Verlockende Gewinnspiele

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Betrug Falschheit Lügen Arbeit

Ich (m/19) arbeite neben der Schule als Promoter für eine Werbeagentur. Meine Aufgaben bestehen darin, Werbung für diverse Firmen zu machen - also mache ich die Leute auf Gewinnspiele aufmerksam oder verteile Flyer. Ja, genau, ich bin einer dieser Deppen, die jeden auf offener Straße ansprechen, ob sie bei einem Gewinnspiel mitmachen möchten. Eigentlich macht mir mein Nebenjob Spaß, leider habe ich aber auch oft Aufträge von der Gesundheitskasse mit dem dreiblättrigen Baum als Symbol. Ich möchte beichten, dass ich oft von meinen Kollegen oder den Mitarbeitern der Gesundheitskasse mitbekommen habe, dass man bei diesen Gewinnspielen eigentlich nichts gewinnen kann. Also ist alles nur eine Verarsche, um an die Daten der Leute zu kommen, die wir anwerben. Und das tut mir echt leid für alle, die darauf hereinfallen - sie machen nämlich hoffnungsvoll mit und glauben, dass sie vielleicht einen Urlaub gewinnen können, in dem Sie mal ausspannen können. Ich habe mir vorgenommen nie wieder einen Auftrag für diese Firma anzunehmen, da sie zudem auch noch sehr unfreundlich zu uns Promotern sind. Sie verlangen von uns auch, dass wir aus den Leuten die Telefonnummern rauskitzeln - machen aber selbst keinen Finger krumm. Ich hoffe, mir wird vergeben und ich möchte jeden warnen. Macht da nicht mit!

Beichthaus.com Beichte #00032241 vom 16.11.2013 um 15:02:04 Uhr (6 Kommentare).

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Der heiße Chefkoch

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Begehrlichkeit Selbstsucht Wollust Verzweiflung Arbeit Eichendorf-Aufhausen

Bis vor Kurzem habe ich (w/21) in einer geradezu sklavischen Tätigkeit gearbeitet, die mich psychisch richtig fertiggemacht hat - stumpfer Inhalt, 50 bis 60 Stunden pro Woche, keine Zeit für Freunde oder Privatleben. Das Schlimmste an der Sache ist allerdings, dass […]
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Beichthaus.com Beichte #00032218 vom 12.11.2013 um 17:12:46 Uhr in Eichendorf-Aufhausen (14 Kommentare).

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“Beichte

Die harte Finanzbranche

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Aggression Hass Stolz Zorn Arbeit Euerdorf

Ich beichte hiermit, dass ich meinen momentanen Job und meinen Chef hasse. Derzeit absolviere ich ein Praktikum in einer Beratungsfirma und bis vor einigen Monaten hatte ich noch Freude an Zahlen und dem Finanzwesen. Bis ich hierhin kam. Ich bin jetzt 24 Jahre alt, […]
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Beichthaus.com Beichte #00032170 vom 04.11.2013 um 20:07:27 Uhr in Euerdorf (19 Kommentare).

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Der Traum vom Donutladen

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Dummheit Feigheit Missbrauch Arbeit

Der Traum vom Donutladen
Ich beichte, dass ich mich von anderen Leuten habe zu stark beeinflussen lassen. Ich habe mein ganzes Leben als Bäcker gearbeitet, bis ich irgendwann wegen eines privaten Unfalls berufsunfähig geworden bin. Ich wurde umgeschult und habe dann von zu Hause aus gearbeitet. Das war aber eine Arbeit, die mir nie Spaß gemacht hat. Irgendwann ist bei mir die Idee gewachsen, einen kleinen Laden für Donuts aufzumachen. Jeder Bäcker hat so seine Lieblingskreation und bei mir waren es immer Donutringe, die leider viel zu selten gebacken wurden. Mein Haus befindet sich direkt an einer Straße mit viel Berufsverkehr und ich habe einige Räume freigehabt. Eine Minibäckerei hätte ich führen können, auch wenn ich natürlich wegen meiner Behinderung langsamer arbeiten würde. Mein Ziel war es, einen kleinen Laden zu betreiben, mit Donuts und frischem Kaffee. Startkapital war auch da, alles eigentlich perfekt.

Ich habe dann einige Freunde und Verwandte darauf angesprochen, mir wurde die Idee dann ziemlich schlecht gemacht. So nach dem Motto, du wirst selber Dein bester Kunde sein. In Deinem Dorf hält doch keiner an, wenn es in Stuttgart viel mehr Läden hat. Privatinsolvenz, Du bist behindert, wie willst Du ein Geschäft führen. Davon habe ich mich so zehn Jahre lenken lassen und am Schreibtisch nicht gerade ein Vermögen verdient. In dieser Zeit bin ich aber auch immer einsamer geworden, der Einfluss meiner Freunde sank. Letzten Endes habe ich einfach den Donutladen aufgemacht, auch um mal wieder Kontakt zu Menschen zu haben. Es hat tatsächlich geklappt, und zwar vom ersten Tag an. Ich backe heute nachts drei Stunden Donutringe und Morgens verkaufe ich sie dann drei Stunden. Das ist die beste Arbeit, die ich jemals gemacht habe und es macht einen Riesenspaß. Finanziell habe ich den Laden bereits abgezahlt und ich verdiene heute mehr als früher als Bäcker oder gar bei dem miesen Bürojob.

Ich bereue, dass ich mich zehn Jahre meines Lebens als vereinsamter behinderter Mann daheim vor dem PC gequält habe, nur weil ich mich von Leuten habe lenken lassen, die heute noch zu allem eine negative Einstellung haben. Einer dieser Freunde von damals wollte mir vor Kurzem sogar einreden, dass mein Laden durchaus auch mal von Russen überfallen werden könnte und ich hätte keine Möglichkeit mich im Rollstuhl zu wehren. Die Russen in meiner Gegend sind alle sehr freundliche Stammkunden, niemand würde das tun. Ich werde mich nie wieder von solchen Pessimisten lenken lassen.

Beichthaus.com Beichte #00032168 vom 04.11.2013 um 17:42:47 Uhr (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der beste Hotel-Chef Deutschlands

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Aggression Boshaftigkeit Selbstsucht Ungerechtigkeit Arbeit

Wenn ich nächstes Jahr - nach dem Hotelmanagementstudium - in die Selbstständigkeit starte, werde ich meine Mitarbeiter knechten bis zum Erbrechen. Ich werde mir alle Vorteile eines Arbeitgebers zunutze machen. Der Mindestlohn und 400 Euro Verträge werden an der Tagesordnung sein. Ich nutze die Abhängigkeit von Studenten genauso aus, wie es bei mir gemacht wurde. Wenn einmal das Wort Urlaub oder Vergleichbares fällt, werde ich Verträge zerreißen wie andere Leute Tempos beim Schnäuzen. Des Weiteren werde ich das Augenmerk nur auf das Wohl meines Unternehmens legen und Bewerbungen von Unmotivierten, Sonderfällen, Faulpelzen oder Aushilfsgangstern, die es wagen, sich bei mir zu bewerben, schnell vom Schreibtisch wehen. Lieber Arbeitsmarkt, ich bitte um Nachsicht.

Beichthaus.com Beichte #00032146 vom 31.10.2013 um 23:43:13 Uhr (37 Kommentare).

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