Das Problem der kleinen Anbieter

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Ignoranz Geiz Gesellschaft

Meine Eltern sind Metzger und daher wird die Diskussion über die billigeren Supermärkte bei uns fast täglich geführt. Viele Menschen jammern und beklagen sich über mangelndes Geld und fliegen dann in den Sommerferien mit ihren zwei Kindern und der Oma in irgendwelche Länder, in denen es einfach wärmer ist. So ein dreiwöchiger Urlaub ist dann gerade noch so drin, das spart man einfach locker nebenbei ein, indem man sämtliche Nahrungsmittel bei A*di, L*dl und co einkauft. Geiz ist schließlich geil und so. Wenn dann allerdings gerade mal wieder ein paar Fälle von BSE oder ähnlichem bekannt werden, strömen die Leute in Scharen bei uns ins Geschäft und tätigen lächerliche Einkäufe wie einen Ring Fleischwurst und eine Dose Thunfisch. Man könne sich ja heutzutage nirgends mehr sicher sein, hört man sie sagen, deswegen setzten sie nun auf den lokalen Metzger, dem kleinen Mann, einer wie sie, dem man wenigstens noch vertrauen könne. Danach sieht man sie bei uns nie wieder, aber sicherlich wieder häufig in den bekannten Supermärkten. Da eine kleine Bäckerei oder Metzgerei die Preise des Supermarktes nicht unterbieten kann, verstehe ich, dass es verlockend sein kann, lieber dort einzukaufen. Aber die Qualität, die in solchen kleinen Geschäften überwiegend geliefert wird, ist ihren Preis wert. Denn qualitativ besteht einfach ein Unterschied zwischen der Massenware im Supermarkt und der der kleinen Geschäfte. Was mich stört, ist diese Scheinheiligkeit der Kunden. Sie wundern sich, wenn plötzlich alle kleinen Geschäfte verschwunden sind, sie leiden mit den Hühnern in Legebatterien und mit den Schweinen, die in Massentierhaltung gezüchtet werden und nie das Tageslicht erblicken. Doch aktiv dagegen etwas zu tun, indem sie einfach mal ein Bio Produkt kaufen oder ähnliches - dazu reicht das Mitleid letztendlich nicht aus.

Beichthaus.com Beichte #00021404 vom 08.04.2007 um 04:35:17 Uhr (5 Kommentare).

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Das eigene Bierzelt

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Maßlosigkeit Trunksucht Diebstahl Gesellschaft

Hallo, ich (m) 16 Jahre alt baue gerade mit 3 Kumpels in einem Wald mittlerweile schon fast eine Art Bierzelt. Doch lasst es mich genauer erläutern: Es fing mit Langeweile an und endete in einer Rauschorgie ohne gleichen. Wir errichteten inmitten eines Waldes, in einem schönen Bayrischem Dorf ein ca. 5 x 4 m großes Holzgerüst. Der erste Bierkasten lies nicht lange auf sich warten. Um uns nicht in den Dreck setzen zu müssen, erbauten wir einfache Holzbänke. Selbstredend stammt das Holz von den umliegenden Bäumen. Auf das Holzgerüst lehnten wir große Baumstämme, sodass es nun innen drin gut 2,30m hoch ist. Die Sauferein wurden immer länger, immer mehr. In der Winterzeit wurde es früh dunkel, sodass wir aus dem, nicht einmal 150 m entferntem Kloster, Opferkerzen taschenweise ins Lager schafften und kombiniert mit Marmeladengläsern eine super Lichtquelle machen. Wir schämen uns dafür in keinster Weise, schließlich bezieht die Kirche, immer noch, trotz Austritt, ungerechtfertigter Weise die Kirchensteuer vom Bruder einer meiner Kumpels. Die sollen bloß nicht meckern. Im übrigen möchte ich beichten, dass so ziemlich alles, in dem Lager geklaut ist. Angefangen bei den Nägeln die das ganze zusammenhalten, bis hin zum Tisch aus dem Wertstoffhof. Auch wir merkten, dass dies ein neue Heimat für uns wird, und dass das ganze Potential dieses Ortes ausgeschöpft werden muss. Deshalb begannen wir mit dem Bau eines ordentlichen Bierregals. Dies hat einige Vorteile:
- Zum einen haben wir das erste mal seit langem wieder gebaut statt gesoffen.
- Zum Zweiten, ergötzen wir uns täglich an diesem kaiserlichen Anblick, meterhoch gestapelter Leergutflaschen, sowie einer 2,5 m breiten Bayernfahne. Wir knieten uns förmlich in dieses Lager und steckten unsere ganze Kreativität hinein. So kam es, dass wir die Seitenwände mit herablassbaren Folien ausstatten, um auch bei Wind und Hagel schön saufen zu können.Dies setzt natürlich ein Wasserdichtes schräges Dach aus Folie und ebenfalls geklauten Holzbrettern voraus. Wir besorgten uns Kies und verteilten diesen auf dem Erdboden. Das Lager wurde mehr und mehr zum Ort der Gemütlichkeit. Eine Reihe Holzregale unterhalb des Daches schmücken mit den seitlich angenagelten Kronkorken das Lager und verleihen ihm den gewissen Touch. Das Lager wurde immer perfekter! Kürzlich bauten wir eine Holztür und sicherten sie mit 3 Zahlenschlössern vor ungebetenen Bierdieben. Denn selbst einem blinden, sind die Jugendlichen, die regelmäßig mit mehreren Kästen Bier in den Wald gehen und anschließend besoffen wieder heraustorkeln nicht abgegangen.
Wir verbrachten mehrere Wochenenden in diesem Lager uns es ist eine 2. Heimat. Heimat setzt Luxus voraus. Auch wir sind gesellschaftlich integriert und wollten ab sofort nicht mehr aus Flaschen trinken, sondern klauten einfach insgesamt 15 Maßkrüge, Weißbier- und Radlergläser, welche selbstverständlich ihren Platz über dem Bierregal finden werden. Im Vollrausch kommen einem auch immer die besten Ideen. So zum Beispiel, die nackte Holzwand mit selbstverständlich geklauten, Verkehrsschildern zu verkleiden. Nun schmückt ein Baustellenschild, ein 30er-Zonenschild, ein "Hunde, kacken verboten"-Schild, sowie das auf die Adalmundstraße hinweisende Schild diese Wand.
Zu gerne würde ich euch nun Bilder, des Bierregales, der Fahne, der Folien und überhaupt des gesamten Lagers zukommen lassen.
Zum Schluss möchte ich euch noch aufs Knie drücken, dass wir letztens das Leergut abgaben und somit direkt unseren nächsten Vollrausch finanzierten. Wir sind Stolz auf uns! Gott mit dir, Du Land der Bayern!

Beichthaus.com Beichte #00021351 vom 06.04.2007 um 01:25:41 Uhr (17 Kommentare).

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Die lesbische Bekannte bekehren

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Trunksucht Sex Gesellschaft

Es ist schon ein paar Jahre her. Da hatte ich (m) eine flüchtige Bekannte die lesbisch war und noch nie mit einem Mann geschlafen hatte. Irgendwann mal, wir waren stockbesoffen, kam sie mit zu mir nach Hause. Da sie wissen wollte, wie es so mit einem Mann ist, habe […]
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Beichthaus.com Beichte #00021307 vom 20.02.2007 um 20:32:54 Uhr (7 Kommentare).

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Verkorkste Gesellschaft

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Hass Zorn Gesellschaft Gedern

Ich muss beichten, dass ich mein Leben dem Hass widme. Ich bin 18 Jahre alt, männlich und von oben bis unten voll mit Hass. Auf Menschen. Sie sind dumm, selbstzerstörerisch, asozial und von ekelhaften Trieben beherrscht. Die Politik ist eine lächerliche Farce, soziale […]
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Beichthaus.com Beichte #00021239 vom 06.02.2007 um 18:03:05 Uhr in Gedern (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Arschkriecher in den Bussen

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Aggression Vorurteile Gesellschaft Auto & Co.

Ich hasse Personen, die ihren Platz im Bus älteren Leuten anbieten. Zwar lernt man das schon als Kind und es gehört zum guten Ton, aber trotzdem geht mir das tierisch auf den Sack. Aber bitte versteht mich jetzt nicht falsch, denn ich habe kein Problem damit aufzustehen, wenn mich ein altes Mütterchen höflich darum bittet. Ich kann es nur nicht leiden, wenn diese gehässigen alten Tanten den Bus betreten und erwarten, dass sich sofort alle erheben und am besten noch verbeugen. Glaubt ihr, nur weil ihr alt seid, seid ihr was besseres? Aber am allerschlimmsten sind die, die wirklich regelrecht aufspringen, mit einem wohlwollenden Lächeln auf ihren Platz weisen. Und wenn die alte Person Platz genommen hat, blicken sie mit stolzgeschwellter Brust in die Reihen und erwarten, dass man den Daumen hochreckt und ihnen auf die Schulter klopft. Diese Ar***kriecher. Wenn ich mal alt sein sollte, werde ich allen die mir, ohne es gewollt zu haben, einen Platz in öffentlichen Verkehrsmitteln anbieten, meinen Stock in den Schritt rammen. Die Schuld gebe ich der Pharmaindustrie. Das wird super...

Beichthaus.com Beichte #00021212 vom 06.02.2007 um 03:05:19 Uhr (5 Kommentare).

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