Lieblingssport vs. Freund

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Selbstsucht Ex Sport

Ich möchte hiermit beichten, dass ich offenbar nicht ganz richtig im Kopf bin, denn ich habe meinen Freund meines Hobbys wegen verlassen. Ich war als Kind schon im Kampfsportverein und habe dort Karate praktiziert. Als Jugendliche kam ich dann zu MMA, also Mixed Martial Arts. Seit einigen Jahren mache ich dies intensiver und nehme auch an Wettkämpfen teil. Dementsprechend sehe ich nach so einem Wettkampf-Wochenende auch aus. Schrammen, Blessuren, blaue Augen oder der eine oder andere Knochenbruch stehen an der Tagesordnung. Das Ganze erfordert natürlich auch ein gewisses Maß an Training, weswegen ich mittlerweile schon relativ breite Schultern, ein beginnendes Sixpack und ziemlich muskulöse Oberarme habe. Mit alldem hatte mein Freund zunehmend ein Problem. Er hat sich ständig Sorgen gemacht, wenn ich wieder mal mit geschwollenem Gesicht oder irgendeinem Verband nach Hause kam. Mir ging sein ständiges Gejammere deswegen aber tierisch auf den Wecker. Seine ständige Besorgnis, das dauernde Kümmern und sein Geflenne darüber, dass er sich blöd vorkommt, wenn ich ihn im Club vor pöbelnden Besoffenen beschütze und nicht umgekehrt, waren mir irgendwann zu viel und ich schickte ihn nach sieben Jahren Beziehung in die Wüste. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich meinem Freund das Herz gebrochen habe, nur um weiterhin meinen Lieblingssport ausüben zu können. Aber in meinen Augen sollte mein Partner mich mitsamt meinem Hobby akzeptieren.

Beichthaus.com Beichte #00035725 vom 17.05.2015 um 13:23:06 Uhr (21 Kommentare).

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Politisch inkorrekter Fußball-Hass

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Boshaftigkeit Hass Zorn Sport

Ich bin normalerweise eine dieser "anstrengenden, immer politisch korrekten" Personen. Es kommt nicht gerade selten vor, dass ich in Meinungsverschiedenheiten Angehörige von anderen Nationalitäten oder Personen, die nicht dem heteronormativen Lebensstil entsprechen, verteidigen muss. Auch Religionsausübung jeder Form finde ich trotz meines Agnostizismus in Ordnung, insoweit man nicht zu den religiösen Eiferern gehört, die neben ihrer eigenen Religion keinen weiteren Glauben akzeptieren. Und doch möchte ich beichten, dass es eine Menschengruppe gibt, die ich absolut nicht leiden kann. Und zwar gibt es da so einen ziemlich bekannten Fußballverein aus Gelsenkirchen, der meistens Königsblau trägt. Ich hasse alles, das irgendwie mit diesem Verein zu tun hat, Spieler, Fans und Funktionäre. Immer, wenn ich jemanden mit einem Trikot dieses Vereins sehe, drehen sich bei mir echt die Nägel um und immer wenn ich irgendwo Merchandise-Artikel dieses Vereins im freien Handel sehe, möchte ich am Liebsten meinen Gaumen kitzeln und über diese Fanartikel erbrechen. Spielern und Funktionären dieses Vereins gönne ich auch Verletzungen und ich ergötze mich jedes Mal herrlich an Niederlagen dieses Fußballclubs, selbst in internationalen Vergleichen. Und ich boykottiere auch deren Hauptsponsor. Ich bin übrigens kein Fan des benachbarten schwarz-gelben Vereins, von denen habe ich aufgrund wachsender Arroganz auch keine sonderlich hohe Meinung.

Beichthaus.com Beichte #00035306 vom 23.03.2015 um 20:35:22 Uhr (14 Kommentare).

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Rennradfahrer in lächerlichen Klamotten

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Zorn Hass Sport

Rennradfahrer in lächerlichen Klamotten
Ich beichte, dass ich diese dämlichen Rennradfahrer abgrundtief verachte. Jetzt kommen sie wieder aus ihren Löchern gekrochen und breiten sich wie lästige Schmeißfliegen auf den Straßen aus - mit ihren affigen Rennradklamotten und zu engen Höschen, von denen die hoffentlich impotent werden oder eh schon sind. Auf dem Fahrradweg können sie ja auch nicht fahren, und ständig muss ich mit vollen 20 km/h hinter denen hergondeln, weil überholen wegen des Gegenverkehrs nicht möglich ist. Dabei ist nebenan ein neuer, wunderbarer Radweg. Es ist mir völlig unverständlich, wie man das als Sport betreiben kann, ständig den Auspuffgasen ausgesetzt und immer mit einem Auto hintendran, das man gerade aufhält. Wie kann man so rücksichtslos sein? Als ob man nicht ein Fahrrad mit normalen Reifen kaufen und normal auf Fahrrad- oder Feldwegen fahren könnte. Total bescheuert. Ich bin am Überlegen, wie ich eine Wasser- oder Stinkbombenwurfmaschine an meinem Auto montieren könnte, dann würde ich diesen lächerlichen Deppen ab und zu mal eine kleine Dusche zukommen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00035249 vom 13.03.2015 um 11:42:12 Uhr (25 Kommentare).

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Sport ist wichtiger als der Freund

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Falschheit Lügen Partnerschaft Sport

Ich (w/25) beichte, dass ich meinen Freund belüge, indem ich behaupte, dass ich viel für eine Klausur lerne. Diese Klausur gibt es tatsächlich, aber ich sagte ihm, dass ich deswegen in den nächsten zehn Tagen keine Zeit haben werde, um ihn zu sehen. Das mache ich aber nur, damit ich nachmittags - quasi als Lernpause - ganz entspannt zum Sport gehen kann. Fünf Mal die Woche, was er natürlich nicht weiß. Ich beichte, dass mir mein Sport wichtiger ist als mein Freund.

Beichthaus.com Beichte #00035165 vom 28.02.2015 um 14:51:11 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Pinkel-Becher beim WM-Finale

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Ekel Trunksucht Dummheit Sport

Als Deutschland im Sommer 2014 im WM-Finale stand, gab es bei uns ein Public Viewing mit mehreren Hundert Zuschauern. Ich (m/21) war mit ein paar Freunden da und es wurde fleißig Bier getrunken. Da ich großer Fußballfan bin, wollte ich natürlich nichts vom Spiel verpassen, sodass ich es mir verkniff, zur Toilette zu gehen, denn dafür hätte ich mich durch eine große Menschenmenge drängeln müssen und es hätte ewig gedauert. Leider kam es zur Verlängerung und mein Harndrang wurde so unerträglich, dass ich es nicht mehr aushalten konnte. Direkt vor mir war ein Stehtisch, auf dem unser Bier stand. Unter dem Schutz dieses Tisches öffnete ich meine Hose und urinierte in einen leeren Becher. Als ich dann versehentlich von hinten angerempelt wurde, glitt mir der Becher aus der Hand, fiel zu Boden und der Inhalt verteilte sich. Auf der anderen Seite des Tisches drehte sich ein Mann zu mir um, da er es bemerkt hatte und seine Schuhe wohl etwas abbekommen haben. Er sprach mich dabei mit Vornamen an, was mich überraschte, da ich ihn nicht kannte.


Am nächsten Tag saß ich dann verkatert bei der Arbeit, als eine E-Mail von meiner Chefin kam, in der sie erklärte, dass der Mann vom Vorabend ihr Ehemann ist und sie sich wünschen würde, dass er bei der nächsten Veranstaltung trocken nach Hause kommt. Ich wusste in dem Moment nicht was ich tun soll. Entschuldigen? Ignorieren? Ich habe nicht auf diese E-Mail nicht reagiert und so getan, als wäre nichts gewesen. Im Sommer ist meine Ausbildung beendet, daher gab es letztens Übernahmegespräche. Mir wurde mitgeteilt, dass der Betrieb mich nicht übernimmt und ich bin mir sehr sicher, dass das mit dieser Geschichte zusammenhängt.

Beichthaus.com Beichte #00035129 vom 22.02.2015 um 19:21:45 Uhr (8 Kommentare).

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