Selbstmord auf Raten

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Drogen Hass Missbrauch Trunksucht Familie Gesellschaft

Ich hasse meinen Körper und versuche ihn durch Drogen zugrunde zurichten. Mittlerweile komme ich ohne 4 Bier oder 1 Flasche Wein am Tag und ohne 6-8 Tüten am Tag nicht mehr klar, wenn nichts zu kiffen da ist trinke ich mindestens 6-8 Flaschen Bier (halbe Liter, 0,33 rühre ich nur an, wenn man mir eins anbietet oder in der Kneipe), am Wochenende trinke und rauche ich meist das doppelte. Mittlerweile macht mir mein Konsum auch finanziell sehr zu schaffen, am Wochenende konsumiere ich manchmal auch noch härtere Sachen, die dann richtig ins Geld gehen. Ich gebe mehr aus, als ich als Student bekomme und habe einen dicken Batzen Schulden. Mittlerweile habe ich kaum noch soziale Kontakte, die meiste Zeit, auch am Wochenende, hänge ich breit in meiner Wohnung rum. Gelegentlich besuche ich alte Freunde oder meine Eltern, dann aber vorsätzlich nüchtern und mit aufgesetzter Freundlichkeit und Stimmung, um den Schein von dem zu wahren, was früher vielleicht einmal war.
Wenn ich Abends in meine üblichen Depressionen verfalle, überlege ich oft, ob ich nicht noch eben zur Szene hinterm Bahnhof soll, um mir fürn Zwanni Gift zu holen, obwohl bis jetzt immer einen Bogen darum gemacht habe. Ich weiß natürlich, daß es bei dem einen Mal nicht bleiben wird, ich hatte bei Drogen schon so oft "ein einziges Mal" oder "ein letztes Mal". Aber manchmal hab ich auf mich selbst so keinen Bock mehr, dass ich diesen Selbstmord auf Raten ernsthaft in Erwägung ziehe, zum einem, um mir absichtlich noch mehr zu schaden als ich es jetzt schon tue, und zum anderen natürlich wegen der Wirkung der Shore.
Das traurige an der ganzen Sache ist, dass meine Eltern von allem nichts wissen, auch nicht, wie es mir seelisch geht, und solange sie noch leben möchte ich mein autoagressives Verhalten nicht bis zum äusserstem treiben.
Keiner weiß eigentlich, wie's eigentlich in mir aussieht. Diejenigen, die diese Beichte hier lesen, bekommen auch nur einen kleinen Einblick in meine düstere Seele.

Beichthaus.com Beichte #00016130 vom 15.08.2006 um 06:07:04 Uhr (4 Kommentare).

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Rache am Pfarrer

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Lügen Boshaftigkeit Selbstsucht Diebstahl

Wenn ich richtig geil bin, dann nehme ich echt alles Weibliche um mich zu befriedigen, da ist mein Schwanz eh schon den ganzen Tag halbsteif und wenn ich dann nur ein paar Titten zum Greifen habe und ne Muschi zum Reinhämmern, bin ich zufrieden.

Nur wenn ich mal nicht geil bin, dann interessieren mich Frauen nicht und ich fühle mich echt beschissen, dass ich da so sündige(<-1ste Beichte). Ich habe das vor 2 Jahren dem Dorf-Pfarrer gebeichtet, weil ich meine Freundin über drei Monate täglich betrogen habe (sie war da bei ihren Eltern in Norwegen) und naja, seitdem bin ich das Gesprächsthema im Dorf. Als Rache bin ich in die Kirche eingebrochen und dort hat der Pfarrer einen Raum mit seinem Gewand, etc. Ich habe ihm kindische Bügelbilder raufgemacht, auf jedes Teil ein Bild und hab mich anfangs gut gefüllt, nachher aber nicht(<-2te Beichte). Ich hasse die Leute in diesem Dorf, aber ich sitze auf dem Haus fest, dass mir Verwandte hier vererbt haben! Ich versuch seit fünf Jahren, das Haus zu verkaufen, um mit meiner Freundin nach Norwegen zu ziehen, das Haus kostet viel Geld, ich habe einiges an Arbeit darin investiert, das Haus schön herzurichten und ich hoffe echt, dass ich es wegbekomme. Aber ich habe auch versprochen, dass dieses Haus in Familienbesitz bleibt, denn da sind all die Familienerbstücke der letzten Generationen drinnen - meiner Meinung nach lauter Müll, das wertvolle hab ich schon verkauft...(<-3te Beichte).

Und die letzte Beichte: Ich wurde in meiner Teenager-Zeit sehr oft vorbestraft, aber ich habe es vor einem Jahr geschafft, dass meine Akte bereinigt wird. Ich wurde, weil ich auch in einem Kaff aufgewachsen bin, immer vom selben Polizist erwischt worden und naja, ich habe behauptet, dass der Polizist nur meinen Ruf schädigen wollte, um es mir nicht möglich zu machen, ihn wegen Cannabis-Missbrauchs anzuzeigen - gut, dass ich das mal beobachtet und niemandem gesagt habe. Als "Entschädigung" habe ich sogar meine Bußgelder wieder zurückgezahlt bekommen, aber ich dürfe nicht an die Öffentlichkeit! Das Ironische ist, dass ich mir von dem Geld Gras gekauft habe, eine schöne Bong und Unterwäsche für meine Freundin = guter, dreckiger und langer Sex.

Beichthaus.com Beichte #00010953 vom 27.06.2006 um 07:26:19 Uhr (1 Kommentare).

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“Beichte

Als Schweizer gegen Tokio Hotel

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Stolz Boshaftigkeit Musik Gesellschaft

Tokio Hotel ist nach einem Konzert in Zürich mit diversen Gegenständen beworfen worden und ich muss sagen, seitdem bin ich richtig stolz darauf, Schweizer zu sein!

Beichthaus.com Beichte #00009194 vom 14.05.2006 um 23:36:51 Uhr (18 Kommentare).

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Mit dem Auto auf dem Fußballfeld

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Vandalismus Schamlosigkeit Auto & Co.

Ich und ein paar Kumpels treffen uns abends manchmal mit unseren Autos an nem etwas abgelegenen Sportplatz. Zum Wenden benutzen wir gerne das Fußballfeld, weil man da mit Handbremse in der Wiese so schöne Drehungen machen kann. Das Feld sieht jeden Abend aus wie Sau, und dem Fußballclub kostet es jedes Mal gutes Geld, das Feld wieder herzurichten. Tja, das heißt dann wohl, es gibt zum zweiten Mal in Folge keine neuen Trikots.

Beichthaus.com Beichte #00001041 vom 17.10.2005 um 18:43:43 Uhr (2 Kommentare).

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