Verliebter Hypochonder

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Manie Eifersucht Begehrlichkeit Zwang Gesundheit Mohorn

Ich (w/19) bin seit drei Jahren ein Hypochonder. Das ist eine psychische Störung, bei der man sich immer tödliche Krankheiten einbildet. Diese Krankheit hat mich sehr mitgenommen und ich hatte viele erfolglose Krankenhausaufenthalte hinter mir. Ich dachte wirklich, dass ich todkrank bin, und habe den Ärzten trotz mehrerer Untersuchungen am ganzen Körper nicht geglaubt, dass ich gesund bin und nicht krank. Vor zwei Jahren hat aber die eigentliche Geschichte angefangen: Ich habe mich unsterblich in meinen Hausarzt verliebt, der verheiratet ist und zwei Kinder hat. Statt Gesprächen von fünf Minuten sind es bei uns immer 30-40 Minuten. Wir reden über Gott und die Welt. Er beruhigt mich immer so. Ich liebe ihn einfach. Er ist 31 Jahre alt und er hat blaugrüne Augen und pechschwarze Haare. Er flirtet auch mit mir und ich merke, wie er sich freut, wenn er mich sieht. Ich bin einmal die Woche dort. Seine Frau sehe ich oft in der Stadt und dann werde ich total eifersüchtig. Letztens habe ich ihn im Supermarkt getroffen und wir haben 30 Minuten lang gequatscht. Einmal, nach dem Blutabnehmen, hat er meine Hand gehalten und mir versprochen, dass ich nicht krank bin. Ich liebe ihn seit zwei Jahren und stelle mir ständig vor, wie es wäre, wenn wir zusammen wären. Obwohl er eine Frau hat.

Beichthaus.com Beichte #00034180 vom 25.10.2014 um 00:13:34 Uhr in Mohorn (12 Kommentare).

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Fake-Profile bei Dating-Apps

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Betrug Falschheit Rache Internet

Ich beichte, dass es mir unheimlich Spaß macht, mit Fake-Profilen in bekannten Dating-Apps Männer zu verarschen. Darauf gekommen bin ich, weil ich es mit meinem eigenen Namen fast nicht mehr ertragen habe. Ich habe weder mit Bildern, meiner Identität oder irgendwelchen Details aus meinem Leben gelogen. Jedenfalls gab es einige Männer, die sich ziemlich daneben benommen und mir sehr wehgetan haben. Ich mag es nun, diese unter falschem Namen heißzumachen, sie in ihrem Stolz zu kränken und am besten noch bloßzustellen. Die sind so dumm, mit wenigen Mitteln lassen sich selbst intelligente Männer um den Finger wickeln. Natürlich mache ich dies nur mit öffentlichen Bildern vom Ende der Welt. Keine Frau wegen mir wird Schaden erleiden. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00034158 vom 22.10.2014 um 10:39:57 Uhr (7 Kommentare).

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Die neue Freiheit

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Begehrlichkeit Maßlosigkeit

Ich (w/26) war lange Zeit in einer Beziehung. Nach der Trennung musste ich mich erst an diese "falsche" Welt gewöhnen und fühlte mich oft sehr einsam und todunglücklich. Ich habe mir nach kurzer Zeit schon wieder eine Beziehung mit Nähe, Liebe, Vertrauen und Zuneigung gewünscht, etwas, was einem eine oberflächliche Affäre nicht geben kann. Nun ist das Typische passiert: Ich bin eigentlich wieder glücklich mit mir, bin im Anfangsstadium einer Beziehung zu einem etwas älteren Mann. Ein wirklich niedlicher, 18-jähriger Frischling wartet auf mich, eine Affäre von mir klopft wieder an, eine Bekannte möchte mich zu einem Dreier verführen. Mein altes Ich schlägt Alarm und sagt mir, ich muss ehrlich sein und muss mich entscheiden. Mein neues Ich denkt darüber nach, wo ich günstige Bettwäsche besorgen kann, damit ich mein Leben mit allen angebotenen Vorzügen genießen kann. Ich frage mich, hat mich diese falsche Welt angesteckt, lohnt es sich heute noch aufrichtig zu sein, müsste ich schon allein bei solchen Gedanken ein schlechtes Gewissen haben? Ich beichte hiermit, dass mein neues Ich überhandgenommen hat und keinerlei Gewissensbisse verspürt. Im Gegenteil, das Versteckspiel und von allen Seiten begehrt zu werden, macht mir großen Spaß.

Beichthaus.com Beichte #00034149 vom 21.10.2014 um 09:30:37 Uhr (11 Kommentare).

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Verletzte Künstlerseele

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Geiz Zorn Peinlichkeit Geld Internet Haiterbach

Ich möchte hiermit beichten, dass ich einer Künstlerseele (Autorin) heute auf den Schlips getreten bin. Besagte Autorin ist bei einem großen Internetversandhändler sehr erfolgreich mit ihren E-Books. Sie veröffentlicht dort unter einem Pseudonym in Eigenverlag ihre Geschichten. Laut ihrer Autoreninfo ist sie, im realen Leben eine bekannte deutsche Autorin. Im folgenden Fall geht es um eine Buch-Reihe, die auf acht einzelne E-Books verteilt ist. Sie schreibt wirklich gut und ich bin ein großer Fan von ihr und besagter Buch-Reihe. Dementsprechend habe ich damals auch ihre anderen Seiten geliked, um schnellstmöglich informiert zu werden, wenn es etwas Neues gibt. Jetzt hat sie ihren ersten Sammelband, also die ersten vier Teile ihres Buches als Printversion für knapp elf Euro auf den Markt gebracht. Was sie der Welt ganz stolz über ihre Seite präsentierte. Daraufhin hinterließ ich ihr folgenden Kommentar: "Für den stolzen Preis warte ich lieber auf das gesamte Band." Der Sammelband hat übrigens knapp 250 Seiten, aber das nur am Rande. Keine fünf Minuten später war der Kommentar von ihr gelöscht worden.


Versteht mich bitte nicht falsch, ich unterstütze gern den Büchermarkt und würde mir, trotz E-Books, auch die Printausgabe besorgen wollen, um damit das Bücherregal zu schmücken. Aber für den Preis überlege ich es mir drei Mal, zumal sie den E-Book-Sammelband für einen Apfel und ein Ei verhökert. Ich bin auch gerne bereit, für den gesamten Band, also alle acht Teile, mehr zu bezahlen, als nur die üblichen 8,99 Taschenbuch-Preis. Ich weiß ebenso, dass Papier und der Druck etwas kosten und auch die besagte Plattform ihre Hand aufhält, aber für knapp 250 Seiten 11 Euro zu verlangen, finde ich einfach überzogen! Zumal ich dann ja auch den zweiten Sammelband mit den restlichen vier Teilen haben möchte, womit wir bei einem Gesamtpreis von knapp 22 Euro wären! Ich bitte hiermit um Vergebung, knauserig zu sein und dadurch der armen Künstlerseele auf den Schlips getreten zu sein. Ich nahm unverschämterweise an, dass eine "bekannte deutsche Autorin" mit Kritik umgehen könne.

Beichthaus.com Beichte #00034128 vom 17.10.2014 um 17:04:55 Uhr in Haiterbach (9 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Gefangen im improvisierten Klo

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Peinlichkeit Dummheit Ekel Arbeit Wasungen

Ich bin Industrieelektriker und führe unter anderem Wartungsarbeiten an Windkraftanlagen durch. Da diese üblicherweise sehr hoch sind, ist in vielen Anlagen ein Aufzug eingebaut, der aber auch einige Minuten benötigt, um oben anzukommen. Da man je nach Auftrag manchmal längere Zeit im Getriebehaus hinter dem Rotorblatt verbringt, sollte man eine Toilette bzw. den Wald in der näheren Umgebung aufsuchen, bevor man hochfährt. Falls die Blase oben dann doch mal drücken sollte, nehme ich mir immer eine leere Flasche mit, die ich dann unten ausleere. Mein Kollege macht das auch. Man kann ja nicht zum Pinkeln minutenlang runterfahren und dann wieder hochfahren. Schlimmer wird es, wenn der Darm drückt. Dann benutzt man natürlich den Aufzug, um sich je nach Möglichkeit ein Plätzchen am Waldrand zu suchen, sofern ein Wald in der Nähe ist. Bei einem vergangenen Auftrag war das jedoch nicht so. Es war nur eine riesige Fläche mit Windkraftanlagen, weit und breit kein Wald, in dem man sein Geschäft hätte erledigen können. Alle Felder waren bereits abgeerntet, man hätte also auch nicht einfach ein Maisfeld aufsuchen können. Letztendlich kam mir die vermeintlich rettende Idee, mein Geschäft in unserem Transporter zu verrichten.


Ich fuhr also nach unten, um meinen Plan in die Tat umzusetzen. Da man im Transporter nicht aufrecht stehen kann, zog ich mir im Freien schnell die Hose aus, öffnete die Heckklappe, ging hinein und machte die Klappe hinter mir zu. Da es nun schon mächtig drückte, suchte ich hektisch nach einem Gefäß, das mir als Klo dienen konnte. Wir haben glücklicherweise auch immer leere Kartons von Ersatzteilen rumliegen. Einer davon war groß genug, um ihn zu "treffen." Mein Plan war es, mein Geschäft in den Karton zu verrichten und diesen anschließend im benachbarten, frisch gepflügten Acker mithilfe unseres Klappspatens unterzugraben. Das mag an Umweltverschmutzung grenzen, aber sowohl Kot als auch Karton sind zersetzbar, also halb so schlimm. Es hat auch überraschend gut funktioniert. Es lag eine schöne braune, übel riechende Wurst im Karton, obendrauf Küchenrolle, die ich als Klopapier verwendet hatte. Da man die Heckklappe von innen nicht öffnen kann, wollte ich die Schiebetüre an der Seite öffnen. Diese war jedoch verschlossen. In dem Moment dämmerte mir, dass ich mit der Fernbedienung nur die Heckklappe und nicht das gesamte Auto geöffnet hatte. Der Autoschlüssel war natürlich, wo auch sonst, in der Hose, welche wiederum hinter dem Auto lag. Ich war gefangen. Mein Kollege war zu dem Zeitpunkt nichts ahnend auf dem Windflügel. Mein Kot füllte den Laderaum inzwischen mit einem Verwesungsgeruch. Ich rief und polterte im Auto, aber das kann man auf dem Windflügel bzw. im Gerätehaus dahinter nicht hören. Nun saß ich mit meinem Kot im Transporter und inhalierte hilflos den Gestank meiner Ausscheidungen. Nach einer halben Stunde kam mein Kollege nach unten gefahren, weil er sich Sorgen machte. Nachdem er das Auto geöffnet hatte, lachte er mich erst einmal aus. Fluchend stieg ich aus dem Auto, schnappte mir den Spaten und vergrub immer noch fluchend den Karton im Acker. Mir fielen dabei Wörter ein, die ich sonst nie benutze. Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, konnte ich meine Arbeit zwar fortsetzen, aber weiterhin mit Wut im Bauch.

Beichthaus.com Beichte #00034095 vom 12.10.2014 um 18:16:08 Uhr in Wasungen (9 Kommentare).

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