Zickenkrieg in den kanadischen Wäldern

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Ungerechtigkeit Vorurteile Urlaub Arbeit Plaaz

Zickenkrieg in den kanadischen Wäldern
Ich arbeite bei einer Firma, die Abenteuerausflüge im Ausland organisiert - meistens in Kanada oder in den Vereinigten Staaten. Wir begleiten dabei meistens Gruppen von zwanzig Personen durch die Wildnis - ich bin mittlerweile jedoch hauptsächlich in Deutschland in der Verwaltung. Ich bin also nicht mehr so viel unterwegs, aber es war auf jeden Fall eine tolle Zeit. Da ich verheiratet bin, ist es klar, dass ich nicht dauerhaft beim Lachsangeln in Alaska sein kann. Aber nun zu meiner eigentlichen Beichte, unsere Firma berechnet die Preise nicht pauschal, sondern abhängig von den Teilnehmern. Beispielsweise nehmen wir bei einer Gruppe Rentner einen höheren Betrag, weil wir einfach aus Sicherheitsgründen einen Mitarbeiter mehr mitschicken müssen. Die Gefahr, dass jemand einen Herzinfarkt, oder Ähnliches bekommen könnte, ist einfach zu groß. Was mir hier aber sicher sehr viel Hass einbringen wird, ist die Tatsache, dass wir auch von Frauen mehr Geld als von Männern nehmen - besonders von jungen Frauen. Wir haben sogar schon solche Ausflüge abgelehnt. Der Grund dafür ist, dass wir einfach festgestellt haben, dass Gruppen, die nur aus Frauen bestehen, ein unglaublich schlechtes Sozialverhalten besitzen. Den Zickenkrieg, den ich teilweise mitten in den Wäldern von Kanada erlebt habe, war einfach nicht mehr schön. Es kam teilweise sogar vor, dass wir solche Ausflüge abbrechen mussten, weil einige Teilnehmerinnen nur noch am Weinen waren.

Beichthaus.com Beichte #00032422 vom 18.12.2013 um 16:45:21 Uhr in Plaaz (26 Kommentare).

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Der Schlüssel zum Glück

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Faulheit Diebstahl Morallosigkeit Selbstsucht Arbeit

Ich mache zurzeit ein Jahr Work and Travel in Kanada und fand eines Tages einen Job in dem Hotel einer weltweiten bekannten Kette. Ich bemerkte jedoch schnell die Vor- und Nachteile dieser Arbeit. Die Bezahlung war verhältnismäßig gut, dafür gab es aber total unregelmäßig angeordnete Nacht- und Abendschichten, mieses Arbeitsequipment und todlangweilige "Arbeit", natürlich immer unbeaufsichtigt. So fing ich schnell an, zu schludern, wo es nur ging, getreu dem Motto: Was nicht dreckig aussieht, ist sauber. Das betraf erst nur die nicht gestaubsaugten Korridore, erweiterte sich jedoch auch auf die Sanitäranlagen und das Mobiliar. Meine Schicht begann ich immer mit einem königlichen Stuhlgang, meine Pause verlängerte ich meist um eine Stunde und ich bediente mich gerne aus dem Caféteria-Kühlschrank. Das größte Glück war jedoch, dass ich eines Nachts einen Masterkey fand und ich so in unbelegten Zimmern nach Lust und Laune TV gucken oder auch mal ein Bierchen trinken konnte. Nach zwei Monaten kündigte ich und nahm mir als Geschenk noch Handtücher und Pflegecreme für meine WG mit. Den Masterkey habe ich noch immer, ich überlege, dort bald noch mal vorbeizuschauen, denn ich brauche Nachschub.

Beichthaus.com Beichte #00032393 vom 13.12.2013 um 06:30:06 Uhr (9 Kommentare).

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Der unfähige Manager

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Feigheit Verrat Ungerechtigkeit Kollegen Arbeit

Ich (m/37) werde wohl bald meinen Job kündigen. Ein Angebot von einem anderen Unternehmen habe ich schon. Damit dürfte ich dann der Dritte dieses Jahr sein und es tut mir um die Firma leid, da ich dort bereits seit siebzehn Jahren arbeite. Der Grund dafür ist, dass mein Chef vor zwei Jahren aufgrund einer Krankheit in den Ruhestand gehen musste. Und da er keine Kinder hatte, hat er sein Unternehmen dann verkauft. Die Firma ging dabei an eine größere Unternehmensgruppe, die hier dann einen Manager eingesetzt hat. Der allerdings nur von betriebswirtschaftlichen Dingen eine Ahnung hat, aber nicht von der Arbeit, die wir hier ausführen. Einzig und allein wichtig war, dass die Zahl unter dem Strich stimmt und möglichst hohe Gewinne eingefahren werden. Dabei war vieles sehr widersprüchlich, auf der einen Seite mussten wir Seminare besuchen, um das Teamwork zu verbessern, auf der anderen Seite wurden Mitarbeiter gegeneinander in Konkurrenz gestellt. Beispielsweise wurde zwei Sekretärinnen erzählt, dass man eine entlassen würde, allerdings würde sich das erst in einem halben Jahr entscheiden.

Das Schlimmste aber war, dass wir unter einem enormen Zeitdruck gesetzt wurden, der noch in Verbindung mit Kontrollwahn stand. Bei einer Arbeit, bei der man viel denken muss, ist so etwas fatal, es sind nur noch Fehler passiert! Teilweise richtig Teure, die mit einem enormen Aufwand wieder beseitigt werden mussten. Natürlich hat auch die Anzahl der Krankentage bei meinen Kollegen zugenommen, viele davon haben auch zugegeben, dass sie krankfeiern, weil sie sich ein paar Tage erholen müssen. Wir haben versucht, den Manager darauf anzusprechen, und auch die Unternehmensgruppe, aber die Leute haben es wirklich nicht begriffen. Hauptsache schnell, alles andere ist egal. Nachdem jetzt vor einigen Tagen wieder ein langjähriger Kunde abgesprungen ist, werde ich den Laden endgültig verlassen. Die Firma macht dieses Jahr das erste Mal in ihrer dreißigjährigen Geschichte Verluste, unser Manager gibt den Mitarbeitern dafür die Schuld und da seine Vorgesetzten aus demselben Holz sind wie er, glauben sie es auch. Ich beichte also, dass ich viele meiner Kollegen, die nicht einfach so ihren Job wechseln können, im Stich lasse. Im Grunde genommen verlasse ich das sinkende Schiff.

Beichthaus.com Beichte #00032392 vom 12.12.2013 um 14:03:30 Uhr (16 Kommentare).

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Versteckte Stinkefinger

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Engherzigkeit Falschheit Schamlosigkeit Arbeit

Ich (w/29) bin Friseurin. Leider begegne ich daher auch oft Menschen, die ich nicht sonderlich sympathisch finde oder die mir sogar auf die Nerven gehen. Natürlich kann ich diese Meinung niemandem mitteilen, aber wenn ich so jemandem die Haare schneide, kratze ich mich gerne mit dem Mittelfinger an der Nase, während ich durch den Spiegel in das Gesicht der Person schaue. Die Kunden denken sich nichts dabei, aber ich habe die Genugtuung, dass ich ihnen den "Stinkefinger" gezeigt habe. Es tut mir leid, liebe Kunden, aber irgendwie muss es ja raus.

Beichthaus.com Beichte #00032378 vom 10.12.2013 um 20:57:41 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Sie verlor beinahe ihre Hand

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Dummheit Gesundheit Arbeit

Ich bin angehender Krankenpfleger im dritten Lehrjahr in einem Krankenhaus. Vor einigen Wochen nahm ich bei einer bewusstlosen Patientin Blut ab. Allerdings ist die Vene geplatzt und es blutete sehr stark. Das ist zunächst nichts Seltenes, es muss dann aber ein Druckverband angelegt werden. Da ich keine Mullbinde zur Anlage eines Druckverbandes hatte, benutzte ich den Stauschlauch. So weit ist das ja kein Problem. Allerdings fiel mir erst nach gut einer Stunde ein, dass ich den Stauschlauch noch nicht gelöst hatte. Voller Panik lief ich in das Zimmer, in dem die Patientin lag. Es war dunkel und ich sah schon von der Tür aus, dass die Hand blitzeblau und fleckig war. Schnell löste ich den Druckverband und sah schon vor meinem inneren Auge, wie die Hand abgenommen und ich von der Ausbildung ausgeschlossen wurde. Ich kontrollierte nun alle fünf Minuten die Durchblutung und die Motorik und hoffte, dass alles wieder gut werden würde. So kam es dann glücklicherweise auch. Mein großes Glück war nämlich, dass die Frau eine hundsmiserable Gerinnung hatte, sodass nichts wirklich Gravierendes passierte. Den Vollkräften erzählte ich von alldem nichts, ich hoffte einfach, dass es nicht auffallen würde. So war es dann ja auch. Der Patientin ging es dann einige Tage später wieder besser und mittlerweile ist sie wieder in ihrem Pflegeheim. Ich allerdings mache mir noch immer riesige Vorwürfe, denn eigentlich bin ich ein sehr guter Schüler und mir passieren selten Fehler. Und gerade so ein schlimmer und verheerender Pflegefehler ist mir noch nie passiert - ich habe mir immer geschworen, es nie so weit kommen zu lassen. Es tut mir leid, dass ich aufgrund meiner Unachtsamkeit die Hand der Frau gefährdet habe!

Beichthaus.com Beichte #00032361 vom 06.12.2013 um 22:13:46 Uhr (10 Kommentare).

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