Ich war wohl ein komischer Kauz!

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit Arbeit

Nach jahrelanger Geheimnistuerei wird es endlich Zeit, zu beichten. Als ich (m/32) damals mit 18 meine Ausbildung zum Bürokaufmann begann, war ich noch nicht allzu selbstbewusst. Ihr müsst verstehen, dass für mich das neue Umfeld wie eine andere Welt war. Überall waren Anzugträger zu sehen, der Kommunikationsstil war gehoben, weshalb ich mir unter meinen Kollegen keinen Faux-Pas leisten wollte. Deshalb arbeitete ich übereifrig, um die anderen von meiner Person zu überzeugen. Auf Pausen verzichtete ich beispielsweise komplett. Doch viel ungewöhnlicher waren meine Toilettengewohnheiten. Wenn man ein großes Geschäft verrichten wollte, musste man zwangsläufig durch einen gewissen Raum, in der die meisten meiner Kollegen arbeiteten. Das heißt, man wusste immer sofort, dass ich bei Betreten des Raumes kacken musste. Mir persönlich war das gerade in den ersten Tagen sehr unangenehm.


Damals bildete ich mir ein, die anderen würden denken, ich genehmige mir eine zusätzliche Pause. Jetzt, im Nachhinein, finde ich den Gedanken dumm, aber hinterher ist man immer schlauer. Nun kommt das eigentlich Verrückte. Da ich als Mensch mit Stoffwechsel trotzdem irgendwie meinen Darminhalt ausscheiden musste, geriet ich in Not. Bekanntermaßen macht Not erfinderisch. Also ergriff ich, wenn die beiden Raumkollegen zu Mittag aßen, die günstige Gelegenheit. Jeden Tag packte ich mir nämlich eine Plastiktüte ein, in welche ich meine Exkremente drückte. Das hat jedes Mal aufs Neue heftig gestunken. Also schnell noch gelüftet und ab damit in die Schublade. So, oder so ähnlich ging es täglich zu. Bei Feierabend nahm ich den Biomüll heimlich mit und entsorgte das Ganze einfach zu Hause. Mit der Zeit wurde mein Verhalten in der Firma aber zum Nachteil.


Mit mir tauschte niemand ein Wort, stattdessen wurde über mich getuschelt. Wer weiß, ob sie nicht von der Nummer wussten. Jedenfalls war ich wohl ein komischer Kauz. Nach Beendigung meiner Ausbildung wurde ich, entgegen meiner Vorstellungen, nicht übernommen. Die Sache brachte mich schwer ins Grübeln, mir sagte man nur, mein Sozialverhalten ließe einiges zu wünschen übrig. Naja, das war früher, also vergebt mir. Ich war jung und daher noch naiv.

Beichthaus.com Beichte #00037594 vom 12.02.2016 um 21:08:24 Uhr (23 Kommentare).

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Nachbarschaftsstreit!

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Hass Aggression Zorn Nachbarn

Ich muss heute gestehen, dass ich langsam einfach nur ausrasten könnte, wenn ich meine Nachbarn sehe! Seit ich hier in Haus eingezogen bin, haben die solchen Krach gemacht, dass man wirklich denkt, das Haus breche jeden Moment zusammen. Die Schweine haben auch meine […]
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Beichthaus.com Beichte #00037585 vom 12.02.2016 um 08:54:22 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Geld oder Zufriedenheit?

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Verzweiflung Geld Falschheit Arbeit

Ich (w) arbeitete seit 12 Jahren im selben Baugeschäft im Büro. Es war leider nie viel Geld da, sodass ich niemals eine Gehaltserhöhung erhalten habe. Es war sicherlich auch Bequemlichkeit dabei, oder vielleicht auch eine Art Verbundenheit zu meinem Arbeitgeber, die mich nie zum Wechsel veranlasste. Mein Leben verlief bisher mehr oder weniger still und bescheiden. Jetzt habe ich unlängst über eine Internetplattform einen Mann, auch Anfang 30, kennengelernt. Er hat keine Zeit um eine Partnerin kennenzulernen, deswegen geht er diesen Weg. Wir waren schon ein paar Mal ausgegangen - er hat einen tollen Kleidungsstil und sieht extrem gepflegt aus. Wir waren sehr fein Essen und auch im Theater, im Kino und sogar auf einem Kurzurlaub. Jetzt sind allerdings drei Monate vergangen und sein kleines Unternehmen ist in Schwierigkeiten geraten.


Wir können also all die schönen Dinge nicht mehr unternehmen, was mich traurig macht. Er empfahl mir, den Job zu wechseln, denn dann könne ich deutlich mehr verdienen, meint er. Wenn er momentan in finanziellen Schwierigkeiten steckt, dann kann ich so lange aushelfen, bis er wieder auf die Füße kommt. Ich benutze immer wieder fadenscheinige Ausreden, wenn er mich fragt, ob ich mich schon beworben habe. Ich möchte aber meinen Freund nicht anlügen, andererseits überkommen mich Zweifel, denn es handelt sich nur um wenige 100 Euro, die ich vielleicht mehr bekommen könnte. Bei meinem jetzigen Arbeitgeber bin ich ja eigentlich sehr zufrieden. Ich stecke jetzt irgendwo in einer Zwickmühle.

Beichthaus.com Beichte #00037576 vom 10.02.2016 um 17:24:35 Uhr (24 Kommentare).

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Die Unterwäsche meiner heißen Bekannten

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Begehrlichkeit Fetisch Feigheit Lügen

Ich (m/30) muss etwas echt Verrücktes beichten. Meine kleine Schwester ist 19 Jahre alt und hat eine beste Freundin, die knackige 18 ist. Diese ist nun im Gesicht nicht unbedingt eine Augenweide, aber sie hat zumindest eine überaus schöne Figur, und über ihren Charakter […]
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Beichthaus.com Beichte #00037575 vom 10.02.2016 um 15:41:30 Uhr (19 Kommentare).

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Johanna oder Joana?

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Dummheit Zorn Kinder

Meine Halbschwester hat ihre Tochter "Johanna" genannt, aber der Name soll bitte "Joana" ausgesprochen werden bzw. sie hat ihre Tochter "Joana" genannt, schreibt den Namen aber "Johanna." Begründung: Sie zieht die deutsche Schreibweise vor, spricht es aber nicht deutsch aus, weil sie nicht will, dass der Name dann mit "Hanna" abgekürzt wird. Ich beichte, dass ich mit voller Absicht immer "Johanna" sage, weil ich meine Halbschwester nicht leiden kann und finde, dass sie einen Knacks hat. Armes Kind. Wie soll es das später erklären? "Meine Mutter ist Analphabetin?"

Beichthaus.com Beichte #00037571 vom 10.02.2016 um 13:11:05 Uhr (11 Kommentare).

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