Meine Eltern wären neidisch!

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Lügen Falschheit Schamlosigkeit Maßlosigkeit Osthofen

Ich habe meinen Eltern bis heute verschwiegen, dass der gute Freund, den ich mit nach Hause gebracht habe - und der so gar nicht in ihr Bild passte, weil er keine richtige Ausbildung, geschweige denn einen Realschulabschluss hat, und dauerbreit durchs Leben schweift - dass dieser gute Freund seit knapp fünf Jahren meinen Körper auswendig kennt. Und dass es mir sogar Spaß macht, mir Ausreden einfallen zu lassen, wenn ich mich mal wieder mit ihm treffe, um die neusten Übungen aus dem Kamasutra auszuprobieren. Inzwischen haben wir schon x-mal seine Wohnung für unsere Orgien umgestylt, das Auto genommen und neue Plätze ausprobiert. Sei es der See, die Damentoilette in einem Kaufhaus, der Fahrstuhl oder das Auto selbst. Es gibt immer Möglichkeiten, wenn man sich nur traut und ganz ehrlich: Meine Eltern wären neidisch!

Beichthaus.com Beichte #00003887 vom 31.12.2005 um 06:38:47 Uhr in Osthofen (0 Kommentare).

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Schlagermusik in der Badewanne

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Dummheit Morallosigkeit Engherzigkeit Musik Familie

Wenn meine pubertierende Schwester in der Badewanne sitzt, und ihren Rockradiosender hört, mache ich mir ab und zu einen Spaß und überlagere das UKW-Signal mit einem dieser neuartigen FM-Transmitter. Ich stelle mich an die direkte Wand zum Bad und suche mir mit dem Laptop ein paar fiese Musikvideos. Es ist für mich jedes Mal eine Genugtuung, wenn ich lautstark die übelsten Schlager und ihr anschließendes Gefluche aus dem Bad höre.

Beichthaus.com Beichte #00003803 vom 28.12.2005 um 10:13:18 Uhr (4 Kommentare).

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“Beichte

Der Sinn des Beichtens

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Zorn Dummheit Internet

Ich schäme mich mir selbst gegenüber so dafür, die vielen "Beichten" hier zu lesen. Und damit den mehrheitlich vorpubertären Kindern, die sich nur selbst feiern, statt den Sinn des Beichtens zu verstehen, die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie nicht verdienen. Ich sollte meine Zeit nicht derart sinnfrei verschwenden, sondern sinnvollere Dinge tun.

Beichthaus.com Beichte #00003782 vom 28.12.2005 um 01:29:38 Uhr (0 Kommentare).

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Ich kann meine erste Liebe nicht vergessen

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Verzweiflung Begehrlichkeit Feigheit Liebe Klitten

Eigentlich würde ich das hier nicht schreiben, wenn ich nicht immer und immer wieder diesen einen Gedanken hätte. Ich träume einen Traum sehr lange, ob bei Tag oder Nacht. Es lässt mich nicht los. Egal was ich versuche, kann nicht mehr loslassen. Wie oft habe ich es versucht, so oft ist es gescheitert. Ich träume davon, meine Suche aufzugeben, nicht mehr hoffen zu müssen, und gefunden zu haben, was ich immer suchte. Aber ich weiß ganz genau, dass ich einen riesigen Fehler gemacht habe. Ich habe nur einen kleinen Fehler gemacht, den ich seit zwei Jahren bedauere. Ich habe mich nie getraut, einfach meinen Mut zusammen zu nehmen, und einfach hinzugehen. Ich konnte einfach nicht. Ich hätte nichts verloren, aber ich hätte etwas gewinnen können.

Könnte ich die Zeit zurückdrehen, würde ich keine Sekunde zögern. Oder, ich würde dem Jungen von damals in den Hintern treten. Ich würde ihm sagen: „Komm schon! Trau dich! Sprich sie an.“ Aber das kann ich leider auch nicht mehr. Ich habe diesen Fehler gemacht, ich habe ihn kommen sehen. Aber ich habe nichts unternommen. Die Tage und Monate gingen an mir vorbei, ohne einen Tag, wo ich nicht an sie denken konnte. Egal ob ich es mir ausreden wollte, ich schaffte es nicht wirklich. Es wären nur ein paar Wörter gewesen, ein paar Wörter, die mich hoffen lassen würden. Aber ich habe es totgeschwiegen. Es würde mir ja schon reichen, sie einfach nur anzusehen, zu sehen wie sie lacht, wie sie mich anguckt, einfach nur ihre Stimme hören. Es wäre mir egal gewesen, was sie sagt, nur dass sie etwas sagt reicht mir schon. Ihre Anwesenheit würde mich schon glücklich machen.

Jetzt, wo ich keine Chance mehr habe, muss ich mich damit abgeben. Ich muss mich damit abgeben, dass ich sie nie umarmen werde, sie nie wieder zu sehen, sie nie wieder zu hören. Es ist mir egal, wie viele Kilometer mich trennen, ich würde diese Kilometer gehen. Ich würde sie auch gehen, wenn ich nur 10 Minuten hätte, um mit ihr zureden. Nur... diese Chance habe ich leider nicht. Ich habe so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Ich habe mich verstellt, und konnte ihr nicht den Teil zeigen, der sie liebt. Wäre damals dieser Teil stärker gewesen, würde ich diesen Text nicht schreiben. Was hätte sie wohl gesagt? Wie hat sie empfunden? Hat sie überhaupt etwas für mich empfunden? Das sind Fragen, die ich mir stelle. Ich würde sie so gerne beantwortet haben. Nur... diese Chance habe ich leider nicht.

Wenn ich mir ein Bild von ihr angucke, sehe ich immer noch das Mädchen von damals. Mit einem Lächeln auf dem Foto. Würde sie bloß wissen was ich empfinde, ich denke sie wäre überrascht. „Wie kann jemand der mich nur so flüchtig kennt solche Gefühle haben?“ Vielleicht würde sie sich das ja fragen. Nur... ich könnte ihr auch keine Antwort geben. Oder? Doch! Ich hätte da eine sehr passende: Ich liebe dich.

Ich weiß darauf keine Antwort, ich kann es nicht beschreiben. Sie war (ist) die Erste für die ich so empfinde, und es hört nicht auf. Es tut sehr weh, und es gibt kein Medikament. Es ist ein Gefühl von Liebe und Trauer. Liebe, weil sonst mein Herz nicht mehr schlägt, Trauer weil ich weiß, dass es zuende ist. Ich werde es ihr nie sagen können, ich habe dazu keine Chance mehr. Es wären damals nur ein paar Wörter, die ich nicht gesagt habe. Genau deswegen kann ich nachts nicht schlafen. Ich denke immer an sie. An ihr Lächeln, an ihre Stimme. Was soll ich loslassen? Ich habe nie etwas gehabt. Wie gerne würde ich sie loslassen können.

Beichthaus.com Beichte #00003735 vom 26.12.2005 um 10:48:13 Uhr in Klitten (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Affäre von Til Schweiger

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Engherzigkeit Begehrlichkeit Schamlosigkeit

Ich bin schuld an der Trennung von Dana und Til Schweiger. Ich bin eine seiner zahlreichen Affären. Jetzt tut es mir um die Kinder leid, aber mein Gott.

Beichthaus.com Beichte #00003722 vom 26.12.2005 um 05:36:58 Uhr (4 Kommentare).

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