Erinnerungen an den 11. September

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Morallosigkeit Vorurteile Zorn Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich (w/37) muss etwas beichten, das wahrscheinlich für viel Unverständnis und Hass unter den Lesern sorgen wird. Ich kann am 11. September nicht andächtig zurückdenken, oder gar Trauer für die Opfer des Anschlages 2001 empfinden. Nein, ganz im Gegenteil: Eigentlich bin ich sogar eher schadenfroh und freue mich, dass die "unverwundbare" Übermacht USA endlich auch einmal angegriffen wurde. Ich finde es einfach ungerecht, dass die USA schon seit vielen Jahren immer wieder teilweise wirklich unnötige Kriege anzettelt und selbst, sei es aufgrund der geografischen Lage oder der haushohen Überlegenheit, niemals irgendwelche Schäden im eigenen Land hat. Wenn ich an die Bomben auf Dresden oder Berlin und die unzähligen Opfer bei Stalingrad denke, finde ich es nur gerecht, wenn die USA auch mal etwas abbekommt. Für die Opfer tut es mir allerdings schon leid. Nicht, dass ihr mich falsch versteht, ich bin kein Nazi oder gewaltverherrlichender Mensch, aber in diesem Fall denke ich wohl etwas anders, als die meisten Menschen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031881 vom 11.09.2013 um 22:42:08 Uhr (55 Kommentare).

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Kinder der Damendusche

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Aggression Peinlichkeit Ungerechtigkeit Kinder

Ich (w) möchte beichten, dass ich mich furchtbar schäme und auch wütend werde, wenn Mütter mit ihren Söhnen in die Damenduschen von Schwimmbädern gehen. Wenn die neugierigen Augen der Kleinen einen ununterbrochen anstarren und sie dann teilweise noch Kommentare über die anderen Frauen in der Dusche machen. Bei ganz kleinen Kindern kann ich es ja verstehen - aber wenn das Kind dann schon sechs Jahre alt ist, oder sogar schon älter, dann braucht es doch wirklich keine Begleitung mehr beim Duschen. Finde ich zumindest, denn in der Schule gehen sie auch alleine auf die Toilette. Außerdem habe ich noch nie gehört, dass Väter mit ihren kleinen Mädchen in die Herrendusche gehen.

Beichthaus.com Beichte #00031861 vom 07.09.2013 um 12:26:02 Uhr (32 Kommentare).

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“Beichte

Die ewigen Vorurteile

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Ungerechtigkeit Feigheit Dummheit Vorurteile Gesellschaft

Ich bin ein Deutsch-Türke, der hier geboren und aufgewachsen ist, und komme auch aus einer Gegend, in der nicht viele Ausländer leben. Fast alle meiner Freunde sind Deutsche - wir gehen zusammen feiern und machen alles zusammen. Was mir jedoch im Laufe der Jahre sehr oft aufgefallen ist, ist, dass fast jeder dieser Leute etwas Rassistisches in sich trägt. Man bekommt ständig zu hören, dass sie ja keine Rassisten seien, aber trotzdem finden, dass zu viele Kanaken in Deutschland leben. Natürlich bin ich in so einem Fall immer die Ausnahme, schließlich bin ich "voll korrekt". Mit dieser Aussage scheinen sie zu glauben, dass sie mich besänftigen können, da sie mich ja irgendwie in Schutz nehmen, aber dem ist nicht so. In meinem Bekanntenkreis sind sehr viele Akademiker und andere gebildete Ausländer, ich selbst studiere Jura und kann nicht verstehen, wie man so pauschalisieren kann. Aber andererseits kann ich mich auch in Ihre Lage versetzen - wenn ich nur solchen Dreck über Ausländer im TV sehen würde, würde ich vermutlich nicht anders denken.

Beichthaus.com Beichte #00031849 vom 04.09.2013 um 23:44:13 Uhr (29 Kommentare).

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Es muss nur billig sein

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Zorn Maßlosigkeit Ungerechtigkeit Waghalsigkeit Lautzenhausen

Ich (m/32) bin erster Offizier, umgangssprachlich auch Co-Pilot, einer europäischen Billigfluggesellschaft. Hiermit möchte ich beichten, dass ich fast täglich im Cockpit einpenne, weil mein Arbeitgeber mich knapp vierzehn Stunden am Tag schuften lässt. Auf die Qualität, wenn es um die Benotung der Bewerber von Flugschulen, oder deren geistiges Vermögen geht, wird eigentlich kein Auge mehr geworfen. Alles dreht sich nur darum, wer für die Airline am billigsten ist.

Beichthaus.com Beichte #00031821 vom 30.08.2013 um 21:45:18 Uhr in Lautzenhausen (10 Kommentare).

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Wechselgeld für den falschen Schein

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Ungerechtigkeit Betrug Diebstahl Morallosigkeit

Als ich ungefähr elf Jahre alt war, hat mich meine Mutter öfters in den kleinen Supermarkt im Dorf geschickt, um Abendbrot zu kaufen. Das war meist ein Laib Brot, ein bisschen Schinken, Salat und Ähnliches. In der Regel waren das dann Beträge für knapp fünf Euro. Ich habe damals einen Zehner von meinen Eltern bekommen und bezahlte auch damit. An dem Abend war eine ganz neue, junge Kassiererin dort, die wohl ein Praktikum oder einen Ferienjob machte. Wie es kommen musste, hat sie mir zu viel Wechselgeld gegeben - genau genommen bekam ich knapp 95 Euro zurück, die ich einfach nahm und dann nach Hause ging. Sie hat den Zehner wohl mit einem Hunderter verwechselt. Mittlerweile tut es mir sehr leid, dass ich ihr nichts gesagt habe, denn danach habe ich sie auch nicht mehr in dem Laden gesehen. Das Rückgeld habe ich übrigens meinen Eltern gegeben. Was sie damit gemacht haben weiß ich nicht, aber ich bezweifle, dass sie es in den Laden zurückgebracht haben.

Beichthaus.com Beichte #00031802 vom 26.08.2013 um 17:02:58 Uhr (21 Kommentare).

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