Zombieapokalypse vom Mars!

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Maßlosigkeit Engherzigkeit Selbstsucht

Ich (m/28) bereite mich schon seit geraumer Zeit auf eine Zombieapokalypse vor. Ich weiß zwar, dass es unwahrscheinlich ist. Doch seit man Leben auf dem Mars vermutet, habe ich die Vorfreude, dass sie Viren mitbringen, die dann zu solch einer Apokalypse führen. Dann kann ich über diejenigen lachen, die mich ausgelacht haben - oder ihnen die Köpfe einschlagen, wenn es so weit ist. Und nein, ich halte nichts von Gewalt zwischen Menschen. Ich horte auch keine Waffen - außer einer Machete, die ich mal geschenkt bekam - da diese eh nichts bringen, wenn man kein extrem guter Schütze ist. Ich renne auch nicht in Armeesachen rum. Aber ich würde mich über eine Zombieapokalypse freuen!

Beichthaus.com Beichte #00036799 vom 09.10.2015 um 08:34:22 Uhr (32 Kommentare).

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Warum ist mein Freund nicht unfruchtbar?

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Selbstsucht Engherzigkeit Partnerschaft

Ich (w/18) hasse Kinder und möchte später auch keine haben. Genauso hasse ich die Leute, die sagen, dass sich das schon noch ändern wird. Akzeptiert doch einfach, dass nicht jeder diese Rotzgören mag! Ich hasse Kinder, seit ich denken kann. Das ist aber nicht meine eigentliche Beichte, sondern diese lautet, dass ich hoffe, dass mein Freund, mit dem ich seit über zweieinhalb Jahren zusammen bin und mit dem ich eine gemeinsame Zukunft plane, unfruchtbar wird. Seine Mutter sagt jedes Mal, dass mein Freund dann einfach eine andere schwängern soll, wenn ich Kinder hasse, denn sie liebt Kinder und hätte am liebsten 300 Enkelkinder. Darum hoffe ich, dass mein Freund unfruchtbar wird, damit sich das Problem von selbst erledigt. Ich bitte um Absolution, da es mir leidtut, dass ich nur an mich denke.

Beichthaus.com Beichte #00036795 vom 08.10.2015 um 13:14:36 Uhr (45 Kommentare).

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Der Restposten der Gesellschaft

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Vorurteile Engherzigkeit Zorn Dummheit Gesellschaft

Ich (w/31) bin Ausbilderin bei einem großen Bildungsträger. Ich freue mich eigentlich ja darüber, dass wir in Deutschland im Moment eine recht geringe Arbeitslosenquote haben. Mein Problem ist eher der Teil der Arbeitslosen, die dann hier aufschlagen, weil das Arbeitsamt sie schickt. Die Restposten der Gesellschaft sozusagen. Nun zum eigentlichen Thema: Ich hasse diese Menschen abgrundtief. Wenn ein 25-jähriger Kerl vor mir steht, dem mit unseren Steuern der Weg ins Arbeitsleben geebnet werden soll und der mir rotzfrech ins Gesicht sagt, er wüsste gar nicht, was er hier solle, er würde eh niemals arbeiten gehen. Leute, die stinken wie ein toter Iltis, keinen Zahn mehr im Mund haben und sich dann fragen, warum keiner sie einstellt. Leute, die noch nie im Leben etwas zustande gebracht haben, sich aber darüber aufregen, dass der Türke von nebenan, der einen Dönerladen hat, sich einen BMW leisten kann.


Leute, die keine Ahnung von Nichts haben, aber mit mir über Gesetzgebungen diskutieren wollen. Leute, die kommen und gehen wie sie Lust haben und sich dann beim Amt beschweren, wenn es Abmahnungen hagelt. Leute, die weder lesen noch schreiben wollen, aber sehr wohl können, und sich dann beschweren, weil man ihnen die Prüfungen nicht vorliest. Ausländische Mitbürger mit erheblichen Sprachproblemen, die dann einfach nicht verstehen wollen, dass man den Unterricht nicht auf deren Landessprache hält. Ich muss mich jeden Tag aufs Neue zusammenreißen, dass ich diese Menschen nicht anschreie, dass sie endlich ihr Leben auf die Reihe kriegen sollen, statt sich zu beschweren, dass es zu wenig ALG2 gibt. Ich weiß, ich könnte - und werde wohl - den Job wechseln. Aber das ändert leider überhaupt nichts daran, dass es diese Menschen gibt. Ich bitte um Vergebung für meinen Hass auf die Menschheit, der jeden Tag wächst.

Beichthaus.com Beichte #00036784 vom 07.10.2015 um 15:11:07 Uhr (19 Kommentare).

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Tiere sind mehr wert als Flüchtlinge!

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Engherzigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich mich selber nicht so recht verstehe. Ich bin eigentlich ein sehr beliebter Mensch, habe einen großen Freundeskreis, in dem ich geschätzt werde, und niemand muss mich um etwas zwei Mal bitten. Dazu kommt, dass ich die Natur sehr mag und in meinem großen Garten absolut fürsorglich zu Tieren bin. Dort gibt es Nistkästen für Vögel, Igelhäuser, wo Igel überwintern können, Eichhörnchen-Kobel, Futterstationen und ein Insektenhotel. All das habe ich in meiner Freizeit selber gebaut.


Was absolut nicht zu dieser Einstellung passt: Mir geht das Flüchtlingsthema so dermaßen auf den Keks, dass ich richtig Wut bekomme, wann immer das Thema aufkommt. Mittlerweile schalte ich die Nachrichten aus, wenn von 15 Minuten Tagesschau zehn Minuten lang nur über Flüchtlinge berichtet wird, mich regt das Fernsehen auf, wo in jeder Fernsehserie die Zuschauer "auf Kurs" gebracht werden sollen und die Menschen, die jubelnd an Bahnhöfen stehen und feierlich ihre Altkleider, die sie ohnehin entsorgen wollten, gönnerhaft übergeben, finde ich einfach nur lächerlich.
Es sind bestimmt eine Menge arme Schweine darunter, aber bei den Ausmaßen, die das Ganze angenommen hat, bin ich mir sicher, dass den Deutschen das Ganze noch gewaltig um die Ohren fliegen wird. Ich habe ein gutes Einkommen und von meinem Gehalt gehen für Steuern und Sozialversicherung fast 50 Prozent ab. Ich rege mich darüber auf, dass etliche Stadtteile verkommen, Schulen und öffentliche Gebäude verfallen, alles kaputt gespart wird und ich letztlich einen erheblichen Teil meiner Arbeitsleistung dafür erbringe, um Steuern zu zahlen, mit denen Zustände finanziert werden, die ich nicht haben will. Beichten möchte ich allerdings, dass mir die Wildvögel, Eichhörnchen und Igel in meinem Garten wichtiger sind, als die Menschen, die hierherkommen, und fühle mich irgendwie schlecht dabei. Aber ich kann nicht anders.

Beichthaus.com Beichte #00036782 vom 07.10.2015 um 10:24:21 Uhr (24 Kommentare).

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Schlagsahne, Cola, Wein und Zigaretten

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Vorurteile Engherzigkeit Arbeit

Immer, wenn Leute vor mir an der Kasse komische Dinge aufs Band legen, male ich (w/23) mir während der Wartezeit die wildesten Storys zu den Artikeln aus. Mit komisch meine ich halt Dinge oder Lebensmittel, die zusammen gar keinen Sinn ergeben. Wie Schlagsahne, Cola, Wein und Zigaretten - das hatte ein Herr heute auf dem Band. Ich habe mir dann vorgestellt, dass er heimkehrt, zu Ehemann oder Ehefrau, und sie erst abends den Wein trinken, um beschwipst zu werden, ein wildes Schlagsahnespiel im Bett treiben und dann die Kippe danach rauchen. Und am nächsten Morgen, um dem Kater samt Magenproblemen entgegenzuwirken, gibt es dann die Cola. Am Ende vertreibt es mir immer die Wartezeit, auch wenn viele abschätzige Gedanken dabei sind, die mir dann leidtun.

Beichthaus.com Beichte #00036775 vom 05.10.2015 um 20:46:31 Uhr (13 Kommentare).

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