Das Gen für böse Kinder

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Zorn Engherzigkeit Boshaftigkeit Kinder Montabaur

Ich bin noch Schülerin und babysitte schon seit vier Jahren. Meine Beichte: Man sagt, es gibt keine bösen Kinder? Ich sage, es gibt böse Kinder! Sie ist elf Jahre alt und Mitschülerin der älteren Schwester von zwei Mädchen, auf die ich hin und wieder aufpasse. Die Familie bezieht Hartz IV, weshalb ich das bei ihnen auch kostenlos mache, aber es sind Nachbarn von uns und ich mag die Kinder echt gerne. Diese andere 11-Jährige kommt aus total gutem Hause - ihre Eltern sind beide Ärzte, sie wohnen im Villenviertel unseres Orts, Riesengrundstück, haben noch eine ältere, 27-jährige Tochter, die 11-Jährige ist Nachzüglerin. Sie ist das arroganteste Mädchen, das ich kenne, hänselt die ärmeren Kinder aus der Klasse gemeinsam mit ihren Freundinnen, so auch die Tochter meiner Babysitterfamilie. Es macht ihr so richtig Spaß, darauf rumzureiten, was sie ist und wie schäbig die anderen ja rumlaufen, hackt auf ihren Eltern herum etc.

Ihre Eltern sind schuld? Nö, die sind total nett, ihr Elternhaus ist gut. Ihre Eltern haben wenig Zeit? Doch, haben sie. Sie kann nichts dafür, dass sie verwöhnt ist? Es ist doch gut, wenn man verwöhnt wird und dabei nicht vernachlässigt. Ergebnis: Sie ist an der Situation komplett alleine schuld. Als Schülerin einer weiterführenden Schule kann man ihr die Schuld geben. Ich beichte, dass ich sie abgrundtief böse finde und mir sicher bin, dass sie immer so bleibt. Es gibt böse Kinder. Ich denke auch, dass es so ein Böse-Gen gibt.

Beichthaus.com Beichte #00035065 vom 11.02.2015 um 17:09:39 Uhr in Montabaur (7 Kommentare).

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Die geizigen Schweizer

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Zorn Geiz Rache Arbeit Wildbergerhütte

Ich (m/28) studiere nach abgeschlossenem Geschichtsstudium und darauf folgender zweijähriger Arbeitslosigkeit jetzt im ersten Semester Jura. Nebenbei arbeite ich zwecks Zusatzverdienst als Kellner in einem Restaurant in Zürich. Als Deutscher bin ich generell sehr erstaunt und verärgert über die Knausrigkeit beim Trinkgeld der eigentlich reichen Schweizer. Was gestern um ca. halb eins passiert ist, schlägt dem Fassboden allerdings die Hörner aus. Es schien die Sonne, weshalb viele Leute draußen saßen. Ich bediente eine vierköpfige Studentengruppe, deren Rechnung am Schluss etwa 70 Franken betrug. Als es dann ans getrennte Bezahlen ging, freute ich mich zuerst, da die ersten zwei Skolasten zum Preis ihrer Konsumation je knapp 5 Franken drauflegten. Der Dritte gab sogar fast 10 Franken zusätzlich. Als der Vierte dran war, fragte er ganz frech, wie viel denn noch fehle. Als ich antwortete, dass es genau noch 5 Franken waren, gab er mir stinkfrech ein Fünffrankenstück und wünschte mir einen schönen Tag.


Dabei fing es in mir an zu brodeln, hatte ich mich doch so auf mein hart verdientes Trinkgeld gefreut. Ich hatte mich einen Moment lang nicht unter Kontrolle und schob dem Studenten sein noch halbvolles Colaglas mit meinem Serviertablett vom Tisch, worauf hin es am Boden zersprang und dem Studenten sein Hosenbein bespritzte. Unter wüsten Beschimpfungen ging er von dannen, zum Glück ohne sich bei meinem Chef zu beschweren. Sonst hatte meine Aktion wohl niemand im Restaurant mitbekommen. Es tut mir trotzdem leid, dass ich kurz die Contenance verloren hatte, was einem im Service natürlich nie passieren darf.

Beichthaus.com Beichte #00035063 vom 10.02.2015 um 19:09:18 Uhr in Wildbergerhütte (26 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Eine Prostituierte zum Geburtstag

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Prostitution Begehrlichkeit Heusweiler

Ich (m/37) beichte, dass ich jedes Jahr zu meinem Geburtstag ins Bordell gehe. Ich spare das ganze Jahr darauf, immer hier und da mal ein paar Euro, und ein paar Tage nach meinem Geburtstag gehe ich dann ins Bordell. Das ist so gesehen mein Geschenk an mich selbst. […]
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Beichthaus.com Beichte #00035062 vom 10.02.2015 um 16:09:24 Uhr in Heusweiler (14 Kommentare).

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Kein Vertrauen in den deutschen Staat

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Misstrauen Politik

Ich (m/36) und meine Freundin (37) haben uns ein kleines Vermögen angespart. Wir haben eine kleine Tochter und möchten nur das Beste für sie. Unser Geld würde für ein kleines Grundstück mit einem kleinen Häuschen darauf reichen. Beruflich sind wir territorial völlig unabhängig. So könnten wir in Sachsen oder im Saarland etwas kaufen. Unsere Sorge ist jedoch, dass wir unmittelbar nach dem Kauf des Grundstücks ein Asylbewerberheim vor die Nase gepflanzt bekommen. Somit würden wir die Sicherheit unserer Tochter in Gefahr sehen. Ich möchte nicht, dass dieses hübsche Kind von den entsprechenden Fachkräften angesprochen wird! Der Wert der Immobilie wäre dann auch dahin. Ich beichte, dass ich kein Vertrauen in den deutschen Staat habe. Wir gucken nun, dass wir Richtung Australien rübermachen. Unser Prüfungsverfahren bezüglich einer langfristigen Einreise läuft.

Beichthaus.com Beichte #00035049 vom 08.02.2015 um 19:12:16 Uhr (42 Kommentare).

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“Beichte

Streiche in der Pubertät

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Dummheit Vandalismus Schamlosigkeit Kinder Brenkenhagen

Wie jeder Mensch war auch ich (m/19) in der Pubertät. Ich habe mit meinem Freund ziemlich viel Schwachsinn gemacht. Es gibt aber zwei wesentliche Sachen, die mir auch heute noch ein schlechtes Gewissen bereiten. Ich fange mal mit dem Ersten an: Irgendwann im Sommer, vor drei oder vier Jahren, haben wir mit Wasserbomben gespielt. Wir haben nah an meinem Dorf eine Brücke, auf der immer Verkehr ist. Wir sind also dahin und haben beschlossen Autos abzuwerfen - dass dabei auch ein Unfall passieren kann, war uns noch nicht bewusst und wir haben auch nie ein Auto getroffen, sondern immer nur in die Nähe geworfen. Irgendwann hat dann einer angehalten und wir sind gerannt und gerannt, bis wir zu Hause waren. Dann haben wir uns dort versteckt und haben kurz danach mitbekommen, dass das Auto durch das ganze Dorf gefahren ist. Es tut mir leid, dass wir nicht über Konsequenzen nachgedacht und uns nicht gestellt haben.


Das Zweite ist Folgendes: Wir haben in unserem Dorf eine Frau, ich schätze sie mal auf über fünfzig. Meine Mutter hat mir erzählt, dass ihr Mann vor ein paar Jahren gestorben ist. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt Aluminiumrohre, durch welche wir angespuckte Papierkugeln geschossen haben, die haben wunderbar an Wänden geklebt. Wir haben dann ihre Fensterscheibe damit beschossen und sind weggerannt. Im Winter hatten wir Schnee und haben denselben Zirkus mit Schneebällen gemacht. Irgendwann hat sie den Mann von gegenüber angerufen und sie haben uns gemeinsam verfolgt, aber über den verschneiten Fußballplatz konnten wir schnell genug abhauen. Tags darauf haben wir ihr eine Entschuldigung in den Briefkasten geworfen, weil es uns leidtat. Ich hatte wirklich keine schlechte Kindheit, aber einige Sachen tun mir sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00035047 vom 08.02.2015 um 18:40:18 Uhr in 23743 Brenkenhagen (Grömitzer Straße) (2 Kommentare).

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