Kleine Geschenke für Betrunkene

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Trunksucht Last Night

Kleine Geschenke für Betrunkene
Ich (m/31) hatte bis vor ein paar Jahren ein etwas skurriles Hobby: ich habe regelmäßig irgendwelchen schwer betrunkenen Leuten Dinge zugesteckt. Keine abartigen oder gestohlenen Sachen, eher Alltagsgegenstände, die sich der- oder diejenige beim Auffinden am Tag darauf sicher nicht logisch erklären konnte. Eine Packung Zahnstocher, einen Waschlappen, einen Eierbecher etc. Ich muss heute noch lachen, wenn ich daran denke, wie ein schwer verkaterter Kerl am nächsten Tag ein Spielzeugauto aus seiner Jacke fischt, oder ein Mädchen - ohne Erinnerung an den Vorabend - eine Parkscheibe in der Handtasche findet. Zuerst waren es kleine Dinge, die ich nicht mehr gebraucht habe, das Ganze ging aber so weit, dass ich Stammkunde in einem Ramschladen war, wo ich für kleines Geld "Geschenke" für das darauf folgende Wochenende gekauft habe.

Die Dinge an den Mann oder die Frau zu bringen war nicht weiter schwer, wer sich kaum mehr auf den Beinen halten kann, oder irgendwo schläft hat in dem Moment andere Probleme. Irgendwann verlor ich die Lust an dem Ganzen, bzw. kommt man mit Frau und Kind auch nicht mehr so oft zum Feiern wie früher. Was ich beichten möchte? Zum einen, dass ich mich noch immer diebisch freue, wenn ich an die verwirrten Gesichter denke, zum anderen, dass ich diversen Leuten wohl ziemliches Kopfzerbrechen bereitet habe. Geschadet habe ich damit keinem, es waren ja meine Sachen - aber vielleicht hat ja auch hin und wieder ein "Beschenkter" seinen Alkoholkonsum überdacht. Dann hätte das Ganze sogar noch etwas Gutes.

Beichthaus.com Beichte #00034918 vom 21.01.2015 um 13:11:49 Uhr (14 Kommentare).

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Die Wirtschaftsprüferin

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Zorn Hass Begehrlichkeit Arbeit

Wir hatten mal wieder - wie jedes Jahr - zum Jahresende Inventur in unserer Firma. Dazu kommen immer die Wirtschaftsprüfer und kontrollieren den Ablauf und die Korrektheit der Zählung. Da ich der Logistikleiter in diesem Unternehmen bin, sind die Wirtschaftsprüfer […]
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Beichthaus.com Beichte #00034917 vom 21.01.2015 um 11:57:11 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Moralischer Wandel im Knast

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Drogen Trunksucht Fremdgehen Engherzigkeit

Ich beichte, dass ich während meiner kriminellen Vergangenheit wirklich nur an mich gedacht habe. Ich habe meine Ausbildung als Koch gemacht und abgeschlossen. Dann kam ich in einen neuen Betrieb und das Unheil nahm seinen Lauf - durch einen Arbeitskollegen fing ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00034916 vom 21.01.2015 um 08:00:07 Uhr (9 Kommentare).

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Meine Gründe für Pegida

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Falschheit Hass Morallosigkeit Vorurteile

Ich (m/32) halte eigentlich nichts von dieser ganzen Pegida-Bewegung, allerdings muss ich, seit das in den Medien so aufgeblasen wird, feststellen, dass die gar nicht so unrecht haben. Ich meine nicht die offensichtlich ausländerfeindlichen Leute oder NPD-Wähler, […]
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Beichthaus.com Beichte #00034914 vom 20.01.2015 um 15:35:32 Uhr (41 Kommentare).

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Unschuldig hinter Gittern

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Polizei

Unschuldig hinter Gittern
Ich (m/28) sitze seit elf Monaten hinter Gittern - und das absolut zu Unrecht! Ich wurde wegen schwerer Körperverletzung verurteilt, als ich am Morgen wie üblich nach der Disco nach Hause lief. Auf einmal kam die Polizei und ich dachte mir nichts dabei, bei denen meine Aussage zu machen. Dann kam der Gerichtstag und ich wurde für etwas verurteilt, das ich nicht gemacht habe. Da ich deshalb natürlich auch keine Einsicht zeigte, bekam ich 18 Monate Knast aufgebrummt. Für mich ist eine Welt zusammengebrochen! Meine Frau hat mich seitdem nicht einmal besucht, auch keiner meiner Freunde - alle halten mich für einen brutalen Schläger. Jetzt habe ich das dritte Mal Freigang und weiß nichts mit meiner Zeit anzufangen. Ich habe allen einen Brief geschrieben, dass ich heute wieder Freigang habe, aber niemand kam. Mein Leben ist echt vorbei - ich bekomme keine Antworten von Freunden und Familie, da alle glauben, dass ich das war.

Was ich beichten möchte? Mein altes Leben ist mir einfach egal geworden! Ich will nicht weiterleben wie zuvor und nur noch das machen, wonach mir ist. Durch einen Mitgefangenen habe ich eine Frau kennengelernt, mit der ich mich beim letzten Freigang auch getroffen habe und es hat sofort gefunkt! Ich liebe sie, aber das Leben hier hat mich fertiggemacht. Ich treffe mich gleich mit ihr und wir werden wunderbare Stunden haben. Danach gehe ich wieder in meine Zelle und die Welt hinter mir schließt sich. In zwei Wochen habe ich eine Anhörung und da stellt sich dann raus, ob ich früher rauskomme oder nicht. Mein Anwalt meinte, dass ich früher rauskomme, wenn ich die Tat zugebe und Einsicht zeige - aber ich kann doch nichts zugeben, das ich nicht getan habe!

Beichthaus.com Beichte #00034913 vom 20.01.2015 um 10:26:41 Uhr (29 Kommentare).

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