Das offene Fenster in der Damendusche

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Selbstsucht Verrat Kölleda

Heute habe ich (m) nach dem Spiel der Damenhandballmannschaft meines Vereins eine tolle Entdeckung gemacht. Eigentlich wollte ich mich eigentlich nur vom Druck der Blase befreien und suchte einen Platz im Freien. An der hinteren Seite der Sporthalle, wo sich die Kabinen befinden, ist eigentlich ein unzugänglicher Rasen mit vielen Hecken und Büschen. Wenn man sich auf einen Gegenstand stellt, kann man in die Duschen durch das gekippte Fenster sehen. Ich hatte leider nichts zum Draufstehen, habe aber mit ausgestrecktem Arm die Szenerie per Handy filmen können. Es ist unfassbar, welche Schönheiten ich beim Duschen und Abtrocknen gefilmt habe. Heute habe ich den ganzen Film in meiner Stammkneipe gezeigt. War das eine tolle Resonanz. Viele wollten diesen Film zugeschickt haben, was ich allerdings abgelehnt habe. Ich war selbst überrascht, was für tolle Körper diese Frauen und Mädchen anzubieten haben und wollte dies gerne für mich behalten. Allerdings plagen mich ein paar Gewissensbisse, weshalb ich mich dazu entschlossen habe, die Sache zu beichten.

Beichthaus.com Beichte #00034287 vom 09.11.2014 um 16:46:50 Uhr in Kölleda (16 Kommentare).

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Der freie Platz in der Kirche

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Selbstsucht Lügen Falschheit Engherzigkeit

Heute war ich bezüglich einer Martinsfeier in der Kirche. Ich habe mich auf das kleine Schauspiel gefreut, dass die Kinder dort aufführen sollten. Ich saß in der ersten Reihe auf einem Stuhl in einer evangelischen Kirche. Die Stühle waren ziemlich eng nebeneinandergestellt und ich legte mein Notenblatt auf den Stuhl neben mir, damit er frei bleiben solle. Ich wollte einfach nicht so eng mit jemand anderem zusammensitzen. Der Stuhl neben mir blieb auch ziemlich lange leer. Dann kam eine Mutter von hinten und fragte, ob der Stuhl neben mir noch frei sei. Ich sagte ihr, ich warte noch auf jemanden, was aber gar nicht stimmte. Später sah ich circa zwei Stuhlreihen hinter mir, dass sie ihr zweites, größeres Kind auf den Schoß nahm, weil auch sie mit ihren Kindern ziemlich weit vorne sitzen wollte und es nur noch einen freien Platz mit zwei Stühlen gab. Da kam ich mir schon ganz schön schäbig vor.


Neben dem freien Stuhl saß eine Mutter mit ihrem Sohn, der dauernd aufsprang und so eine Lücke hinterließ. Dies nutzte ein kleines Mädchen und setzte sich auf den freien Stuhl. Als er zurückkam, setzte er sich einfach einen Stuhl weiter, auch seine Mutter war irgendwie kurz unterwegs. Als sie dann kam, war nur noch der Stuhl neben mir frei. Ich ließ mein Gesangsblatt immer noch hartnäckig neben mir auf dem freien Stuhl liegen, um zu demonstrieren, dass er freigehalten werden sollte. Die Mutter stellte sich dann neben eine Säule in der Nähe ihres Kindes. Das Martinsschauspiel begann und es wurde gleich das Thema "teilen" in den Vordergrund gehoben. Ich fühlte mich immer schlechter. Erst nach knapp zehn Minuten schaffte ich es, die Mutter zu dem freien Stuhl neben mir zu winken. Sie nahm dankbar an und setzte sich. Wie unnötig schäbig von mir, in der Kirche zu lügen und einer Mutter den Platz neben ihrem Kind zu verwehren. Ohne Grund. Ich wollte einfach nur etwas mehr Platz für mich. Gott möge mir meine Engherzigkeit, meine Lüge und meine Boshaftigkeit verzeihen. Ich schäme mich.

Beichthaus.com Beichte #00034279 vom 07.11.2014 um 23:15:45 Uhr (21 Kommentare).

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Verliebt in den Verlobten einer Anderen

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Begehrlichkeit Selbstsucht Verzweiflung

Ich bin ein Arschloch. Ein weibliches Arschloch. Ich sehe ganz gut aus, bin schlagfertig, unterhaltsam und intelligent. Es war für mich schon immer ein leichtes Spiel, Typen den Kopf zu verdrehen - Betonung auf "Spiel." Es machte mir Spaß, solange zu flirten, bis mir jeder Typ verfallen war. Dabei spielte es keine Rolle, ob der Typ oder ich vergeben war, jede Herausforderung war mir recht. Natürlich ließ ich die meisten Typen, sobald sie all ihren Mut zusammengenommen haben und mir ihre Liebe gestanden, wie einen heißen Sack Kartoffeln fallen - Spiel gewonnen. Schlechtes Gewissen hatte ich dabei selten. Ich hatte auch drei längere Beziehungen, in denen ich "körperlich" zwar nie fremdging, aber trotzdem mein kleines Spiel weiterspielte und mit anderen Typen flirtete, schrieb und mich traf, nur um sie zu verarschen. Stolz darauf war ich nie, es reizte mich aber zu sehr, um damit aufzuhören.

Als ich auf einer Bildungsreise der Universität war, lernte ich einen Studenten kennen. Er ist älter als ich und stand damals kurz vor dem Abschluss. Es war sehr schnell um mich geschehen. Er sah nicht halb so gut aus wie viele andere, aber er verdrehte mir den Kopf. Er war wahnsinnig witzig, sehr intelligent und gebildet, aber bewundernswert bescheiden und gutmütig. Der Haken aber war, dass er bald heiraten würde. Ein neues Spiel beginnt - konnte man meinen. Er flirtete nicht wirklich mit mir, er machte mir nur ein paar Komplimente, die eher wie Tatsachenbehauptungen klangen. Er und seine Art beeindruckten mich nachhaltig. Als wir von der Reise zurückkamen, meldete ich mich bei ihm. Wir haben uns geschrieben und ein paar Mal getroffen. Aus kleinen Verabredungen wurden fünf-stündige Treffen mit viel Gelächter aber auch ernsten Themen. Seine Verlobte wusste nichts von mir, wie mein Freund nichts von ihm wusste. Eine gute Basis um ein neues Eroberungsspiel zu beginnen. Aber ich wollte nichts spielen, ich wollte bei ihm sein. Oft habe ich mir vorgestellt, wie es wäre, wenn wir uns auch körperlich näher gekommen wären, oder wie er seine Verlobte vor dem Altar stehen lassen würde und wir durchbrennen. Ich hatte mich Hals über Kopf in ihn verliebt.

Und dann kam es so weit, er erzählte mir, dass er an seiner Verlobung zweifle, er nicht wisse, was er tun solle. Dass er noch nie eine Frau wie mich kennengelernt hätte und ich ihn aus dem Konzept gebracht habe - Worte, die ich schon sehr oft gehört hatte. Aber bei ihm trafen sie direkt in mein Herz. Es schlug schneller, am Liebsten hätte ich ihn geküsst und ihm gesagt: "Lass uns gehen und die Welt erobern." Ich hatte ja, wie immer, nichts zu verlieren. Aber er hatte viel zu verlieren. Das erste Mal in einer solchen Situation habe ich wirklich überlegt und mich in seine Lage versetzt. Ich wollte ihm das nicht antun, ich wollte ihm MICH nicht antun. Dieser Mann ist zu gut für mich. Bis über beide Ohren verliebt, sagte ich ihm, er solle seine Verlobte heiraten. Wie gut sie doch zusammenpassen würden und was für eine umwerfende Frau sie sei. Dass es wohl normal wäre, dass er kurz vor der Hochzeit kalte Füße bekomme und dass ich ihm nicht im Weg stehen wolle. Während ich all diese Dinge sagte, hätte ich am liebsten losgeheult und ihn gebeten, doch einfach mich zu heiraten.

Aber er stimmte mir zu, wiederholte erneut, wie toll seine Verlobte eigentlich ist und wir entschieden uns dazu, den Kontakt besser abzubrechen. Ich litt wie ein Hund, vermisste ihn unglaublich. Es gab keinen Tag, an dem ich nicht mal kurz lächelnd oder auch weinend an ihn dachte. Drei Jahre später habe ich eine Karte bekommen, die beiden sind glückliche Eltern eines wunderschönen und gesunden Sohnes geworden. Ich werde nie erfahren, wie ein "wir" gewesen wäre, und oft bereue ich, dass ich nicht seine Hand genommen und mit ihm die Welt erobert habe. Aber ich weiß, dass er glücklich ist und dass er und seine Familie das verdient haben. Ich beichte, dass ich in den Verlobten einer anderen verliebt war und das auch noch heute bin. Nur hat er inzwischen eine Familie gegründet und ist glücklich - während ich dasselbe traurige Arschloch geblieben bin.

Beichthaus.com Beichte #00034274 vom 07.11.2014 um 02:20:40 Uhr (17 Kommentare).

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Gratis-Getränke in der Schule

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Diebstahl Selbstsucht Maßlosigkeit Schule

An meiner früheren Schule gab es einen Getränke-Automaten. Dieser wurde fast jeden Tag befüllt, weil die Schüler dementsprechend viel konsumierten. Einmal, während der Stunde, musste ich pinkeln gehen und verließ die Klasse. Da sah ich am Gang gerade noch den Mann, der den Automaten befüllt, zu seinem Lastwagen gehen. Als ich dann am Automaten vorbeikam, sah ich, dass an der Tür noch der Schlüssel steckte. Der Getränke-Mann hatte ihn wohl vergessen. Ich steckte ihn schnell ein und ging dann zur Toilette. Von diesem Tag an war das Paradies für mich ausgebrochen - immer während der Stunde, wenn niemand auf dem Gang war, holte ich mir mein Gratis-Getränk. Auch in vielen anderen Gebäuden, zum Beispiel im Krankenhaus, passte der Schlüssel bei den Automaten. Ich habe mir einige Jahre lang fast täglich an vielen Automaten kostenlos ein Getränk genommen. Als ich zu studieren und später zu arbeiten begonnen habe, hatte ich den Schlüssel ganz vergessen. Jetzt wurde ich in den Neubau unserer Firma versetzt - wir haben dort einen Raum, in dem ein Kaffee-Automat, ein Snack-Automat sowie ein Getränke-Automat stehen. Sofort fiel mir mein Schlüssel ein, den ich am nächsten Tag mitbrachte. Und was soll ich sagen? Er passt! Ich beichte hiermit, dass ich während meiner Schulzeit viele Softdrinks geklaut habe - mit einem Schlüssel, der mir nicht gehört. Und ich fürchte, dass ich jetzt wieder damit beginnen werde. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034264 vom 06.11.2014 um 07:49:42 Uhr (12 Kommentare).

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Geschenkte Pizza

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Diebstahl Morallosigkeit Selbstsucht Völlerei Ernährung Königsmoor

Ich möchte beichten, dass ich mir in meiner Schulzeit immer Pizza "schenken" ließ. Das Ganze funktionierte so: Direkt neben der Schule war eine kleine Pizzeria, bei etwa 400-500 Schülern war diese natürlich stark besucht. So stark, dass die dort gern mal den Überblick verloren. Normalerweise ging man rein, gab dem Kellner bzw. Kassierer fünf Euro und wartete direkt vor dem Tresen, bis die gewünschte Pizza kam. Aber natürlich stehen dann regelmäßig an die 30 Schüler vor dem Tresen. Ich ging mal mit einem Kollegen mit und habe selbst nichts bestellt - damit es schneller geht, habe ich mit ihm angestanden. Ich bekam dann die Pizza, ging raus und sah ihn bereits genüsslich seine Pizza essen. Da es so voll war, verging da drin massig Zeit - dann wieder reinzugehen und die Pizza zurückzugeben war mir ehrlich gesagt zu blöd, weshalb ich sie einfach gegessen habe. Dann habe ich eben hin und wieder mein Geld vergessen, oder hatte nicht genug und habe mich wieder beschenken lassen. Irgendwann nahm ich dann einfach gar kein Geld mehr mit und ließ mich nur noch beschenken. Ist es noch Diebstahl, wenn man es mir in die Hand drückt? Ich habe ja nicht danach gefragt - ich stand doch nur am Tresen und habe gewartet.

Beichthaus.com Beichte #00034259 vom 05.11.2014 um 18:39:40 Uhr in Königsmoor (11 Kommentare).

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