Das Britney Spears Poster

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Diebstahl Falschheit Neid Bessenbach

Meine Suende ist schon einige Jahre her. Ich habe dabei gesessen als meine beste Freundin ihr Zimmer aufgeräumt hat. Dabei hat sie mir ihr neues Poster von Britney Spears gezeigt. Es war wirklich schön und ich habe dieses Bild von ihr noch nie gesehen. Damals war das Internet noch nicht so präsent. Jedenfalls habe ich dieses Poster eingesteckt als meine Freundin kurz im Bad war. Ich habe mich dann schnell verabschiedet und bin nach Hause. Einige Tage später hat sie mich angerufen und gefragt, ob ich wüsste wo sie es hingelegt hatte. Ich verneinte dies und sie beließ es dabei.
Doch natürlich wollte ich es aufhängen, doch sie würde es sofort bemerken, weswegen ich beschloss zu ihr zu gehen und vorzugaugeln ich hätte genau dieses Poster von meiner Cousine geschenkt bekommen. Sie war misstrauisch, aber sie hat kein Wörtchen darüber verloren.
Bis vor einigen Monaten. In einer stillen Sekunde, die wir bei einander saßen fragte sie mich, ob es doch ihr Poster war. Ich war total perplex und reagierte aus Gewohnheit mit einem "Was?" und tat so als hätte ich sie nicht verstanden. Sie wollte es nicht wiederholen und ich habe mit einem neuen Thema angefangen. Wir wissen im Grunde beide, dass ich es mitgehen ließ, aber haben es geschafft etwa 10 Jahren nicht darüber zu reden. Ich habe das noch nie jemandem erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00029724 vom 15.01.2012 um 19:53:30 Uhr in Bessenbach (23 Kommentare).

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Rache am Kollegen

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Verrat Diebstahl Boshaftigkeit Rache Kollegen Wien

Ich (m/25) arbeitete bis vor zirka einem Jahr in einer großen IT-Firma. Insgesamt war ich dort genau 14 Monate angestellt. Der Grund für meine frühe und ungewollte Abreise war einer meiner Kollegen (männlich, Familienvater, 36 Jahre). Wann immer es ging versuchte er mir seine Fehler unterzuschieben und mich vor anderen schlecht dastehen zu lassen. Er arbeitet seit seinem Abitur in dieser Firma, daher gehört er mehr oder weniger zum Inventar. Das heißt im Klartext: Wahrheit sagen brachte nichts. Als herauskam, dass ich einmal in psychiatrischer Behandlung war, flogen plötzlich Gerüchte durch die Bude ich sei schizophren oder habe als kleines Kind meine Mitschüler umbringen wollen. Ich war 17 und mein Vater ist gestorben. Ich kam damit nicht klar und lies mich abholen, da ich sonst durchgedreht wäre.


Ich nahm mir den Kerl hin und wieder zur Seite und wollte wissen, was er gegen mich hat, aber er blockte ab. Irgendwann holte mich mein Chef in sein Büro und teilte mir mit, dass man nicht mehr mit mir arbeiten möchte und ich wurde gekündigt, einvernehmlich. Beim Einpacken meiner Sachen vom Büro zwinkerte mir dieser Mistkerl grinsend zu, ich wusste, dass er dafür verantwortlich war. Daheim überlegte ich mir zuerst einen Racheplan, aber da ich mehr mit der Jobsuche beschäftigt war und echt nicht viel Zeit mit diesem Kerl vergeuden wollte, tat ich etwas, was ich eigentlich nie tun wollte.


Ich zeigte ihn wegen Raubkopieren an. Er lud sich den ganzen Tag Serien, Filme, Musik, Hörbücher, usw. herunter und verteilte diese dann an seine Kollegen. Mir nicht, was mir sehr gut passte im Nachhinein. Ich ging zur Polizei, schrieb eine anonyme Anzeige und gut war es. Drei Wochen später habe ich mich mit einem Ex-Kollegen getroffen, der mir die Schauergeschichte meines Lebens erzählte:
Der Kerl, der für meinen Rauswurf verantwortlich war, wurde von der Polizei in der Arbeit abgeholt! Sein Arbeitscomputer, sein Laptop, Heimcomputer, Handy und iPad, Computer und Handys seiner Kinder und Ehefrau wurden beschlagnahmt. Seine Wohnung wurde durchsucht, überall, sogar die Puppenhäuser wurden durchwühlt. Spielzeugboxen der Kinder wurden aufgebrochen. Arbeitskollegen mussten zum Verhör und auch teilweise deren Sachen wurden beschlagnahmt. Das Ende vom Lied war, er musste für das Raubkopieren über 7.000 Euro Schadensersatz zahlen und weitere 2.000 für das Verbreiten. Auch ein paar Kollegen wurden zur Kasse gebeten.
Ich beichte also, dass durch mein Petzen einige meiner Kollegen sicherlich eine Menge Geld verloren haben und die Kinder des Kerls sicherlich wegen der Hausdurchsuchung geprägt wurden. Dafür bitte ich um Absolution, aber um den Mistkerl tut es mir nicht Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029723 vom 15.01.2012 um 13:30:05 Uhr in Wien (45 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Geschwisterliebe

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Masturbation Missbrauch Neugier Intim Familie Dörpstedt

Ich (w/18) muss beichten, dass ich rund ein Jahr lang von meinem Bruder (22) missbraucht wurde und ihm noch nicht mal böse bin. Es passierte vor circa 8 Jahren. Wir hatten schon immer ein sehr enges Verhältnis, er war da 13 und kam in die Pubertät. Wenn ich in sein […]
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Beichthaus.com Beichte #00029718 vom 14.01.2012 um 09:04:35 Uhr in Dörpstedt (24 Kommentare).

Gebeichtet von salzigerorangensaft
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Der Hund an der Straße

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Lügen Ignoranz Tiere Nachbarn Freudenberg

Vor etwa anderthalb Jahren wohnte eine Familie in Freudenberg, die einen süßen Hund hatte, auf den sie aber überhaupt nicht achtete. Nie ging jemand mit ihm spazieren, anstelle dessen ließen sie ihn einfach frei laufen. Ihr Grundstück lag direkt an der stark befahrenen Hauptstraße und war von einem stellenweise sehr lückenhaften Zaun umgeben. Mehrmals hatte ich gesehen, wie der Hund frei an der Straße herum lief. Nachbarn fingen ihn ein und brachten ihn zurück.
Einmal fing ich ihn auch ein und als ich mit ihm vor der Haustür seiner Halter stand, rief eine Frau vom Nachbargrundstück: Die kümmern sich doch sowieso nicht um den Hund. Der läuft dauernd weg. Ich klingelte bei den Hundehaltern und schließlich öffnete die Dame des Hauses. Sie sagte nur: Ach, der war weg?


Eines Tages lief er wieder frei herum. Ich sah es vom Balkon aus und lief schnell los um ihn einzufangen. Bevor ich ihn erreichte, rannte er vor ein Auto. Er hatte Glück. Das Auto konnte von der Fahrerin gerade noch angehalten werden. Die Fahrerin stieg aus und gemeinsam fingen wir den Hund ein. Ich sah, dass die Autofahrerin selbst einen Hund im Auto hatte, ordnungsgemäß im Kofferraum untergebracht, mit Gitter über der Rückbank. Das Tier sah sehr gepflegt aus. Dann fragte sie mich: Wissen Sie wem der Hund gehört? Ich log und sagte: Nein, das weiß ich leider nicht, aber er ist schon sehr oft weggelaufen. Da sagte sie zu mir sie würde den Hund mitnehmen. Ein paar Tage später lief mir die eigentliche Besitzerin des Ausreißers über den Weg. Sie fragte mich, ob ich ihren Hund gesehen hätte. Ich log und sagte: Nein. Ich bin davon überzeugt, dass es dem Hund bei seiner neuen Familie sehr viel besser geht und dass sie ihn nicht frei an der Straße rumlaufen lassen. Bestimmt wäre der Hund eines Tages überfahren worden, wenn er bei der alten Familie geblieben wäre.

Beichthaus.com Beichte #00029714 vom 13.01.2012 um 06:14:44 Uhr in 57258 Freudenberg (Siegener Straße) (32 Kommentare).

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“Beichte

Ich bin asexuell

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Eitelkeit Selbstsucht Verzweiflung Stollberg

Ich (w/20) gestehe hiermit, dass ich immer wieder wissentlich Beziehungen eingehe, allerdings von Anfang an konsequent den Sex verweigere. Ich mag sowohl Frauen als auch Männer, bevorzuge aber doch Männer. Ich hatte bis jetzt eine Freundin und fünf Freunde, aber sobald der jeweilige Partner Anstalten gemacht hat, mir an die Wäsche zu wollen, habe ich immer wieder abgeblockt. Ich sagte immer ganz klar und deutlich, dass ich nicht will. Wahrscheinlich interpretierten sie es immer so, dass ich zu verklemmt sei, keinen Sex vor der Ehe will oder ähnliches. Das stimmt allerdings alles nicht. Nennen wir das Kind beim Namen: Ich bin asexuell. Ich habe einfach keine Lust auf Sex, ich will so was nicht und empfinde es als nichts Erquickendes. Allerdings lehne ich Beziehungen, wie oben erwähnt, keineswegs ab. Ich wünsche mir schon einen Partner, ich bin auch gerne verliebt, ich stehe auf Romantik und Kitsch aller Art, auch gegen Küssen habe ich nichts einzuwenden, aber da ist dann auch schon Schluss. Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass ich keinen Sex will? Meine Mutter meinte sogar schon zu mir, ich solle mir da doch mal Hilfe besorgen, denn mit meinen 20 Jahren sei das doch nicht mehr normal.
Meine bisherigen Partner haben dann aufgrund des fehlenden Sex recht schnell mit mir Schluss gemacht. Am längsten hat so eine Beziehung drei Monate bisher gedauert. Ist mit mir wirklich etwas nicht in Ordnung? Fest steht auf jeden Fall, dass ich auch weiterhin versuchen werde, einen Partner zu finden, der mich versteht, ich bin schließlich nicht die einzige Asexuelle.

Beichthaus.com Beichte #00029712 vom 12.01.2012 um 23:04:46 Uhr in 09366 Stollberg (Hohensteiner Straße) (39 Kommentare).

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