Unfall auf dem Eis

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Lügen Falschheit Feigheit Peinlichkeit

Als ich (m/19) im Grundschulalter war, bin ich einmal mit meinem Hund in einem naheliegenden Park Gassi gegangen. In diesem Park befand sich ein See, dieser war zugefroren, da es tiefster Winter war. Ich begab mich mit meinem Hund aufs Eis, bin ausgerutscht und mit dem Gesicht aufs Eis gefallen. Ich hatte davon dann einen großen Bluterguss im Gesicht, und als ich zu Hause ankam, fragten mich meine Eltern, woher dieser denn stamme. Mir war es zu peinlich, zu erzählen, was passiert ist, weshalb ich einen älteren Jungen erfand, der mich geschlagen haben sollte. Am nächsten Tag kontaktierten meine Eltern den Schulleiter, um herauszufinden, ob der Schläger dieselbe Schule besuchte. Auf meiner damaligen Grundschule gab es einen älteren Jungen, der für seine Gewalt gegenüber Mitschülern bekannt war. Als mich nun der Schulleiter bei Anwesenheit meiner Eltern fragte, ob er es denn gewesen sei, sagte ich, er wäre es gewesen, damit die Sache endlich für mich erledigt wäre. Er bekam viel Stress und hat nie erfahren, wer ihn beschuldigte, da ich natürlich von einer Anzeige absah. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, er musste die Schule verlassen. Das Ganze verfolgt mich seit mehr als 10 Jahren und ich bereue es zutiefst, dass ich damals zu feige war, meine eigene Dummheit zuzugeben und damit einem Unschuldigen viele Probleme bereitete.

Beichthaus.com Beichte #00036854 vom 16.10.2015 um 13:39:37 Uhr (6 Kommentare).

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Warum gibt es keine gerechte Strafe für Kinder-Vergewaltiger?

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Hass Verzweiflung Aggression Missbrauch Kinder Münster

Vor zwei Tagen habe ich erfahren, dass die Enkelkinder der guten Freundin meiner Mutter sexuell missbraucht wurden. Ihre Enkelin ist 6, ihr Enkel 8, und beide leiden unter einer geistigen Spätentwicklung. Es sind zwei herzige, liebe, unschuldige Kinder. Als sie in […]
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Beichthaus.com Beichte #00036853 vom 16.10.2015 um 11:47:57 Uhr in 48149 Münster (Orleans-Ring) (33 Kommentare).

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“Beichte

Verstopfte Klos im Callcenter

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Rache Zorn Vandalismus Arbeit

Ich (m/33) beichte hiermit, meinem ehemaligen Arbeitgeber mit Absicht Kosten verursacht zu haben. Das Ganze liegt nun ungefähr acht Jahre zurück. Ich war in einem Callcenter angestellt und meine Aufgabe war der telefonische Kundensupport für einen großen Mobilfunkanbieter. Zu Beginn war auch alles gut, aber mit der Zeit verschlechterte sich das Betriebsklima. Ich musste immer mehr arbeiten, Wochenendarbeit war auf einmal auch Standard und frei bekam man dann natürlich am Montag und am Mittwoch oder am Donnerstag. Wichtig schien zu sein, dass es nicht zwei Tage am Stück waren. Es gab noch mehr Sachen, die nicht in Ordnung waren, aber die spare ich mir jetzt mal. Nun zur Beichte: Ich habe in einer Klempnerei gelernt, zwar im Büro, aber habe so manches von den Handwerkern mitbekommen. Somit wusste ich auch, dass wenn man ein Papiertaschentuch ein Urinal runterspült - bitte nicht nachmachen - die Chancen nicht schlecht stehen, dass es zu einer Verstopfung kommt. Als ich mir das wieder ins Gedächtnis gerufen hatte und nach einem Anschiss mangels Anruferzahl gefrustet war, ging ich auf die Toilette und versuchte es einfach mal. Was soll ich sagen, es funktionierte.


Das Wasser lief sehr langsam ab und irgendwie fühlte ich mich danach etwas besser. Also ging ich, wann immer ich einen Anpfiff vom Chef bekam, einige Minuten später auf die Toilette. Es dauerte nicht lange und es hing an der Toilettentür ein Zettel, dass man bitte keine Feuerzeuge (?) oder Ähnliches in die Toiletten werfen solle. Des Weiteren erhielten im Laufe der Zeit alle Mitarbeiter eine Rundmail, mit der Bitte, doch sorgfältig im Umgang mit den Porzellaneinheiten zu sein, da es in der Vergangenheit immer wieder zu Verstopfungen kam. Meine Beichte ist also, dass ich meinem Arbeitgeber sicher nicht unerhebliche Kosten verursacht habe, da im Monat 2-3 Mal ein Klempner gerufen werden musste, um die Rohre mit einer Spirale wieder freizubekommen. Im Nachhinein sicher kindisch von mir, dass ich nicht in der Lage war, meinen Ärger wie ein Erwachsener zu bewältigen, aber es hat mir über die Zeit dort geholfen und nebenbei einer Firma Aufträge beschert. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036844 vom 15.10.2015 um 15:45:53 Uhr (3 Kommentare).

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Meine beste Entscheidung als Veganer

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Dummheit Hochmut Ignoranz Studentenleben

Zu Beginn meiner Studienzeit war ich ein ziemlicher Mitläufer und Trottel. Naja, wie soll ich das sagen, ich fing an Politikwissenschaften zu studieren und wurde mit dem neu gewonnenen Freundeskreis auch Veganer. Einer der nervigen Sorte. Meine Freunde in meiner Heimat machten zum größten Teil eine Ausbildung oder ein duales Studium, und verstanden mich nicht mehr, sodass ich so anfing, harsch dafür zu plädieren, dass veganes Essen besser ist als alles andere. Meine Mutter musste für mich sogar über die Feiertage hinweg dementsprechend einkaufen. Auch war ich mit meinen neuen "Freunden" auf Demos, gegen alles Mögliche. Alles in einem lebte ich also in einer Blase des "besseren" Menschen, ich fühlte mich auch irgendwie besser als andere, zusammen mit meinen Studienfreunden glaubten wir das tatsächlich auch. Eines Abends, wir waren in einer lustigen Runde, kam eine Kommilitonin mit ihrem Freund auch vorbei. Wir hatten mit ihr nicht viel zu tun gehabt, jedoch eine mäßig schwere Klausur geschrieben und wollten das Feiern, dementsprechend waren auch einige von unserem Studiengang eingeladen.

Ihr Freund, war ein großer, behaarter Türke, also nicht falsch verstehen, er stellte sich mir damals auch so vor. Er hatte einen gewissen Hang zum Humor - musste man schon sagen. Er riss einige politisch unkorrekte Witze auf der Party, was meine Freunde natürlich schrecklich fanden, jedoch das Lachen auch nicht verkneifen konnten. Ich unterhielt mich ein bisschen länger mit ihm. Anfangs dachte ich, in meiner Arroganz, er würde irgendetwas "Einfaches" machen, wie Lagerist oder Kassierer im Supermarkt. Also erzählte ich ihm, wie anstrengend so ein Studentenleben ist, dass andere Arbeit zwar körperlich anspruchsvoll wäre, das Studium einen jedoch geistig herausfordern würde. Ich hörte nicht auf und erzählte weiter, wie wichtig es für uns alle ist, auf Tierfleisch zu verzichten und dass wir in einer sexistischen Gesellschaft leben, und so weiter. Bis seine Freundin zu uns kam, küsste ihn auf die Backe und fragte ihn, warum er nur so grinsend dasitzt. Er zeigte auf mich und sagte nur nüchtern: "Mit Anfang zwanzig war ich nicht so ideologisch, vielleicht liegt es daran, dass ich Ingenieur bin und ich immer basteln wollte."

Irgendwie war ich irritiert, schaute ihn an und fragte ihn: "Ingenieur?" Er fing an zu lachen, dann sagte er mir auch noch, dass er nicht nur einen Master in Elektrotechnik hatte, sondern aktuell auch noch darin promoviert. Da saß ich nun und fühlte mich erst richtig scheiße. Schließlich hatte er sich mein Geschwätz angehört, obwohl er wohl besser wusste, wie zeitaufreibend ein Studium sein kann. Wie dem auch sei, er gab mir seine Telefonnummer und meinte, dass wir uns gerne ein anderes Mal treffen können, er müsse mit seiner Freundin noch weiter - sie waren noch auf eine andere WG-Party eingeladen. Mit diesen Gedanken im Kopf, dachte ich mir, ich sollte ihn auf jeden Fall mal wiedertreffen und mir sein Gerede antun, nachdem ich so herablassend über ihn gedacht hatte. Gesagt getan, eine Woche später trafen wir uns. Wir tranken gut etwas weg und ich fing mir an, einen Joint zu drehen und fragte ihn, ob er auch mag. Er grinste mich an und sagte nur: "Ich bin zu alt für so etwas, der Alkohol reicht mir". Wir gingen weiter um die Häuser und natürlich hatten wir Hunger.

Er sagte mir, dass er einen Dönerladen kennt, der vermutlich den geilsten Döner macht, denn ich bisher gegessen hätte. Wir liefen hin, und ehe ich mich versah, hatte ich einen ziemlich fetten Dürüm-Döner in der Hand. Im Kopf dachte ich mir, dass ich es ihm sagen sollte, dass ich das nicht essen kann - er weiß doch, dass ich Veganer bin, wieso habe ich mir eigentlich das Ding gekauft?! Aber statt meine Gedanken in Worte zu fassen, biss ich ziemlich gierig ein großes Stück vom Döner ab. Und statt aufzuhören, aß ich weiter, als ob ich kurz vorm Verhungern gewesen wäre. Verflucht, war das geil! In dem Moment, wo auch das letzte Stück seinen Weg in meinen Magen gefunden hatte, schwor ich mir innerlich, es bei diesem Ausrutscher zu belassen. Die Nacht war noch jung und wir zogen weiter um die Häuser. Ich weiß nicht warum, aber bevor wir in die nächste Bar taumelten, beschlich uns erneut der Gedanke etwas zu essen. Praktischerweise war eine Currywurst-Bude direkt nebenan, nun dachte ich mir, dass er wohl garantiert kein Schweinefleisch isst und daher wohl auch nur Pommes bestellen wird.

Dem war aber wieder nicht so, er bestellte zwei Mal eine Currywurst und eine große Portion Pommes für uns beide. Verflucht, ich konnte nicht schon wieder Fleisch essen, und wieso hat der Kerl andauernd Hunger? Doch statt meine Bedenken kundzutun, aß ich erneut gierig meine Wurst auf. Das war der letzte Moment, an den ich mich erinnern konnte. Am nächsten Morgen wachte ich in seiner Wohnung auf seinem Sofa auf, neben mir eine völlig Unbekannte - sie hatte blonde Haare und wirkte auch nicht so wie die Frauen, die ich bisher während meiner Studienzeit hatte. Sie lächelte mich an, später sagte sie mir, sie fände es süß, dass ich wohl in der Bar, wo ich sie aufgegabelt hatte, auf alle Veganer geflucht hätte. "Oh Gott, was hat dieser Typ nur aus mir gedacht, dachte ich?!" Habe ich innerhalb eines Abends alle meine Ideale einfach so hingeworfen?! Sie war aber echt nett und ich dachte mir, dass sich vielleicht etwas mit ihr ergeben würde.

Naja, die Zeit verging und ich traf mich mit meinem neuen orientalischen Freund immer wieder, auf einen Kaffee oder Ähnliches. Auch entwickelte sich meine neue weibliche Bekanntschaft zu meiner festen Freundin - sie war ganz anders als ich: Sie studierte Jura, trug eine Perlenkette und war an sich auch eher die Klischee-Juristin. Als ich sie dann meinen Studienfreunden vorstellte, waren diese nur gehässig und machten dumme Witze. Das hatte mich schon sehr verletzt, denn letztendlich war sie die Frau, die ich liebte, und keine "Jura-Schlampe", wie meine angeblichen Freunde sie nannten. Also sah ich meine Studienfreunde auch immer seltener, ansonsten war ich auch nicht wirklich in meinem Studium engagiert. Ich wurde immer lustloser. Veganer war ich dann auch nicht mehr. Und so begann ich später, mit der Hilfe meines türkischen Freundes, Maschinenbau zu studieren.

Ich muss ehrlich sagen, dass das wohl auch die beste Entscheidung meines Lebens war. Ich habe wieder einen größeren Kontakt zu meinen Freunden in der Heimat, meine neuen Kommilitonen waren auch ziemlich cool drauf. Und irgendwie fühle ich mich innerlich wesentlich erfüllter. Mittlerweile habe ich meinen Bachelor in Maschinenbau fertig und beginne nächste Semester meinen Master. Ich muss sagen, dass es schon erstaunlich ist, wie sehr sein Erscheinen mein Leben verändert hatte. Ich beichte, dass ich ein ziemlicher Trottel war und froh bin, jetzt doch für mich den richtigen Weg gefunden zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00036841 vom 15.10.2015 um 13:57:51 Uhr (20 Kommentare).

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Schüchtern in der Grundschule

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Lügen Falschheit Schule

Ich habe praktisch meine gesamte Grundschule belogen. Ich war sehr schüchtern, was im Kindergarten nicht so war. Als meine Familie mich fragte, was denn los sei, habe ich gesagt, mich hätte ein älterer Junge beleidigt und mir damit gedroht, mir irgendetwas Schlimmes anzutun - was natürlich nicht stimmte. Als ich ihn dann beschrieb, hatte mein älterer Bruder auf seinem Pausenhof jemanden gefunden, der genauso aussah und ihm gedroht. Mir tut der Junge echt leid.

Beichthaus.com Beichte #00036840 vom 15.10.2015 um 12:25:39 Uhr (1 Kommentare).

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