Meine Schwester wurde bevorzugt

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Ungerechtigkeit Hochmut Neid Familie

Ich beichte meine arrogante Einstellung. Ich habe zwei Schwestern und einen Bruder, und wir wurden als Kinder immer relativ unterschiedlich behandelt. Während mein Bruder und ich meistens den Ärger für irgendwas bekamen, was nicht unsere Schuld war, erntete meine ältere Schwester öfter Lob und wurde, vor allem von meiner Mutter, gerne bevorzugt behandelt. Sprich, ihr wurde Geld zugesteckt, sie wurde zu Freunden chauffiert, während wir immer das Rad nehmen durften, und mehr solcher Dinge. Besonders meinem Bruder, aber auch mir gegenüber, wurde meine Mutter oft laut und bisweilen auch handgreiflich und hat mit ihrer neurotischen Art unser Teenagerdasein sehr schwer gemacht. Grund dafür gibt es aus meiner Sicht nicht wirklich, höchstens dass wir im Gegensatz zu meiner Schwester öfters mal abends ausgingen. In der Schule hatten wir nie Probleme, auch Drogen habe ich zumindest nie angerührt, von Alkohol und mal einer Zigarette aus Neugier mal abgesehen.


Meine kleine Schwester ist deutlich jünger als wir und ist eigentlich ein bisschen getrennt von uns aufgewachsen, deswegen lasse ich sie mal außen vor. Mein Bruder hat mittlerweile VWL studiert und arbeitet in einer guten Position für eine Behörde, ist also von meinen Eltern finanziell unabhängig. Ich studiere zurzeit Mathe und habe dank guter Noten und Kontakte an der Uni klasse Karriereaussichten. Meine Schwester hat nach dem Abi angefangen, Soziologie zu studieren, jedoch abgebrochen und eine Ausbildung gemacht. Sie ist fertig, arbeitet in einer Apotheke und wohnt mit Ende zwanzig noch zu Hause. Selbstverständlich von meinen Eltern noch komplett ausgehalten. Mein Bruder und ich bekamen bzw. bekommen zwar etwas Geld für Miete und Essen, hatten aber noch Nebenjobs, ohne die zumindest ich im Monat vielleicht 70 Euro zum Essen, Ausgehen, für Klamotten und Unisachen hätte.


Während meine Schwester studierte, bekam sie zwar auch grundsätzlich nicht mehr, jedoch öfters mal hier etwas Geld und da mal ein Zugticket gezahlt, weil es bei ihr sonst nicht gereicht hätte. Ich halte mich und meinen Bruder jetzt für deutlich "erwachsener" und erfolgreicher als meine Schwester, und bin der Meinung, dass wir es ihr im Nachhinein gezeigt haben. Ich weiß, wie herablassend und arrogant das ist, schließlich ist ihr Leben ja nicht schlechter und sie ist so weit ganz glücklich damit. Außerdem war es ja nicht ihre Schuld, dass sie bevorzugt wurde. Es tut mir leid. Übrigens liebe ich meine Familie.

Beichthaus.com Beichte #00037508 vom 31.01.2016 um 19:33:00 Uhr (11 Kommentare).

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Blonde Sexbombe am Baggersee

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Trunksucht Peinlichkeit Rache Engherzigkeit Schule

Zu meinen Schulzeiten gab es in unserer Stufe eine ziemlich heiße Blondine. Sie war quasi unsere Schulschönheit und war der feuchte Traum so gut wie jedes spätpubertären Jungens. Ihre Beine waren schlank und muskulös, auf ihrem Bauch zeichnete sich ein Sixpack ab und ihr Hintern war schön rund und straff. Zwar waren ihre Brüste recht klein, aber das passte hervorragend zu ihrer Figur. Sie war allerdings wirklich kein besonders netter Mensch. Ihre Mimik präsentierte immer eine Mischung aus Langeweile und Verachtung, ihre einzigen beiden Interessengebiete waren hübsche, muskulöse, möglichst tätowierte Jungs und Pferde. Alles andere ging ihr am straffen Popo vorbei. Sie wollte permanent die Hausaufgaben irgendwo abschreiben, weil sie zu faul war, diese selbst zu erledigen, und verhielt sich auch in Gruppenarbeiten grundsätzlich ziemlich schmarotzerhaft. Wenigstens war sie so clever, sich immer zumindest ein wenig an die Leute zu hängen, die im jeweiligen Fach nicht ganz schlecht waren, und die sie mit ihren körperlichen Reizen beeindrucken konnte.


Eines Tages forderte sie von mir, ich solle ihr doch mal meine Hausaufgaben zum Abschreiben geben, sie hätte gestern keine Zeit gehabt. Ich tat es aus einer Mischung von Nettigkeit und dem Bewusstsein, dass, wenn ich es ihr nicht erlaubte, sie sowieso immer jemand finden würde, und sie dann wohl auch noch sauer auf mich wäre. Im betreffenden Fach war ich eigentlich recht gut, nur war das aktuelle Thema nicht ganz so nach meinem Gusto, dementsprechend war die Hausaufgabe eher mau gelöst. Zu allem Unglück musste ausgerechnet sie an die Tafel vor, um das Ganze auch noch auf Zensur zu präsentieren. Mangels eigener Sachkenntnis und dank meines zugegebenermaßen unmotivierten Geschreibsels bekam sie leider eine Fünf. Das ganze restliche Jahr durfte ich mir von ihr anhören, dass ich ein lächerlicher Idiot sei. Sie beeinflusste die komplette männliche Stufe dahin gehend, dass sie mich meiden sollten - was mich dann zunehmend isolierte.


Am Ende des Schuljahres gab es eine große Abschlussfeier, die an einem Baggersee stattfinden sollte. Natürlich wurde es dank Alkohol eher eine Abschussfeier. Blondie war bereits nach zwei Stunden so gründlich im Tee, dass sie nur noch sinnlos kicherte und sehr geneigt war, dem Vorschlag, doch bitte mal ihren Bikini auszuziehen, nachzukommen. Einige verantwortungsbewusste Mitschüler, deren Resthirn noch nicht in einer hochprozentigen Ethanollösung schwamm, wussten das allerdings vorerst zu verhindern. Je weiter der Abend fortschritt, desto weniger griffen sie jedoch ein, und Blondie gelang es schließlich, sich nackt in die Fluten zu stürzen. Einige taten es ihr dann auch nach. Ich fand indessen, dass die Gelegenheit äußerst günstig war, und versteckte ihren Bikini. Da die Temperaturen sich auch nachts noch wacker im zwanziger Bereich hielten, fiel Blondi das bei ihrem alkoholinduzierten Synapsenfasching gar nicht so recht auf.


Stattdessen begann sie, nackt und voll, wie sie war, herumzutorkeln und allen zu erklären, dass sie sowieso die Allergeilste sei. Manche, vor allem weibliche Mitschüler, die etwas Anstand besaßen, versuchten hektisch ihren Bikini zu finden. Dieser ließ sich jedoch nirgends auftreiben, und das Handtuch, das man ihr stattdessen gab, fiel immer wieder ab. Schließlich begannen einige der anwesenden Typen mit ihren Handys mehr oder weniger heimlich Fotos von ihr zu schießen, wie sie nackt und am Rande eines Deliriums im Sand herumkullerte. Zwar waren die schlecht belichtet, aber man erkannte wegen des Lichtscheins des Lagerfeuers trotzdem mehr als genug. Die Konsequenz war, dass im folgenden Schuljahr fast jeder auf der Schule Fotos von ihr besaß, wie sie splitterfasernackt und rotzbesoffen im Sand herumliegt.


Sie hat sich wohl nachher fast zu Tode geschämt. Und da wegen ihr permanent getuschelt, und sie von einigen Jungs mit obszönen Gesten gegrüßt wurde, wechselte sie sogar die Schule. Mir ist klar, dass sie ihren Absturz zwar größtenteils selbst verantwortet hat, aber mit dem Verstecken des Bikinis bin ich wohl damals doch etwas zu weit gegangen. Prinzipiell tut mir das Ganze heutzutage auch leid, ich dachte, der Spaß würde wesentlich harmloser enden. Einen Denkzettel hatte sie aber andererseits damals auch irgendwie verdient.

Beichthaus.com Beichte #00037505 vom 31.01.2016 um 13:46:10 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Warum hat jeder Mundgeruch?

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Manie

Ich (w/27) beichte, dass ich viel zu pingelig bin und finde, dass alle Menschen aus dem Mund stinken. Natürlich nicht immer, aber doch fallen mir wenige bis gar keine Menschen ein, denen ich nähergekommen bin, die nicht regelmäßig mehr oder weniger schlimm aus dem Mund gestunken haben. Bei manchen ist es so, dass ich sie fast schon auf zwei Meter Entfernung rieche. Das ist äußerst eklig, besonders wenn es Arbeitskollegen sind, mit denen man häufiger am Platz mal etwas besprechen muss. Bei Freundschaften bin ich toleranter, da ist es okay, wenn sie manchmal aus dem Mund stinken. Die Sympathien überwiegen und ich muss sie ja auch nicht küssen.


Ja, und dann ist die leidige Sache mit der Liebe. Mir ist aufgefallen, dass ich anfangs, wenn ich verliebt bin, nie den Mundgeruch von der Person rieche. Aber vielleicht betreibt sie dann anfangs auch bessere Mundhygiene? Jedenfalls war es bisher immer so, dass ich es häufig erst nach ungefähr drei Monaten der Affäre oder Beziehung wahrgenommen habe. Standardmäßig morgens beim Aufwachen, oder wenn der Mensch wenig getrunken hat. Das wird dann immer häufiger und unerträglicher für mich, bis es zu dem Punkt kommt, wo ich mich entweder damit arrangiere und trotzdem die Beziehung weiterlaufen lasse, oder es beende. Mit zwei Personen habe ich nur deswegen Schluss gemacht, weil ich ihren Mundgeruch nicht mehr ausgehalten habe.


Aber ich frage mich, wie das sein kann? Die können doch zu Beginn nicht weniger gestunken haben!? Das ist mir jetzt schon mehrmals aufgefallen, erst letztens war es wieder mit meiner aktuellen Affäre so, dass mir sein Mundgeruch das erste Mal so richtig unangenehm stechend ins Gesicht geströmt ist. Wobei es besonders verschärft war: es war morgens und er hat mir ständig mit offenem Mund ins Gesicht gehaucht beim Schlafen. Es sieht momentan danach aus, wenn es mit jedem Treffen für mich schlimmer wird, dass er dann die dritte Person ist, mit der ich nur deswegen die Liaison beende. Obwohl der Rest echt gut ist, selbst der Körpergeruch an sich ist für mich anziehend.


Das Einzige, was hilft, ist Alkohol. Insbesondere Bier. Schon ein Bier reicht aus und meine Geruchssinne sind so taub, dass ich den Gestank nicht mehr mitbekomme. Das führt mich teilweise in ziemlichen Zugzwang bei sozialen Anlässen. Denn wenn die anderen trinken und ich nichts, dann muss ich ihren noch schlimmeren Alk-Mundgeruch aushalten, das ginge dann gar nicht mehr. Übrigens bin ich mir sehr wohl selbst bewusst, dass ich wohl auch so häufig aus dem Mund stinke wie meine Mitmenschen. Daher versuche ich beispielsweise nie aus dem offenen Mund zu atmen, Wasser zu trinken und Kaugummi zu kauen, wenn beispielsweise ein Arbeitskollege mit mir etwas bespricht, und mir täglich die Zähne mit Zahnseide zu reinigen. Ob es hilft, weiß ich nicht, aber ich muss schon sagen, dass ich dadurch Menschen auch nicht so gern so nah komme, weil ich sie nicht anstinken will - so, wie es ja mit mir ständig gemacht wird.

Beichthaus.com Beichte #00037498 vom 30.01.2016 um 00:58:47 Uhr (20 Kommentare).

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Flirt im Kurort

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Lügen Peinlichkeit Engherzigkeit Feigheit Partnerschaft

Ich habe jemanden enttäuscht und habe deshalb ein schlechtes Gewissen. Ich war vor einiger Zeit zur Rehabilitation in einem Kurort. Als ich eines Nachmittags in der Kleinstadt spazieren war, hat mich ein Mann angesprochen. Er war etwas älter als ich, Perser, gepflegt und freundlich. Er sagte, ich wäre ihm ein paar Tage vorher in einem Lokal aufgefallen - ich hatte ihn damals nicht bemerkt. Er hat mir Komplimente für meine dunklen Augen, die langen Haare und die Form meiner Lippen gemacht. Er sagte, er hätte davon geträumt, mein Tattoo auf der Schulter zu küssen. Es hat mir gefallen, diese Aufmerksamkeit und Komplimente zu bekommen. Er frage, ob ich mich mal zum Cocktail trinken, Shisha rauchen oder Abendessen mit ihm treffen möchte, und fragte zudem auch nach meiner Handynummer. Da ich in einer glücklichen Beziehung bin und kein Interesse an ihm hatte, ihn aber nicht kränken wollte, habe ich ihm zwar meine Nummer gegeben, aber ich hatte nicht vor, mich mit ihm zu treffen.


Also sagte ich ihm, dass ich nur noch drei Tage bleiben würde und viele Termine hätte. Er sagte, er würde sich abends noch einmal melden, um mir trotzdem ein Date vorzuschlagen. Das hat er auch getan - nett und unaufdringlich. Ich habe nicht geantwortet. Keine Ahnung, warum ich ihm nicht die Wahrheit gesagt habe. Am darauffolgenden Wochenende war ich mit zwei Mitpatientinnen im Stadtpark spazieren. Von mir unbemerkt näherte sich meine Bekanntschaft uns von hinten. Er war mit seinem Hund unterwegs. Als er an uns vorbeiging, drehte er sich zu uns um. Er lächelte, sah mich an und sagte laut und deutlich Guten Morgen. Das war mir furchtbar unangenehm und peinlich. Vor Scham wäre ich am Liebsten im Boden versunken. Schließlich hatte ich ihm ja erzählt, dass ich zu diesem Zeitpunkt wieder zu Hause wäre.


Meine Begleiterinnen waren etwas überrascht, mussten kichern und haben sich über den vermeintlich fremden Mann gewundert. Zum Glück ist er einfach weitergegangen, ohne mich nochmals anzusprechen. Trotzdem sah er irgendwie enttäuscht und gekränkt aus. Ich beichte, dass ich einen netten Mann belogen habe und dann auch noch dumm genug war, mich dabei erwischen zu lassen. Es tut mir leid, seine Gefühle aus Feigheit verletzt zu haben. Ich habe ein schlechtes Gewissen und es tut mir leid. Und ja, ich weiß natürlich, dass das ein First-World-Problem ist und es im Leben auch schlimmere Sorgen und echte Probleme gibt. Trotzdem bedrückt mich mein schlechtes Gewissen und ich fühle mich deshalb schlecht und schuldig!

Beichthaus.com Beichte #00037494 vom 28.01.2016 um 23:05:59 Uhr (35 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Die Nacktbilder meiner Ex

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Fremdgehen Verzweiflung Rache Ex Internet

An meinem 19. Geburtstag habe ich meine große Liebe getroffen und wir verstanden uns zu meinem Glück direkt. Wir waren drei Jahre zusammen, bis ich nach langer Zeit mal wieder in ein soziales Netzwerk schauen wollte. Meine damalige Freundin und ich benutzten denselben PC, und als ich mich einloggen wollte, bemerkte ich, dass sie noch über ihren Account eingeloggt war. Auch wenn es nicht richtig war, hat mich die Neugier überwältigt und ich schaute mir ein paar ihrer Nachrichtenverläufe an. Kurz darauf war mir dann einfach nur noch schlecht, denn ich sah wirklich extreme Chatverläufe mit Männern, in denen sie Nacktfotos von sich verschickt hat und auch einige Treffen waren vereinbart worden. Jeder, der einen Menschen schon einmal wirklich geliebt hat, wird wohl nachvollziehen können, wie flau mir im Magen war. Mein Puls wurde spürbar schneller, mein Herz pochte wie verrückt und mein Hals fühlte sich an, als ob ich gerade gewürgt werde. Ich fand an diesem Tag heraus, dass ich über quasi den gesamten Zeitraum unserer Beziehung hintergangen wurde.

Wenn ich jemand gewesen wäre, der leicht aufbrausend ist, oder mit dem man generell nicht reden kann, hätte ich es vielleicht noch verstanden, aber so war es einfach nur ein Schlag ins Gesicht. Ich entschloss mich, sofort die Beziehung zu beenden. Natürlich stritt sie alles ab - und als ich erklärte, woher ich von allem weiß, wurde ich noch als der Böse dargestellt. Nach ein paar Wochen hatte sich so weit erst einmal alles beruhigt und ich habe versucht, mich mit meiner Arbeit und guten Freunden abzulenken. Von jetzt auf gleich bekam ich plötzlich Drohanrufe von einigen ihrer vielen Verehrer, in denen mir gesagt wurde, dass ich noch dafür büßen würde, Nacktbilder von meiner Ex ins Internet gestellt zu haben. Man kann sich vorstellen, dass ich im ersten Moment schon geschockt war und erst einmal realisieren musste, was da gerade abging. Da ich das Ganze aufklären wollte, fuhr ich also direkt zu meiner Ex, die mir breit grinsend die Tür öffnete und erklärte, dass sie einen Ruf zu verlieren hätte und nicht zulassen kann, dass herauskommt, warum ich mit ihr Schluss gemacht habe.

Also hat sie erzählt, ich hätte ihr, nachdem sie sich von mir getrennt hat, etwas in ihr Getränk gemischt und sie dann dazu gebracht, diese Nacktfotos von sich zu machen. Übrigens wurden diese Bilder in Wirklichkeit von einem ihrer Macker hochgeladen, der wohl auch herausgefunden hatte, was für ein Spiel sie spielt. Als sie mir das alles so brühwarm erzählte, war ich wirklich geschockt und einfach nur wütend, aber ich habe einfach gehofft, dass niemand diesen Mist glaubt. Falsch gedacht! Zwei Wochen später lauerten mir abends zwei Typen auf, die mich ins Krankenhaus geprügelt haben und nochmals betonten, dass man einfach keine Nacktbilder seiner Ex ins Internet stellt. Danach ging ich natürlich zur Polizei und erzählte dort die ganze Geschichte. Schon während meiner Erzählung schmunzelte der Beamte, als würde er kein Wort glauben. Im Endeffekt haben sie nichts unternommen, nicht einmal auf meine Bitte, vielleicht mal ab und zu einen Streifenwagen durch meine Straße zu schicken, wurde eingegangen.

Da ich sowieso nichts mehr zu verlieren hatte, schmiedete ich einen Plan. Als meine Ex mal wieder feiern war, schlich ich mich in ihre Wohnung. Da ich noch immer wusste, wo ihr Ersatzschlüssel lag, war das kein Problem. Ich zog mir all ihre Chatverläufe in Form von Screenshots auf einen USB-Stick und entdeckte dabei sogar Videos von ihr. Nachdem ich alles gesichert hatte, notierte ich mir noch ihre Zugangsdaten für das soziale Netzwerk, was dank der Speicherfunktion des Browsers kein Problem war. In den nächsten Tagen beschäftigte ich mich eingehend mit dem Tor-Browser und einigen VPN-Anbietern, und nachdem ich sicher war, dass man mich nicht zurückverfolgen kann, habe ich all das Material in ihrem Profil hochgeladen. Ich fühlte mich einfach verarscht und von unseren Behörden nicht ernst genommen.

Heute tut mir all das schrecklich leid, denn all ihre Macker haben natürlich gemerkt, wie falsch sie war. Und von da an wurde das Ganze ein Selbstläufer, den ich - selbst wenn ich damals gewollt hätte - nicht mehr hätte stoppen können. Überall tauchten Webseiten mit ihren Bildern und Videos auf und machten ihr damit das Leben zur Hölle. Selbst heute erscheint noch dieses Material, wenn man ihren Namen sucht. Ich habe einfach falsch gehandelt, das ist mir heute klar, aber damals fühlte ich mich nach all dem einfach nur kaputt und im Stich gelassen. Selbst heute gibt es noch Momente, in denen ich mich frage, ob sie es nicht doch verdient hat. Aber so etwas hat niemand verdient.

Beichthaus.com Beichte #00037488 vom 28.01.2016 um 03:44:06 Uhr (16 Kommentare).

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