Arbeitgeber & Arbeitnehmer

31

anhören

Dummheit Peinlichkeit Kinder Bad Hersfeld

Wenn ich als Kind in den Nachrichten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gehört habe, dachte ich immer das die Arbeitgeber die Guten sind, die den Leuten Arbeit geben. Die Arbeitnehmer waren demnach die Bösen, die den Menschen die Arbeit wegnehmen. Ich weiß nicht genau, wie lange ich an diesem Denken festgehalten habe, aber es war schon eine Zeit lang. Mittlerweile bin ich 21 und kenne den Unterschied.

Beichthaus.com Beichte #00027191 vom 07.11.2009 um 13:30:43 Uhr in Bad Hersfeld (31 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mit Steinen geworfen

28

anhören

Dummheit Falschheit Lügen Kinder

Es war mal ein Tag auf dem Weg von der Schule nach hause, als ich noch damals 8 Jahre alt war und aufgrund kindlicher Dummheit und Naivität ein Auto mit einem Stein bewerfen wollte. Als ich diesen Stein aus unmittelbarer Entfernung warf, traf ich aus versehen ein Mädchen, das um die Ecke kam, am Kopf. Sie fiel auf den Boden und weinte und blutete stark. Ich eilte sofort dahin und sagte ihr etwas geschockt, dass ich eben einen Jungen gesehen hätte, der einen Stein nach ihr schmiss, völlig ungeachtet dessen, dass ich mal in Erwägung ziehen sollte, Hilfe zu rufen. Ich wusste nicht, was ich tun sollte und war etwas verzweifelt, bis endlich meine Rettung kam und eine Frau ihr half und einen Krankenwagen rief. Heute ist dieses Mädchen eine gute Freundin von mir und ich trau mich nicht, ihr zu sagen, dass ich ihr die Narbe, die man auf ihrer Stirn noch erkennen kann, zugefügt habe.

Beichthaus.com Beichte #00027182 vom 05.11.2009 um 09:18:24 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Löffel Sohn

40

Gewalt Kinder

Eine Sache, die mich noch nach so vielen Jahren ab und zu mal beschäftigt, ist mir passiert, als mein Sohn, er ist 1983 geboren, so etwa 5 Monate alt war. Dieser kleine Knirps hat damals nicht gerne etwas gegessen, meistens hat er es wieder herausgespuckt und ging […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00027127 vom 21.10.2009 um 13:28:50 Uhr (40 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das Mädchen vom Spielplatz

37

anhören

Boshaftigkeit Falschheit Kinder Rostock

Als ich (m/25) gestern von der Arbeit kam holte ich mir zum Mittag einen Döner. Ein kleines Mädchen, um die 8 Jahre, kam vom benachbarten Spielplatz zu mir rüber und fragte: "Kommt meine Mama heute wieder nach Hause?" Ich sagte "NEIN!" und das Mädchen fing an zu weinen.
Der Döner war echt lecker.

Beichthaus.com Beichte #00027073 vom 05.10.2009 um 13:01:57 Uhr in 18057 Rostock (Doberaner Platz) (37 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Der Karabiner

15

anhören

Neugier Diebstahl Waghalsigkeit Kinder

Der Karabiner
Meine Sünde liegt schon viele Jahrzehnte zurück: In den 1960ern war der Großvater eines Freundes von mir an Demenz erkrankt. Heute würde man sagen Alzheimer, damals kannten wir das Wort noch gar nicht. Er war Landwirt und die Familie konnte überhaupt nicht mit der Sache umgehen. Der Großvater war nicht mehr klar im Kopf, machte nachts Feuer im Ofen und schloss die Ofentüre nicht und ähnliches. Deshalb wurde er in den Altenstift gegeben. Die Frau des Großvaters war einige Jahre zuvor bereits gestorben und so stand die Schlafkammer der Großeltern leer und wurde nicht mehr betreten nachdem der Großvater weg war. Eines Tages schlichen wir uns tagsüber, als alle ihrem Tagesgeschäft nachgingen, in das Zimmer und guckten neugierig alles durch. Da fanden wir das ganze Zeug: zwei Pistolen und einen abgesägten Karabiner, alles Kriegswaffen. Der Großvater musste als Unteroffizier noch in den Krieg, trotz Hof, und hat den Kram irgendwie zur Seite geschafft, vielleicht sogar um zu wildern. Dafür spricht der abgesägte Karabiner, den man unterm Mantel verstecken konnte. Für die Pistolen war keine Munition da, aber beim Karabiner lagen noch einige Clips mit Munition. Wir wollten natürlich schießen, haben uns aber nicht getraut. Erst ein oder zwei Jahre später, der Großvater war gestorben und ich dachte das Thema sei jetzt erledigt, da kam der Freund wieder auf mich zu und erzählte was er damals getan hatte: er hatte den Karabiner gestohlen und versteckt. Die Pistolen waren nach dem Tod des Opas gefunden worden. Aber das Gewehr eben nicht. Wir nahmen die Waffe nachts mit in den Tunnel einer alten Passstraße in der Nähe. Dort war im Umkreis von zwei Kilometer kein Haus, die moderne Straße lief jetzt anders und wir dachten es sei der richtige Platz um die Waffe auszuprobieren. Im Tunnel versuchten wir die Waffe zu laden, bekamen die Munition zuerst nicht geladen, irgendwie ging es dann doch. Mein Freund drückte ab, zum Glück stand ich einige Meter abseits und hielt mir die Ohren zu, denn der Knall war höllisch laut. Mein Freund erlitt einen Hörschaden und zu allem Überfluss hörte ich im Moment darauf Hundegebell: Ein Jäger musste in der Umgebung auf dem Hochsitz gewesen sein zur Jagd. Dass der jetzt alles daran setzen würde uns zu kriegen, war klar. Wir rannten als ginge es um unser Leben. Mein Freund heulte trotz seiner fünfzehn Jahre Rotz und Wasser auf dem ganzen Weg ins Dorf, er hatte starke Schmerzen. Natürlich hatten wir die Waffe vergessen, er hatte sie vor Schreck fallen gelassen. Am Tag drauf war es das Thema im Dorf und auch in der Zeitung: bei uns wird wieder gewildert! Mein Freund versuchte noch zwei Tage lang seine Verletzung zu verbergen, aber die Mutter merkte es bald. Woher die Verletzung kam, war klar, der Sohn wurde in die nächste Stadt ins Krankenhaus gefahren. Auch wenn es bald alle wussten, dass er dort war, wusste ja keiner was ihm fehlte. Gerüchte gab es aber mehr als genug und es schien mehr als unwahrscheinlich, dass jetzt die Kinder schon wildern. Ich vergesse es ihm nie, dass er mich nicht reinziehen wollte, auch wenn es sich die Eltern bestimmt denken konnte. Auf jeden Fall kühlte das Klima zwischen seinen Eltern und mir merklich ab, wenn ich ihn besuchen kam. Die Waffe wurde unbrauchbar gemacht (zugeschweißt) und steht bis heute im Gemeindehaus in einer Vitrine als letzte Waffe eines Wilderers in der Gegend. Eigentlich ging die Sache noch gut aus, nur mein Freund hörte auf einem Ohr immer schlecht. Er starb zwölf Jahre nach diesem Ereignis an Muskeldystrophie und noch immer besuche ich an seinem Geburtstag sein Grab.

Beichthaus.com Beichte #00027061 vom 02.10.2009 um 12:02:33 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge