Die normalen Menschen dieser Welt

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Drogen Gesellschaft

Manchmal frage ich mich, was all diese "normalen" Menschen um mich herum auf dieser Welt eigentlich vorhaben. Denken die eigentlich immer noch, dass es um einen tieferen Sinn im Leben geht und man seine wahre Liebe finden sollte? Am Besten noch gepaart mit dem Erfolg auf irgendeinem ach so bedeutenden Arbeitsplatz, der einen natürlich von der Masse separiert und einem im Getriebe dieser Welt ein bisschen größer aussehen lässt? Was ist da noch zu retten? Kein Wunder, dass ich mir mein rationales Denken mit etlichen Drogen aus dem Kopf dresche. Wer hält denn so etwas aus?

Beichthaus.com Beichte #00007318 vom 02.04.2006 um 04:07:23 Uhr (7 Kommentare).

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600 Kilometer für Sex

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Begehrlichkeit Waghalsigkeit Engherzigkeit

Mit 13/14 hatte ich eine Fernbeziehung über roundabout 600 Kilometer. Irgendwann im Frühling bin ich dann, da meine Eltern mir nicht erlaubten das Mädchen meiner Träume allein mit dem Zug zu besuchen, einfach abgehauen - mit Abschiedsbrief und dass, wenn Polizei kommen würde oder es Ärger gäbe, ich von einem großen Bürogebäude in der Stadt (da gibt es so einige zur Auswahl) springen würde. Im Fazit hatte ich die schönste Nacht meines Lebens und habe dort meine Jungfräulichkeit verloren. Ärger gab es tatsächlich nie dafür. Die müssen echt Angst gehabt haben... Nach mittlerweile acht Jahren leben wir zusammen, meine Freundin und ich, und sind wirklich immer noch glücklich. Ich bin weiblich.

Beichthaus.com Beichte #00007301 vom 01.04.2006 um 18:44:50 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Fischlifisch

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Zwang Manie Stadtlohn

Ich habe ein sehr großes "FISCH"-Problem ich muss immer "FISCHLIFISCH" sagen ARGGGHHH!!! MEIN SACK!!!

Beichthaus.com Beichte #00007252 vom 31.03.2006 um 20:06:58 Uhr in Stadtlohn (6 Kommentare).

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Lotta in Love vs. Simpsons

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Hass Zorn Aggression Medien Gummersbach

Jedem, der "Lotta in Love" hasst, muss ich recht geben. Wegen so einer kassengestelltragenden Trällertröte gibt es weniger Simpsons. Ich könnte jedes Mal schreien und toben. Genauso "Verliebt in Berlin". Ich gestehe, dass ich große Lust habe, die Schauspieler zu quälen und die Produzenten von solchen Sendungen mit Beton an den Füßen im Meer zu versenken. Dann kommt der Mann in den zu engen Jeans und verpasst ihnen einen solchen Roundhousekick unter Wasser, das Hamburg im größten Tsunami der Weltgeschichte versinkt.

Beichthaus.com Beichte #00007244 vom 31.03.2006 um 18:39:06 Uhr in Gummersbach (2 Kommentare).

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“Beichte

Kaffee im Büro

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Feigheit Lügen Selbstsucht

Mein Ex-Chef war im Gegensatz zu mir – einem chaotischen Wassermann – pedantisch, ordnungsliebend und korrekt. Er hat seinem Leben ganz der Arbeit gewidmet. Er hasste unnötige Kommunikation und hatte uns verboten, Kaffee am Arbeitsplatz zu trinken, wohlweislich habe ich meinen Kaffee trotzdem am Arbeitsplatz getrunken, natürlich nur, wenn er nicht da war. Ich gebe zu, ich hatte große Probleme in Ernst zu nehmen, gab es doch soviel Wichtigeres im Leben und was ist schon einzuwenden gegen einen netten Plausch unter Kollegen und ein gemütlicher Kaffee am Arbeitsplatz?

Im Gegensatz zu meinem eigenen gebrühten Kaffee, den ich morgens durchaus hätte auch trinken können, liebte ich den Bürokaffee. Wie jeden Morgen bin ich auch an diesem einen besagten etwas später gekommen, die Zeit bei einem Schwätzchen mit dem Lieblingskollegen verbummelt und ein Tässchen Kaffee rauslassend, mit dem Hintergedanken, heute ist der Chef ja nicht im Haus! Das Telefon klingelte und ich rannte in mein Büro, stolpere über die Akten und SCHREI, NEIN nicht über die weiße Knitterbluse. Die Tasse fliegt im hohen Bogen gegen die Wand! SUPER, die Bluse ist gerettet - aber oh mein Gott. Das darf jetzt nicht wahr sein!

Die Wand war voll mit einem hellbraunen Kaffeefleck. Mein erster Gedanke: Wie erkläre ich das meinem Chef? Meine Entscheidung: am Besten gar nicht und retten, was zu retten geht! Ich eile in die Küche, versuche mir vor den Kollegen nicht anmerken zu lassen, die übrigens so brav sind und ihren Kaffee immer in der Küche getrunken haben, und holte einen Putzlappen! Ich kam mir derweil vor wie in einem schlechten Sketch, denn trotz intensivem Rubbeln wird es nur noch schlimmer. Meine Idee, mittags weiße Wandfarbe zu holen, verwerfe ich auch gleich wieder. Da kommt mir doch der rettende Einfall! Die Putzfrau, die muss jetzt herhalten!

Ich rufe meinen Chef an und sage: "Herr X, Sie werden es nicht glauben, aber ich habe doch tatsächlich heute morgen die Putzfrau erwischt, wie sie einen Kaffeefleck von der Wand weg machen wollte, sie wollte auch nicht so recht rausrücken, wie das passiert ist. Ich vermute ja mal, sie hatten noch jemanden dabei", selbstredend, dass mein Chef stinkesauer war. Was soll´s er wird sich schon wieder beruhigen, denke ich mir und war froh, dass ich doch so ein ideenreicher, kluger Mensch bin!

Ganz so glimpflich lief die Geschichte nicht ab. Er hat der Putzfirma gekündigt und die Putzfrau zusammen geschissen. Ich stand im Hintergrund, immer wieder den Kopf schüttelnd, mit schlechtem Gewissen. Aufgeklärt habe ich es aber nie!

Beichthaus.com Beichte #00007204 vom 31.03.2006 um 05:37:55 Uhr (5 Kommentare).

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