Pizza Speciale

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Rache Boshaftigkeit Feigheit Dummheit Arbeit

Momentan machen wir im Betrieb Inventur. Als kleine Anerkennung gibt es mittags dann Pizza für alle. Die letzten beiden Tage hatte ich mir aber ein wenig Zeit mit dem Weg in die Küche gelassen, sodass für mich nichts mehr übrig war, weil sich unsoziale und egoistische Mitarbeiter mal richtig die Wampe vollschlagen mussten. Darauf angesprochen bestritt natürlich jeder jegliche Schuld: "Nein, nein, ich hatte auch nur zwei Stücke", und so weiter. Heute habe ich es anders gemacht. Ich habe die Lieferung abgewartet und dann die Pizzen mit Abführmittel aus der Apotheke verfeinert. Dann bin ich schnell wieder meiner Arbeit nachgegangen. Als ich dann zur Mittagspause kam, war wieder kein bisschen Pizza übrig, aber auch der Speiseraum war deutlich leerer als sonst zu dieser Uhrzeit. Das Gute ist, dass ich jetzt ungefähr weiß, wer die Schuldigen sind. Das Dumme ist aber, dass mein Chef auch einer der Hauptabnehmer der Pizza zu sein scheint und ich dringend auf diesen Job angewiesen bin. Ich bereue meine Dummheit und hoffe, dass mir mein Chef oder die Kollegen nicht auf die Schliche kommen.

Beichthaus.com Beichte #00033497 vom 22.06.2014 um 21:27:12 Uhr (13 Kommentare).

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Katzenfutter-Gulasch

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Rache Ekel Boshaftigkeit Ernährung Freiberg

Ich war wütend auf meinen Freund, weil er immer mit anderen Frauen schreibt. Aus Rache kochte ich ihm Katzenfutter in Gulaschsoße. Und zwar die Geschmackssorten: "Kaninchen und Wild" sowie "Geflügel", vermischt mit dem Hundefutter "Kalb mit Bohnen". Ich schnitt die Fleisch-Gelee-Paste in Würfel und briet sie im Topf. Anschließend kam Wasser drauf und Gulaschpulver, wodurch eine leckere Soße entstand. Ich fand es echt lustig, obwohl es erst bestialisch stank und ich das Gefühl hatte, mich übergeben zu müssen. Als es eine Weile köchelte und wie echtes Gulasch aussah, servierte ich es meinem Freund mit Buttergemüse und Kartoffelbrei. Ich selbst hatte meine Portion vorher schon gegessen, aber stattdessen mit Hühnerbrust in Soße. Mein Freund sagte, dass es total lecker schmeckt, und es roch auch nicht komisch oder so. Ich musste mich die ganze Zeit zusammenreißen, um nicht laut loszulachen. Ich sagte es ihm danach, als wir zusammen spazieren waren. Er rastete voll aus, würgte und hätte beinahe Schluss gemacht. Ich selbst habe deswegen kein schlechtes Gewissen und fand es echt lustig, aber ich bereute es anschließend, es ihm gesagt zu haben, weil wir uns jetzt nicht mehr so gut verstehen.

Beichthaus.com Beichte #00033496 vom 22.06.2014 um 21:16:29 Uhr in 09599 Freiberg (Winklerstraße) (28 Kommentare).

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Vertreibung des betrunkenen Störenfrieds

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Vandalismus Boshaftigkeit Lügen Falschheit

Ich mache derzeit eine zwei Jahre andauernde berufliche Weiterbildung in Vollzeit. Die Schule in Vollzeit ist weiter weg und so bin ich in das angeschlossene Wohnheim gezogen. Als toleranter Mensch habe aber auch ich meine Grenzen - Partys um zwei Uhr nachts, betrunken in die Dusche pinkeln, in den Flur kotzen, sich über Tage nicht waschen und einen widerlichen Gestank. Von erwachsenen Menschen sollte man so etwas nicht erwarten. Beschwerden laufen regelmäßig ins Leere und haben keine Konsequenzen, also habe ich es jetzt selbst in die Hand genommen und den größten Störenfried erfolgreich vertrieben. Er wohnt im ersten Stock, neben dem Heim ist aber ein kleiner Carport, auf den man mithilfe eines Stuhles klettern kann und von dort durch das Fenster in sein Zimmer gelangt. Es war wieder so weit, er war auf Partytour durch das Heim unterwegs, und ich bin in sein Zimmer und habe es ordentlich verwüstet. Leere Bier- und Schnapsflaschen verteilt, Sachen aus den Schränken gerissen, Schulunterlagen aus dem Fenster geworfen. Und, worauf ich am wenigsten stolz bin: Ich habe mit seinen Kippen den Feueralarm ausgelöst. Der gesamte Löschzug ist angerückt und er konnte sich in betrunkenem Zustand nicht aus dem Chaos herausreden. Jetzt musste er 400 Euro für den Einsatz zahlen und ist aus dem Zimmer verwiesen worden. Er wird von seinem gesamten Umfeld schief angesehen und bei den Lehrern ist er jetzt endgültig unten durch. Es ist zwar nicht wesentlich ruhiger geworden, aber auf eine ziemlich falsche Art und Weise hat die Aktion gut getan. Dabei habe ich mich nicht nur kindischer als er verhalten, das Ganze war schlicht kriminell. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00033487 vom 20.06.2014 um 18:21:49 Uhr (5 Kommentare).

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Die Hand in der Mausefalle

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Feigheit Dummheit Morallosigkeit Boshaftigkeit Schule

Damals, in der zehnten Klasse, habe ich eine Fernsehserie gesehen, in der anderen Streiche gespielt wurden. Dort wurde auch mal ein Streich mit einer Mausefalle gezeigt. Ich war von diesem Streich sehr begeistert und beschloss, es an jemanden auszuprobieren, den ich nicht leiden konnte. Es gab damals in meiner Klasse ein paar Leute, die jemanden gemobbt haben und das ist regelmäßig völlig außer Kontrolle geraten. Ich fand das damals sehr ungerecht, wusste aber auch nicht, was ich tun sollte. An einem Schultag beschloss ich, mich während des Sportunterrichts rauszuschleichen und legte eine Falle in die Sporttasche derjenigen, die am meisten gemobbt hat. Es kam, wie es kommen musste: Beim Greifen in die Sporttasche schnappte die Mausefalle zu. Sie schrie wie am Spieß. Natürlich wurde sofort die Gemobbte beschuldigt und von ihr und drei anderen getreten und geschlagen. Es war oft genug sehr schlimm, aber niemals so schlimm wie an diesem Tag. Ich bekam Schuldgefühle dafür, dass ich alles noch viel schlimmer gemacht habe, aber ich war auch zu feige alles zu gestehen und hatte Angst selbst zum Mobbingopfer zu werden. Die Geschichte verfolgt mich immer noch. Es tut mir wirklich sehr leid. Heute weiß ich, dass man eben zu einem anderen Lehrer gehen sollte, wenn der Klassenlehrer nicht helfen will. An alle Gemobbten da draußen: Bitte sucht euch Hilfe und gebt nicht so schnell auf.

Beichthaus.com Beichte #00033454 vom 15.06.2014 um 16:18:53 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Vom Mobbing-Opfer zur Karrierefrau

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Neid Boshaftigkeit Engherzigkeit Schule

In meiner Jugend, während der Realschulzeit, war ich an miesen Hänseleien gegenüber einer Mitschülerin beteiligt. Sie kam zur achten Klasse neu an unsere Schule und war eigentlich ganz nett - aber da sie komisch aussah (sehr mager, dicke Brille, extrem unreine Haut, altmodische Kleidung), haben wir ihr nicht die Chance gegeben, sie kennenzulernen, sondern haben sie vom ersten Moment an nur gehänselt. Wir haben ihr peinlichste Fragen gestellt, oder getuschelt, sobald sie in der Nähe war, und haben darauf geachtet, dass sie es hört. Im Unterricht, wenn sie sich gemeldet hat, haben wir sie nachgeäfft. Hauptsächlich waren meine vier Freundinnen und ich daran beteiligt. Aber auch andere Jungs und Mädels aus unserer Klasse zogen nach. Ein paar waren nicht beteiligt, aber sie war dann so verunsichert, dass sie nie den Mund aufgemacht hat und immer alleine war. Wir haben ständig beraten, was wir sie denn als Nächstes fragen können und so weiter. Sie wurde dann auch von allen anderen Klassen gehänselt - sogar die Schüler der benachbarten Hauptschule fingen irgendwann an, sie zu hänseln, weil wir sie dazu gebracht haben. Körperlich wurde sie nie fertiggemacht, dafür gab es damals ja keinen Anlass, aber eben psychisch, weil es uns Spaß gemacht hat.


Wenn sie kurz vorm Heulen war, oder ihr sogar schon Tränen aus den Augen liefen, sind wir in Lachkrämpfe ausgebrochen. Das war unser Ziel - und ich schäme mich so sehr dafür. Vor Kurzem war dann unser Klassentreffen. Inzwischen sind wir alle fast dreißig und fragten uns zu Beginn, ob sie wohl auch kommen würde. Eigentlich waren wir uns auch sicher, dass sie sich das nicht traut, aber sie kam - und wir waren total baff. Sie hat sich zu einer wirklich sehr schönen Frau entwickelt. Sie ist schlank, aber nicht mehr mager - lange Beine, lange Haare, total selbstbewusst. Eine richtige Karrierefrau. Sie hat Jura studiert und ist in eine Kanzlei eingetreten. Ich dagegen bin eine kleine Verkäuferin in einer Metzgerei, die mit ihrem Mann und zwei kleinen Kindern noch zusätzliche Leistungen vom Staat empfangen muss, weil das Geld nicht reicht. Unser "Opfer" war nur kurz da. Sie würdigte uns mit einem Blick der wirklich Bände sprach - sie verachtete uns, obwohl sie uns überlegen war. Dann ging sie auch schon wieder zu dem schicken Wagen ihres Mannes, dem keiner meiner ehemaligen Klassenkameraden das Wasser reichen könnte.

Beichthaus.com Beichte #00033450 vom 13.06.2014 um 17:50:52 Uhr (52 Kommentare).

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