Alles für die Provision

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Engherzigkeit Selbstsucht Schamlosigkeit Geld Arbeit Pfalzgrafenweiler

Ich arbeite in einer sehr sehr großen namenhaften Firma in Deutschland, die wohl jeder Deutsche kennt. Aus Angst erkannt zu werden, verrate ich diesen Namen nicht. Ich möchte dazu nur sagen, dass ich täglich die Leute über den Tisch ziehe - die sind so dumm und lesen sich nichts durch und unterschreiben alles. Na ja, ist mir recht - kriege schließlich fette Provision dafür. Alte Omis bescheiße ich in der Regel nicht, außer sie nerven mich total. Habe erst in meinem jetzigen Job gemerkt, wie schlecht und gemein die Welt doch ist. Na ja, mir ist es mittlerweile Schnuppe. Hauptsache ich kriege immer pünktlich meine Kohle. Ich bereue nichts und werde es am Montag gleich wieder tun, die Leute abzuziehen. Magenta forever!

Beichthaus.com Beichte #00004760 vom 27.01.2006 um 21:00:02 Uhr in Pfalzgrafenweiler (11 Kommentare).

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Blätter im Ordner

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Vandalismus Engherzigkeit Boshaftigkeit

Ich habe in der Schule bei einem Kollegen wahrend der Deutschlektion ständig Blätter aus seinem Ordner ausgerupft. Als wir dann Französisch hatten, fehlten ihm einige Seiten. Ich habe mich fast kaputtgelacht. Ich bereue nichts!

Beichthaus.com Beichte #00004754 vom 27.01.2006 um 18:11:51 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Klobürsten-Streich

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Ekel Boshaftigkeit Morallosigkeit Schule

Früher, als ich noch ein Bub war, haben wir immer gewartet, bis unser kleiner Mitschüler mit dem Spitznamen "Stinkmann" sich aufs Klo begab. Dann sind wir hinterhergeschlichen, einer links und einer rechts von seiner Kabine. Danach haben wir gewartet, bis er wirklich auf dem Klo saß und im Anschluss haben wir die Klobürsten aus der Halterung gezogen, in die Schüssel getaucht und über die Trennwand geschmissen. Am lauten Schrei erkannten wir dann, dass wir getroffen haben. Pfui, was waren wir doch für Lausejungen.

Beichthaus.com Beichte #00004726 vom 26.01.2006 um 20:20:56 Uhr (2 Kommentare).

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Wahre Enthaltsamkeit

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Maßlosigkeit Völlerei

Es war vor drei Jahren, nach einer sehr ausgelassenen Fastnachtszeit, wollte ich dem Karnevale abschwören und habe beim Empfangen des Aschekreuzes Besserung gelobt. Bei reinigendem Gespräch im Beichtstuhl und einigen Schmunzlern vom befreundeten Priester und mir wollte ich bis zum Osterfest der süßen Sünde abschwören, sie bewusst aus meinem Leben weglassen. Mit dem Verzicht wollte ich mich nicht geißeln, sondern dem Genuss eine besondere Rolle im Leben einräumen. Mein Freund der Priester und ich haben dann noch eine Wette abgeschlossen, ob ich es durchstehe. Beim Hinaustreten aus der Kirche dachte ich nur etwas erschrocken - mein Gott, eine Wette, ob dies in der Zeit der Entsagung der richtige Weg ist. Unbewusst griff ich in meine Jackentasche, wo ich immer etwas Süßes zum Kauen habe. Beim Kauen des sehr schokoladigen und beruhigenden Bonbons musste ich sogleich Husten, da ich mich vor lauter Schreck verschluckt hatte. Ich hatte also keine halbe
Stunde nach meinem bewussten Schwur schon gesündigt. Ich gelobte gleich Besserung! Ich ging beruhigt weiter mit der Gewissheit, dass ich es mir und den anderen beweisen konnte, doch plötzlich blieb ich voller Schreck stehen, denn ich hatte auch prompt die vorhin im Beichtstuhl geschlossene Wette verloren.

Was sollte ich nun tun, ehrlich sein oder den kleinen süßen Ausrutscher verheimlichen? Beim Weitergehen beschloss ich, es erst einmal für mich zu behalten. Im Büro angekommen wurde ich sehr herzlich von einer lieben Kollegin begrüßt, die an diesem Tag Geburtstag hatte. Im Büro herrschte an diesem Aschermittwoch eine ausgelassene und fröhliche Stimmung. Mir würde ein Glas Sekt in die Hand gedrückt und wir tranken alle auf ihre Gesundheit. Gedankenverloren und voller Heiterkeit aß ich von der köstlichen Schokoladentorte, deren süßer Schmelz betörend war. Nun war ich wirklich gescheitert, schoss es mir in den Kopf. Nicht einmal eine volle Stunde konnte ich dem süßen Leben entsagen und dann noch die verlorene Wette. So rief ich dann voller Demut meinen Freund und Priester an und gestand ihm alles, er musste nur herzlich lachen. Er sagte dann nur, kleine Sünden wird der liebe Herrgott nicht bestrafen. Ich sollte nicht ganz entsagen nur bewusster damit umgehen.

Beichthaus.com Beichte #00004720 vom 26.01.2006 um 08:40:19 Uhr (0 Kommentare).

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“Beichte

Disco-Häschen statt Beziehung

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Fremdgehen Lügen Verzweiflung Partnerschaft Regensburg

Vor einem halben Jahr habe ich meine Freundin betrogen. Die einzige Person, die bis jetzt von diesem Fehltritt erfahren hat, ist mein bester Kumpel. Er kennt meine Freundin auch sehr gut und hat mir auf jeden Fall davon abgeraten, ihr meine Sünde zu gestehen. Gut, damit mag er ja recht haben. Ich weiß, dass meine Freundin in diesem Bereich äußerst empfindlich ist und sich auf jeden Fall von mir trennen würde. Aber dennoch: Ich halte dieses quälende Gefühl der Lüge nicht mehr aus. Ich kann meiner Freundin schon fast nicht mehr in die Augen schauen. Immer dann, wenn sie betont, wie sehr sie mich liebt, sterbe ich fast vor schlechtem Gewissen. Es ist so schrecklich. Hätte ich mich damals bloß nicht von diesem Disco-Häschen verführen lassen. Ich weiß genau, dass eine Beichte für meine Freundin wahnsinnig hart wäre. Sie vertraut mir und ich vertraue ihr. Wenn sie erfährt, was ich getan habe, wird sie zusammenbrechen. Ich fühle mich so schlecht; so wahnsinnig dreckig. Dabei stimmt bei uns im Bett alles. Es gibt nichts, worüber ich mich beschweren könnte. Ehrlich gesagt bin ich wirklich total verzweifelt. Ich bin mit meiner Freundin jetzt schon fast fünf Jahre zusammen und wir haben auch schon ganz offen und ernsthaft übers Heiraten nachgedacht. Aber ich kann ehrlich gesagt in der jetzigen Situation doch nicht vor den Altar treten. Ich bin echt total fertig. Mein Kumpel rät mir, einfach gute Miene zum bösen Spiel zu machen; aber nein, das kann ich nun mal einfach nicht.

Beichthaus.com Beichte #00004695 vom 26.01.2006 um 00:59:19 Uhr in Regensburg (5 Kommentare).

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