Ich verschwende meine Studienzeit

18

anhören

Verschwendung Falschheit Lügen Dummheit Studentenleben

Ich verschwende meine Studienzeit
Ich (m/20) bin Student und wohne ziemlich weit entfernt von zu Hause alleine in einer kleinen Wohnung, die mir von meinen Eltern finanziert wird. Zudem bekomme ich auch noch einen monatlichen Zuschuss von ihnen für Essen, Unibücher, und so weiter. Allerdings lebe ich nicht dieses typische Studentenleben, von wegen ständig mit Freunden treffen, Partys und dazwischen zur Uni gehen. Ich war seit zwei Jahren in keinem Club oder Ähnlichem mehr, weil ich keinen Alkohol trinke und es hasse, nüchtern auf solchen Saufveranstaltungen zu sein und für den Eintritt auch noch zu bezahlen. Ich habe auch noch nicht wirklich Anschluss bei anderen Studenten gefunden, ebenso habe ich keine Freundin und hatte ehrlich gesagt noch nie eine, sondern nur eine paar ONS. Mein Tagesablauf sieht so aus: Ich gehe in die Uni, komme mittags nach Hause, gehe zwei Stunden zum Sport und hänge den restlichen Tag in meiner Wohnung rum. Abends schaue ich mir noch einen Film an und gehe dann pennen. Das mache ich 5-6 Tage die Woche so, an den anderen Tagen treffe ich mich manchmal mit ein paar Bekannten aus dem Fitnessstudio zum Kaffee trinken, das war es auch schon.

Das Schlimmste für mich ist aber: Eigentlich gefällt mir das so, ich habe aber jeden Tag das Gefühl, ich verschwende meine Studentenzeit und sollte, wie alle anderen auch, ständig neue Leute kennenlernen, feiern gehen und den ganzen anderen Scheiß machen. Ich beichte also, dass ich momentan einen absolut langweiligen und eintönigen Lebensstil habe und das Privileg meiner Studentenzeit, das mir großzügigerweise von meinen Eltern geschenkt wird, absolut nicht nutze. Obendrein lüge ich auch meine Eltern an, wenn sie mich fragen, was ich alles so treibe und erfinde irgendwelche Unternehmungen, weil ich genau weiß, dass sie sich Sorgen machen würden, ich hätte einen sozialen Dachschaden bekommen weil ich alleine wohne.

Beichthaus.com Beichte #00038328 vom 03.06.2016 um 03:48:41 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Gefangen in der Einsamkeit

20

anhören

Verzweiflung Zorn Aggression Prostitution Gesellschaft

Ich bin 25, habe keinen Kontakt zur Außenwelt. Keine Freunde seit vielen, vielen Jahren. Keine Familie. Verlasse kaum meine Wohnung - wohin auch, ständig alleine? Noch nie eine Freundin gehabt. Weiß auch nicht, wo man Frauen findet. Sex hatte ich folglich noch mit keiner Frau - wie auch? Ich kenne ja keine Frauen und keine kennt mich. Ich hatte Sex mit knapp 80 verschiedenen Prostituierten (30 Euronen in Laufhäusern). Das will ich aber jetzt endgültig sein lassen. Das verkorkst einen nur noch mehr. Chatten ist kacke und nervt. Ich habe keine Ausbildung, habe noch nie gearbeitet und lebe allein. Ihr könnt euch ja denken, wovon. Ich werde Tag für Tag wütender und aggressiver, wenn ich an mein Leben denke und tagtäglich andere Leute zusammen rumlaufen sehe, die Spaß haben, während ich zu Hause sitzen muss und dieses absurde Leben führe. Es ist langweilig, ich weiß nichts mit mir anzufangen. Ich will einfach nur weit weg!

Beichthaus.com Beichte #00038317 vom 01.06.2016 um 00:28:58 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

So schützt ihr euch vor der Banken-Abzocke!

17

anhören

Morallosigkeit Zwang Ungerechtigkeit Geld Arbeit

So schützt ihr euch vor der Banken-Abzocke!
Ich beichte, dass ich für eine Bank arbeite und nicht mehr weiß, wie lange ich das noch machen kann. Die letzten Jahre stand ich zu unseren Produkten und habe auch gerne Kundenberatungen durchgeführt. Die Kunden waren zufrieden, ich half auch mal bei persönlichen Problemen und drückte mal ein Auge zu, wenn es mit dem Konto eng wurde. Alles in allem machte mir der Job Spaß und auch die Kunden empfahlen mich weiter. Mein Geld habe ich dennoch gemacht. Wie durch die Medien ja bekannt sind viele Banken in einer Krise, bedingt durch die Zinssituation in Europa. Unser Institut dreht daher aktuell total am Rad. Kleinere Filialen schließen, einige Mitarbeiter werden gehen. Ich bin in einer der größten Filialen tätig, der Job jedoch sicher. Manche Kollegen knicken aber schon ein, machen krank, etc.

Auch wenn es keiner sagt, aber jeder trotzdem weiß: Bankberatung bedeutet oft auch Produktverkauf. Das ist im Grunde ja in Ordnung - so lange Kunde und Bank etwas davon haben. So ist es ja auch im normalen Leben, wenn man ein Gut erwirbt. Das Problem ist allerdings, dass unsere Zielvorgaben extrem erhöht wurden und der Verkaufsdruck immer stärker wird. Jeden Montag fliegen die Excel-Tabellen nur so aus dem PC, getreu dem Motto "Okay, Sie haben in 19 Bereichen alles gut gemacht, aber im 20sten nicht - woran liegt´s denn?!" Da mein Job sicher ist und ich mich von diesem verschissenen Druck nicht länger einschüchtern lasse, gestehe ich, manchen Kunden sogar von bestimmten Produkten abzuraten. Nur weil die Bank meint, wir brauchen in der Woche 50 Versicherungsabschlüsse mehr, werde ich nicht anfangen, unschuldige Leute abzuzocken. Ich habe derzeit große Probleme hinter dem zu stehen, was ich tue und hoffe, das die Krise hindurch auszuhalten oder etwas anderes zu finden. Ich beichte also, bewusst von Produkten des Hauses abzuraten, wenn klar ist, dass dies dem Kunden wirtschaftlich schaden könnte. Andererseits gefährdet man so seinen Arbeitsplatz - aber was soll ich tun?

Mein Tipp für euch: Wenn ihr zu Bankgesprächen eingeladen werdet, geht ruhig hin und hört euch das an. Niemals beim ersten Mal etwas unterschreiben - nie, egal was gesagt wird, egal ob das "tolle" Angebot sonst abläuft, der ganze Vertriebsschrott, der euch erzählt wird. Es muss nicht schlecht sein, aber stellt für euch daheim in Ruhe fest: Habe ich Bedarf für dieses Produkt, was ist der Preis und welchen Nutzen habe ich davon? Seht zu, dass ihr einen festen Kundenberater bekommt. Macht mit dem 2-3 Termine aus, ohne etwas abzuschließen, dann merkt ihr schon wie er/sie drauf ist. Lasst von der Bank einen Werbeausschluss eintragen, dann steht euer Name nicht auf jeder Vertriebsmaßnahme, die die Bank fährt und das Generve hört auf, oder sagt ihnen, ihr wollt nur per Mail oder Post informiert werden, dann wird es auch ruhiger. Informiert euch aber bitte nicht in Internetforen, da steht fachlich so viel Schrott, dass einem manchmal schon schlecht wird.

Beichthaus.com Beichte #00038316 vom 31.05.2016 um 23:11:51 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Prügelei nach dem Selbsthilfe-Meeting

31

anhören

Gewalt Aggression Rache

Prügelei nach dem Selbsthilfe-Meeting
Ich (m/26) besuche derzeit mehrfach die Woche die Meetings einer bekannten Selbsthilfegruppe, weil ich Alkoholiker bin. Allerdings dürfte sich das nach Dienstag zumindest für diese Ortsgruppe erst einmal erledigt haben. Und zwar ist dieses Meeting in einem weniger guten Stadtteil und eine Gruppe junger Südländer hat es sich zum Spaß gemacht, die Leute vor und nach dem Meeting zu bedrohen und zu beleidigen. Laut Aussage einer Frau sei es nur noch eine Frage der Zeit bis es zu einem Raub, einer Körperverletzung oder einer sexuellen Belästigung käme.

Ich aber war bisher immer woanders und habe es das erste Mal mitbekommen. Ich muss dazu zwei Dinge sagen, Punkt 1: ich habe eine große Klappe, und wenn man mich anredet, gibt es Kontra im selben Stil. Wie man in den Wald reinschreit, schallt es raus. Ganz einfach. Punkt 2, ich bin Kampfsportler seit ich 11 Jahre alt bin und ich nutze das auch. Sprich, wer mich angreift, kriegt aufs Maul, mit diesem verweichlichten "Man wendet es nie auf der Straße an"-Mimimi konnte ich nie etwas anfangen. Schließlich habe ich es gelernt, um mich effektiv zur Wehr setzen zu können. Außerdem soll derjenige nie wieder den Wunsch verspüren, mich zu attackieren, daher gleich richtig drauf. Passiert zum Glück sehr selten, denn ich bin trotz allem kein Schlägertyp.

Ich greife aber wirklich von mir aus keinen an. Nur bin ich in eben diesem Stadtteil, aber einem anderen Viertel aufgewachsen und meine Eltern waren der richtigen Meinung, ihre Kinder müssen sich wehren können. Einer der Jungs benutzte dann ihr typisches Lieblingsschimpfwort. Ich fragte ihn dann nur, ob er das daher wisse, weil seine Mutter im Zimmer nebenan arbeiten würde. Kurz, ich bekam zwar auch etwas ab, da der junge Mann durchaus auch etwas drauf hatte, entschied den Kampf aber letztlich für mich - und das auch ziemlich blutig. Eigentlich wollte ich es dabei belassen, aber als er ein Messer zog, habe ich ihm das Handgelenk gebrochen und noch zwei Zähne ausgeschlagen. Die Polizei verfrachtete ihn einfach in einen Streifenwagen und sagte zu mir, ich müsse mir keine Sorgen machen, es wäre an der Zeit gewesen, dass dieser kleine Drecksack mal eine drauf bekäme. Als einer meinte, er mache den Zeugen gegen mich, sprach der Polizist ihn mit Vornamen an und meinte, er solle mal ganz, ganz leise sein, er hätte selbst grade genug Ärger.

Heute Morgen wurde ich aber angerufen, ich solle bitte nicht mehr dorthin kommen, die Meetings seien auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Der Gruppenleiter wollte wie immer früher hin und alles vorbereiten und sah aus der Ferne schon, dass sich auffällig unauffällig 40-50 junge Männer derselben Herkunft wie mein neuer Faustfreund in kleinen Gruppen um das Haus herumtrieben, außerdem waren die drei Fenster an der Front im Erdgeschoss eingeworfen worden. Man müsse jetzt nur dank MIR jetzt eine neue Location suchen und wolle mich in dieser Gruppe vorläufig nicht mehr sehen. Ich gebe zu, ich habe schon ein schlechtes Gewissen, weil ich hoffe, dass niemand wegen mir ein vielleicht für ihn nötiges Meeting verpasst und deswegen rückfällig werden könnte. Aber ich sehe es auch verdammt noch mal nicht ein, mich vor Leuten zu beugen, die denken, sich alles erlauben zu können und angemault, beleidigt und angegriffen zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00038299 vom 27.05.2016 um 12:36:22 Uhr (31 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Mein Leben ist eine Sackgasse

29

anhören

Verzweiflung Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (m/26) bin mit meinem Latein am Ende. Ich habe vor sieben Monaten meinen Abschluss als Ingenieur (B.Eng.) gemacht und bin seitdem arbeitslos. Ich schicke pro Woche etwa 10-20 Bewerbungen raus und habe alle 4-6 Wochen dann mal ein Vorstellungsgespräch, nur um wieder eine Absage zu bekommen. Meine Beziehung leidet extrem darunter, weil es meiner Freundin natürlich nicht passt, dass sie jeden Tag arbeiten geht und das Geld verdient und ich zu Hause rumsitze. Ich arbeite nebenher zwar noch in einem 400-Euro-Job, was aber natürlich auch nicht die Welt ist. Erst heute habe ich wieder eine Absage einer Firma bekommen, bei der ich sogar schon zwei Mal zum Gespräch war und auch positives Feedback bekommen habe. Ich habe sogar mein hart verdientes Geld genommen und einen Monat auf sämtlichen Luxus verzichtet, um Lebenslauf und Anschreiben von einer professionellen Agentur für 300 Euro komplett durchchecken und aufpolieren zu lassen. Hätte ich mir sparen können.

Die Gespräche laufen immer sehr gut, es ist immer eine gute Atmosphäre und ich bin locker und beantworte souverän alle Fragen. Trotzdem will mich anscheinend niemand einstellen, weil es immer einen besseren Kandidaten gibt, die dann auch meistens schon Berufserfahrung haben. Einen Ausbildungsplatz bekomme ich auch nicht mehr, mit der Begründung, dass sich die Ausbildungen an Schulabsolventen richten und ich mit meinem Alter und abgeschlossenem Studium nicht mehr infrage käme. Ja, ich hatte mich in meiner Verzweiflung sogar für Ausbildungen beworben. Ich bin 26 und mit meinem Leben anscheinend komplett in einer Sackgasse. Meine Freundin wird mich wohl bald verlassen, wenn ich nicht bald einen Job finde und ich werde dann mit 27 wieder zu meinen Eltern in mein altes Kinderzimmer ziehen dürfen als Arbeitsloser. Ach, ist die Welt nicht schön?!

Beichthaus.com Beichte #00038293 vom 25.05.2016 um 16:53:01 Uhr (29 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000