Das Schicksal der Flchtlinge

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Engherzigkeit Selbstsucht Geiz

Seit ein paar Wochen lese ich es jeden Tag auf den groen Nachrichtenportalen ganz oben: Flchtlinge hier, Refugees dort. Arme, nette Menschen aus Afrika hier, grausame rassistische Deutsche - nebst ein paar leuchtenden Gegenbeispielen - dort. Wir mssen mehr tun hier, wir drfen nicht hinterfragen. Ich beichte: Es geht mir mittlerweile am Allerwertesten vorbei. Ich bin abgestumpft. Es ist mir egal. Ich will nicht mehr Mitleid haben mssen, ich will nicht mehr willkommen heien mssen. Ich mchte offen sagen knnen, dass ich Angst habe: vor zu vielen fremden Menschen, vor Frauen, die rumlaufen wie in Saudi-Arabien, vor Gewalt, religisem Fanatismus und abnehmendem Wohlstand. Mir gefllt mein Leben ganz gut, ich teile gern mit meinen Freunden, ich gebe gerne Trinkgeld, aber ich mchte mir nicht vorschreiben lassen, mit irgendwelchen wildfremden Menschen teilen zu mssen. Vermutlich bin ich ein kleiner Egoist. Aber ich arbeite hart fr mein Geld und ich finde, es steht mir zu. Die Wahrheit ist: Das Schicksal der meisten, die hier als Flchtlinge ankommen, ist mir scheiegal.

Beichthaus.com Beichte #00035534 vom 22.04.2015 um 21:22:56 Uhr (34 Kommentare).

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Was bei einem Bewerbungsgesprch alles schiefgehen kann

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Peinlichkeit Verzweiflung Peinlichkeit Angermünde

Ich hatte heute ein wichtiges Bewerbungsgesprch bei einer renommierten Firma. Pnktlich, wie ich nun mal bin, war ich bereits 15 Minuten vorher da und wurde von einer Sekretrin in den Besprechungsraum gerufen, mit der Aussage, der Chef wrde in zehn Minuten nachkommen. Ich solle doch so lange warten. Dann habe ich mich schon einmal hingesetzt und habe es mir einigermaen gemtlich gemacht. Wahrscheinlich habe ich mich etwas zu wohl gefhlt, denn in der Hoffnung, der Chef wrde erst in zehn Minuten eintreffen, lie ich gensslich einen fahren. Es war bestialisch. Zu meinem Glck brauchte der Chef, statt den angekndigten zehn Minuten nur zwei, weshalb der Raum bei seinem Eintreffen noch immer vollkommen abartig roch. Das bemerkte auch er sehr schnell, sparte sich aber einen Kommentar, sondern machte nur alle Fenster auf. Das Gesprch verlief dann recht gut, doch ich war am Schwitzen wie ein Schwein, weshalb mein weies Hemd klatschnass an meiner Haut klebte. Ich htte im Boden versinken knnen.<br /> <br /> <br /> Doch das sollte noch nicht genug sein. Nach dem kurzen Gesprch machte ich mich wieder auf den Weg und setzte mich in mein Auto. Doch als ich grade losfahren wollte, gab mein Auto den Geist auf und ich blieb mitten auf dem Firmenparkplatz liegen. Super. Da viele Brorume mit Fenstern Richtung Parkplatz ausgestattet waren, sah ich mich von einigen Augenpaaren beugt, die sich ein mitleidiges Lcheln nicht verkneifen konnten. Ich wartete geschlagene anderthalb Stunden auf einen gewissen Pannenhelfer mit einem gelben Auto. Dass dieser erst mal zu einer komplett falschen Adresse in einem anderen Ort gefahren war, passte ja zu meinem Glckstag. Meine Aufenthaltsadresse konnte in seinem Navigationssystem nicht gefunden werden, weshalb ich 800 Meter zur nchsten Kreuzung laufen durfte, um dort eine Adresse abzulesen. Das Ende vom Lied war, dass ich vor allen Augen - mit klatschnassem Hemd - vom Parkplatz abgeschleppt und mit mitleidigen Winken verabschiedet wurde, nachdem ich anderthalb Stunden verloren auf dem Parkplatz gewartet hatte. Jetzt mache Ich mir erstmal ein Bierchen auf. Oder 12.

Beichthaus.com Beichte #00035533 vom 22.04.2015 um 20:54:39 Uhr in Angermünde (11 Kommentare).

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Darmwind am Pissoir

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Ekel Peinlichkeit Feigheit Arbeit Suhlendorf

Ich bin Buchhalter in einem Handelsunternehmen. Nachdem ich morgens gegen 10 Uhr bereits meinen dritten Becher Kaffee intus hatte, drckte meine Blase. So weit, so gut. Ich ging also kurz auf die Toilette. Dazu muss man wissen, dass unsere Toiletten zwei Pissoirs mit verschliebarer Tr und zwei richtige Einsitzer haben. Ich ging zum Pissoir. Whrend der Strahl in Becken pltscherte, merkte ich, wie sich ein Darmwind anschickte, meine Himmelspforte zu passieren. Ich schtze die Gelegenheit als gnstig ein und drckte etwas, um die Sache zu beschleunigen. In dem Moment passierte es: &quot;Splortsch&quot;. Ich merkte, wie sich zusammen mit dem Darmwind eine warme Masse den Weg in meine Unterhose bahnte. Scheie. Im wahrsten Sinne des Wortes. Da ich zu diesem Zeitpunkt alleine auf der Toilette war, wechselte ich kurzerhand in eine Box mit einem Einsitzer, zog mir die Hose vorsichtig herunter und reinigte mich mit sehr viel Klopapier ausgiebig. Da ich nicht wusste, wohin mit der vollgedrckten Unterhose, warf ich auch diese zu den Bergen Klopapier mit in die Schssel und splte. Und verstopfte das Klo. Ich verkroch mich heimlich wieder zu meinem Schreibtisch und fand geschlagene 15 Minuten spter in meinem Postfach die lang ersehnte Rundmail eines anderen Kollegen, der sich ber die verstopfte Toilette beschwerte. Der Hammer kam dann jedoch, als der Rohrreiniger kommen musste und die Verstopfung aufwendig beseitigen musste: 780 Euro hat der Spa meine Firma gekostet. Es tut mir leid, aber ich schme ich deswegen immer noch sehr und mchte mich nicht outen.

Beichthaus.com Beichte #00035532 vom 22.04.2015 um 20:33:50 Uhr in Suhlendorf (10 Kommentare).

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Der Fderalismus

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Dummheit Peinlichkeit

Ich (22) habe eine abgeschlossene kaufmnnische Ausbildung, studiere zurzeit und habe vorgestern beim Lernen von Sozialkunde festgestellt, dass Fderalismus gar nicht FRderalismus heit. Ich schme mich fr meine Unwissenheit und meine jahrelange feste berzeugung zu dem Wort Frderalismus.

Beichthaus.com Beichte #00035531 vom 22.04.2015 um 19:20:04 Uhr (5 Kommentare).

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Mein Kollege und die Flchtlingsdebatte

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Hass Aggression Dummheit Kollegen

Ich bin Maurermeister. Als wir die Tage whrend der Mittagspause auf der Baustelle Nachrichten gehrt haben, war natrlich die Flchtlingskatastrophe im Mittelmeer eines der Hauptthemen. Einer von den Hilfsarbeitern (52), ehemaliger Sonderschler und wirklich dumm []
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Beichthaus.com Beichte #00035530 vom 22.04.2015 um 19:08:44 Uhr (31 Kommentare).

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