Ich bin einfach zu fett!

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Verzweiflung Völlerei Begehrlichkeit

Mir geht es dreckig! Ich bin 17 Jahre alt und wiege über 120 Kilo. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass ich noch nie eine Freundin hatte und wie es aussieht, auch nie eine bekommen werde. Ich habe viele Freunde, verstehe mich mit allen sehr gut. Ich mache jedes Wochenende mit der Clique einen drauf. Bin bei allen ziemlich beliebt, die Mädchen finden mich alle total "nett". Toll, ich will nicht nur "nett" sein! Habe zu dem Mädchen, in das ich verliebt bin, eine sehr gute Beziehung, aber halt nur auf freundschaftlicher Basis. Es kotzt mich an. Sie ist super lieb zu mir und ich gebe mir alle Mühe, um sie glücklich zu machen und hoffe inständig, dass sie irgendwann über die äußeren Werte hinwegsieht. Sie ist selbst unglaublich hübsch, könnte also beinahe jeden haben. Die Chancen stehen schlecht für mich. Ich bin einfach zu fett. Aber ich kann nichts dagegen machen. Ich habe mir schon oft gesagt: "So jetzt aber, jetzt zieht du das durch mit dem Abnehmen" aber ich habe nie lange durchgehalten. Ich werde vermutlich ungeliebt und als Jungfrau sterben.

Beichthaus.com Beichte #00021104 vom 02.02.2007 um 21:42:48 Uhr (10 Kommentare).

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Tonspur auf der Wegwerf-Kassette des Lebens

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Faulheit Trägheit Selbstsucht

Mein Leben langweilte mich extrem. Ich habe mich eine zeitlang oft gefragt, was mein Dasein eigentlich für einen Sinn hat, mit der Erkenntnis, dass ich nur eine Tonspur auf der Wegwerf-Kassette des Lebens bin, genau wie jeder andere auch. Mich haben die Banalitäten des Alltags nie sonderlich beschäftigen können. Selbst Frau/Ses/Kinder sind keine Antwort mehr auf die Frage, wie ich die Zeit totschlagen soll. So eine Einstellung bekommt man natürlich nur, wenn man nicht ausgelastet genug ist, aber was soll ich machen, mich langweilt einfach alles und was mich langweilt, das nervt mich. Bisher konnte ich mich immer in meine Phantasie flüchten, aber da fehlt mir langsam auch die Inspiration für.

Arbeit? Also einem richtigen Beruf gehe ich gerade ziemlich aus dem Weg, es läuft wohl darauf hinaus, dass ich die Dummen immer weiter über den Tisch ziehe, davon gibt es ja schließlich genug. Derzeit gründe ich ein Verbrechersyndikat deren Mitglieder (welche mein Empfinden teilen) ich aus inszenierten "Selbsthilfegruppen" rekrutiere. Nun habe ich also wieder was gefunden, womit ich mich beschäftigen kann, denn ich hasse es die Vorgaben von anderen zu bekommen und diese zu leben, ich mache lieber meine eigenen Gesetze.

Beichthaus.com Beichte #00021092 vom 02.02.2007 um 10:46:08 Uhr (7 Kommentare).

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Kein Vertrauen

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Misstrauen Gesellschaft Zetel-Neuenburg

Ich glaube ich habe irgendwie Paranoia. Ich habe einen sehr großen Bekanntenkreis und in meiner Stadt für mein Alter doch nen ziemlich hohen Bekanntheitsgrad. Ich wurde sogar gefragt ob ich nicht im Stadtrat kandidieren will, weil eine Partei unbedingt ein neues und junges Gesicht braucht, weil alle andren 50+ sind. Ich bin zu jeder Person sehr freundlich, bin daher recht beliebt und habe keine offensichtlichen "Feinde". Trotzdem unterstelle ich jedem Menschen bösartige Absichten und Hinterfotzigkeit. Ich vertraue niemandem außer mir selbst und ich verlass mich auf niemandem. Wieso? Weil Menschen grundsätzlich die Angewohnheit haben Menschen die ihnen nahe stehen zu verletzen. Ich brauch hier ja au nur in die Runde schauen: "Ich vögel fremd aber ich bereue nichts". Und laut einer Umfrage haben schon 78% der Frauen und 69% der Männer einmal einen Partner betrogen. Was soll dieses scheiß Verhalten? Allein der Begriff "menschlich" ist ja in der Definition völlig unpassend oder? Menschlich ist in Wirklichkeit andere zu hintergehen, alles nur zum eigenen Vorteil auslegen und auf die Gefühle anderer zu scheißen. Die "Guten" sind unmenschlich, weil diese in starker Unterzahl sind. Der Mensch an sich ist ein ganz übler Parasit und mind. 60% der Beiträge bestätigen das hier. Genau deswegen vertraue ich keinem Menschen. Einmal habe ich zwei Jahre einer Partnerin vertraut, ihr den Himmel auf Erden bereitet (romantische Idee, nicht auf Finanzielles geschaut, da ich noch nie finanzielle Probleme hatte) und nach zwei Jahren macht sie von einen aufn anderen Tag Schluss, weil sie einen größeren Deppen gefunden hat, mit dem se nach kurzer Zeit sogar verlobt war. Irgendwas muss bei der Evolution schief gegangen sein, dass sich so eine abartie Kreatur wie den Menschen entstehen konnte.

Beichthaus.com Beichte #00021091 vom 02.02.2007 um 09:02:09 Uhr in Zetel-Neuenburg (4 Kommentare).

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Treuetesterin aus Leidenschaft

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Falschheit Boshaftigkeit

Ich weiß, dass ich mich mies fühlen müsste, aber mir geht es super. Ich teste regelmäßig mit anderen Accounts bei diversen Messengern die Treue der Liebsten meiner Freundinnen und bisher sind alle durchgefallen. Okay, wer kann auch einem Mädel widerstehen, was irgendwelche erotischen Bilder (gefunden im Internet) schickt. Die Herren wundern sich dann nur, warum keiner zum Date erscheint und meiner Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Das tollste Erlebnis war, als ich den Typen meiner Freundin ins Café einlud und er mir als Erkennungszeichen einen Plüschteddy und eine Rose mitbringen sollte. Kurz darauf rief ich meine Freundin an und bestellte sie zur selben Zeit in selbiges Café. Muss ich erwähnen, dass es inzwischen ihr Ex-Freund ist? Okay, vielleicht geh ich etwas zu weit. Aber müssen die Tussen mir auch immer die Kerle vor der Nase wegschnappen? Dieser ganze aufgebaute Frust muss dann abgelassen werden.

Beichthaus.com Beichte #00021088 vom 02.02.2007 um 07:36:05 Uhr (1 Kommentare).

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“Beichte

Tragödien lassen mich kalt!

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Hass Zorn Engherzigkeit

Ich beichte, dass ich eiskalt bin. Schicksale, Tragödien und auch "erfreuliche Anlässe" von Familienangehörigen, Bekannten oder Fremden lassen mich völlig kalt. Ich heuchle dann auf Nachfrage kurz Interesse, mache mich dann aber schnell vom Acker, weil ich keinen Bock auf den Scheiß habe. Wenn Bekannte dauerhaft oder schwer erkranken, breche ich den Kontakt ab, weil ich keine Lust habe mich mit deren Problemen zu belasten.

Außerdem hasse ich Kinder vom Säuglingsalter bis ca. 10 Jahre. Ich kann mit den Nervensägen nichts anfangen und Kleinkinder könnte ich ermorden, wenn sie anfangen zu schreien. Meinen Neffen habe ich nur ein mal auf dem Arm gehabt - danach habe ich ihn nie wieder berührt und will es auch gar nicht. So ab 10 Jahren geht es einigermaßen. Wenn meine Freundin mich nicht an Geburtstage erinnern würde, hätte ich nicht mal meiner Mutter Gratuliert. Ich bin extra in eine andere Stadt gezogen, weil ich den Kontakt zu meiner Familie und meinen damaligen Bekannten einschränken wollte. Ich weiß, dass ich ein A*schloch bin und manchmal hasse ich mich selbst dafür.

Beichthaus.com Beichte #00021066 vom 01.02.2007 um 21:16:36 Uhr (1 Kommentare).

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