Jeden Tag das gleiche Oberteil

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Vorurteile Ekel Unreinlichkeit

Mich regt etwas tierisch auf! Da ist ein Mädchen in meiner Klasse, die eigentlich jeden Tag dasselbe trägt: schwarze Stiefel, dieselbe Jeans, ein schwarzes, langes Oberteil und darüber noch diverse andere schwarze Sachen. Auf jeden Fall trägt sie dieses Stretchoberteil seit mindestens einem halben Jahr jeden Tag! Immer, wenn sie aufsteht zieht sie das Teil erstmal runter. Darüber trägt sie immer viel zu kurze, schwarze Shirts oder sonstiges. Sie ist nicht arm und hat auch anderen Klamotten. Auf Partybildern hat sie andere Sachen an. Ich würde sie nur zu gern darauf ansprechen – traue mich aber nicht. Wahrscheinlich geht sie so ins Bett und rollt gleich früh morgens wieder so raus!

Beichthaus.com Beichte #00021204 vom 06.02.2007 um 01:13:38 Uhr (5 Kommentare).

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Wut auf die Gesellschaft

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Aggression Betrug Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich (m/22) bin seit einem Jahr arbeitslos. Ich bekomme kein Geld vom Staat, also keine Panik, ihr spart schon mal eure Steuern an mir. Ich habe keinen Bock, auch nur einen Millimeter meinen Arsch zu bewegen. Nicht, weil ich unbedingt sehr faul bin, nein, alles nur wegen unseres Deutschlands, das immer mehr den Bach runter geht! Wenn ich sehe, wie manche Familien mit Kindern gerade mal so über die Runden kommen und unsere fetten Politiker auf ihren Stühlen sitzen und nur gequirlte Scheiße reden, selber nichts tun und ein Monatsgehalt von bis zu 15.000 Euro abkassieren, könnte ich direkt zum Terroristen werden!

Kommen wir zu meiner eigentlichen Beichte: Ich gehe öfter Schwarzarbeiten und beklaue Leute, die mehr als genug haben. Des Weiteren verkaufe ich noch Marihuana an Personen, die es eh schon rauchen, um die ganzen Blender mal einen Moment zu vergessen! Ach ja, einmal war ich in Berlin und da stand so eine dicke Bonzenkarre, mit einem etwas ungewöhnlichen Nummernschild, und niemand war zu sehen, also dachte ich mir, das wird wohl so ein Politiker-Auto sein! Also bin ich zur nächsten Bio-Tonne, habe dieses ganze vergammelte Zeug herausgeholt und aufs Auto geschmissen.

Beichthaus.com Beichte #00021185 vom 05.02.2007 um 19:03:05 Uhr (6 Kommentare).

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“Beichte

Deutsche Verhaltensweisen

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Vorurteile Gesellschaft

Es gibt nichts Unentspannenderes, als mit Deutschen zusammen zu sein. Sie sind anstrengend bei allem, was sie tun. Nichts fließt, nirgendwo verspürt man auch nur für eine halbe Sekunde Leichtigkeit beim Zusammensein. Mich nervt dieser deutsche Zwang zu sinnlosen und inhaltsleeren Aktivismus, egal ob bei der Arbeit oder während der Freizeit. Mich nervt ganz besonders deutsche Zwangsspaßigkeit. Besonders diese Spezies Freizeitkomiker, die dich förmlich mit ihrer Witzigkeit zuscheißt. Da klappen meine Ohren sofort zu und ich drifte mental ab, grinse nur noch mechanisch zurück, wenn das Gegenüber sich gerade mal wieder über den eigenen Kalauer amüsiert. Und überhaupt, keinerlei Feingefühl, keine Subtilität, kein Gespür für Nuancen, keine Geduld und Konzentration um mal genauer hinzuhören und hinzusehen. Alles muss plakativ und schwarz-weiß sein, bloß keine Zwischentöne und Ambivalenzen. So etwas irritiert nur, das ist anstrengend und macht den anderen unsicher, wenn er nicht das Gefühl hat alles sofort in seine geliebten Denkschubladen einordnen zu können.

Und da ist diese speziell deutsche Form der Pseudo-Scheißfreundlichkeit. Wenn ein Deutscher meint, sein von Natur aus eher abweisendes und abgrenzendes Naturell übertünchen zu müssen, dann setzt er dieses debil-devote Langzeitgrinsen auf und macht einen auf netten Kumpel. Das wirkt so aufgesetzt und unnatürlich, dass es mich äußerste Mühe kostet, das Spiel mitzumachen. Heilige Scheiße, was soll das? Was wollen die mir damit beweisen? Haben sie Angst davor, dass ich ihnen irgendetwas anmerke, das sie vor mir verbergen wollen? Irgendwie habe ich bei Deutschen selten das Gefühl, dass sie ehrlich sind. Sie mögen zumeist harmlose und berechenbare Genossen sein, was ich durchaus zu schätzen weiß, aber sie haben diese eigenartige Neigung sich als etwas verkaufen zu wollen, was sie überhaupt nicht sind. Da ist immer dieses unterschwellige Gefühl, dass mit denen irgendetwas nicht stimmt. Aber ich glaube, dass merken sie selbst nicht bzw. sie machen dies unbewusst. Vielleicht fehlt ihnen ein bisschen der Zugang zu sich selbst, um dies zu erkennen.

Beichthaus.com Beichte #00021157 vom 04.02.2007 um 09:47:27 Uhr (43 Kommentare).

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Ich verbaue mir mein Leben absichtlich!

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Diebstahl Schamlosigkeit Morallosigkeit

Ich bin männlich, 19 Jahre alt, Gymnasiast und verkacke mein Leben mit Absicht. Zunächst was mich am meisten belastet: Ich bin pornosüchtig. Ich lade jeden Tag Pornos runter, wichse und lösche sie dann wieder, weil ich ein schlechtes Gewissen kriege! Ich rauche jeden Tag Gras, obwohl ich in zwei Wochen Abiturprüfungen habe. Ohne Gras würden mir meine ganzen Probleme über den Kopf wachsen. Ich glaube ich bin paranoid, manchmal kriege ich Angst, wenn ich unter vielen Menschen bin. Seit meine Freundin vor 4 oder 5 Monaten Schluss gemacht hat, hatte ich keine Frau mehr.

Ich schaffe es nicht mehr, eine anzusprechen. Ich bin auf Partys immer viel zu dicht, um noch was zu starten und ich scheine eine schlechte Aura zu haben, die Frauen abstößt. Ich habe den schwärzesten Humor, den es gibt, ich mache Witze über KZs, Babyleichen und Vergewaltigungen. Und ich führe mich nicht schlecht dabei. Außerdem klaue ich meinen Eltern manchmal Kleingeld für Kippen. Das tut mir wirklich leid. Aber ich kann mit alledem einfach nicht aufhören. Ich glaube, ich werde verrückt.

Beichthaus.com Beichte #00021155 vom 04.02.2007 um 08:52:50 Uhr (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Zigaretten mit besonderem Aroma

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Ekel Rache Zivi & Bund Neudrossenfeld

Vor einiger Zeit habe ich meinen Dienst am Vaterland im Krankenhaus abgeleistet, indem ich die schmutzigen Laken, Blut und Nachgeburten anderer Leute entsorgte. Auf selbiger Arbeit hockten auch einige andere Gestalten rum. Festangestellte Verlierer, welche nichts besseres zu tun hatten als andere Zivis zu nerven. Gegen Ende meiner Dienstzeit kam dann der Moment meiner Rache, als der gute Hansi seine Nagelschere mitbrachte. Also ging ich mit selbiger auf Toilette, um eine gute Ausbeute an alten Fußnägeln (zu dieser Zeit doch recht ungepflegte Kifferfußnägel mit schwarzen Rändern) erwirtschaftete. Anschließend wartete ich darauf, dass meine erklärten Feinde den Aufenthaltsraum verließen um Arbeit zu simulieren. Ungesehen mopste ich darauf ihre Zigarettenschachteln und positionierte je ein gutes Stück Fußhorn in jeder Spitze der selbigen. Als ich kurz nach dem Mittagessen zu ihrer Pause den Raum betrat, drang mir schon ein bestialischer Gestank entgegen, welcher mich nahezu in Verzückung geraten ließ. Ob des üblen Geruchs musste ich mir das Schauspiel jedoch zu Ende anschauen, wie die beiden ihre Zigaretten (und meine Fußnägel) eine nach der anderen genüsslich inhalierten.

Beichthaus.com Beichte #00021047 vom 01.02.2007 um 07:13:41 Uhr in Neudrossenfeld (1 Kommentare).

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