Er isst nur süßes Zeug!

18

anhören

Völlerei Maßlosigkeit Feigheit

Meine (w/28) verwitwete Mutter ist mit einem Arbeitskollegen (56) von mir zusammengekommen. Die beiden erleben ihre zweite große Liebe im Leben, sie sind so dermaßen glücklich und er ist mein allerbester Freund. Es ist menschlich alles total prima. Einziges "Problem" ist das Essen. Er ist so ein Typ von "Ich esse nur schlimmes Zeug, aber bleibe immer dünn". Etwa 1,95 Meter lang und sehr, sehr schlank. Er steht extrem auf die Geschmacksrichtung süß, beschmiert die Brötchen morgens nur mit süßen Dingen (Marmelade, Nutella, Karamellaufstrich, Rübenkraut, Honig, oft auch Kombis) oder isst Pancakes, Kuchen, diese Schnecken, und so weiter. Und davon isst er wie ein Scheunendrescher. Und andere geraten dann natürlich auch in Versuchung. Meine Mutter hat damit wenig Probleme, sie ist der herzhafte Typ und mag süße Speisen nur in sehr geringen Dosen. Aber ich bin eine sehr Süße, mein Freund ist so das Mittelmaß. Neulich war ich bei K. (also Muttis Freund) abends zum Essen, meine Mutti und auch mein Freund hatten Termine.


Er hatte Brötchen aufgebacken und alle möglichen Gläser mit süßen Aufstrichen aus dem Vorratsschrank geholt. Er steht sogar auf Spekulatius-Aufstrich. Er hatte zusätzlich noch Marzipankuchen auf dem Tisch stehen. Nachdem er sich schon die sechste oder siebte Brötchenhälfte in den Mund geschoben hatte, habe ich nach zwei Hälften aufgehört. Ich wollte noch ein Stückchen Kuchen essen, denn den gibt es nicht alle Tage bei mir. Er hat noch genüsslich zwei bis drei Stücke von dem Kuchen aufgegessen, ich hörte nach dem einen Stück dann auf. Wir haben dann über Gott und die Welt geredet, Scrabble gespielt und ein wenig ferngesehen, doch immer stand dieser böse Kuchen hier herum. Und dabei blieb es nicht, er machte sich noch über Kinderriegel her. Auch da musste ich arg mit mir kämpfen. Ich habe kein Übergewicht und hatte auch noch nie welches (1,62 Meter, 56 Kilo). Das halte ich auch immer. Aber ich muss schon immer aufpassen. Dünner muss ich nicht sein, aber mehr muss auch nicht sein, und ich nehme schnell zu. Und ich liebe Süßes. Darum kaufe ich auch nur geringe Mengen, nie große Packungen.


Lange Rede, kurzer Sinn: Das Problem ist, dass ich letztlich schon etwas verfrüht in mein Auto gestiegen und abgezischt bin, obwohl ich ihm eigentlich länger Gesellschaft leisten wollte. K. ist einer der liebsten Menschen auf der Welt, aber bei ihm steht einfach immer irgendwelches süßes Zeug herum. Es ist auch in seinem Büro so, da stehen die riesige Dose mit den Gummitieren, Choco Crossies, Pralinen, Schokowaffeln und alles Mögliche auf allen Tischen verteilt und er bedient sich den ganzen Tag während der Arbeit fleißig daran. Aber er sagt auch jedem, dass sich jeder ungefragt bedienen darf und es fällt mir so schwer, nach einem Crossie oder einer Praline aufzuhören. Darum bin ich immer schnell wieder raus aus diesem Büro und quatsche lieber mit ihm, wenn wir nicht in seinem Büro sind. Ich traue mich aber nicht, ihm zu sagen, dass das für mich ein Problem ist, weil ich nicht will, dass er gekränkt ist. Lieber erfinde ich Ausreden.

Beichthaus.com Beichte #00038021 vom 09.04.2016 um 10:32:41 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ist meine Kollegin eine Antisemitin?

28

anhören

Zorn Dummheit Vorurteile Kollegen

Vor einiger Zeit gab es eine Situation auf der Arbeit, in der ich (w/25), gerne meine Meinung gesagt hätte, aber still blieb, um Ärger zu vermeiden. Meine Arbeitskolleginnen diskutierten über PEGIDA, Nazis, usw. Irgendwie kamen sie dann auf das Thema Zweiter Weltkrieg, Hitler und die Rolle der Deutschen allgemein. Eine Kollegin, die schon etwas älter (Mitte 50) ist, meinte: "Woher weiß man denn, dass man uns die Wahrheit erzählt? In den Geschichtsbüchern steht doch nicht die Wahrheit. Mein Bruder hat auch Bücher über den Krieg und die sind verboten! Fragt euch mal warum." Sie sagte dann, dass man immer beide Seiten einer Geschichte sehen muss. Die anderen hörten ihr total interessiert zu. Zudem sagte sie, sie findet es schade, dass man die verbotenen Zeichen von damals nicht mehr benutzen darf, da diese hoch energetisch sind. Ich wäre am liebsten aus dem Zimmer gelaufen.


Ich habe mich in den vier Jahren seit ich dort arbeite immer sehr gut mit dieser Kollegin verstanden, sie ist eher spirituell drauf und schwört auf Naturheilkunde. Sie ist auch nicht rassistisch und versteht sich mit allen Mitarbeitern. Zudem ist sie sehr schlau und hat diverse Fortbildungen. Ich hätte solche Aussagen von ihr und die Zustimmung der anderen fünf Leute in unserer Abteilung nie erwartet. Obwohl sie schon vor zwei Jahren mal etwas von irgendwelchen reichen Familien, die Einfluss auf die Politik haben geschwafelt hat. Aber damals habe ich es ignoriert und wollte es nicht als antisemitisch einstufen. Entfernte Angehörige meiner Familie waren damals direkt betroffen. Ich hätte ihr das gerne gesagt, dass mich solche Aussagen deshalb verletzen und zudem wollte ich sie fragen, was sie nun genau leugnen möchte. Aber ich habe nichts gesagt und unterhalte mich weiterhin normal mit ihr, da wir uns alle gut verstehen. Sie hat mir letztens aus dem Urlaub auch einen Eulenanhänger mitgebracht. Jedoch fühle ich mich nicht mehr wohl und gehe in der Mittagspause oft zu Kollegen aus einer anderen Abteilung. Vielleicht übertreibe ich, aber mich macht das alles ziemlich traurig.

Beichthaus.com Beichte #00038008 vom 07.04.2016 um 22:51:41 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Ich vögele mich über die Weltmeere

24

anhören

Maßlosigkeit Begehrlichkeit Sucht Arbeit

Ich (w/26) beginne bald meine dritte Saison auf einem Kreuzfahrtschiff. Eigentlich hatte ich vor, in meiner Heimat eine Firma zu gründen. Aufgrund meiner großen sexuellen Begierde ist jedoch alles anders gekommen: Ich war eher frühreif und habe bereits in jungen Jahren großes Interesse an Männern gefunden. Und auch dem eigenen Geschlecht war ich nicht abgeneigt. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt und war in der überschaubaren Stadt schnell als Dorfmatratze bekannt. Jedoch hatte ich wirklich großes sexuelles Verlangen und probierte alle möglichen sexuellen Spielarten aus. Als ich endlich meinen Führerschein in der Tasche hatte, fuhr ich oft auch mehrere Hundert Kilometer um mich mit Leuten zu treffen, mit denen ich mir neue oder außergewöhnliche sexuelle Erfahrungen erhofft habe. Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass meine Arbeitsleistung unter den ständigen nächtlichen Aktivitäten gelitten hat, da ich oft erst sehr spät ins Bett kam und dann aber um acht Uhr schon wieder im Büro sein musste.


Also fasste ich den Entschluss, mich selbstständig zu machen und mein eigener Chef zu sein, um mir alles besser einteilen zu können - ohne meine Sexualität zurückstellen zu müssen. Wegen meiner Ausbildung konnte ich ein solides Konzept vorlegen und die Bank war bereit, mich finanziell zu unterstützen und an Kunden mangelte es auch nicht, da ich von den Kunden aus dem Unternehmen meines früheren Arbeitgebers oft gehört hatte, warum ich mich nicht selbstständig mache und diese sofort ihren Account zu mir bringen würden. Ich hatte schon den Mietvertrag für ein Büro auf dem Tisch liegen und auch der Bankkredit war unterschriftsreif. Zufällig traf ich aber eine frühere Schulfreundin, mit der ich früher auch das eine oder andere Mal etwas hatte. Als wir bei einem Kaffee zusammensaßen und von früheren Zeiten plauderten, erzählte sie davon, dass sie acht Monate auf einem Kreuzfahrtschiff gearbeitet hatte und jetzt vier Monate frei hat.


Was mich jedoch am allermeisten faszinierte, war die Tatsache, dass es auf so einem Schiff scheinbar zuging wie in einem Swingerclub. Sie hatte mit so vielen Kolleginnen und Kollegen etwas gehabt! Und auch dass so viele Nationen auf einem Schiff vertreten sind, war für sie einfach großartig. Ich wusste, dass sie sexuell auf meiner Wellenlänge schwamm und ihre Erzählungen ließen mich nicht mehr los. Nach ein paar Tagen Bedenkzeit warf ich meine Gründungspläne alle über den Haufen und bewarb mich bei einem großen Kreuzfahrtunternehmen. Es ist mittlerweile die dritte Saison, in der ich auf See bin, und das dritte Schiff. Ich habe in den drei Jahren schon einen Großteil der Welt gesehen und mehr Sex gehabt, als in all den Jahren davor. Im ersten Jahr hatte ich noch eine Hunderterpackung Kondome mit. 100 Kondome reichen jetzt für acht Monate aber bei Weitem nicht mehr aus und ich muss häufig Nachschub kaufen. Ich liebe es, so zu leben und bereue nicht, mein Leben zu Hause und eine vielversprechende Karriere als Selbstständige im Marketing praktisch über Bord geworfen zu haben und hoffe, so weitermachen zu können, bis ich in Rente gehe.


Auf dem Schiff ist es egal, welchen Ruf man hat. Alle halten zusammen und haben zusammen ihren Spaß, um die Zeit an Bord so lustig und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Es ist wie in einer großen Familie - nur mit dem Unterschied, dass alle irgendwie irgendwann etwas miteinander am Laufen haben oder hatten. Ich möchte hiermit beichten, dass ich aufgrund meiner ausschweifenden Sexualität wahrscheinlich eine tolle Karriere zu Hause habe sausen lassen, um mich über die Weltmeere zu vögeln. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00038005 vom 07.04.2016 um 08:38:59 Uhr (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Begrüßung eines Kollegen

13

anhören

Engherzigkeit Feigheit Zorn Arbeit

Ich (m/23) arbeite zurzeit in einem Betrieb mit gut 30.000 Mitarbeitern. An meinem Standort arbeiten knapp 1.000 Personen in den unterschiedlichsten Bereichen und Abteilungen. Das heißt natürlich auch, dass man nie alle Leute kennt, die für unsere Firma an diesem Standort tätig sind. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Jeden Morgen zwischen 08:00 und 08:20 Uhr schneit ein mir unbekannter Typ vorbei, der praktisch jedem in meiner unmittelbaren Umgebung einen "Guten Morgen" wünscht und dazu noch die Hand zum Gruß anbietet.


Er scheint wirklich alle Leute zu kennen, oder tut zumindest so. Leider werde ich meistens auch Opfer dieser morgendlichen Grußtirade. Da ich leider den Platz ganz außen belege und er immer als Erstes an meinem Pult vorbeikommt habe ich keine Chance auf einen Fluchtversuch, da er dann schon blöd grinsend neben mir steht und mir die ausgestreckte Hand hinhält. Leider halte ich es für zu unhöflich, ihm mitzuteilen, dass mir dieses Verhalten gegen den Strich geht und ich persönlich finde auch, in einer so großen Firma muss man nicht jeden täglich direkt per Handdruck begrüßen. Allerdings weiß ich auch, dass seine Angewohnheit im Prinzip nur freundlich ist.


Vor Kurzem habe ich nun damit angefangen, ihm jeden Morgen die Hand so richtig zu quetschen. Mein Freundeskreis meinte schon immer, ich hätte einen ziemlich kräftigen Händedruck, und nun feile ich fast jeden Morgen an meiner Druck- und Quetschtechnik. Seitdem ich diese Strategie verfolge, sind die morgendlichen Begrüßungsrituale enorm rückläufig geworden und ich habe wieder meine ersehnte Ruhe vor ihm.

Beichthaus.com Beichte #00038003 vom 07.04.2016 um 08:26:11 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Der Menschenhasser aus der Nachbarschaft

11

anhören

Engherzigkeit Boshaftigkeit Zorn Kinder Nachbarn

Ich (w/34) habe zwei Söhne mit meinem Mann (6 und 4). Die beiden sind unser Ein und Alles und im Großen und Ganzen wirklich zwei supertolle Jungs. Sie haben natürlich, wie jeder Mensch, ihre "Ecken und Kanten", wissen aber, dass jeder Mensch mit Respekt behandelt werden muss und so verhalten sie sich auch. Höflichkeit und Rücksichtnahme gegenüber jedem, egal wie alt, ist uns sehr wichtig. Wir wohnen in einer, bis auf eine Ausnahme, sehr netten Nachbarschaft. Diese eine Ausnahme ist ein 81-jähriger Witwer, der drei Häuser weiter wohnt und sich aufgrund seiner gehässigen Art keine Freunde macht. Aber daran scheint er auch wenig Interesse zu haben. Er hat vier Kinder, von denen nur eine Tochter und ein Sohn hin und wieder vorbeikommen, wenn es um Formalitäten oder Ähnliches geht. Sonst ist kein zwischenmenschlicher Kontakt vorhanden, was mich nicht wundert.

Als ich mit meinem sechsjährigen Sohn letzte Woche vom Einkaufen zurückkam, hat er diesen Nachbarn mit: "Guten Taaag" gegrüßt. Er meinte daraufhin mürrisch, dass ein höfliches Kind heutzutage ja DIE große Ausnahme sein muss. Und hat mir dann einen Vortrag über die 99 Prozent der schlimmen Kinder von heute abgehalten, die allen mal ein paar mit dem Schürhaken oder dem Rohrstock verdient hätten, damit sie wieder Respekt vor den älteren Menschen haben. Das hat seinen Kindern auch nicht geschadet. Als ich damals, als ich noch manchmal angefangen habe, auf seine Argumente einzugehen, gemeint habe, dass meine Kinder ja auch Respekt vor jedermann kennen, aber trotzdem liebevolle Eltern haben, meinte er, dass Eltern keine Liebhaber ihrer Kinder sind, sondern Autoritätspersonen.

Alle anderen Leute bei uns sind sehr nett, vor allem auch die alten Leute - eben bis auf ihn. Seine Frau, die vor drei Jahren gestorben ist, war ganz anders, eine sehr liebe alte Dame, die aber bei diesem Mann nichts zu lachen hatte, er hat sie oft genug angeschrien. Sie hat es geduldig ausgehalten, was ich sehr traurig finde. Ich beichte, dass ich weiß, dass der Mann herzkrank ist und manchmal einfach nur hoffe, dass er endlich "abkratzt". Wir werden hier wegen einer Person, die von allen anderen nicht gemocht wird, garantiert nicht wegziehen, doch es ärgert mich, dass mein vierjähriger Sohn und auch viele andere Kinder aus der Nachbarschaft Angst vor diesem alten Menschenhasser haben. Zum Glück geht er nur selten aus dem Haus, aber wenn er mal zufällig draußen herumläuft, versteckt sich unser Jüngerer gerne hinter Mama oder Papa.

Beichthaus.com Beichte #00037986 vom 03.04.2016 um 22:26:00 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000