Geld macht euch nicht besser!

19

anhören

Zorn Hochmut Gesellschaft Geld

Geld macht euch nicht besser!
Ich (m/21) beichte, dass ich Menschen hasse. Das war natürlich nicht immer so. Allerdings bin ich mit 19 Jahren durch ein Erbe an einen Betrag gekommen, der es mir ermöglicht, den Rest meines Lebens in Luxus zu verbringen. Nun bin ich von meinen Eltern so nicht erzogen worden, sondern habe die Chance genutzt und kann nun in meinem Traumjob arbeiten, von dem man sonst niemals leben könnte. Allerdings nutze ich das Geld, um gelegentlich teuer Essen zu gehen und mir und meiner Freundin einen Luxusurlaub zu bezahlen. Da fängt dann der Hass auch an, die Leute, die man dort trifft, sind meistens arrogant und bilden sich ein, sie wären etwas Besseres weil sie Geld haben. Dabei hat die Hälfte von denen noch nie einen Tag wirklich gearbeitet. Wenn ich sehe, wie sie auf andere Menschen heruntersehen, dann könnte ich kotzen und hoffe oft, dass sie alle irgendwann finanziell ruiniert sind. Ich beichte also, dass ich zu solchen Leuten freundlich und höflich bin, aber jeden von ihnen sofort in den finanziellen Ruin treiben würde, wenn ich könnte.

Beichthaus.com Beichte #00038499 vom 13.07.2016 um 08:46:35 Uhr (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine Schwester wird immer bevorzugt!

24

anhören

Zorn Ungerechtigkeit Lügen Familie Siegburg

Leider ist meine Mutter gestorben als ich vier Jahre alt war. Zurück blieben mein Vater, meine geistig behinderte Schwester (2) und mein Vater. Nun ist es so, dass ich mich schon relativ früh immer um meine Schwester kümmern musste, was mich auch als Kind nicht gestört hat. Aber nun bin ich 20 Jahre alt und sie bringt mich nur noch zur Weißglut. Mein Vater sitzt im Vorstand eines nicht allzu kleinen Unternehmens und somit ist auch ein relativ gutes Einkommen vorhanden. Jetzt, nach meinem Abi, bin ich in der Ausbildung und komme grade noch so über die Runden, ab und an bekomme ich mal neue Klamotten, aber das war es dann auch. Meine Schwester, welche einfach acht Stunden täglich in einer Behindertenwerkstatt sitzt und dort nichts tut, bekommt hingegen alles von meinem Vater, jährlich fliegen sie drei Mal nach Spanien, wo ich nicht einmal gefragt werde, ob ich mit möchte. Und auch sonst lässt er sich nicht lumpen, sobald es um sie geht.

Doch die letzte Woche hat sie das Fass zum Überlaufen gebracht. Sie spielt immer das Unschuldslamm und ist einfach nur noch nervig. Von Freitag auf Samstag kam meine Freundin vorbei und wir haben halt einiges unternommen, gleich am Abend darauf erzählt sie vor der ganzen Familie, was ich abends mit meiner Freundin so mache. Des Weiteren kommt sie täglich an und möchte mit mir spielen (Spiele für 3-8-Jährige), wenn ich dann wie in letzter Zeit nur noch "Nein" sage, wird sie sauer, wirft das Spiel durch mein Zimmer und ich kann den ganzen Mist dann wieder ausbaden. Auch mein Vater unterstützt mich in dieser Hinsicht nur sehr wenig, er sagt immer, dass sie behindert ist und nichts dafür kann... Ich glaube aber, dass sie das sehr wohl weiß und einfach nur gerne sieht, dass ich ihren Mist ausbade. Am Sonntag hat mich mein Vater dann aber an etwas erinnert.

Meine Mutter hatte zu meiner Geburt einen Ausbildungsvertrag machen lassen, bei welchem ich mit 18 Jahren eigentlich 20.000 Euro bekommen sollte. Diesen hatte ich aber schon längst vergessen, da ich dachte, dass dieser anderweitig verwendet wurde - nun hat mein Vater mir aber gesagt, da für meine Schwester keiner gemacht wurde, dass wir uns doch meinen Vertrag teilen können. Daraufhin habe ich ihm an den Kopf geworfen, dass er doch mit seiner Tochter ruhig den Rest seines Lebens verbringen kann und ich mich nicht mehr um ihn kümmere, sobald er älter ist und dass sie es doch machen soll (dazu ist sie nicht fähig) - dann habe ich mir die 20.000 Euro genommen und wohne seither bei meiner Freundin. Es tut mir leid, dass ich so reagiert habe, aber bevor mein Vater und meine Schwester ihre Verhaltensweisen nicht ändern, werde ich nicht mehr zurückkommen. Soll er doch sehen, wer auf sie aufpasst, wenn er geschäftlich mal wieder weg muss!

Beichthaus.com Beichte #00038495 vom 12.07.2016 um 17:22:00 Uhr in 53721 Siegburg (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Wie das Internat mich zur Diebin machte

14

anhören

Diebstahl Verzweiflung Begehrlichkeit Schule

Meine Familie hatte früher nicht besonders viel Geld. Wir lebten in einer winzigen Wohnung und ich (w) musste mir mit meinen beiden Geschwistern ein Zimmer teilen. Wir lebten nur mit meiner Mutter, die arbeiten ging, aber dennoch unter dem Hartz-IV-Satz verdiente - sie wollte dem Staat nicht auf der Tasche liegen und es alleine schaffen. Leisten konnten wir uns dementsprechend nichts, abgesehen von den allernötigsten Dingen. Zusätzliches, wie zum Beispiel Süßigkeiten, waren selten drin. Meistens wurde Schokolade nur als Geburtstagsgeschenk gekauft, wenn eines von uns Kindern Geburtstag hatte. Ich hatte Glück und bekam dank meiner überdurchschnittlich guten Noten ein Stipendium an einem privaten Gymnasium mit Internat, das nicht gerade billig war. Zu dem Zeitpunkt war ich etwa 15 Jahre alt.

Man kann sich jetzt denken, dass ich von da an mit einem Haufen verwöhnter Kinder mit reichen Eltern zur Schule ging. Sie hatten alle die neusten und teuersten Klamotten und unterhielten sich über die neusten Spielkonsolen und den Spielen dazu bzw. die Mädchen unterhielten sich über ihre Pferde, die sie im Stall stehen hatten. Nachmittags luden sie sich gegenseitig zu sich nach Hause ein, um im hauseigenen Pool baden zu gehen. Ich konnte von so etwas nur träumen. In den Mittagspausen gingen die Schüler meistens essen. Aber egal ob Döner, McDonalds oder Restaurant, ich bekam kein Taschengeld und konnte mir das somit nicht leisten. Ich musste mir die Butterbrote von zu Hause mitnehmen. Nach ein paar Wochen an der neuen Schule wollte ich auch dazugehören. Es fing erst damit an, dass ich in kleineren Läden Kaugummis und Süßigkeiten klaute, weil ich auch mal so etwas haben wollte. Bald darauf ging es weiter mit Klamotten und Schmuck. Schmuck hatte ich bis dato noch nie besessen und meine Klamotten waren auch immer nur die abgelegten meiner beiden Schwestern gewesen. Aber ich wollte ja auch mal hübsch angezogen sein und mit den anderen Mädchen mithalten können. Make-up klaute ich dann auch.

Nach weiteren Wochen an der Schule begann ich, Dinge wie Glätteisen in Drogeriemärkten zu klauen und diese zu verkaufen. Ein Freund aus meiner alten Schule, der meine Situation kannte, verkaufte das ganze Zeug für mich im Internet. Auf diese Weise hatte ich mein eigenes Geld und konnte mit meinen Klassenkameraden mittags ins Restaurant oder am Wochenende ins Kino gehen. Somit hatte ich mich endlich mit einigen Jungs und Mädchen aus meiner Klasse anfreunden können. Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass diese Leute kein Umgang für mich sind. Die meisten meiner "Freunde" waren Internatsschüler und gerade diese haben in ihrem jungen Alter von 14-16 Jahren schon diverse Drogen konsumiert und mich immer wieder dazu animiert, es auch mal zu probieren. Ich glaube, diese Kinder waren damals einfach nur ganz arm dran, denn sie bekamen von ihren Eltern alles, was man mit Geld kaufen konnte - aber eben nur das. Sie wurden einfach in ein Internat abgeschoben, damit sie nicht stören, weil sie unerwünscht waren.

Ich habe dann nach einem Schuljahr an mein altes Gymnasium zurückgewechselt, wo meine echten Freunde waren. Inzwischen schäme ich mich aber unglaublich dafür, dass ich so krampfhaft versucht habe, mich anzupassen und meine Herkunft geleugnet habe, nur um akzeptiert zu werden. Ich schäme mich noch viel mehr dafür, dass ich dafür angefangen habe, zu klauen wie ein Rabe. Und das alles nur für Leute, die mich runterziehen und auf die schiefe Bahn bringen wollten.

Beichthaus.com Beichte #00038489 vom 11.07.2016 um 23:13:26 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Fisch mariniert man mit Spülmittel!

25

anhören

Ekel Unreinlichkeit Zorn Nachbarn

Fisch mariniert man mit Spülmittel!
Ich beichte, dass ich am Wochenende gepflegt ins Rosenbeet der Nachbarn gegöbelt habe und es mir nicht im mindesten leidtut. Ich habe einen Zweitwohnsitz, an dem ich mich nicht so häufig aufhalte. Dort habe ich vor einiger Zeit neue Nachbarn bekommen. Sie sind aus einem anderen Bundesland zugezogen. Im Zuge ihrer Vorstellungsrunde luden sie uns für letzten Samstag zum Grillen ein. Lust hatte ich zwar wenig, aber um der guten Nachbarschaft willen muss man so etwas manchmal aushalten. Ich habe eine Schüssel Salat zubereitet und mitgebracht. Dort angekommen, trug ich den Salat in die Küche und unterhielt mich eine zeitlang mit der Hausherrin. Sie bereitete die Stücke vor, die gleich auf dem Grill landen sollten. Mit Entsetzen sah ich, dass sie die wirklich gut aussehenden Fischfilets mit Fairy Ultra abwusch. Sie muss wohl meinen entsetzten Blick bemerkt haben, weil sie mir dann völlig überzeugt darlegte, dass man das bei Fisch so machen muss, weil man sonst eine Fischvergiftung bekommt. Spülmittel hilft dagegen, weil das Spüli die Eiweißenzyme aufspaltet. Ob ich nachher auch Fisch möchte? Nein danke, ich mag grundsätzlich keinen Fisch, erwiderte ich, was eine fette Lüge war. Die Fleischstücke waren fertig eingelegt und vom Hersteller eingeschweißt, sodass ich da einigermaßen beruhigt sein konnte.

Beim Zusammensitzen merkte ich immer mehr, dass die Leute nicht so ganz auf unserer Wellenlänge waren. Aber okay, da muss man durch und die Anstandszeit absitzen. Ich war dann noch ein netter Gast, habe der Gastgeberin beim Abräumen des Tisches geholfen und bin mit den gebrauchten Tellern Richtung Küche und Spülmaschine gewandert. Ich fragte, ob ich das Zeug gleich in die Spülmaschine einräumen dürfe. Ich bekam dafür grünes Licht und öffnete die Klappe. Was ich dann sah, hat mich fast aus den Sandalen gehauen. Im oberen Korb der Spülmaschine lag mitten zwischen gebrauchten Gläsern eine Klobürste mit eindeutigen Gebrauchsspuren. Optisch und olfaktorisch. Mir entgleisten die Gesichtszüge. Ich muss wohl selten blöd aus der Wäsche geschaut haben. Die Hausfrau merkte das und erklärte mir ganz ruhig und wiederum völlig von sich selbst überzeugt, dass sie das immer so mache, weil in der Spülmaschine die Klobürste am saubersten wird. Die Bürste würde so jeden zweiten oder dritten Tag mitfahren. Das mache sie wegen der Hygiene. Das war der Punkt, an dem ich mich verabschiedet habe. Oder eher nicht. Ich bin rausgerannt und habe ins Rosenbeet gekotzt. Mein Mann hat mir dann noch meine Tupperschüssel und die Handtasche hinterhergetragen. Bei Gott – ich werde bei den Leuten nie wieder was essen! Entschuldigt habe ich mich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00038488 vom 11.07.2016 um 12:58:32 Uhr (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Stierkämpfe in Spanien

32

anhören

Dummheit Engherzigkeit Mord Tiere

Gestern ist wieder ein Torero von einem Stier aufgespießt worden. Ich beichte hier und jetzt, dass es mir um den nicht leidtut. Seine Familie tut mir leid, aber er hat es ja gewusst. Das ist kein Sport und es geht nicht darum, etwas zum Essen zu bekommen. Einfach nur so Degen in Stiere stechen - bis sie qualvoll sterben. Toll, ihr Spanier! Ihr seid die Besten! Ich melde mich hiermit freiwillig, um jedem Torero so viele Degen in seinen Körper zu stechen, bis er tot ist. Und mein Gewissen wäre immer noch rein.

Beichthaus.com Beichte #00038483 vom 10.07.2016 um 20:05:49 Uhr (32 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000