Königskobra in Amsterdam

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Urlaub Niederlande

Ich (m/26) war über Silvester für einige Tage mit meinem besten Freund in Amsterdam. Nun ist es so, dass ich immer, wenn ich irgendwo Urlaub mache, meine Essgewohnheiten auch etwas umstelle. Anstelle eines gesunden Frühstücks und einer ausgewogenen Ernährung probiere ich mich gerne durch leckere Lokale, Restaurants und Imbisse. Während wir also mal wieder in der Innenstadt rumflanierten, bemerkte ich, dass sich mein Magen nach zwei Tagen mit gefühlten 20 Litern Kaffee und Bier, Burgern, Steaks, Tonnen von Pommes und anderen Leckereien befreien wollte. Zielstrebig suchte ich schnellstmöglich nach einer öffentlichen Toilette und fand mein Glück bei der bekannten Fast-Food-Kette mit einer Krone. Schnell sprintete ich die Treppen hinauf, reihte mich in die Warteschlange für die einzige Kabine der Herrentoilette ein und zählte nur die Sekunden, bis ich mich endlich von meinem Ballast befreien konnte. Nach knapp 15 Minuten kam ich endlich zum Zug. Mein Herz strahlte und mein Magen freute sich unheimlich darauf, etwas Platz zu schaffen: Tür zu – Hose runter – und los!


Während ich entspannt auf der Toilette saß, bemerkte ich zeitgleich, dass die Schlange für die Herrentoilette stetig weiterwächst. Da ich nicht unhöflich sein und unnötig die anderen Gäste warten lassen wollte, zog ich nach meinem vollendeten Geschäft fix die Hose an und wollte dann auch wieder los. Dennoch ahnte ich schon während meines Toilettengangs Böses: Die letzten Tage an fettigem Essen und viel Alkohol haben sich bezahlt gemacht, sodass ich der Keramik ein unglaublich großes Geschenk hinterlassen habe. Trotz mehrmaligem Spülen ließ sich meine Königskobra vom Wasser nicht beeindrucken, sodass der Wasserspiegel drastisch fast bis zum Klodeckel stieg und einfach nicht abfließen wollte.


Schnell versuchte ich, den kleinen Schlamassel mithilfe der Klobürste zu beseitigen. Allerdings blieben meine Versuche erfolglos und ich zog nach einigen Minuten Rumstochern und Drücken die nun komplett versaute Klobürste raus und stellte sie wieder in die Halterung. Mein Herz fing in der Zwischenzeit an stark zu klopfen, mein Gesicht wurde rot und ich bekam leichte Schweißausbrüche, alles vor dem Hintergrund, dass das einzige Männerklo komplett verstopft ist und alle doch nur mal fix aufs Klo wollen. Pustekuchen! Beim Herausgehen versuchte ich, meine Blöße zu kaschieren und sagte auf eine pseudo-lockere Art: "Sorry, das Klo ist kaputt." Wobei ich die leichten Schweißperlen wohl nicht verbergen konnte.


Besonders peinlich war der Gang entlang der Warteschlange, wo mich alle Typen musterten und mich mit extrem genervten und zeitgleich enttäuschten Gesichtern anstarrten. Ich möchte mich also für meine kleine Königskobra bei allen Leuten in der Warteschlange entschuldigen, die genau wie ich dringend aufs Klo mussten und sich in der überfüllten Innenstadt eine neue öffentliche Toilette suchen mussten. Ich war dann aber doch so anständig und habe unten am Schalter Bescheid gegeben, dass irgendjemand das Herrenklo verstopft hat und man sich bitte drum kümmern sollte! Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00037496 vom 29.01.2016 um 16:59:24 Uhr in Niederlande (Amsterdam) (7 Kommentare).

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Ich bin des Lebens müde

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Ich (m/39) weiß seit Kurzem, dass ich nicht mehr sehr lange zu leben habe, wenn ich mich nicht operieren lassen würde. Niemand, der mich kennt, weiß etwas davon und auch nicht davon, dass ich mich gegen die Operation entschieden habe. Es wird kein schlimmer Tod sein, ich wache nur eines Tages nicht mehr auf oder falle schlichtweg um. Der Grund ist: Ich mag in dieser Welt eh nicht länger sein. Ich wäre schon tot, wenn ich nicht fürchten würde, dass bei einem Suizidversuch etwas schiefgeht und ich als sabbernder Fleck in einem Heim dahinvegetieren würde. Außerdem will ich weder jemanden reinreißen noch damit belasten. Geld für die Verbrennung ist da, und meine Asche wird im Meer verstreut, das ist alles schon seit Jahren geregelt. Wenn ich eines Tages einfach nicht mehr auf der Arbeit erscheinen werde, wird es noch zwei Tage oder so dauern, bis man mich findet. Viele Freunde habe ich nicht, Familie ist entweder tot oder weit weg und man kennt sich kaum.


Die letzte Beziehung hatte ich vor 12 Jahren und auch kein Interesse daran, da ich eh fast asexuell bin. Und Haustiere gibt es bei mir auch nicht, ich finde, Tiere gehören nicht in Menschenhände, es sei denn zum Essen. Es gibt also nichts, was mich hier hält und so bin ich sogar froh, dass ich die 40 nicht weit überschreiten werde. Ich bin auch nicht depressiv oder so, sondern einfach nur jemand, der gehen möchte. Und ich war daher nicht einmal geschockt, als ich die Diagnose bekam. Besser so, als in ein paar Jahren entweder in die Luft gejagt oder geköpft zu werden, weil ich keinen imaginären Freund anbeten will oder an nuklearer Strahlung elendig zugrunde zu gehen. Das Wort Lebensmüde, also müde des Lebens, trifft es wohl.

Beichthaus.com Beichte #00037486 vom 27.01.2016 um 20:40:19 Uhr (36 Kommentare).

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“Beichte

Mein Ex verfolgt mich!

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Begehrlichkeit Verzweiflung Ex

Ich (w) wurde kürzlich von meinem Ex-Freund verlassen. Er hat mich ausgenutzt für Sex und Geld. Nebenbei hat er mich auch betrogen, das fand ich alles später heraus. Das war die längste Beziehung, die ich hatte, und ich liebe ihn noch über alles. Mir ist bewusst, dass er ein typisches Arschloch ist, aber ich denke, ich würde ihm wieder vergeben und ihn zurücknehmen, wenn er ankommt. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an ihn denken muss und keine Nacht, in der ich nicht von ihm träume. Andere Männer interessieren mich nicht, ich weiß mir nicht zu helfen und bin mit meinen Nerven am Ende. Er ist der erste Mann, mit dem ich mir alles in meiner Zukunft vorstellen könnte. Ich vermisse ihn und weiß, wie dämlich das ist, aber ich kann nichts dagegen tun. Ich habe versucht, ihn zu vergessen, aber er hält sich ständig an Orten wie z.B. meinem Lieblings Café, die Clubs in welche ich gehe, sogar in der Umgebung wo ich wohne auf.


Ich habe mir jedes Mal versucht, nichts anmerken zu lassen, aber innerlich tat es mir weh, ihn ständig zu sehen. Ich beichte hiermit psychisch mittlerweile an meine Grenzen gekommen zu sein und mir nicht anders zu helfen, als das Haus nicht zu verlassen und mich mit Alkohol zu trösten. Mit Trennungen bin ich immer zurechtgekommen, aber dieses Mal habe ich meine Gefühle nicht unter Kontrolle. Ich fühle mich jämmerlich und weiß nicht, was ich dagegen tun soll. Meine Freundinnen haben die Schnauze auch schon voll davon, sich meine Probleme anzuhören. Es tut mir leid, dass ich so tief gesunken bin.

Beichthaus.com Beichte #00037480 vom 27.01.2016 um 03:11:35 Uhr (14 Kommentare).

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In den Armen meines Ex

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Begehrlichkeit Partnerschaft Ex

Gestern habe ich (w/32) meinen Ex-Freund im Supermarkt beim Einkauf mit meinem Sohn (4) getroffen. Zur Vorgeschichte: Mein Mann, mein Ex und ich, wir haben uns beim Studieren kennengelernt. Wir waren damals alle solo und verstanden uns auch hervorragend. Die Jungs haben des Öfteren auch zum Teil derbe Witze gemacht und wir lachten gemeinsam. Irgendwann entwickelte sich aus unserer Freundschaft etwas. Sie waren auf einmal ganz von mir begeistert und bemühten sich mehr denn je. Ich fand beide attraktiv, war ihnen bisher aber immer treu. Dann entschied ich mich für meinen Ex-Freund. Wir waren etwa zwei Jahre zusammen, bevor wir uns trennten, weil er zum Studieren ins Ausland ging. Ich war sehr traurig und bekam eine bipolare Störung. Das sind abwechselnd Depressionen und Manie. Deshalb gehe ich regelmäßig zum Psychotherapeuten. Er und auch mein Mann halfen mir dabei. Mein Mann war sehr lieb zu mir.


Ich wollte es zuerst nicht, aber dann verliebte ich mich in ihn. Zwei Jahre später (vor fünf Jahren) heirateten wir und bauten ein Haus. Ein Jahr nach der Heirat kam unser Sohn auf die Welt. Er machte uns beide sehr glücklich. Ich blieb ein Jahr zu Hause bei ihm. Er hat mich wieder fröhlicher gemacht. Seit drei Jahren geht der Kleine in die Kita und ich arbeite in der Kanzlei meines Mannes als Partner. Wir lieben uns. Wir sind eine richtige Familie. Mein Mann weiß mit meiner Krankheit umzugehen. Meinen Ex haben ich und auch mein Mann seit der Trennung, als er ins Ausland ging, nicht mehr gesehen. Ich war überrascht, ihn hier zu sehen. Er war seit etwa sieben Jahren im Ausland. Wir schrieben uns regelmäßig Briefe, aber dass er hier Urlaub macht, hat er nie erwähnt, genauso wenig wie das er seit drei Jahren verheiratet ist. Zu unserer Hochzeit kam er übrigens auch nicht. Er hatte keine Zeit, er musste arbeiten, schrieb er.


Jetzt zu gestern. Als ich im Supermarkt überlege, welches Mehl ich nehmen soll, tippt jemand von hinten auf meine Schulter. Ich drehe mich erschrocken um und sehe meinen Ex. Wir kommen ins Plaudern und er erzählt mir von seinem Job und von seiner Frau und dass hier ein paar Tage Urlaub macht. Ich fragte ihn, ob er schon etwas vorhatte. Er verneinte dies und lud mich auf einen Kaffee ein. Ich lehnte das Angebot ab und lud ihn stattdessen zum Abendessen zu uns ein. Als ich nach Hause kam, erzählte ich meinem Mann davon. Er freute sich. Ich kochte das Essen, und als er kam, aßen wir. Wir unterhielten uns, er erzählte neue Witze und es war wunderschön, wieder an einem Tisch zu sitzen. Es war wunderschön, wieder seine Stimme zu hören, auch wenn ihm einige deutsche Wörter entfallen sind. Wir stießen alle noch einmal auf unsere Hochzeiten an. Irgendwann war er zu betrunken, um mit dem Auto zu fahren, also bot ihm mein Mann das Gästezimmer an. Wir umarmten uns alle, wünschten uns eine gute Nacht und gingen in unsere Betten. Ich konnte nicht schlafen, also ging ich ins Wohnzimmer, um den Fernseher anzumachen.


Ich legte mich aufs Sofa und suchte mir einen Film, als ich die Stimme meines Ex hörte. Er konnte auch nicht schlafen. Er fragte mich, ob er sich zu mir legen darf, legte sich hin und kuschelte sich an mich und legte seinen Arm um mich. So wie er es früher immer machte. Ich genoss seine Anwesenheit und schlief irgendwann ein. Mein Mann weckte mich heute Morgen. Und meinen Ex, denn sein Arm war immer noch beschützend um mich gelegen. Nur zur Klarstellung - es ist nichts außer Umarmen passiert. Wir haben alle gemeinsam gefrühstückt und er ist zurück in sein Hotel. Bevor er wieder zurückfliegt, kommt er noch einmal bei uns vorbei. Wir haben ausgemacht, uns mindestens einmal im Jahr abwechselnd zu besuchen. Nächstes Jahr besuchen wir ihn. Ich vermisse ihn jetzt schon. Er hat mir erzählt, dass er extra mit der Hochzeit gewartet hat, bis ich geheiratet habe, weil er immer dachte, wir würden heiraten. Er hat sich nur nie getraut, mir das so offen zu sagen. Jetzt zweifle ich auch daran, den Richtigen geheiratet zu haben. Sorry Schatz, ich liebe dich, aber bei ihm fühle ich mich geborgen.

Beichthaus.com Beichte #00037476 vom 26.01.2016 um 14:21:56 Uhr (25 Kommentare).

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“Folge

Böses Ende für einen Youtube-Star?

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Dummheit Zorn Maßlosigkeit Peinlichkeit Internet

Ich (37) gebe hiermit zu, dass ich mich zu etwas habe hinreißen lassen, das eigentlich weit unter meinem Niveau liegt. Es gibt da einen bestimmten Youtuber, einige hier werden ihn bestimmt kennen, da er auch live streamt - es geht um einen dicken Franken. Darauf gestoßen bin ich über einen Thread auf einer Funseite, der mir wegen der komischen Schreibweise auffiel. Dort wird wohl seine Legasthenie parodiert. Jedenfalls habe ich lange zugesehen, wie dieser Mensch, der eindeutig minder-intelligent und psychisch krank ist, fertiggemacht wurde, was schon zu Höhepunkten wie Polizeieinsätzen oder einem Heiratsantrag zu einer Frau, die ihn nur verarschte, gipfelte. Ich beschloss aus Mitleid also, mit dem Mann Kontakt aufzunehmen, was relativ schwer ist, da er mittlerweile allem und jedem misstraut.


Vor allem sieht er derzeit hinter jedem Versuch, mit ihm zu sprechen, einen Stalker, den er besonders hasst. Vor drei Tagen gelang es mir dann, nach einiger Überzeugungsarbeit, ihn ans Telefon zu kriegen. Ich wollte ihm vernünftig raten, wie er mit den Trollen umgehen soll, dass er sich nicht provozieren lassen soll und so weiter. Er tat mir eben leid. Doch er fing nach wenigen Minuten an, mich extremst zu beleidigen, und meinte er wäre unbesiegbar und würde es allen noch zeigen. Und mich hätte doch das Schaf, damit ist wohl sein Stalker gemeint, geschickt und er würde mich verprügeln, wenn er mich erwischt. Oder ich solle mich trauen, zu ihm zu kommen, er würde mir die Prügel rauswerfen. Komischer Spruch.


Ich hatte kein einziges böses Wort verloren oder mich über ihn lustig gemacht, nichts dergleichen. Er wurde aber immer hysterischer und beleidigender. Irgendwann meinte er dann meiner Mutter einen bestimmten Beruf andichten zu müssen, das war dann zu viel. Da meinte ich dann nur, ich hoffe, man zündet ihm seinen heruntergekommenen Bauernhof an und er würde wie ein Schwein in den Flammen knusprig gegrillt und er habe verdient, was er bekommt, ehe ich auflegte. Zukünftig werde ich mir auch keine Videos mehr von dieser Person ansehen, denn er ist wohl wirklich selber schuld an dem, was mit ihm passiert. Ich fürchte nur, das Ganze nimmt irgendwann ein böses Ende.

Beichthaus.com Beichte #00037475 vom 26.01.2016 um 12:13:12 Uhr (62 Kommentare).

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