Streit aus Langeweile

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Selbstsucht Engherzigkeit Hochmut Partnerschaft Ex

Ich möchte beichten, dass ich manchmal aus Langeweile mit meinem Ex-Freund Streit angefangen habe, obwohl es eigentlich gar keinen Grund gab. Ich habe dann voller Theatralik auf den Putz gehauen, nur um mich mal ein bisschen abzureagieren. Der arme Kerl musste viel mit mir durchmachen. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036683 vom 22.09.2015 um 11:35:15 Uhr (20 Kommentare).

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Die ersten sexuellen Erfahrungen im Studium

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Peinlichkeit Ekel Begehrlichkeit Verzweiflung Studentenleben

Ich (w/20) hatte vor Kurzem mein erstes sexuelles Erlebnis. Es ist nicht so, dass ich schlecht aussehe oder dumm bin und deshalb keinen Partner finde. Ich habe einfach nur keine Lust, etwas mit einem Kerl anzufangen, der nur seinen Trieb abreagieren will und dem ich als Mensch an und für sich nichts bedeute. Auch wenn man online Jungs kennenlernt, kommen nach kürzester Zeit eindeutige Aufforderungen und das kotzt mich an. Dementsprechend blieb es seit meiner Jugend beim Küssen und Fummeln - mehr aber auch nicht. Ich fürchte, ich werde als eiserne Jungfrau sterben müssen. Nun aber zu meiner eigentlichen Beichte: Mein erstes sexuelles Erlebnis fand im Studium statt. Man muss dazu sagen, dass ich Veterinärmedizin studiere.


Nun sollte unsere Gruppe einem Zuchthund eine Samenprobe entnehmen und ich wurde, warum auch immer, aus einer Gruppe von elf Personen dazu auserkoren. Mein erstes sexuelles Erlebnis lief also darauf hinaus, dass ich einem Rüden in medizinischem Umfeld mit Latexhandschuhen unter den Blicken meiner Kommilitonen und unseres Professors einen runtergeholt habe. Das ist nichts, worauf ich stolz bin, und es tut mir leid, dass ich nichts Interessanteres zu beichten habe, aber ich kann über so etwas mit niemandem sprechen und musste mir das einfach von der Seele reden. Ich hoffe, dass ich noch beizeiten einen netten jungen Mann kennenlerne, mit dem ich eine Beziehung eingehen, ihn heiraten und eine Familie gründen kann. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036677 vom 21.09.2015 um 08:08:14 Uhr (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mein bester Freund ist ein perverser Exhibitionist

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Ich (w/24) möchte beichten, dass ich die Schuld daran trage, dass meinem - bis vor Kurzem - besten Freund der Ruf und damit auch sein Leben in seiner Heimatstadt zerstört wurde. Zur Vorgeschichte: ich habe diesen Mann im Internet kennengelernt, als ich fünfzehn war und er zu diesem Zeitpunkt 31. Und gleich vorweg - nein, er hat nicht einmal im Ansatz irgendwie versucht, mich zu belästigen. Ich schrieb ihn damals an, weil er sympathisch aussah, und das war er auch von Anfang an. Nett, klug, hilfsbereit und vor allem immer hochanständig. Später sagte er mir, als ich schon volljährig war, dass in seiner Gedankenwelt Sex und Jugendliche einfach unvereinbar sind. Mein Großer, wie ich ihn nannte, war immer für mich da. Er machte mit mir den ersten Liebeskummer durch, die altersüblichen Probleme mit Schule und Familie, und ich konnte ihn, was ich auch mehr als einmal tat, auch nachts um drei anrufen, und er fragte immer zuerst, ob es mir gut gehen würde und ich in Sicherheit wäre.


Als ich 18 war, lernten wir uns auch persönlich kennen, und er war genauso wie in Skype und am Telefon. Lieb, freundlich, nett, kompetent. Er war aber zu der Zeit, in der wir uns kennenlernten, verlobt und er machte mir auch nach der Verlobung keinerlei Avancen. Wir waren auch nie verliebt ineinander. Ich schlief bei ihm im Bett, aber nie mit ihm, und fühlte mich einfach sicher und geborgen. So, nun aber endlich zum Thema. Wir kamen irgendwann natürlich auch ins Gespräch über sexuelle Vorlieben und Abneigungen, und er stellte sich als sehr erfahren heraus, meinte, er habe sich ausgelebt, aber einen Wunsch nie erfüllt bekommen. Er sagte mir aber nie, was. Eines Abends, wir hatten beide etwas getrunken, vertraute er es mir dann aber doch an: Er hat den Wunsch, dass ihm eine Frau dabei zusieht, wie er sich befriedigt. Aber nicht wie die unglaublich vielen Kerle, die es vor der Webcam machen, sondern real. Allerdings möchte er, dass die Frau sich dabei nicht einmal auszieht, weil das den Reiz ausmacht. Und später an dem Abend bat er mich, diese Frau zu sein.


Ich habe dann zwei Fehler gemacht: ich habe völlig überreagiert und ihm vorgeworfen, mich dafür quasi aufgespart zu haben und habe die Wohnung verlassen. Er rief mir noch nach, bitte darüber zu schweigen, was mich in der Wut dazu brachte, eine gemeinsame Bekannte anzurufen und es ihr brühwarm zu erzählen. Zwei Tage später war er im ganzen Umfeld als perverser Exhibitionist verschrien, und eine andere Frau bestätigte, er habe sie auch gefragt, er wäre ein Schwein. Dass er mir diese Frage nur stellte, weil er mir sehr vertraute, habe ich in meiner grenzenlosen Dummheit nicht begriffen. Nun, da das Ganze immer größere Kreise zog und sogar im blauen sozialen Netzwerk landete, worauf sich die meisten seiner Freunde von ihm abwandten, beschloss er, umzuziehen und woanders neu anzufangen. Mit mir hat er seitdem, außer einer SMS mit dem Wort "Warum?", kein Wort mehr geredet. Ich bin so dumm, ich habe meinen besten Freund, den Mann, der mich mehr als einmal vor Dummheiten und Risiken bewahrt hat, wegen nichts und wieder nichts vernichtet, nur weil ich zu dumm war, eine Minute nachzudenken.


Ich weiß nicht einmal, wieso ich so überreagiert habe. Immerhin schlief ich im selben Bett, er hat mich mehrmals nackt gesehen und selbst da nichts gemacht, was irgendwie belästigend gewesen wäre, obwohl er mir dauernd Komplimente machte. Es wäre eigentlich echt nichts dabei gewesen, ihm seinen Wunsch zu erfüllen und ihm den Spaß zu gönnen. Mein Großer, wenn du das hier liest, und ich kenne diese Seite ja durch dich, bitte, ruf an, schreib, melde dich. Du musst mir nicht verzeihen, wenn du es nicht kannst. Aber wenn es was bringen würde, bekämst du ein Zuseh-Abo auf Lebenszeit von mir. Ich will nur wissen, dass es dir gut geht und dass du weißt, dass deine Kleine nichts im Leben so sehr bereut wie diesen dummen, dummen Fehler. Ich habe dich doch lieb.

Beichthaus.com Beichte #00036669 vom 20.09.2015 um 08:17:45 Uhr (23 Kommentare).

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Beznesser oder wahre Liebe?

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Misstrauen Selbstsucht Vorurteile Dummheit

Ich war drei Jahre lang mit einem Kameruner zusammen und habe mich von ihm getrennt, nachdem ich ihn durch ausgiebiges Mitlesen und Recherchieren auf einer Anti-Bezness-Internetseite als Beznesser identifiziert hatte. Ich war schon zu Beginn der Beziehung auf diese Internetseite gestoßen, weil ich auf der Suche nach Erfahrungsaustausch zu afrodeutschen Beziehungen war. Ich habe auf besagter Internetseite von vielen Frauen gelesen, bei denen die Situation 1:1 meiner zu entsprechen schien, es gab etliche Parallelen. Er war Asylbewerber, hatte gar nichts und verliebte sich scheinbar auf den ersten Blick unsterblich in mich. Ich hatte zwar als Bachelor-Studentin keinen Job und somit kein richtiges Einkommen, aber immerhin die deutsche Staatsbürgerschaft. Ich habe mich letztendlich im Forum besagter Internetseite von Frauen beraten lassen, die ihrer Aussage nach völlig abgeklärt und erfahren in diesem Gebiet sind. Sie rieten mir dringend dazu, den Kontakt zu meinem Freund abzubrechen, denn er sei ein berechnender Betrüger mit all den typischen Bezness-Anzeichen und ich solle mich bloß nicht von meiner rosaroten Brille täuschen lassen, wie so viele andere Frauen.


Die Tatsache, dass ich weder alt, noch hässlich noch finanziell abgesichert bin, hielt mich lange davon ab, mich als Bezness-Opfer zu sehen, aber letztendlich siegte das Misstrauen. Die Trennung war sehr schwer für mich, denn ich liebte ihn wirklich und hatte ewig lange an seine Unschuld und aufrichtige Liebe zu mir geglaubt, wie eben viele Bezness-Opfer. Ich glaubte zu spüren, dass er mich wirklich liebt, aber das sagen ja auch die meisten Bezness-Opfer. Er schien enorm unter der Trennung zu leiden, aber das scheinen ja viele sehr gut vorspielen zu können. Er hat lange Zeit versucht, mich umzustimmen, bis ich dann umgezogen bin und ihn in sozialen Netzwerken etc. blockiert habe. Nun ja, jetzt, einige Jahre und viel Liebeskummer und Trennungsschmerz später, steht er plötzlich vor mir, hat fließend Deutsch sprechen gelernt und hat eine sehr gut bezahlte, gute Position in einem großen Unternehmen (er hat in Kamerun einen guten Studienabschluss gemacht) und eine gesicherte Bleibeberechtigung. Dass er sehr ehrgeizig ist und es unbedingt zu etwas bringen will, hat er mir schon damals erzählt, aber ich hatte es für leeres Gerede gehalten. Ich habe das mit dem Job und der Bleibeberechtigung alles überprüft, es stimmt eindeutig.


Er erzählt mir, dass er all die Jahre versucht hat, Kontakt mit mir aufzunehmen und dass der Gedanke an mich eine riesige Motivation für seine Karriere war. Er sagt, ich bin die Liebe seines Lebens und er möchte für mich sorgen bis an sein Lebensende. Jetzt bin ich diejenige, die finanziell schlecht dasteht und er ist bereit, finanziell komplett für mich aufzukommen. Ich bekomme immer noch weiche Knie und Schmetterlinge im Bauch, wenn er vor mir steht. Ich liebe diesen Mann so sehr, es fühlt sich alles so richtig an mit ihm. Ich beichte, dass ich nur aufgrund einer von frustrierten Frauen betriebenen Hetz-Internetseite einem Menschen misstraut und wehgetan habe, der es nicht verdient hat. Ich beichte, dass ich zugelassen habe, dass diese Frauen mich zu einem misstrauischen Kontrollfreak machen.

Beichthaus.com Beichte #00036660 vom 18.09.2015 um 11:22:04 Uhr (28 Kommentare).

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“Beichte

Experimente mit meiner Schwester

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Morallosigkeit

Ich (m/36) muss beichten, dass ich auf die Muschi meiner Schwester stehe - und ich meine damit nicht ihre Katze. In unserer Jugend ist Folgendes passiert: Als wir so im Alter um die 12 Jahre waren, entwickelte sich Neugierde, wie denn das andere Geschlecht aussieht. Man hat sich dann halt mal angesehen und gegenseitig ein bisschen erforscht. Wir dachten uns damals gar nichts dabei und fanden es auch lustig, wie der andere aussieht. Das ging halt dann weiter mit anfassen, weil es ja auch interessant war, wie sich das alles anfühlt. Wir fanden das sehr spannend und fanden auch heraus, dass das gegenseitige Anfassen Spaß macht und sich gut anfühlt. Wir waren damals nicht aufgeklärt und wussten nicht, was wir da eigentlich machten. Aber das gute Gefühl mochten wir beide und wiederholten das, wann immer es möglich war. Das ging dann ungefähr zwei Jahre - bis die Pubertät so richtig anfing, dann wollte sie nicht mehr.


Irgendwie war ich enttäuscht, aber akzeptierte das recht schnell und alles geriet mit der Zeit in Vergessenheit. Später verloren wir uns auch aus den Augen durch Ausbildung, Arbeit, eigene Wohnung und so weiter. Jetzt waren wir aber letztens mal mit der ganzen Familie in der Therme und auch in der Sauna. Und als ich sie da nackt in der Sauna sah - sie und ihre rasierte Spalte, kam die Erinnerung auf einen Schlag zurück. Ich musste dann auch meine Freude unter meinem Handtuch verstecken. Ich beichte also nochmals, dass mich meine Schwester sexuell erregt und ich nichts dagegen hätte, wenn wir unsere Spiele von damals wiederholen würden. Ich weiß, es ist falsch, aber ich werde den Gedanken daran nicht los.

Beichthaus.com Beichte #00036655 vom 17.09.2015 um 19:15:42 Uhr (12 Kommentare).

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