Existenzvernichtung bei der Arbeit

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Vorurteile Ungerechtigkeit Arbeit

Ich bin ein faules Stück! Da nehme ich mir schon extra Urlaub, damit ich wenigstens die Anfangsschritte für ein Studium gebacken kriege (denn wenn ich ich immer von der Arbeit komme bin ich zu fertig um überhaupt einen Finger zu rühren) und kriege dennoch nichts auf die Reihe! (Einschreibungsende ist, so glaube ich, Ende nächster Woche). Denn in meiner Firma, auch wenn es ein größerer Konzern ist, geht es langsam denn Bach runter!

Die Geschäftsleitung hält die Belegschaft mit einem neuen Standort hin, den es sowieso nicht geben wird, auch wenn wir diesen Existenzvernichtern zugunsten unserer Zukunft Einschnitte in unseren Löhnen über uns ergehen lassen dürfen! Sparen müssen wir, sparen indem sie uns uns das Geld kürzen und sich selber in die Tasche stopfen! Aber die älteren Kollegen tun mir leid, die seit Jahren in diesem Betrieb sind und auf eine Möglichkeit bauen, nicht in diesem Betrieb unterzugehen! Während bei den Jüngeren Mitarbeiter die Möglichkeit besteht, ihren Arbeitsweg noch anders auszubauen (und viele von den Älteren sind auch neidisch auf die Jüngeren)!

Ich gebe zu, dass ich eine Super-Ausbildung genossen habe, aber jetzt im Akkord regelrecht verblöde! Eine Zumutung ist dies, aber Hauptsache eine Stufe um weiterzukommen und nichts in der Hand zu halten...

Beichthaus.com Beichte #00010015 vom 10.06.2006 um 00:14:26 Uhr (0 Kommentare).

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Lieber Chef, ich weiß, dass ich gekündigt werde!

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Schamlosigkeit Arbeit Osnabrück

Ich (m/24) habe, bis vor wenigen Tagen, in einem Pflegeheim gearbeitet. Als ich vor ungefähr zwei Wochen am Dienstzimmer vorbeigelaufen war, habe ich zufällig mitbekommen, wie der Chef mit seinem Stellvertreter über Mitarbeiter sprach, die er am Ende des Monats entlassen wollte. Darunter auch mein Name. Ich war verdammt nochmal wütend und überlegte, wie ich mich rächen könnte. Mein Vorhaben wurde durch das falsche Lächeln des Chefs bestätigt, mit dem er mich jeden Morgen begrüßte. Doch das hat mich nur stärker gemacht!

Am Samstag feierte eine Kollegin ihren Geburtstag, wir versammelten uns an einem Tisch im Speiseraum, es gab Kaffee, Kuchen und scheinheilige Glückwünsche. Der Chef bekam natürlich das größte Stück, schließlich war besagte Kollegin eine widerliche Schleimerin. Angeekelt und wütend wartete ich einen passenden Moment ab, um diesen Arschgeigen zu zeigen, was ich von ihnen halte.

Irgendwann sprang ich auf, öffnete meine Hose, lief zu meinem sichtlich verwirrten Chef und urinierte auf seine Klamotten. Mit hochrotem Kopf brüllte er mich an, was mir den einfallen würde und ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte. Oh ja, die hatte ich. Ich nahm die volle Milchpackung und rannte damit durch den Raum, nebenbei schüttete ich ein wenig aus, schrie und beschimpfte die Mitarbeiter, die mir unsympathisch waren. Nach wenigen Minuten versuchte mich ein Kollege erfolglos aufzuhalten, die anderen waren verstört oder versteckten ihr Grinsen. Ich war nicht zu stoppen, musste mir aber bald etwas anderes einfallen lassen.

Ich sprintete aus dem Raum, warf dabei noch ein paar Stühle um. Ich wollte zu den Umkleideräumen, um mir etwas Zeit zu verschaffen. Und wem musste ich ausgerechnet treffen? Den Stellvertreter, der wusste, dass mich der Chef rauswerfen wollte. Er zog sich gerade um, auf dem Boden lag seine Jeans, in seinen Händen hielt er die Hose, die zur Arbeitskleidung gehörte. Mit Unschuldsmiene begrüßte ich ihn, tat so, als würde ich meine Schuhe zubinden, hob die Jeans auf und riss ihm die andere Hose aus den Händen. Er zog ziemlich stark daran, doch ich war einfach stärker als dieser alte Drecksack. Gerne hätte ich ihm noch die Fresse poliert, doch die Tatsache, dass er nun ohne Hose rumlaufen musste, war befriedigend genug. Danach setzte ich mich in mein Auto und fuhr, wie ein Irrer grinsend, nach Hause. Die Kündigung lag gestern in meinem Briefkasten, die Hosen habe ich immer noch. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00009986 vom 09.06.2006 um 19:44:08 Uhr in Osnabrück (1 Kommentare).

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“Beichte

Zu große Vitamintabletten

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Waghalsigkeit Gesundheit Faulheit

Weil ich zu faul bin meine Vitamintabletten einzeln zu schlucken, das sind diese ganz großen Hammerdinger, nehme ich immer fünf auf einmal und versuche sie mit ganz viel Wasser runterzuschlucken. Teilweise habe ich schon Angst, dass ich irgendwann mal dran ersticke, denn meistens bleiben mir so zwei im Hals stecken und mir geht es dann so ca. 10 Minuten gar nicht gut und ich bekomme ganz wenig Luft.

Beichthaus.com Beichte #00009981 vom 09.06.2006 um 18:31:03 Uhr (5 Kommentare).

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Fliegende Pizza

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Ekel Unreinlichkeit Faulheit Trägheit

Der Ort, an dem ich esse, schlafe, uriniere, Stuhlgang habe und von dem ich aus meine Hartz-IV-Gelder ausgebe, ist so groß wie mein Bett. Er ist nämlich mein Bett. Ich liege seit vier Monaten auf der faulen Haut mit meinem Laptop. Bei der Pizzeria bin ich Stammkunde, aber wegen des Gestanks traut sich der Pizzabote nur noch, das Essen reinzuwerfen. Ist das schlimm?

Beichthaus.com Beichte #00009928 vom 08.06.2006 um 11:07:40 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich will nicht aufhören zu rauchen!

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Maßlosigkeit Lügen Falschheit Sucht

Ich beichte, dass ich meinen Eltern, Großeltern usw. schon wie oft gesagt habe, ich höre mit dem Rauchen auf - aber ich muss sie immer wieder enttäuschen - ICH PACKS EINFACH NICHT. Und ich weiß sogar wieso: Ich will gar nicht aufhören! Jawohl Mama, Papa, rauchen macht Spaß und von irgendwas muss man ja schließlich sterben! Jeder Zug an der Kippe gibt mir ein Gefühl von Melancholie und ich fühle mich ausgelastet und ausserdem sehr sehr wohl.

Also Mudda, Vadda, Oma, Opa - lasst mich doch qualmen wie einen Schornstein - ist doch meine Lunge. Außerdem seid ihr eh nich mehr lang genug da, um mitzuerleben wie ich qualvoll daran verende.

Beichthaus.com Beichte #00009891 vom 07.06.2006 um 04:57:32 Uhr (3 Kommentare).

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