Abendliches Pinkel-Ritual

8

Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Ich wohne mit einem guten Kumpel seit zwei Monaten in einer WG. Ich bin 19, er 18. Wir wohnen ganz oben und haben einen schönen breiten Balkon. Schon seit dem ersten Tag stellen wir uns jeden Abend, wenn es dunkel wird, auf die Balkonstühle und pinkeln auf die Wiese und den Weg vor dem Haus, wedeln wild mit dem Strahl in der Gegend herum und schütteln die letzten Tropfen in den Blumenkasten des Bewohners der unteren Wohnung. Und genau so geschah es auch diesen Abend. Was wir jedoch nicht ahnen konnten: Der besagte Bewohner unter uns saß auf dem Balkon und beobachtete wahrscheinlich die Sterne und dachte sich neue Namen für die Sternenbilder aus.

Er wird philosophiert haben, was es wohl mit Gott und der Welt auf sich hat, wo wir herkommen, wohin wir gehen. Mit einem Mal wird seine Grübelei ein Ende gehabt haben, als da plötzlich zwei gelbe Strahle durch sein Blickfeld plätscherten. Doch das alles wussten wir bis dahin noch nicht. Erst als er dann den Kopf vorstreckte und uns böse ansah und uns anbrüllte "SACHT MAL GEHTS NOCH BEI EUCH!?" ging uns ein Licht auf. Wir waren so geschockt, uns fiel einfach nichts ein. Wir sahen ihn also an, brachten sie Sache zu Ende, schüttelten ab und gingen. Morgen wird das gesamte Haus wissen, was für Ferkel wir sind und warum das Gras vor dem Haus unter unserem Balkon so hoch wächst. Aber peinlich ist uns das nicht, das werden wir bestimmt weiterhin so machen.

Beichthaus.com Beichte #00021908 vom 29.05.2007 um 21:47:32 Uhr (8 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich kenne den Brandstifter!

4

Falschheit Lügen Vandalismus Polizei

Ich kenne jemanden, der vor gut zehn Jahren in meinem Wohnort mutwillig und bei voller Zurechnungsfähigkeit ein Haus angezündet hat. Bei diesem Brand konnte sich die Familie im Haus noch in Sicherheit bringen, aber alle ihre Haustiere sind gestorben. Zwei große Hunde (waren liebe Tiere), ein Nymphensittich und auch zwei Kaninchen. Es war fürchterlich, alle Tiere sind gestorben. Noch viel fürchterlicher aber, dass derjenige der das getan hatte, wahrlich vorhatte, alle im Haus anzuzünden, sprich umzubringen, und einen geradezu bestialischen Hass gegen diese Familie hegte. Es konnte Brandstiftung nachgewiesen werden, aber ihm konnte es nie bewiesen werden - aus welchen Gründen auch immer. Und das ist die Pointe. Ich weiß einfach, dass er es war. Er hatte es mir einige Tage zuvor gesagt, er wird noch durchdrehen und von "denen die Butze anzünden."

Er hatte Streit mit dem ältesten Sohn der Familie, der mit uns in eine Klasse ging. Er hätte unglaublichen Ärger gekriegt, egal ob wir alle noch minderjährig (also unter 14 Jahre alt) waren. Das war "versuchter Mord", Mehrfach-Mord möchte ich anmerken. Ich selber habe nichts gesagt und irgendwie fühle ich mich unvollkommen. Ich beichte es jetzt hier, ich bin "Wissender" (oder "Mitwisser"?) einer ziemlich monströsen Tat. Ich könnte mich rausreden, schließlich ist das Ganze ja kein "100%iger Beweis", wenn ich "nur meine Zeugen-Aussage" abgebe, oder? Es ist vielmehr so, dass ich "in meinem Kopf" 100%ig weiß, dass er es war. Vor allem weil er die Tage, in denen dann im Dorf geredet wurde und die Familie bemitleidet wurde, immer geschwiegen hatte und mich auch einige Male heimlich im Stillen dumm angelächelt hatte. So nach dem Motto "siehst du, ich habe ja gesagt, ich tue es und nun habe ich es getan". Dieser Elendige...

Es war all die Jahre nicht wirklich schwer, eher anfangs war es immer schwer, den Mund zu halten. Doch immer, wenn ich mal den betroffenen Klassenkameraden oder den "Täter", den ich ohne Umschweife als "Bekannten" bezeichnen würde sehe, muss ich daran denken. Der kritischste Punkt meiner Beichte ist, ich wurde einmal sogar direkt von der Polizei gefragt, ob ich wüsste oder ahnen würde, wer der Täter ist. Und ich sagte nur: "Nein, ich habe keine Ahnung..." Ich weiß nicht, ob es richtig oder falsch war, den Mund zu halten. Ich wollte meinen Bekannten eben nicht "anpissen"... Ich habe ihm damit zwar nicht geschadet, aber im Extremfall hätte meine Aussage juristisch gesehen Gerechtigkeit bringen können und dies habe ich der Familie damit eben vorenthalten. Irgendwie fühle ich mich nicht gut dabei, aber es tut gut, das mal loszuwerden.

Beichthaus.com Beichte #00021905 vom 29.05.2007 um 20:21:33 Uhr (4 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Dünnpfiff am ersten Tag

2

Peinlichkeit Ekel Arbeit

Ich (m/21) hatte gestern meinen ersten Tag bei meinem neuen Arbeitgeber. Als ich dort um acht Uhr morgens ankam, merkte ich schon, wie die Nervosität in mir hochkam. Als mich mein neuer Chef begrüßte, konnte ich nicht anders: Ich fragte ihn, wo die nächste Toilette war, denn ich hatte ein "komisches" Gefühl im Bauch. Es kam, wie es kommen musste: Ich donnerte den übelsten Dünnpfiff aus meinem Darm und brauchte auch bestimmt 15 Minuten auf der Toilette. Mein Chef wartete im Raum vor der Toilette. Der hat sich bestimmt schon gewundert, warum ich da so lange brauche. Als ich rauskam, glaubte ich, dass er ein wenig gelacht hat. Hoffentlich hat er nichts gehört. Also Jungs und Mädels, ich kann euch nur einen Tipp geben: Bevor ihr eine neue Stelle antretet, immer schön Blockschokolade frühstücken.

Beichthaus.com Beichte #00021894 vom 29.05.2007 um 06:40:56 Uhr (2 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine Fantasie mit dem Fremden aus dem Hotel

9

Begehrlichkeit Schamlosigkeit Wollust

Vor Kurzem war ich (w/26/165 klein) von meiner Firma auf einem Weiterbildungsseminar (Softwareschulung)für eine Woche in eine andere Stadt geschickt worden. Bei solchen Seminaren wird man dann immer in Hotelketten untergebracht, eigentlich immer ganz gute Hotels mit […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00021891 vom 29.05.2007 um 04:27:52 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Wie soll mein Leben nur weitergehen?!

4

Verzweiflung Engherzigkeit Völlerei Begehrlichkeit Feigheit

Die, die mich (m/32) kennen, denken, mir geht es super. Ich habe einen guten Job und bin halbwegs gesund. Doch innerlich bin ich vollkommen zerrüttet, habe keine Ziele und bin vollkommen antriebslos. Sorry schon mal, aber das Folgende wird wahrscheinlich recht durcheinander sein, da ich von einem zum anderen komme. Den Job spule ich nur so runter. Zum Glück, so muss ich mir wenigstens finanziell keine großen Sorgen machen. Angefangen hat alles mit 16 nach der Wende, als ich meine ersten Computer bekommen hatte. Zuvor hatte ich eigentlich viele Freunde und war meist auch mit zwei Jahre Älteren unterwegs. Mit dem Computer habe ich angefangen mich abzukapseln und nur noch mit dem Scheiß-Ding zu spielen, während die anderen in die Disco gingen. Natürlich habe ich auch viel zu viel gezockt und dafür auf Schlaf verzichtet. Das Abi und das Studium habe ich trotzdem mit 1,x beendet. Ohne die Zockerei wäre da aber mehr drin gewesen.

Während des Studiums habe ich zwar die Vorlesungen besucht, aber meist nicht sehr viel davon mitbekommen. Zwei Tage vor den Prüfungen habe ich intensivst gelernt. Für eine 1 und 2 hat es so meist gereicht. Frauen und Partys haben mich im Studium und in den ersten vier Berufsjahren nicht interessiert. Dass ich zum Bund gegangen bin, bereue ich auch. Ich habe einfach den Arsch nicht hochbekommen, zu verweigern. Keiner, den ich kenne, musste irgendwelche Ärsche abwischen, stattdessen Hausmeistern und Essen ausfahren. Auch jetzt kriege ich den Arsch nicht hoch. Die Wohnung ist viel zu teuer und ich bräuchte eine Kleinere. Innerhalb der Firma sollte ich nach acht Jahren auch mal wechseln, da bin ich immer noch ein kleines Glied. Dann gibt es noch 100 andere Dinge, die mal gemacht werden sollten. Ach, hatte ich schon erwähnt, dass ich immer dicklich war, mich dann aber im Job auf 140 bei 1,75 m hochgefressen habe? Ich habe dann zwar sensationell 50 kg in sechs Monaten abgenommen, aber 90 sind immer noch zu viel. Die erste Freundin/Sex hatte ich dann mit 28. Das ging damals über einen Kollegen.

Gerade eben sitze ich bezüglich Frauen wieder auf dem Trockenen. Frauen ansprechen habe ich so gesehen auch nie gelernt. Außerdem bin ich dafür viel zu schüchtern. Da ich hier keinen Freundeskreis aufbauen konnte, sieht es mit dem gemeinsamen Fortgehen auch mies aus. Ein Teufelskreis. Ich habe keine Ahnung, wie ich was ändern kann. Ich nehme mir zwar viel vor, aber wenn es dann umgesetzt werden soll, dann kneife ich. Ich glaube, ich bin deswegen auch depressiv und negativ drauf. Durch das negativ drauf sein, habe ich es mir schon mit tollen Frauen versaut, weil ich sie mit runterziehe. Durch die Depression kann ich mich über nichts freuen, mir geht ständig nur die ganze Scheiße durch den Kopf und alles andere nehme ich auch mit. Wie soll es nur weitergehen?

Beichthaus.com Beichte #00021890 vom 29.05.2007 um 03:55:34 Uhr (4 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht