Rassismus ist kacke!

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Peinlichkeit Dummheit Vorurteile

Es ist mir leicht peinlich, diese Sache zu beichten, aber gut. Ich war damals etwa 12 Jahre alt und war Mitglied in einer Sportmannschaft. Damals war ich in einer Gutmenschphase und wollte jedem alles Recht machen und Vorurteile vernichten. Und es kam dann, dass ich alleine mit einem türkischen Jungen in der Umkleide war und ich ihn gefragt habe, ob er wüsste, was Nazis sind. Er bejahte es und ich fing an, hervorzusprudeln, dass ich Nazis ganz schrecklich finde, dass Rassismus kacke ist und ich sehr, sehr gerne Döner esse. Der Junge hat mich nur mit großen Augen angeguckt und hat den Rückwärtsgang eingelegt. Wie gesagt, sehr peinlich und es tut mir heute immer noch etwas leid.

Beichthaus.com Beichte #00034897 vom 18.01.2015 um 17:02:32 Uhr (6 Kommentare).

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Deutschlands nächster Superstar

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Peinlichkeit Engherzigkeit Selbstsucht Musik Ex

Deutschlands nächster Superstar
Ich habe vorhin bei DSDS reingezappt und da ist mir (m/27) auch eine Beichte eingefallen. Meine Ex-Freundin wollte nämlich auch mal an dieser Sendung teilnehmen. Das Problem war nur, sie konnte nicht singen. Ihre Stimme klang wie eine meckernde Ziege und sie hatte keinerlei Rhythmusgefühl. Dennoch war sie felsenfest überzeugt, dass sie Deutschlands nächster Superstar wäre. Ich habe versucht, ihr das auszureden, aber zwecklos. Schlimm genug, dass sie mich jeden Tag zu Hause mit ihrem Gekreische genervt hat, jetzt wollte sie sich auch noch öffentlich blamieren.

Und natürlich wäre es auch für mich peinlich geworden, wenn im Fernsehen ausgestrahlt worden wäre, wie sie von Dieter Bohlen niedergemacht wird, denn in dem Dorf, in dem ich damals wohnte, kannte jeder jeden, und ich wäre sicher ständig darauf angesprochen worden. Deshalb habe ich mit ihr Schluss gemacht. Unsere Beziehung lief damals ohnehin schlecht, aber dennoch war das egoistisch, da ich nur meinen eigenen Ruf im Sinn hatte. Meine Ex fuhr dennoch zum Casting, hat es aber glücklicherweise nie ins Fernsehen geschafft, sondern wurde bereits im Vorcasting abgelehnt.

Beichthaus.com Beichte #00034889 vom 17.01.2015 um 22:49:57 Uhr (6 Kommentare).

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Der gute Ruf der Dorfmatratze

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Peinlichkeit Maßlosigkeit Maßlosigkeit Schule

Ich (w/23) war das, was man als eine Dorfmatratze bezeichnen würde. Im zarten Alter von 17 durfte fast jeder Teenie in meinem privaten Umfeld mich durchnageln. Wahrscheinlich hatte ich in der Zeit zu wenig Selbstbewusstsein und suchte mir daher auf diese Weise meine Bestätigung. Die Jungs machten mir auch immer Geschenke, wenn ich mit einem in der Kiste war oder obszöne Bilder von mir verschickte. Aus diesem Grund fühlte ich mich schon besser, aber dann holte mich mein Ruf ein. In der Schule hatte fast jeder Nacktfotos von mir auf seinem Handy, obwohl ich sie nur an ungefähr 20 Leute verschickt hatte. Bald kamen noch anstößige Bemerkungen in den Schulfluren wie "Blowjob für zehn Kaugummis?", andere wiederum fanden es lustig, meinen Orgasmus nachzuahmen. Von da an wusste ich einfach nicht weiter. Ich überzeugte meine Eltern von einem Schulwechsel, weil auf einer anderen Schule das Angebot der Leistungskurse größer war. Natürlich war das eine Lüge, aber meine Eltern waren die Letzten, die meinen Ruf hätten erfahren sollen. Mit 19 Jahren machte ich mein Abitur und sonst lief auch alles wie geplant. Was ich eigentlich sagen will? Ihr Mädchen da draußen, es ist besser nicht so viele Sexualpartner zu haben, sonst seid ihr nur noch die Dorfmatratze!

Beichthaus.com Beichte #00034887 vom 17.01.2015 um 13:41:46 Uhr (19 Kommentare).

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Der Judenstern

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Dummheit Peinlichkeit Ignoranz Kinder Schule

Ich muss etwas beichten, was mir heute sehr leidtut, da es vor allem meinem Sohn geschadet hat. Mein Mann hat einen leichten südländischen Einschlag, weshalb die Hautfarbe meiner beiden Kinder etwas dunkler ist, als gewöhnlich. Als mein Sohn etwa neun oder zehn Jahre alt war, fingen einige Klassenkameraden an, ihn wegen seines dunkleren Teint als "Juden" und seinen besten Kumpel, der ihm wohl etwas hörig war, als "Judenknecht" zu bezeichnen. Das ging eine ganze Zeit so, bis ich irgendwann auf die Idee kam, die frechen Gören etwas zu beschämen und sie von ihren gedankenlosen Bezeichnungen abzubringen. Ich nähte auf den Pullover meines Sohnes einen nachgemachten Judenstern und schickte ihn damit in die Schule, um den anderen Schülern die Diskriminierung, die sie gegenüber meinem Sohn an den Tag legten, vor Augen zu führen. Mein Sohn war keineswegs begeistert, akzeptierte den Aufnäher jedoch, als ich ihm Sinn und Zweck erklärte.


Nachmittags erhielt ich dann einen Anruf von der Lehrerin meines Sohnes. Sie erzählte, dass dieser Judenstern ein regelrechtes Gelächter in der Klasse ausgelöst habe und die Verspottung meines Sohnes und seines Freundes noch sehr verstärkt hatte. Ihr sei es kaum möglich gewesen, ordentlich Unterricht zu machen. Ich schämte mich vor der Lehrerin angesichts meiner naiven Idee in Grund und Boden. Als Sozialpädagogin hätte ich einfach besser wissen müssen, wie kleine Kinder so ticken können. Heute, fast zehn Jahre später, ist mir diese Aktion noch immer sehr peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00034885 vom 16.01.2015 um 23:32:27 Uhr (21 Kommentare).

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Der Badewannenscheißer

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Peinlichkeit Ekel Feigheit Kinder

Der Badewannenscheißer
Ich (m/33) übernachtete, als ich ungefähr 8-10 Jahre alt war, mal bei unseren Nachbarn - die hatten drei Kinder und eins war so etwa in meinem Alter. Irgendwann nachts musste ich unbedingt auf die Toilette und war total froh, als ich das Klo fand. Die Lichtschalter kannte ich nicht, da ich noch nie nachts in dem Haus war. Jedenfalls erledigte ich mein großes Geschäft und wunderte mich, weshalb kein Toilettenpapier zur Stelle war. Irgendwie fand ich das komisch, aber ich fand dann letztendlich doch noch welches neben der Toilette und entsorgte es natürlich auch in dieser. Da ich ziemlich schlaftrunken war, dachte ich am nächsten Morgen, dass alles in Ordnung sei.

Nach dem Aufstehen saßen wir alle am Küchentisch und haben gefrühstückt, bis dann die Mutter mit einem Kehrblech und meiner Kackwurst darauf vorbei kam und diese draußen entsorgte. Ich hatte überhaupt kein schlechtes Gewissen, weil ich mich nicht mehr an die Nacht erinnern konnte. Beschuldigt wurde der Jüngste der drei Brüder. Die anderen gaben ihm dann den Spitznamen "der Badewannenscheißer". Als ich dann nach dem Frühstück nach Hause ging, durchfuhr mich ein ganz schlechtes Gefühl, weil ich mich auf mal wieder an die Nacht erinnerte. Bis heute habe ich mich nicht entschuldigt.

Beichthaus.com Beichte #00034875 vom 15.01.2015 um 23:45:07 Uhr (6 Kommentare).

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