ich ein junges Mädchen im FSJ kennen. Sie erklärte mir den Ablauf und mit der Zeit freundeten wir uns an. Eines Tages erzählte sie mir, dass sie hin und wieder Shisha rauchte und wegen irgendeiner Straftat zum Gericht musste. Da ich mehrere Monate davor schlechte Erfahrungen mit Drogen machte, ging ich auf Distanz ihr gegenüber. Jedenfalls an einem Morgen, zum Schichtwechsel, fragten alle, wo sie sei. Ich sagte, dass sie beim Gericht ist, obwohl ich mir nicht ganz sicher war. Da sie es aber niemandem sagte, standen ihr Schwierigkeiten bevor: Sie verlor ihren Arbeitsplatz. Ich wollte mich aber nur wichtig machen, um selbst gut dazustehen. Am Ende hat es mir aber nichts genutzt.

Später bekam ich dann einen Job in einer sozialen Einrichtung. Teilzeit und sehr gut bezahlt, ich habe es geliebt. Dort arbeitete auch ein Mann mit schwerer Epilepsie, später erfuhr ich, dass er schon fast 10 Jahre dort war. Ich habe sehr gut gearbeitet, sogar in meiner Freizeit half ich aus und verstand mich prima mit meinem Chef. Jedenfalls erhoffte ich mir eine fixe Übernahme, damals habe ich wirklich geglaubt, dass es so sein wird. Ich weiß nicht mehr wieso, aber ich habe es durch Manipulation geschafft, dass dem Mann mit Epilepsie gekündigt wurde. Ich habe ihn als schlecht und unhaltbar dargestellt. Als dann das Ende meines befristeten Arbeitsvertrages kam, war ich erschüttert, dass es keine Verlängerung gab. Es lag aber nicht an der Einrichtung, sondern an der Stadtverwaltung. Hiermit beichte ich, dass ich durch Manipulation und Hinterhältigkeit in beiden Fällen versuchte, besser zu sein als andere. Und es mir letztendlich absolut gar nichts genutzt hat. Ich verdiene keine Absolution, denn bis heute habe ich noch mit meinem schlechten Gewissen zu kämpfen. Ich war ein Monster!

Beichthaus.com Beichte #00035969 vom 19.06.2015 um 19:19:24 Uhr (10 Kommentare).

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