Ozzy Osbourne Konzert

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Selbstsucht Schamlosigkeit Ungerechtigkeit Ignoranz München

Ich beichte, dass ich gestern auf dem Ozzy Osbourne Konzert in München absichtlich vielen anderen Fans das Konzert versaut habe. Weil ich so ein riesengroßer und egoistischer Fan bin, hab ich eine alte Schallplattenhülle mitgenommen, die ich während des ganzen Konzerts hochgehalten habe. Auch trotz mehrerer, aggressiver Versuche von hinter mir stehenden Leuten, habe ich die Hülle nie runter genommen und somit vielen Leuten die Sicht versperrt. Ich beichte also, dass ich mich wie eine egoistische Tussi benommen habe - was auch sonst meinem Naturell sehr entspricht. Für mich zählt nun mal nur ich allein.

Beichthaus.com Beichte #00029042 vom 16.06.2011 um 08:41:21 Uhr in 80809 München (Spiridon-Louis-Ring 21) (19 Kommentare).

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Geschwisterrache

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Rache Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Familie Kropp

Ich habe meinem Bruder aus Freude über einen Sieg beim Playstation spielen die Nase gebrochen. Er verpetzte mich bei unseren Eltern - im Endeffekt bekam ich 4 Wochen Hausarrest und mein Taschengeld wurde gestrichen. Ich erwischte ihn beim Aufspringen vom Sofa mit dem Ellenbogen auf der Nase, es war ein böses Unglück, aber sicherlich keine Absicht - das wusste er auch, ihm gefiel es nur, dass ich so eine Strafe davongetragen habe. Ich fing an einen Racheplan zu schmieden. Es fing damit an, dass ich die Zigaretten meiner Mutter klaute und in seinen Rucksack legte. Auch nahm ich Geld meiner Eltern und versteckte es unter seiner Matratze. Über einen Freund kam ich an Gras, welches ich ebenfalls in seinem Zimmer deponierte, direkt neben dem Geld. Meine Eltern stellten uns beide kurz darauf zur Rede, wo denn das Geld sei. Ich tat so als wüsste ich von nichts. Mein Bruder natürlich auch. Um meine Mutter auf die richtige Spur zu führen, legte ich sehr offensichtlich eine geringe Menge Gras und circa 200 Euro auf den Schreibtisch meines Bruders (während er beim Fußballtraining war). Dazu klemmte ich noch ein paar Geldscheine sehr "offen" unter die Matratze. Es kam wie es kommen musste - meine Mutter betrat das Zimmer meines Bruders und sprang sofort auf meine Falle an. Am Abend stellte sie ihn zur Rede, doch ihm gelang es nicht sich rauszureden. Er bekam absolutes PC-Verbot, Hausarrest, sein Taschengeld wurde gestrichen und Fußballspielen dürfte er auch nicht mehr. Ich weiß, dass es falsch war was ich getan habe.

Beichthaus.com Beichte #00029011 vom 07.06.2011 um 00:35:52 Uhr in 24848 Kropp (Stettiner Straße) (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Für mich selbst gevotet

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Betrug Ungerechtigkeit Habgier

Ich (m) habe bei einem Online-Video-Wettbewerb mich selbst zum Sieger gevotet - einfach immer die IP-Adresse durch Neustart des Routers geändert und die Cookies gelöscht. Beim Finale im Januar hätte ich fast den Sieg verpasst: zum Glück wurde die Abstimmung statt um 0 Uhr erst am nächsten Morgen beendet. Dadurch konnte ich den Erstplatzierten noch einholen. Der Veranstalter erklärte später, dass die Abstimmung automatisch geschlossen worden wäre, und daher alles seine Richtigkeit hätte. Nun bekomme ich in 9 Wochen den Preis verliehen. Hatte das Gefühl, dass die anderen auch etwas getrickst haben - aber es ändert natürlich nichts daran, dass es nicht richtig war. Ich hatte so viele angeschrieben, dass sie doch für mich abstimmen sollten und wollte nachher nicht die Blamage des Verlierens haben. Nun stecke ich stattdessen im Morast der Schande. Um dass offen zuzugeben fehlt mir der Mut - außerdem wäre meine Karriere dann am Ende. Ich fühle mich dabei trotzdem nicht wohl und wollte es beichten.

Beichthaus.com Beichte #00029001 vom 04.06.2011 um 20:45:05 Uhr (20 Kommentare).

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Gehbehindert

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Boshaftigkeit Falschheit Trägheit Ungerechtigkeit Nilkheim

So, nach jahrzehntelangem stillen Verfolgen der zahlreichen Beichten auf dieser Seite, möchte ich nun auch etwas los werden. Das Ganze passierte vor etwa fünf Jahren auf einem in unserer Region sehr bekannten und beliebten Festival. Ich (m/15 Jahre alt) war zu dieser Zeit im Helferteam eingeteilt und hatte somit uneingeschränkten Zugriff auf die komplette Ausrüstung der Betreiber. Unmengen an Alkohol verleiteten mich irgendwann, ein wenig Schabernack mit den vorhandenen Rollstühlen zu treiben. Nachdem ich meine crazy Tricks und Streetstyles mit dem Gefährt erprobt hatte, kam mir eine neue Idee: Einige der Toilettenhäuschen waren auf einem Podest positioniert. Man musste also circa 5 Stufen erklimmen, um sein Geschäft zu entrichten. Ich fuhr im Rollstuhl zum Fuße dieses Podests und erzählte zwei relativ jungen, schmal gebauten Frauen, ich wäre tatsächlich an den Rollstuhl gefesselt und bräuchte Hilfe mit den Stufen, da ich auf Toilette müsse. Gesagt, Getan, die beiden Frauen haben mich samt Rollstuhl die Treppen hinauf getragen. Wichtige Randinfo: Ich war damals wirklich alles andere als schlank, es muss sich also um einen beachtlichen Kraftakt für die beiden gehandelt haben.
Oben angekommen stieg ich anschließend erfreut aus dem Rollstuhl aus, bedankte mich freundlich bei den beiden Damen und lies diese wild fluchend und gestikulierend zurück. Ich beichte also, dass ich das Invalidenequipment der Festivalorganisation missbraucht habe, dumme Scherze auf Kosten Gehbehinderter gemacht habe und die Hilfsbereitschaft der beiden Damen ausgenutzt habe. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00028990 vom 01.06.2011 um 10:58:22 Uhr in Nilkheim (19 Kommentare).

Gebeichtet von Godfree
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Mein haariges Problem

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Falschheit Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich bin weiblich (25) und extrem behaart. Eigentlich bin ich vom Typ her eine attraktive Frau, aber meine Haare lassen es nicht zu, dass ich mal locker und entspannt mit anderen Menschen, vor allem Männern rede. In der Schule hat man mich oft dafür ausgelacht, seitdem habe ich einen Schaden, ich kann einfach nicht mit Männern reden, ohne mich ständig zu fragen, ob ich meinen Hals gut genug epiliert habe. Deswegen lasse ich es auch nie soweit zu, dass sich jemand in mich verliebt, ich würde seine Reaktion auf meinen Körper einfach nicht ertragen. Diese ständigen und schmerzvollen Haarentfernungen jeden Tag habe ich so satt, dass ich manchmal gar nicht mehr aus dem Haus gehe. Niemand weiß, wie sehr mich dieser Makel belastet. Wenn unsere Gesellschaft nicht so verdammt oberflächlich wäre, wäre ich jetzt eine glückliche, lebensfrohe junge Frau. Stattdessen heuchele ich ständig Heiterkeit und Wohlbefinden vor, obwohl ich mich sehr einsam fühle.

Beichthaus.com Beichte #00028957 vom 21.05.2011 um 21:17:50 Uhr (34 Kommentare).

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