Die Tante meiner Ex

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Fremdgehen Ehebruch Maßlosigkeit Selbstsucht Ex

Ich (23) hatte vor ungefähr vier Jahren eine Affäre mit der Tante meiner Ex-Freundin. Sie war zwar damals schon 37 Jahre alt, aber dafür auch echt heiß. Irgendwann ist durch eine Unachtsamkeit meinerseits die ganze Affäre ans Tageslicht gekommen. Sie war zu dem Zeitpunkt verheiratet und hatte zwei Kinder. Dementsprechend gab es viele Konflikte innerhalb ihrer Familie. Ihr Mann hat die Kinder mitgenommen und sie verlassen. Die restliche Familie hat sie auch verstoßen. Zudem lebten wir in einem Dorf und die Nachricht hat sich schlagartig überall verbreitet. Jeder hat über sie gelästert und ich war so etwas wie die Dorflegende. Ich habe die Affäre nach dem Bekanntwerden beendet und versucht den Kontakt abzubrechen. Sie ist mir noch mehrere Monate hinterhergelaufen. Sie meinte, sie würde mich lieben. Ich habe es einfach ignoriert und nach einer Weile kam dann auch wirklich nichts mehr von ihr. Irgendwann ist sie weggezogen. Letzte Woche jedoch habe ich durch einen Bekannten erfahren, dass sie versucht hat, Suizid zu begehen und jetzt in einer psychiatrischen Klinik lebt. Ich fühle mich irgendwie schuldig.

Beichthaus.com Beichte #00038619 vom 11.08.2016 um 14:51:53 Uhr (20 Kommentare).

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Intelligente Menschen betrachten sich selbstkritisch!

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Dummheit Hochmut Verzweiflung Gesellschaft

Ich möchte etwas beichten, das hier nicht auf allgemeines Verständnis stoßen wird. Ich bin hochbegabt (medizinisch nachgewiesener IQ von über 150) und ich verstehe die meisten "normalen" Menschen nicht. Ständig frage ich mich, wie man bloß so ein beschränktes und egozentrisches Weltbild haben kann. Jeder fühlt sich als etwas Besonderes. Als das Wichtigste auf der Welt. Aber kaum jemand macht sich bewusst, dass hinter jedem Gesicht, welches man sieht oder jemals gesehen hat, eine eigene Geschichte steht, die genauso reich an Wünschen, Hoffnung, Leid und Liebe ist, wie die eigene. So wird bei Diskussionen von den "Normalen" kaum über den eigenen Tellerrand geblickt. Die Auswirkungen der Entscheidung auf das Leben von anderen und die Umwelt (nicht zwingend im ökologischen Sinne) wird für die eigene Entscheidung nicht herangezogen. Aber trotzdem wird die durch oberflächliche Fakten gebildete Meinung fröhlich und vor allem sehr laut in die Welt gerufen.

Und wenn man auf eine fragliche Meinung mit tiefer gehenden Fakten versucht vorzugehen, blickt man nur in leere tote verständnislose Augen, und erntet im besten Falle ein patziges "Aber trotzdem!" Anfangs dachte ich, es wäre Ignoranz. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass es bloß Unvermögen ist. Das Unvermögen, mehr als eine Handvoll Faktoren in eine Entscheidung einzubeziehen. Im Laufe der Zeit hat sich meine anfängliche Verachtung über die begrenzte Wahrnehmung der meisten Menschen in eine unangenehme Mischung aus Mitleid und Verzweiflung gewandelt. Da es jedoch einige "Normale" gibt, die nicht nur an sich denken, sondern durchaus einen Blick und ein Gefühl von Verantwortung für das "große Ganze" haben, lässt mich noch an meiner Theorie über die Beschränktheit meiner Mitmenschen zweifeln und hoffen. Diese Menschen haben nach meiner Beobachtung interessanterweise allesamt einen Charakterzug, der für gewöhnlich ausgeprägter ist, je intelligenter man ist: Selbstkritische Betrachtung.

Beichthaus.com Beichte #00038611 vom 10.08.2016 um 10:36:38 Uhr (45 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Affäre mit meiner Nachbarin

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Ich (w) beichte, dass ich eine Sex-Affäre mit meiner Nachbarin habe. Sie ist 45 und wohnt nebenan mit ihrem Bruder, der ist fast den ganzen Tag nicht da und dann treffen wir uns immer bei ihr. Es hat sich irgendwie entwickelt, da sie gut mit meiner Mutter befreundet ist und ich einmal bei ihr übernachtet habe, als meine Eltern in den Urlaub gefahren sind. Das ist ein Jahr her und seitdem läuft etwas zwischen uns. Es ist rein sexuell und ohne Gefühle, ich bin für sie eine Art Ablenkung, da sie seit einigen Jahren keine Beziehung mehr hatte und für mich ist es natürlich eine schöne Erfahrung, etwas mit einer älteren Frau zu haben.

Meine Eltern wissen nichts davon, doch meine Mutter scheint etwas zu ahnen. Einmal hat sie mir gesagt, ich könne über alles mit ihr reden, wenn was ist. Doch ich traute mich nicht, es ihr zu sagen. Mir tut es auch leid, da sie ja so verständnisvoll ist und ich sie trotzdem anlüge. Ich weiß auch nicht, wie sie reagieren würde. Für mich steht aber fest, dass ich es für mich behalten will.

Beichthaus.com Beichte #00038607 vom 09.08.2016 um 19:58:37 Uhr (17 Kommentare).

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Im Adamskostüm vor den Dates meiner Tochter

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Eitelkeit Schamlosigkeit Familie

Ich (m/Ende 30) mache viel Sport und habe in der Hose einiges zu bieten. Ich habe mich nie für meinen Körper geschämt und kein Problem damit, mich vor anderen auszuziehen. Ich mache es nicht provokant vor anderen, schäme mich aber weder beim Arzt, noch zu Hause am Pool, wenn Freunde da sind, mir die Badesachen anzuziehen. Seit einiger Zeit ist meine Tochter in dem Alter, in dem sie mit jedem vögelt, der nicht bei Drei auf dem Baum ist. Ich finde es in Ordnung, wenn sie sich ausleben will. Seit einiger Zeit mache ich mir aber einen Spaß daraus, wenn sie wieder einen Neuen anschleppt, dafür zu sorgen, dass er mich im Adamskostüm sieht. Ich ziehe mir beiläufig die Badesachen an, wenn er dabei ist, und genieße die Blicke. Es kam schon öfter als ein Mal vor, dass einer so beeindruckt von meiner Ausstattung war, oder sich dann zu klein gefühlt hat, dass er es bei meiner Tochter nicht mehr gebracht hat und ich ihn nie wiedergesehen habe. Es tut mir leid für sie, aber irgendwie muss man ja aussortieren.

Beichthaus.com Beichte #00038606 vom 09.08.2016 um 13:40:11 Uhr (32 Kommentare).

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Der Becher des Obdachlosen

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Selbstsucht Schamlosigkeit

Ich (w/44) beichte, dass ich mich am Leid Anderer erfreue. Immer, wenn obdachlose Menschen um mich herum um Geld fragen, hoffe ich, dass sie dies auch bei mir versuchen. Aber nur, weil ich ihr Gesicht sehen möchte, wenn ich ihrer Bitte mit einem Grinsen nicht nachkomme. Heute habe ich außerdem den Becher eines Obdachlosen ganz "aus Versehen" weggetreten und bin weitergelaufen, als hätte ich nichts bemerkt. Weiter habe ich eine Angestellte gefeuert, weil sie schwanger geworden ist und das Kind behalten möchte. Das hat sie mir übrigens persönlich anvertraut. Das wäre nicht einmal notwendig, aber es hat mir Freude bereitet, jemandem, der sich in einer solch schwierigen Situation befindet, zusätzlich Steine in den Weg zu legen. Ganz nebenbei: Ich bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Es tut mir leid und ich möchte mich ändern. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass meine schwierige Kindheit wohl die Wurzel meines Fehlverhaltens ist.

Beichthaus.com Beichte #00038604 vom 08.08.2016 um 20:19:31 Uhr (52 Kommentare).

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