Mit Übergewicht im Bus

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Verzweiflung Engherzigkeit Bahn & Co.

Ich (w) bin extrem übergewichtig, leide deswegen und auch aus anderen Gründen an Depressionen und kann aufgrund meiner Körperfülle nicht mehr Auto fahren. Daher bin ich auf den Bus angewiesen. Das Stehen im Bus fällt mir sehr schwer und so setze ich mich, wenn ein Platz frei ist. Manchmal ist keiner frei, dann muss ich stehen und bin nach maximal einer Minute den Tränen nah. Das Beste sind zwei freie Plätze nebeneinander - doch oft ist nur einer frei, aber auch dann muss ich mich setzen, anders geht es nicht. Mir tut es so leid, dass ich meine Sitznachbarn dann immer so dermaßen einquetsche. Ich merke, wie angewidert viele sind und sich gegen die Fensterscheibe drücken, weil ich mich so gegen sie presse, was ich gar nicht will. Daher laufen mir im Sitz immer wieder die Tränen herunter, weil ich mich so schäme. Leider rieche ich wohl auch nicht besonders gut, ich dusche zwar zwei Mal pro Woche und an den anderen Tagen wasche ich mich mit Waschlappen am Becken, doch ich komme beim Waschen und auch beim Duschen leider nicht mehr zuverlässig an alle Körperteile. Es tut mir so leid. Vor einigen Tagen sind mir im Bussitz wieder stumm einige Tränen gelaufen und ein kleines Mädchen, das mit ihrer Mutter im Sitzpaar nebenan saß, hat es gemerkt und mich in den Arm genommen - da habe ich dermaßen hemmungslos in ihre Haare geweint, dass ich selbst von mir ganz erschrocken war.

Beichthaus.com Beichte #00037678 vom 23.02.2016 um 02:54:46 Uhr (44 Kommentare).

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Schlechte Erfahrungen im Kinderheim

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Gewalt Aggression Rache Schamlosigkeit

Ich (m/38) war als Kind lange im Heim. Warum, sei hier dahingestellt, meine Familie konnte jedenfalls wenig dafür, ich aber auch nicht. Es waren einfach damals Umstände da, die heute anders angepackt werden würden. Leider waren in der ersten Einrichtung viele Erzieher mit mir gnadenlos überfordert, da ich ein sehr kluges Kind war und Dinge hinterfragt habe, deren Sinn ich nicht verstanden habe. Ich war in dem Alter auch selbstständiger, habe mich beispielsweise geweigert, meine Wäsche waschen zu lassen, und es selbst gemacht. Aber statt froh zu sein, einen Selbstläufer zu haben, haben einige dieser Erzieher es als Prinzip angesehen, meinen Willen brechen zu wollen und mich zu unterwerfen, da ich angeblich ihre Autorität untergraben würde. Nun, in einigen Dingen habe ich das auch getan, z. B. habe ich schriftliche Strafen verweigert und Hausarreste ignoriert. Ich habe mich aber nie an dem Mist, den andere gebaut haben beteiligt, ich war einfach nur frech, und selbst das war oft eine Frage der Definition. Beispielsweise gab es drei bis vier Mal die Woche unsäglichen Fraß zu essen, und zum Frühstück nur Marmelade und Honig (ich verabscheue Süßes, mir wird davon übel) aber man versuchte mich zum Essen zu zwingen, teils mit Gewalt. Klar, dass man sich da wehrt, oder? Dabei gab es damals bereits die Möglichkeit, Jugendlichen auf Wunsch ihr Budget für Essen auszuzahlen und sie als Selbstversorger zu deklarieren. Das habe ich dann auch mithilfe meiner Eltern getan.

Ich hatte dann einen abschließbaren Kühlschrank in meinem Zimmer. Was den Erziehern auch wieder ein Dorn im Auge war, denn sie verlangten einen Schlüssel dafür. Als ich das verweigerte, wurde, als ich in der Schule war, mehrmals der Kühlschrank aus meinem Zimmer geholt. Das hat das Jugendamt dann beendet, als ich mich bei einer der wenigen Gelegenheiten darüber beschwert habe. Dann suchten sie halt andere Wege, um mich zu schikanieren. Es wurden fast alle Bücher und CDs sowie Kassetten aus dem Zimmer entfernt und im Sicherheitsraum untergebracht und ich musste einzeln darum bitten. Dagegen konnte selbst ich nichts tun. Hauptsache, sie hatten mich endlich unterwürfig. Meine Eltern versuchten zwar zu helfen, wo sie konnten, aber da die Erzieher das Aufenthaltsbestimmungsrecht durch einen Trick bekommen hatten, standen sie oft vor verschlossener Tür.

Anstatt jetzt aber das Gespräch zu suchen, haben die genannten es mit körperlicher Gewalt versucht, was so weit ging, dass mir ein Erzieher den Arm brach. Ein anderer hat mir mit den Füßen ins Gesicht getreten, nachdem er mich zu Boden brachte. Die anderen, teils völlig verschüchterten und beeinflussten Jugendlichen haben dann ausgesagt, ich hätte sie angegriffen und sie hätten sich nur gewehrt. Denen trage ich nichts nach. Aber den Erziehern schon. An meinem 18. Geburtstag war ich dann auch sofort, als es hell wurde, weg. Gepackt hatte ich bereits in der Nacht zuvor. Man versuchte zwar, mich aufzuhalten, aber die von den Nachbarn, wegen des Gebrülls der Erzieher, gerufene Polizei entschied zu meinen Gunsten und fuhr mich sogar 40 Kilometer zu meinen Eltern. Als wir wenige Tage später meine Sachen holen wollten, hatten die Erzieher fast alles davon an die anderen Jugendlichen verteilt und behauptet, ich habe das so gewollt. Auch hier war wieder die Hilfe der Polizei nötig. Trotzdem habe ich nicht alles wiederbekommen, da einige Sachen von anderen mit nach Hause genommen wurden und diese Orte teils Hunderte Kilometer weit weg waren. Egal, Hauptsache weg von da!

Es gab dann eine Anhörung beim Jugendamt, um über die Volljährigkeit zu entscheiden. Ich wurde noch für zwei Jahre in eine Art Betreuung gesteckt, da ich meinen Weg aber alleine und konsequent ging und mir schnell ein gutes, soziales Umfeld unter Einbeziehung meiner Familie aufbaute, schaute die Betreuerin nach sechs Monaten nicht mal mehr vorbei, sondern rief nur noch an und kümmerte sich halt um Dinge wie die Zuweisung der Gelder, Miete und so weiter. Aber ich vergab nicht und vergessen konnte ich schon gar nicht. Irgendwo entwickelte sich heimlich eine Art zweite Persönlichkeit, die sehr detailliert meine Rache plante und ausführte. Drei von insgesamt sieben Leuten, die mich im Laufe von acht Jahren in diesem Haus misshandelten, habe ich um ihre Jobs bringen können. Die werden auch nie mehr als Erzieher oder sonst mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Dafür ist gesorgt. Denn sie sind noch nicht alle im Rentenalter, sondern teils nur 10-15 Jahre älter als ich und hätten noch fast ebenso lange zu zu arbeiten. Sie halten sich mit irgendwelchen Zeitarbeits-Jobs über Wasser.

Sie wissen, wer dahinter steckt, doch sind sie selber zu gebrochen, um sich umgekehrt an mir zu rächen. Einer hat sich sogar weinend entschuldigt (der Armbrecher) und gemeint, er habe dies und Schlimmeres verdient. Ich sagte, er solle aufhören zu flennen und sich seine Entschuldigung dahin stecken, wo die Sonne nie hin scheint. Einer versuchte sogar, sich umzubringen. Aber ich wollte, dass er leidet, nicht flieht, der Feigling. Ein Vierter hatte das Berufsfeld selbst gewechselt, dem habe ich anderweitig sehr wehgetan, indem ich seine gerade volljährig gewordene Tochter gefickt habe und ihm davon Fotos schickte. Es war ihr erstes Mal. Ich habe sie verführt, sie wusste teils sogar Bescheid und hat mitgemacht, weil der Kerl als Vater genauso ein Mistkerl ist, wie als Erzieher. Auch sie zog bei ihren Eltern aus, als sie 18 war, und lebte übergangsweise sogar bei mir.

Doch drei sind meiner Rache entgangen. Und von denen träume ich oft und fantasiere mir meine Rache zusammen, denn sie waren die Schlimmsten. Ich stelle mir vor, wie ich sie entführe, erniedrige, foltere und schließlich ermorde. Diese Fantasien sind krank, gewalttätig und extrem daneben und ich würde und werde niemals etwas derartig Abartiges tun, ich hatte nach der Aktion mit der Tochter schließlich schon ein extrem schlechtes Gewissen, da ich das arme Mädchen trotz ihres Einverständnisses benutzt hatte. Ich bin eher der Typ mit dem Helfersyndrom und verletze niemals einen Menschen, es sei denn, ich müsste mich verteidigen, was aber seit fast 18 Jahren nicht mehr nötig war, worauf ich auch stolz bin. Nur manchmal, wenn mir alles wieder hochkommt, lasse ich meiner Fantasie freien Lauf. Dafür bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037673 vom 22.02.2016 um 21:03:54 Uhr (23 Kommentare).

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Brutaler Nebenverdienst in der Volkshochschule

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Gewalt Peinlichkeit Waghalsigkeit Arbeit

Ich arbeite seit 15 Jahren in einem sehr großen Unternehmen im Marketing, genauer gesagt in der dortigen Werbeabteilung. Ich bin sehr kreativ und habe mein Talent zum Beruf gemacht, denn ich kann sehr gut zeichnen. In meinem Job ist dies eine Grundvoraussetzung, das hängt aber auch mit der Branche meines Arbeitgebers zusammen. Ich genieße auch eine hohe Anerkennung im Unternehmen, was mir aber nicht wichtig ist. So weit, so gut. Privat bin ich, so nennt mich meine Frau zumindest, der liebe Brummbär. Ich habe einen Hang zur Familie und bin meinen beiden Kindern ein guter Vater. Auch meine Frau ist sehr glücklich, denn ich gebe ihr alles, was sie braucht. Außer meinem Lauftreff und einem Zeichenkurs, den ich bei der VHS gebe, gibt es nur die Familie. Allerdings ahnt niemand, daß ich noch ein kleines weiteres Hobby habe.


Seit der Pubertät habe ich Fantasien, die mit Gewalt, Sex und Brutalität zusammenhängen. Es handelt sich dabei um reine Fantasien. Ich lebe sie aus, indem ich die Fantasien zu Papier bringe. Das sind Zeichnungen, die fast wie Fotografien aussehen. Dabei werden Frauen auf brutalste Weise zugerichtet, alles in sexuellem Zusammenhang. Die eingescannten Zeichnungen habe ich Jahre lang einfach in einem Forum veröffentlicht. Die interessierten Mitglieder haben sich Woche für Woche auf diese Bilder gestürzt. Seit mehr als fünf Jahren zeichne ich auf Wunsch bestimmte Bilder, die weitestgehend auch meinen Fantasien entsprechen. Dabei kommen aber auch Kinder und Tiere vor. Ich habe das Geld immer per Post erhalten. Das lief alles über meine Adresse bei der Volkshochschule, wo ich auch die meisten Zeichnungen angefertigt habe. Dort habe ich einen eigenen Raum mit einem Postfach, in das nur von außen eingeworfen werden kann. Innen liegt direkt daneben ein Fach für meine persönlichen Dinge, das kann nicht abgeschlossen werden, dort lagere ich Zeichnungen und Geld.


Jetzt hatte ich einen Autounfall und liege seit vier Wochen im Krankenhaus. In der Volkshochschule musste der Kurs weitergehen und meine Vertretung hat in meinem Fach einige der unvollständigen Zeichnungen gefunden, sowie einen großen Bargeldbetrag. So viel hat man mir bereits telefonisch mitgeteilt. Eine verantwortliche Person will morgen vorbeikommen und mit mir sprechen. Ich habe Panik, denn dort lagert auch Korrespondenz mit Kundenwünschen, und vieles mehr. Ich möchte auf keinen Fall, dass meine Familie davon Wind bekommt. Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob ich mich noch im gesetzlichen Rahmen bewege.

Beichthaus.com Beichte #00037672 vom 22.02.2016 um 18:55:17 Uhr (24 Kommentare).

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Mit einem Namen gestraft

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Dummheit Peinlichkeit Schamlosigkeit Nachbarn Kinder

Unser Nachbar ist Vater geworden. Er ist etwas Jünger als ich (m/32) und wir waren früher beste Freunde. Er neigte allerdings als Kind schon dazu seinen Haustieren alberne Namen zu geben. Aber was sie ihrem Kind nun angetan haben, ist gegen die Menschenwürde. Es heißt: Jonte-Fritz. Das arme Kind wird sein ganzes Leben damit rumlaufen müssen. Wie kann man nur so grausam gegen seine eigene Brut sein? Irgendwann wird das Kind seine Eltern dafür hoffentlich in ein ganz mieses Altenheim stecken. Meine Beichte: Ich schäme mich für meinen ehemalig besten Freund und dessen Frau fremd.

Beichthaus.com Beichte #00037671 vom 22.02.2016 um 18:50:36 Uhr (14 Kommentare).

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Petersilie zwischen den Zähnen

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Ekel Engherzigkeit Unreinlichkeit Kollegen

Ich bin ein Mensch, der es anderen immer sagt, wenn sie beispielsweise Petersilie zwischen den Zähnen haben. Man selbst weiß das ja oft nicht und hofft im umgekehrten Fall, dass einem das auch gesagt wird. Doch in ganz seltenen Fällen lasse ich Leute ins offene Messer laufen - weil sie selbst schuld sind. Damit meine ich Leute, die sich weigern, eine Serviette zu benutzen. Mein Kollege von der Arbeit ist so ein Fall. Er bringt sich oft Essen vom Lokal zur Goldenen Möwe oder Pizza mit ins Büro. Das esse ich auch mal gerne, kein Problem! Aber er wischt sich wirklich nie den Mund ab - und die Finger auch nicht. Letztens hatte er deutliche Hamburger-Spuren auf der Wange. Damit ist er dann in ein Meeting gegangen.

Beichthaus.com Beichte #00037669 vom 22.02.2016 um 16:36:17 Uhr (3 Kommentare).

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