Mit dem schwulen Engel in der Badewanne

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Falschheit Selbstsucht Lügen Vorurteile WG Husby

Ich (m/28) habe eine für mich superfunktionierende Methode gefunden, um Frauen herumzukriegen. Aber erst einmal von Anfang: Früher wurde ich damit gehänselt, dass ich mich "schwul" verhalte. Von allen möglichen Menschen musste ich mir erzählen lassen, dass jemand, der sich so "gibt" und "verhält" nur schwul sein kann. Es ging so weit, dass eine Privatdozentin während der Ausbildung mir den Titel "schwuler Engel" gab, weil das ihr Bild von mir war, als ich eine Präsentation hielt. Später erfuhr ich von einem Kollegen, der sie in einem Einzelgespräch aufklären wollte, sie habe gesagt, ich sei schwul, wüsste es nur noch nicht. Als ich mit der Ausbildung fertig war, begann ich ein Studium in der gleichen Fachrichtung - und um näher an der Uni zu wohnen, zog ich in eine WG. Auch dort bzw. in der Uni herrschte wieder das Klischee, gegen das ich aber keine Lust mehr hatte, anzukämpfen. Das führte natürlich zu einer deutlich verminderten Chance bei Frauen. Eines Abends dann nutzte ich mein Klischee an meiner Mitbewohnerin aus. Dazu musste ich mich noch nicht einmal verstellen, ich brauchte nur genau so reden und mich zu bewegen, wie sonst auch.


Als ich eines Abends mit meiner Mitbewohnerin alleine war und nach langer Zeit mal wieder ein Bad nehmen wollte, fragte ich ganz unverfänglich, ob sie nicht mit in die Wanne wollte. Ich hätte niemals gedacht, dass sie darauf anspringt, aber sie kam mit. Single war sie, aber mit mir könne ja nichts passieren, dachte sie wohl. Ich hätte wohl als Letzter Interesse an ihr. Ich versuchte mich irgendwie zu beherrschen und mir nicht gleich körperlich anmerken zu lassen, was Sache ist. Und eigentlich sollte es auch dabei bleiben. Mal nackt mit meiner Mitbewohnerin baden, ihren nackten, nassen Körper bei mir in der Wanne zu haben, das sollte schon das Höchste der Gefühle sein. Ich fand sie durchschnittlich attraktiv, aber mit einer 24-jährigen Bekannten in der Wanne ist für einen Hetero-Mann eben doch eine Herausforderung. Als sie mich dort unten dann versehentlich berührte, war es vorbei, was sie gleich merkte. Sie tastete sich dann vorsichtig vor und fragte mich, ob ich das schon einmal bei einer Frau gehabt hätte, ich spielte dann ein wenig meine Rolle, was sie aber irgendwie selbstsicher und damit noch attraktiver wirken ließ, schließlich war sie ihrer Meinung nach so heiß, sogar einen Schwulen um den Finger zu wickeln - und dann fiel ich unverhofft in der Wanne über sie her.


Seitdem schwor ich mir, dass ich das wiederholen wollte, es war zwar klischeehaft und einfach, aber mit Klischees hatte ich ja so meine Erfahrung. Ich wollte allerdings nicht, dass sie das weitererzählt oder dass sie denkt, dass ich nun doch das Ufer gewechselt habe. Also dachte ich mir einen Plan aus: Dieser Abend zu zweit sollte sich wiederholen, wir landen dann in der Kiste, aber - und das ist das Schwere am ganzen Plan - ich müsste dann spielen, dass es beim zweiten Mal einfach nicht klappen will, weil sie eben vom falschen Geschlecht ist. Hierfür musste ich dann ein paar Mal im Vorfeld mit der Hand ran, unmittelbar vor dem Date. Es gelang. Ich machte ihr klar, dass das leider nicht klappt, dass Männer einfach mein Ding sind und das sie das nicht persönlich nehmen solle.


Was soll ich sagen? Ich wechsele seitdem alle sechs Monate meine WG und schaue, dass immer möglichst viele attraktive Frauen drin sind, die nicht aus meinem Studiengang sind - sonst würde mich eventuell noch eine erkennen. Mit Schwulen haben die meist kein Problem. Die Vorgehensweise klappt beeindruckend gut bei Singles, aber auch unerwartet gut bei Vergebenen. Was ich beichte? Ich beichte, dass ich das Klischee, was mir jahrelang zur Qual wurde, nun schamlos ausnutze. Aber ich möchte jetzt damit aufhören und so langsam mal eine Frau fürs Leben kennenlernen.

Beichthaus.com Beichte #00034962 vom 27.01.2015 um 14:38:17 Uhr in Husby (15 Kommentare).

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Versteckspiel mit Extrarunden

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Neugier Fetisch Neugier Kinder

Ich (m/21) muss etwas beichten, was ich schon seit langer Zeit mit mir rumschleppe. Als ich 13 Jahre alt war, habe ich mit einem meiner Kollegen immer sehr viel unternommen und wir haben auch gerne bei ihm in der Bude gechillt. Wir waren pubertierende Kids, haben uns […]
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Beichthaus.com Beichte #00034961 vom 27.01.2015 um 14:08:37 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Anonyme Samenspenden

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Selbstsucht Ehebruch Falschheit Kinder

Ich (m/33) beichte, dass ich seit einiger Zeit privat und anonym meinen Samen spende! Ich suche über das Internet Frauen, die entweder Single sind, in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben oder bei denen Partner nur mit Platzpatronen schießt. Ich biete mich auch in entsprechenden Foren an. Zudem erregt mich der Gedanke total, dass andere Frauen dank mir schwanger werden, ich habe auch schon diverse Male meinen Samen weitergegeben. Was die Sache so schlimm macht? Ich bin verheiratet und habe eine eigene Familie - meine Frau weiß von nichts, denn ich mache dies absolut heimlich. Ich beichte daher, dass ich das Vertrauen meiner Frau missbrauche und Kinder in die Welt setze, die ihren leiblichen Vater niemals kennenlernen werden. Außerdem beichte ich, dass ich narzisstisch handele, indem ich meine eigenen Gene weitergebe und das erregend finde. Zumindest steht auf der anderen Seite, dass Leben entsteht, wo es gewünscht wird, und dieses Leben in eine Umgebung kommt, wo es mit Herz aufgenommen wird. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00034960 vom 27.01.2015 um 13:15:09 Uhr (8 Kommentare).

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Falsche Altkleider-Container

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Zorn Betrug Ungerechtigkeit Ekel

Ich (w/30) habe schon immer aussortierte Klamotten und Schuhe in Kleidercontainer gegeben, da einerseits bei mir dadurch wieder Platz wurde und ich Bedürftigen wohl noch etwas Gutes tun konnte. Irgendwann wurde ich durch diverse Berichte darauf aufmerksam, dass nicht hinter jedem Container ein gemeinnütziger Verein oder Ähnliches steckt. Vielmehr ist es so, dass immer mehr dubiose Leute solche Container aufstellen und die dort gespendete Kleidung in Second Hand Shops wieder gewinnbringend verhökern. Dies ist nicht legal, jedoch können die Städte und Gemeinden nicht viel dagegen unternehmen und die Container nicht einfach entfernen lassen. Ich persönlich finde, dass es eine Frechheit ist, die Bereitschaft der Bevölkerung derart dreist auszunutzen und sich daran zu bereichern.


Im Internet habe ich einige dieser Firmen rausgesucht, welche auch in meiner Nähe Container aufstellt. Seitdem entsorge ich darin allerhand Dinge, wie zum Beispiel: halb leere Fischbüchsen, abgelaufene Lebensmittel aber auch die Windeln meiner Kinder. Nebenher noch einige Dinge, welche nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden können. Meine Kleidung bekommen jetzt nur noch die Container, wo ich mir sicher bin, dass es kostenfrei bei den Menschen ankommt, die diese wirklich benötigen. Vor einiger Zeit bin ich auf dem Weg zur Arbeit zufällig an einem dieser dubiosen Container vorbeigekommen, als dieser gerade geleert wurde. In dem Moment haben mir die Männer schon etwas leidgetan, da ihnen ein wirklich sehr unschöner Geruch entgegen kam, und ich denke, dass auch die übrige Kleidung darin in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ich beichte, dass vordergründig die Männer, welche für das Entleeren der Container zuständig sind, unter meinem Boykott leiden müssen. Ich werde jedoch nicht damit aufhören, da ich es nach wie vor sehr unverschämt finde.

Beichthaus.com Beichte #00034959 vom 27.01.2015 um 09:26:45 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Delikatesse: Katzenfutter

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Neugier Peinlichkeit Ernährung

Als ich noch jünger war - es muss so mit sieben oder acht Jahren gewesen sein - waren wir oft bei meiner Großmutter, die auf einem Bauernhof wohnt, zu Besuch. Wie das so ist, gab es neben den später immer weiter schwindenden Tierbeständen auf dem Hof auch viele Katzen. Egal, ob Nachbarskatzen oder Streuner, auf dem Hof wimmelte es von Vierbeinern, insbesondere, da meine Oma ihren Anteil dazu beitrug, dass sie immer wieder kamen: Sie stellte den Tieren nämlich jeden Tag nach dem Mittagessen die Reste vom Tisch in einem kleinen Napf nach draußen. Und falls es mal zu wenige oder gar keine Reste gab, hatte sie für den Fall der Fälle auch immer einen Sack mit Trockenfutter im Keller stehen. Und so kam es, wie es kommen musste, als neugieriger Junge konnte ich mich irgendwann beim Spielen auf dem Hof nicht mehr zusammenreißen und probierte einige Stücke Trockenfutter, genauso wie mein jüngerer Bruder. Das haben wir dann auch ein paar Mal gemacht, wenn wir zwischendrin Hunger bekamen, aber irgendwann hörte es auch wieder auf.


Viele Jahre später, mittlerweile mit meiner Freundin und ihren zwei Katern zusammenwohnend, musste ich wieder an diese Geschichte denken. Auch dieses Mal stellte sich die Neugier nicht ein, ich wollte wissen, ob ich mir nicht damals nur eingebildet hatte, dass das Futter gut schmeckt. Als ich eines Abends alleine zu Hause war, verging ich mich also am Trockenfutter der beiden. Und ich muss sagen: Es schmeckt! Seitdem nasche ich ab und an, wenn niemand außer mir zu Hause ist, Trockenfutter. Den Mundgeruch, der dadurch entsteht, decke ich mit Lutschpastillen ab. Mittlerweile ist es so weit, dass ich es in Erwägung ziehe, mir immer mal wieder eine Packung für den Eigenbedarf zu kaufen. Auffällig fände das bestimmt niemand. Ich beichte also, dass ich ganz gerne Trockenfutter für Katzen esse, obwohl ich weder finanziell noch sonst irgendwie dazu gezwungen wäre - und dies vor Freunden, Familie und meiner Freundin geheim halte. Beim Schreiben dieser Zeilen überkommt mich schon wieder das Verlangen, mir eine Schüssel Trockenfutter neben die Tastatur zu stellen. Ich bitte um Absolution. Meine Lieblingssorte bisher ist übrigens "Lachs".

Beichthaus.com Beichte #00034957 vom 26.01.2015 um 22:43:49 Uhr (13 Kommentare).

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