Schnitzeljagd für Penner

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Diebstahl Lügen Zwietracht Arbeit

Ich beichte, dass ich mich daran erfreue, meine Kollegen und Vorgesetzten indirekt zu nerven. Ich arbeite in einem Bürohaus mitten in Hamburg, die Gegend ist mit Geschäften, Büros und Wohnraum durchmischt. Seit einiger Zeit tummeln sich einige Obdachlose, Punks und Säufer um unser Gebäude, dieses besteht nur aus Geschäftsräumen. Alle Mieter sind genervt von den herumlungernden Leuten, beklagen sich über wilde Übernachtungen in der Garage und im Treppenhaus, sowie über die regelmäßigen Penner-Picknicks samt extremen Saufereien. Schuld daran bin zu einem großen Teil ich, denn ich lasse die Jungs indirekt rein, indem ich die Tür offen lasse. Ich verteile auch Kleingeld im Treppenhaus, was mittlerweile zu einer tollen Penner-Schnitzeljagd führt. Idealerweise wird das Geld direkt für Schnaps und Toastbrot ausgegeben, herrlich. Ich entwende also Geld aus der Firma, versorge die Jungs und Mädels mit allerlei Dingen zum Essen, lege aber auch Pfandflaschen aus. Ich bin ein Penner-Weihnachtsmann, der heulen könnte vor Glück, wenn ich die entsetzten Gesichter meiner Kollegen sehe, weil meine unbekannten Helden es mal wieder richtig haben krachen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00034170 vom 23.10.2014 um 10:19:14 Uhr (10 Kommentare).

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Effizienz am Arbeitsplatz

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Stolz Engherzigkeit Eitelkeit Verschwendung Arbeit

Ich (m/24) bin technischer Zeichner und beichte, dass ich während meiner Arbeitszeit eine Excel-Mappe erstellt habe, die Sudokus löst. Ich hätte auch weitere Makros für unser Zeichenprogramm erstellen können, aber da das bisher nicht einmal mit einem Dankeschön quittiert wurde, obwohl ich die Qualifikation zu Hause in Eigenarbeit erworben habe, war die Motivation sehr gering. Ich habe es meinen Chefs also wegen meines verletzen Stolzes nicht gegönnt, ein paar Tausend Euro an Programmierkosten oder Lohn durch effizientere Arbeitsweisen zu sparen. Um meine Ex-Arbeitskollegen tut es mir leid, die immer noch umständlich arbeiten müssen. Ich bin im Juni Techniker, die Makros habe ich mittlerweile auch fertiggestellt, werde sie ihnen aber nicht zukommen lassen und zu der Firma natürlich auch nicht mehr gehen.

Beichthaus.com Beichte #00034168 vom 23.10.2014 um 09:46:03 Uhr (3 Kommentare).

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Nebenverdienst bei der Tankstelle

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Diebstahl Selbstsucht Morallosigkeit Geld Arbeit

Ich (w/32) habe mit 21 Jahren mal an einer Tankstelle gearbeitet, weil ich in meinem gelernten Beruf als Bürokauffrau nichts fand. Die Arbeit machte mir auch Spaß, aber der Rest stimmte nicht. Meine Kolleginnen, mit denen man die Übergabe machte, waren ziemlich asozial und zickig. Sie profilierten sich über den Job, da sie nichts erreicht haben, und jeder kleine Abrechnungsfehler wurde mit hochgezogener Augenbraue gestraft. Auch Centbeträge. Unser Chef war ein richtiger Vollassi: Dreifachkinn, Toupet, schmierig und not- und sexgeil. Er hatte einen kleinen Raum, vollgestellt und staubig, aber mit PC, an dem er seinen ebenso schmierigen Opi-Kumpels Sexvideos zeigte. Er machte da auch keinen Hehl daraus - vor meinen Ohren wurde immer drüber geredet und er betitelte mich auch immer als "strammes Mädchen", denn mit mir würde er ja auch gerne mal. Dass er Anfang 60 und verheiratet war, muss ich wohl nicht erwähnen. Meine eigentliche Beichte? Das Kassensystem war dort so dermaßen veraltet, dass alles auf eine Bongrolle eingetippt wurde. Wenn nun jemand bestenfalls gleich mehrere Stangen Zigaretten kaufte, tippte ich den Betrag zwar ein, teilweise waren es über 100 Euro, betätigte aber nicht die Eingabetaste, sondern einen anderen Knopf, der die Kasse aufspringen lässt. Die Kunden ahnten es somit nie. Es waren viele Stammkunden, die gut mit dem Chef konnten. Ich musste nur aufpassen, dass mein Chef nicht plötzlich um die Ecke kam. Er machte nämlich einmal pro Schicht eine Stippvisite. Ich habe meinen Chef in einem Jahr um mindestens 1.000 Euro erleichtert. Selbst bei der Inventur fiel es nicht auf, obwohl es immer nur Zigaretten waren, die hätten fehlen müssen. Es tut mir heute noch leid.

Beichthaus.com Beichte #00034156 vom 22.10.2014 um 08:26:53 Uhr (10 Kommentare).

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Fahrräder in der Luft

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Boshaftigkeit Manie Arbeit

Fahrräder in der Luft
Schon seit vielen Jahren arbeite ich als Gerüstbauer - anfangs wollte ich die Arbeit aber gar nicht so wirklich, weil sie körperlich sehr anstrengend und gefährlich ist. Dafür wird jedoch mehr als überdurchschnittlich bezahlt, weshalb ich wahrscheinlich als Gerüstbauer in Pension gehen werde, wenn ich nicht vorher irgendwo herunterfalle oder von einem Gerüstteil erschlagen werde. Der Spaß darf bei der Arbeit natürlich nicht zu kurz kommen. Wenn irgendwo auf einem Bürgersteig ein Gerüst aufgebaut wird, kann man sich sicher sein, dass innerhalb von Stunden bzw. spätestens am nächsten Tag ein Fahrrad am Gerüst angekettet ist.

Wir machen uns schon seit vielen Jahren einen Spaß daraus, die Querstreben, an denen die Fahrräder befestigt werden, auszubauen. Durch die Keiltechnik ist das mit zwei Hammerschlägen erledigt und dauert Sekunden. Dann heben wir die Querstrebe mit dem Fahrrad nach oben und setzen sie wieder ein, wobei das Befestigen der Querstrebe auch wieder nur Sekunden dauert, sodass das Fahrrad dann in einer gewissen Höhe hängt. Ganz besonders arg ist es im Moment in einem Uni-Viertel. Im Minutentakt werden Fahrräder angeschlossen. Wir wissen schon gar nicht mehr, wo wir die ganzen Fahrräder aufhängen sollen. Es tut mir wirklich leid, dass wir so gehässig sind. Aber die Gesichter der Radbesitzer, wenn sie ihren Drahtesel in zwei Metern Höhe hängen sehen, ist einfach unbezahlbar. Übrigens liebe Radbesitzer: So schnell wie wir die Querstreben ausbauen, kann das auch jeder böse Mitmensch machen, der euer Rad im Gegensatz zu uns klauen will. Schließt euer Rad nie an einem Gerüst an. Das ist viel zu unsicher. Ich bitte um Absolution für unsere Streiche.

Beichthaus.com Beichte #00034139 vom 20.10.2014 um 09:49:54 Uhr (10 Kommentare).

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Mit Unterwäsche Geld verdienen

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Falschheit Fetisch Internet Arbeit Studentenleben Meisenheim

Ich (w/22) möchte beichten, dass ich meine getragenen Slips im Internet an Männer verkaufe. Für mich ist das ein nettes Nebeneinkommen und für eine Studentin besonders gemütlich, da ich dadurch zugleich Lernen und Arbeiten kann. Ich trage die Slips dann ungefähr […]
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Beichthaus.com Beichte #00034115 vom 15.10.2014 um 13:34:27 Uhr in Meisenheim (12 Kommentare).

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