Verlorene Kamera

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Diebstahl Lügen Habgier Selbstsucht Arbeit

Ich arbeite in einem Restaurant und vor einigen Tagen habe ich während der Arbeit eine Kamera gefunden. Diese habe ich heimlich eingesteckt, da ich selbst keine besitze. Irgendwann kam dann ein Kunde zu mir und erkundigte sich nach eben dieser Kamera, die ein Kunde verloren hatte. Der ehemalige Besitzer ist wirklich enttäuscht abgezogen, als ich ihm sagte, dass ich keine Kamera gefunden hätte. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032533 vom 09.01.2014 um 04:01:29 Uhr (13 Kommentare).

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Überlastung führt zu Fehlern

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Lügen Feigheit Kollegen Arbeit

Ich bin heute wahrscheinlich so erleichtert, wie ich es im ganzen Jahr nicht mehr sein werde. Doch fangen wir erst einmal von vorne an. Mitte Dezember letzten Jahres habe ich, um vor meinem Kurzurlaub alles erledigt zu haben, geschuftet wie ein Schwein. Meine Vorgesetzten haben mir dann auch noch schier unendlich viele neuer Vorgänge auf den Tisch geknallt, sodass ich letztendlich fast in Arbeit ersoffen wäre. Als mich dann am vorletzten Tag eine nette Kollegin bat, ein Schreiben für sie einzuscannen und zu verschicken, habe ich gepatzt. Ich habe das Schreiben zwar eingescannt, aber nicht gespeichert oder gar abgelegt. Und dann ist mir noch so ein Ultra-Azubi-Fehler passiert und ich habe die Kopie mit dem Original an den Kunden versendet. Der Hammer ist jedoch, dass mir das Ganze zu diesem Zeitpunkt nicht einmal aufgefallen ist, weil ich so überlastet war. Nun habe ich mich irgendwie in meinem Urlaub geschleppt und hatte zwei Tage frei. Als ich am 23.12. dann wieder ins Büro kam, hatte die besagte - übrigens sehr nette - Kollegin zwar Urlaub, jedoch lag ein Ablageordner auf meinem Schreibtisch. Dieser Ordner war versehen mit einem kleinen Notizzettelchen, ich möge doch bitte noch die Kopie ablegen und das eingescannte Dokument zuordnen.


Jetzt dämmerte mir plötzlich mein Fehler. Das Dokument war zwar nicht lebenswichtig, jedoch wichtig genug, dass es vorhanden sein sollte. Ich bekam erst einmal Panik und versuchte mich nach und nach wieder zu sammeln. Besagte Kollegin hatte sowohl die Weihnachtswoche als auch über Silvester Urlaub und war deshalb knapp zwei Wochen außer Haus. Ich habe dann letztendlich ihren Notizzettel versteckt, jedoch für alle Fälle nicht zerrissen, den Ordner scheinheilig zurückgestellt und ihren Erinnerungszettel vom Monitor geklaut. Jetzt habe ich komplett Weihnachten und Silvester gebetet, dass sie es nicht bemerkt und heute hatte ich endlich Gewissheit. Sie hat es offenbar über die vielen Feiertage und Urlaubstage vergessen. Es tut mir wirklich leid, dass ich nicht ehrlich sein kann, aber wir haben momentan eine Kündigungswelle im Unternehmen und als relativ frischer Neuzugang stehe ich weit oben auf der Liste. Sollte Sie mich drauf ansprechen, habe ich mir fest vorgenommen so zu tun als hätte ich es vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00032532 vom 07.01.2014 um 16:02:58 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Delle im Auto meines Vorgesetzten

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Feigheit Verzweiflung Stolz Auto & Co. Arbeit

Ich (w/20) mache im Moment eine Ausbildung in einem Autohaus. Bisher macht mir die Ausbildung viel Spaß, mir wird viel Vertrauen entgegengebracht, ich darf also auch Fahrzeuge umparken, zur Post fahren, und so weiter. Ich bin eine eher introvertierte Person, und ich habe oft Probleme damit, offen auf andere Personen zuzugehen und Freunde zu finden. Eben weil ich sehr unsicher bin. Ich habe Angst, ich könnte nicht Ernst genommen werden. Ich habe auch Angst, dass mich Leute als das Püppchen abstempeln, das ich eigentlich gar nicht bin. Heute bin ich mit dem Auto meines Vorgesetzten zur Post gefahren. Auf dem Rückweg bin ich dann an ein parkendes Fahrzeug gestoßen, es entstand eine kleine Delle. Ich bin normalerweise wahnsinnig vorsichtig und kann mir bis jetzt noch nicht erklären, wie das eigentlich passieren konnte. Ich habe mich natürlich tausend Mal entschuldigt und war wirklich wahnsinnig niedergeschlagen, weil ich mich selbst eigentlich für jemanden total Verantwortungsbewussten halte. Für mich galten meine "Fahrkünste" immer als etwas, das ich wirklich kann, und wo mir niemand etwas entgegenbringen kann. Das habe ich dann auch meinen anderen Kollegen gesagt, weil es so oder so irgendwann jeder wissen würde. Ich bin jetzt wirklich am Boden zerstört. Ich habe unglaubliche Angst, dass jetzt viele von mir denken, dass ich nichts kann und unfähig bin. Ich kann das Ganze auch fast niemandem aus meiner Familie erzählen, ich habe zu große Angst davor, deswegen ausgelacht oder schikaniert zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00032530 vom 07.01.2014 um 18:04:33 Uhr (19 Kommentare).

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Professionelle Fakes für die Dating-Agentur

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Neugier Betrug Arbeit Internet

Ich arbeitete bis vor wenigen Monaten in einer Firma im Bereich der Mediengestaltung. Leider nur als Praktikant, es war wohl zeitweise mehr zu tun, übernommen wurde ich dann nicht. Ich muss dazu aber sagen, dass man mir zumindest 600 Euro im Monat bezahlt hat. Aber zur Beichte: Von Anfang an hat es mich gewundert, dass die Angestellten dort plötzlich angefangen haben zu schweigen oder das Thema gewechselt haben, wenn ich in den Raum gekommen bin. Einige Rechner waren auch sehr stark abgesichert, also nicht nur mit Passwort, sondern auch mit Chipkarte, der Serverraum war ebenfalls mehrfach abgesichert. Das macht einen natürlich schon stutzig, ich finde Sicherheit schon wichtig, aber dermaßen extrem?! Noch dazu bekam mein PC auch keine Serververbindung, ich habe deshalb eigentlich auch mehr Büroarbeit und Kurierdienste gemacht. Meine Beichte ist, dass ich immer neugieriger geworden bin. Ich weiß, das ist total falsch und ich sollte froh sein, dass so ein Unternehmen mir eine Chance gegeben hat, aber ich musste einfach wissen, was da auf den Rechnern läuft.

Mein Verdacht war irgendetwas mit Pornos. Zum Beispiel, dass die Firma Pornos schneidet und nachbearbeitet oder sonst etwas in der Art. Ich gebe auch zu, dass daraus ein enormer Anreiz entstanden ist, rauszufinden, was da läuft. Also habe ich eine kleine Kamera in einem Ordner untergebracht und sie auf einen der Monitore ausgerichtet, die Kamera hat eine Stunde lang gefilmt. Dabei war es schon schwer genug in eines der Büros reinzukommen, wenn keiner drin war. Lange Rede kurzer Sinn - ich habe eine Viertelstunde Aufnahme bekommen, die Restzeit war keiner im Büro. Der Laden schien Fotos von Frauen nachzuarbeiten. Allerdings auch nicht auf besonders hohem Anspruch. Ein Foto der jeweiligen Frau, das vor einem weißen Hintergrund gemacht wurde, wurde in ein bekanntes Bildbearbeitungsprogramm geladen, dann kam ein hübsches Landschaftsbild dazu. Übrigens angezogen, also nichts mit Pornos. Damit konnte ich zuerst nicht so richtig was anfangen - warum sollte aus so etwas auch ein Geheimprojekt gemacht werden? Zu Hause habe ich das Video dann langsam durchlaufen lassen, herangezoomt und Screenshots gemacht. Schließlich ist durch den Namen eines Ordners der Groschen gefallen, offensichtlich kamen die Bilder von einer bekannten Dating Agentur und die Firma hat Fakes erstellt. Ich bin nicht so naiv, zu glauben, dass es solche Fakes nicht gibt, aber es ist dann schon heftig, wenn man diese Ausmaße selbst sieht. Vor allem wie leicht das alles durchlief, wie am Fließband wurde da gefälscht.

Es ist schwierig, das Gefühl zu beschreiben. Entlassen wurde ich dann übrigens einfach nur, weil nicht mehr genug Büroarbeit da war, das Video habe ich heute noch. Ich bin ziemlich unschlüssig, was ich damit machen soll. Zuerst habe ich an Erpressung gedacht, aber die Leute waren in der Firma immer recht nett zu mir, deshalb fällt mir das sehr schwer. Dann ist mir die Idee gekommen, es im Netz hochzuladen - blöd ist nur, dass man meinen ehemaligen Kollegen sehen kann. Ich weiß nicht so viel über ihn, aber er hat eine Familie, gerade ein eigenes Haus gebaut und so weiter. Irgendwie fühle ich mich in der Verantwortung zu handeln, aber ich möchte auch niemandem Schaden zufügen.

Beichthaus.com Beichte #00032526 vom 06.01.2014 um 21:42:45 Uhr (27 Kommentare).

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Sehnsucht nach dem Feierabend

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Faulheit Trägheit Selbstsucht Arbeit

Ich erledige meinen Beruf - und auch mein Leben - nicht mit der Gewissheit, wie ich es sollte. Ich bin einfach furchtbar faul und unmotiviert. Dadurch leiden dann vor allem meine Freunde und die Firma, da ich viele Aufgaben einfach gar nicht, oder zeitlich stark versetzt, erledige. Letztens habe ich zum Beispiel wichtige Dokumente in meinem Auto gelassen, anstatt sie zur Post zu bringen. Das ist jetzt gute zwanzig Tage her und mir ist absolut klar, dass das schwere Konsequenzen nach sich ziehen kann. Und in drei Stunden muss ich wieder zur Arbeit, obwohl ich noch keine Minute geschlafen habe, weil ich einfach keinen Bock darauf hatte. Da ich aber die finanzielle Verantwortung für meine studierende Freundin habe, muss ich noch mindestens fünf Jahre lang dort bleiben. Ich weiß gar nicht, wie es dazu gekommen ist, da ich früher sehr ehrgeizig und engagiert war und es in der Firma eigentlich weit bringen wollte. Jetzt bin ich aber nur noch froh, wenn endlich Freitagmittag ist, damit ich meine Ruhe habe und meinem Hobby nachgehen kann - welches ich in letzter Zeit auch sehr vernachlässigt habe. Aber eigentlich dürfte ich mich nicht beschweren. Ich habe schließlich einen super Job, den man normalerweise nur mit einem Studium und Abitur bekommt, was ich beides nicht habe.

Beichthaus.com Beichte #00032522 vom 06.01.2014 um 03:49:51 Uhr (14 Kommentare).

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